Leben in der Pandemie

Jeder von uns kann in der Corona-Pandemie dazu beitragen, sich und andere zu schützen. Was sollte im Alltag in der Corona-Pandemie beachtet werden? Welche Regelungen gibt es? Mehr dazu finden Sie hier.

Anderen helfen

Ich will mich um meine Großeltern kümmern. Worauf muss ich achten?

Menschen ab 60 Jahren weisen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus auf. Daher wird empfohlen, Treffen mit älteren Menschen möglichst im Freien unter Einhaltung des Mindestabstands abzuhalten. Bundesweit bestehen seit dem 20. März 2022 keine Kontaktbeschränkungen mehr. Die Umsetzung dieser Regelung kann in den einzelnen Bundesländern abweichen. Informationen zu den aktuell geltenden Regelungen in Ihrem Bundesland erhalten Sie hier.

Es ist nach wie vor sicherer, im Alltag und bei privaten Treffen Schutzmaßnahmen zu beachten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen: Achten Sie bei persönlichen Treffen weiterhin auf die allgemein geltenden Maßnahmen, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch sowie gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen.

Beschränken Sie die Besuchsdauer und planen Sie Ihr Treffen am besten an der frischen Luft – draußen ist das Infektionsrisiko geringer als in geschlossenen Räumen. Falls Sie sich nicht draußen treffen können, öffnen Sie regelmäßig die Fenster und sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation im Raum. In Innenräumen ist es hilfreich, eine Maske zu tragen, um Infektionsrisiken zu minimieren. Vermeiden Sie körperlichen Kontakt, wie Umarmungen und Händeschütteln. Fragen Sie Ihre Kinder oder andere Angehörige, ob sie Ihnen Lebensmittel, Rezepte oder verschriebene Medikamente zuschicken oder vor die Haustür stellen können. Sofern Ihre Großeltern in einem Alten- oder Pflegeheim leben: Diese verfolgen zum Schutz ihrer Bewohnerinnen und Bewohner oft strenge Besuchsregeln. Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch vor Ort über die geltenden Schutzmaßnahmen.

Stand: 10.01.2023

Wer versorgt Menschen, die alleine in Isolation sind?

Sind Sie selbst betroffen: Erkundigen Sie sich in Ihrer Nachbarschaft, bei Familienangehörigen oder Freundinnen und Freunden, ob sie Ihnen helfen können. Falls dies nicht möglich ist, wenden Sie sich an die Feuerwehr oder ehrenamtlich Helfende in Ihrem Umkreis. Auf dieser Website finden Sie im Bereich Mitmachen viele Hilfsangebote und Initiativen, die Unterstützung anbieten.

Sind Sie nicht betroffen, können Sie Hilfesuchenden Unterstützung anbieten. Halten Sie sich dabei immer an die AHA+A+L-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Das L für Lüften bedeutet, dass wir zusätzlich zu den Verhaltensregeln auf eine regelmäßige Belüftung von Innenräumen achten sollten: Da sich das Virus auch über Aerosole verbreitet, kann ein guter Luftaustausch eine Ansteckung verringern. Das A steht für die (Corona-Warn-) App, mit der Menschen anonym und schnell darüber informiert werden können, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden.

Stand: 10.01.2023

Wie kann ich hilfsbedürftige Menschen im Haushalt unterstützen?

Bieten Sie hilfsbedürftigen sowie älteren Menschen zum Beispiel Ihre Hilfe an, indem Sie Einkäufe für sie übernehmen. Beachten Sie dabei die AHA+A+L-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Das L für Lüften bedeutet, dass wir zusätzlich zu den Verhaltensregeln auf eine regelmäßige Belüftung von Innenräumen achten sollten: Da sich das Virus auch über Aerosole verbreitet, kann ein guter Luftaustausch eine Ansteckung verringern. Das A steht für die (Corona-Warn-) App, mit der Menschen anonym und schnell darüber informiert werden können, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden.

Auf dieser Website finden Sie im Bereich Mitmachen viele Hilfsinitiativen, bei denen Sie tatkräftig unterstützen und sich darüber mit Hilfesuchenden in Verbindung setzen können.

Stand: 10.01.2023

Wo kann ich mich engagieren? Ich möchte helfen, die Eindämmung von COVID-19 zu unterstützen.

Es gibt zahlreiche Initiativen, bei denen Sie sich engagieren können. Einen Überblick, welche Aktionen Unterstützung brauchen, finden Sie hier auf der Website.   

Stand: 10.01.2023

Schutz vor Betrug

Wie schütze ich mich vor Betrügern in der Corona-Pandemie?

Öffnen Sie keiner unbekannten Person die Haustür, die sich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgibt und Ihnen unangekündigt einen Corona-Test anbietet. Es kann sich hierbei um einen Betrug handeln. Tests finden immer nur nach einer Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt statt oder nach Terminvereinbarung mit einer Teststelle. Bestellen Sie keine Hygieneartikel oder Schutzmasken bei Online-Shops, die Sie nicht bereits kennen. Öffnen Sie keine Anhänge aus E-Mails, deren Absender Sie nicht kennen.  

Stand: 10.01.2023

Woher weiß ich, dass eine freiwillige Helferin oder ein Helfer keine Betrügerin oder kein Betrüger ist?

Seien Sie immer wachsam und lassen Sie keine unbekannten Menschen in Ihre Wohnung, denn es sind auch "falsche Helfer" unterwegs. Betrügerinnen und Betrüger haben es besonders auf ältere Menschen abgesehen. Sie fragen beispielsweise nach Geld für Medikamente oder teure Behandlungen. Häufig handelt es sich bei Betrügerinnen und Betrügern auch um Personen, die sich als angebliche "Handwerker" ausgeben und anbieten, eine Wohnung zu überprüfen oder zu desinfizieren.

Mehr Informationen zu Betrug in Zeiten der Corona-Pandemie finden Sie auch hier.

Stand: 10.01.2023

Es hat mich jemand angerufen und wegen seiner COVID-19-Erkrankung um Geld gebeten. Wie gehe ich damit um?

Aktuell nutzen Kriminelle die bestehende Verunsicherung und Angst rund um die COVID-19-Pandemie aus: Sie rufen bevorzugt ältere Menschen zuhause an, geben sich als Angehörige aus, die sich mit dem Virus infiziert hätten und fordern finanzielle Unterstützung zur Begleichung der Behandlungskosten oder für den Kauf von Medikamenten. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich davor, Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen zu übergeben. Fordern Sie Anrufende grundsätzlich dazu auf, den Namen des Familienmitglieds, als das sie sich ausgeben, selbst zu nennen. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Namen zu erraten. Wenn Sie Anruferinnen und Anrufer nicht sofort erkennen: Fragen Sie nach Dingen oder Begebenheiten, die nur die oder der echte Verwandte kennen kann. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Sie einen Betrug vermuten. Weitere Informationen finden Sie hier und in diesem Artikel

Stand: 10.01.2023

Wie gehe ich mit Fake-News um?

Leider werden immer wieder Falschmeldungen oder Fake-News verbreitet. Achten Sie bei vermeintlich sensationellen Nachrichten bitte sehr genau auf die Quelle der Information und überprüfen Sie diese. Verlässliche Informationen finden sich beispielsweise auf dieser Website, beim Bundesgesundheitsministerium, beim Robert Koch-Institut (RKI), beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI), beim Bundeskriminalamt oder bei den zuständigen Landesbehörden. Teilen Sie Inhalte in den sozialen Medien nicht, bevor Sie diese selbst gelesen beziehungsweise geprüft haben.

Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln "Fake-News rund um das Coronavirus" und "Betrug in Zeiten der Coronavirus-Pandemie: Bleiben Sie wachsam".

Weitere Informationen zu Impfmythen erhalten Sie hier.Stand: 10.01.2023

Ich wurde telefonisch aufgefordert, einen kostenpflichtigen Corona-Test zu machen. Was soll ich tun?

Achtung, hierbei handelt es sich wahrscheinlich um Betrug, bei dem sich Personen am Telefon als angebliche Mitarbeitende eines Gesundheitsamtes ausgeben und COVID-19-Tests für hohe Summen verkaufen. Lassen Sie sich nicht darauf ein. Beenden Sie das Telefongespräch und fragen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt, ob ein Test für Sie angeordnet wurde. Melden Sie solche Vorfälle bei Ihrer Polizei oder per Internetwache Ihres jeweiligen Bundeslandes.   

Einen Artikel zu Betrug in Corona-Zeiten lesen Sie hier, weitere Informationen zu Tests finden Sie hier.   

Stand: 10.01.2023

Ein angeblicher Mitarbeiter des Gesundheitsamtes klingelt unangemeldet an meiner Haustür und sagt, ich soll kostenpflichtig auf COVID-19 getestet werden. Was soll ich tun?

Achtung, hierbei handelt es sich wahrscheinlich um Betrug. Es werden keine unangemeldeten Corona-Tests an der Haustür durchgeführt. Übergeben Sie kein Geld an vermeintliche Testerinnen oder Tester an Ihrer Haustür und lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Lassen Sie sich auch durch Drohungen nicht verunsichern. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Bei akuter Bedrohung rufen Sie die Polizei unter 110.

Stand: 10.01.2023