Reisen

Die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) regelt bundesweit einheitlich die Nachweis-,Test- und Quarantänepflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten. Ziel der Coronavirus-Einreiseverordnung ist es, das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus-SARS-CoV-2 zu verringern; denn durch Reisebewegungen und den Grenzverkehr können Infektionen eingetragen und neue Infektionsherde geschaffen werden.

Hinweis Die Kategorie der Virusvariantengebiete wird um eine Kategorie erweitert auf solche Länder/Gebiete, in denen das Auftreten einer besorgniserregenden Variante droht. Die möglichen Maßnahmen für diese Gebiete umfassen jedoch weder eine Absonderungspflicht noch ein Beförderungsverbot, gehen aber mit einer Nachweispflicht vor Einreise sowie einer stichprobenhaften Testpflicht nach Einreise einher.Die Volksrepublik China (ausgenommen: Sonderverwaltungsregion Hongkong) gilt seit dem 9. Januar 2023 als "Virusvariantengebiet in dem eine besorgniserregende Virusvariante aufzutreten droht". Weitere Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI (Internetseite des RKI).

Inhalte

Allgemeine Reisehinweise

Was gilt für Reisende aus China?

Ausreisende aus China müssen vor Reiseantritt nach Deutschland einen Antigenschnelltest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden gemessen am Zeitpunkt der Einreise bzw. der geplanten Einreise ist. Diese Nachweispflicht besteht auch für Geimpfte und Genesene. Sofern die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist, darf der Test maximal 48 Stunden zurückliegen, gemessen am Zeitpunkt des Beginns oder des geplanten Beginns der Beförderung.

Reisende ab 12 Jahren müssen unverzüglich nach Einreise einen PoC-Antigen-Test durchführen lassen, sofern sie dazu aufgefordert werden. Die deutschen Behörden prüfen stichprobenhaft. Im Falle eines positiven Ergebnisses erfolgt eine bestätigende Testung mittels Nukleinsäurenachweis.  Anstelle des PoC-Antigen-Tests kann auch direkt ein Test mittels Nukleinsäurenachweis durchgeführt werden.

Datum: 11.01.2023

Ist eine digitale Einreiseanmeldung (DEA) noch nötig?

Aufgrund des Auslaufens der digitalen Einreiseanmeldung (DEA) entfällt die Pflicht zur Einreiseanmeldung bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet.

Stand: 11.01.2023

Wie erfahre ich, ob es für ein Land eine COVID-19-Reisewarnung gibt?

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten weltweit wieder differenzierte Reisehinweise für alle Länder. Die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder gilt nicht mehr. Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Virusvariantengebiet eingestuft sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

Bitte informieren Sie sich über aktuell geltende Einreisebestimmungen aller Länder auf der Website des Auswärtigen Amtes. Beachten Sie auch während der Reise die AHA+A-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Auch mit der Verwendung der Corona-Warn-App (A) können Sie einen Beitrag leisten, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Denn die App hilft dabei, festzustellen, ob Sie in Kontakt mit einer infizierten Person waren und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann.  

Stand: 23.01.2023  

Wo finde ich Informationen zum Thema Reisen?

Welche Regelungen zum Thema Reisen und Urlaub gelten, erfahren Sie hier.  

Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne finden Sie hier

Stand: 10.01.2023

Welche Regelungen gelten im öffentlichen Nah- und Fernverkehr?

Seit dem 1. Oktober 2022 gilt eine bundesweite FFP2-Maskenpflicht im Fernverkehr. Im öffentlichen Personennahverkehr kann eine generelle Maskenpflicht durch die Länder beschlossen werden. Regional kann es zu Unterschieden kommen, bitte prüfen Sie die jeweils geltenden Regelungen in Ihrem Bundesland

Stand: 10.01.2023     

Was muss ich beim Reisen mit dem Zug oder mit dem Flugzeug beachten?

Tragen Sie in S-Bahnen und Zügen, im Bahnhof, am Bahnsteig und an den Haltestellen bitte möglichst eine Maske der Standards FFP2, FFP3 oder KN95 und N95, um sich selbst und andere zu schützen. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 14 Jahren können statt einer FFP2-Maske eine medizinische Maske tragen.

Bitte beachten Sie bezüglich der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr die Verordnungen der Bundesländer. Wenn möglich, sollten Sie zu Reisenden und zum Personal Abstand halten. Die Deutsche Bahn stellt auf ihrer Internetseite viele Tipps zum sicheren Reisen bereit.

Im Flugzeug sollten unnötige Schlangen, zum Beispiel vor der Bordtoilette, vermieden werden. Beim Ein- und Aussteigen und an den Flughäfen gelten die jeweiligen nationalen Hygienebestimmungen. Halten Sie sich insgesamt bitte an die AHA-Formel (Abstand, Hygieneregeln, Alltag mit Maske). So kann jede und jeder auch beim Reisen einen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Ergänzt wird diese Formel durch „A“ und „L“. Dies steht einerseits für die Corona-Warn-App, die hilft, Infektionsketten zu durchbrechen und für das regelmäßige Lüften von Innenräumen. Weitere Informationen und was Sie beim Reisen berücksichtigen sollten, finden Sie auch im Artikel Aktuelle Informationen für Reisende.

Stand: 24.01.2023 

Gilt aktuell im Flugzeug eine Maskenpflicht?

Seit dem 1. Oktober 2022 entfällt die generelle Maskenpflicht in Flugzeugen. Allerdings kann bei einer deutlichen Verschlechterung der Infektionslage erneut angeordnet werden, dass Fluggäste und Personal in Flugzeugen dazu verpflichtet sind, eine FFP2-Schutzmaske oder eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen.

Stand: 16.12.2022 

Was gilt durch die aktuelle Einreiseverordnung?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundesweit einheitlich die Quarantäne- und Nachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten. Die Kategorie der Virusvariantengebiete wurde um eine Kategorie erweitert auf solche Länder/Gebiete, in denen das Auftreten einer besorgniserregenden Variante droht. Die möglichen Maßnahmen für diese Gebiete umfassen jedoch weder eine Absonderungspflicht noch ein Beförderungsverbot, gehen aber mit einer Nachweispflicht vor Einreise sowie einer stichprobenhaften Testpflicht nach Einreise einher.

Die Nachweispflicht vor Einreise und die stichprobenhafte Testpflicht nach Einreise betrifft alle Personen ab 12 Jahren, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben. Sie gilt auch für Geimpfte und Genesene.

Bei Einreise aus Virusvariantengebieten, in denen eine besorgniserregende Virusvariante bereits aufgetreten ist, besteht eine Pflicht zur Absonderung (Quarantäne) und ein Beförderungsverbot für den Verkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug. Zudem müssen Einreisende über einen Testnachweis verfügen, der auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht, die zum Zeitpunkt oder zum geplanten Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maximal 48 Stunden zurückliegt. Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind nicht ausreichend. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden.

Wer sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten hat, in dem eine besorgniserregende Variante aufzutreten droht, muss vor Reiseantritt nach Deutschland mindestens einen Antigenschnelltest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden gemessen am Zeitpunkt der Einreise bzw. der geplanten Einreise ist. Auch hier sind ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis nicht ausreichend.

Mehr Informationen zur aktuellen Corona-Einreiseverordnung finden Sie hier

Stand: 12.01.2023

Gilt die Nachweispflicht bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet auch für Grenzpendler, Familienbesuche etc.?

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendlerinnen und Grenzpendler und Grenzgängerinnen und Grenzgänger über einen Testnachweis, der auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht, verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den Testnachweis zweimal pro Woche erneuern müssen. Dasselbe gilt für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (sogenannte Tagesaufenthalte).

Stand: 24.10.2022

Auf welcher Rechtsgrundlage beruht die Einreiseverordnung?

Die Regelungen beruhen auf § 36 Absatz 8 Satz 1 und Absatz 10 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes.

Stand: 10.01.2023  

Was gilt für Kinder bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet?

Für die Einreise mit Kindern beachten Sie bitte folgende Regelungen:

  • Nachweispflicht: Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.
  • Absonderungspflicht: Nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, in denen eine besonders besorgniserregende Variante bereits auftritt, gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht auch für geimpfte und genesene Personen. Diese gilt nicht nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, in denen eine besonders besorgniserregende Variante aufzutreten droht.

Stand: 11.01.2023

Was gilt bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet für Geimpfte und Genesene?

Für Reisende ab 12 Jahren gilt:

a) Nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet muss grundsätzlich bei Einreise ein negatives Testergebnis vorliegen, das auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht.

b) Bei Virusvariantengebieten, in denen eine besorgniserregende Virusvariante aufzutreten droht, ist ein PoC-Antigen-Test ausreichend.

Ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus.

Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende haben dem Beförderer auf dessen Aufforderung schon vor Abreise den Nachweis vorzulegen. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Eine Beförderung ohne Nachweis ist jeweils ausgeschlossen.

Der Testnachweis muss sich auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden zurückliegt. Erfolgt der Test mittels PoC-Antigentest, so ist der Zeitpunkt der Einreise bzw. der geplanten Einreise entscheidend. Sofern die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt, ist der Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maßgelblich.

Stand: 11.01.2023

Sind die Regelungen der Einreiseverordnung zeitlich befristet?

Die Verordnung tritt mit Ablauf des 7. April 2023 außer Kraft.

Stand: 11.01.2023

Was ist ein Virusvariantengebiet?

Als Virusvariantengebiete gelten Gebiete, in denen

a)  eine besorgniserregende Variante des Coronavirus  verbreitet aufgetreten ist, die in Deutschland nicht verbreitet ist und bei der anzunehmen ist, dass von ihr ein besonderes Risiko ausgeht. Solche besonderen Risiken können unter anderem sein::

  • dass die Variante ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Hospitalisierungen darstellt.
  • dass Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Schutz gegenüber dieser Variante aufweisen.

b) eine besorgniserregende Variante aufgrund bestimmter Anhaltspunkte  aufzutreten droht. Solche Anhaltspunkte können sein:

  • eine festgestellte oder anzunehmende, im Vergleich zur Bundesrepublik höhere Ausbreitungsgeschwindigkeit oder Inzidenz
  • verbunden mit nicht ausreichenden oder verlässlichen Sequenzdaten zum Variantenaufkommen und epidemiologischer Daten, die Rückschlüsse auf die Krankheitsschwere zulassen

Hinweise für Einreisende

Bitte stellen Sie sich vor Abreise darauf ein, dass Ihr Beförderer (zum Beispiel Fluggesellschaft) im Rahmen der stichprobenhaften Überprüfung vor der Beförderung von Ihnen einen aktuellen NAAT-Test (mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) verlangen kann, wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Beim vorherigen Aufenthalt in Gebieten mit drohendem Risiko für besorgniserregende Varianten ist ein PoC-Antigentest ausreichend.

Nach Ihrer Ankunft: Zudem besteht eine Testpflicht nach Einreise, d. h. Reisende ab 12 Jahren mit Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet können stichprobenartig überprüft werden und von den zuständigen Behörden aufgefordert werden, unverzüglich nach Einreise einen PoC-Antigen-Test  durchführen zu lassen. Anstelle des PoC-Antigen-Tests kann auch direkt ein Test mittels Nukleinsäurenachweis durchgeführt werden. Ggfs. kann am Ort nach den landesrechtlichen Regelungen eine Absonderung/Quarantäne angeordnet werden.

Bitte beachten Sie im Falle der Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, dass diese auch für geimpfte und genesene Personen gilt. Eine Verkürzung der Quarantänedauer ist nicht möglich. Eine Quarantänepflicht besteht jedoch nur im Falle von Virusvariantengebieten, in denen eine besorgniserregende Variante bereits aufgetreten ist.

Stand: 11.01.2023  

 

 

Was ist das Beförderungsverbot?

Das Beförderungsverbot verpflichtet Beförderer. Dies sind alle Unternehmen, die Personen im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Flug- oder Schiffsverkehr in die Bundesrepublik Deutschland befördern.

Beförderer sind verpflichtet, Beförderungen aus Virusvariantengebieten, in denen eine besorgniserregende Virusvariante bereits auftritt, in die Bundesrepublik Deutschland zu unterlassen.

Stand: 11.01.2023  

Welche Ausnahmen gibt es vom Beförderungsverbot?

Das Beförderungsverbot gilt nicht für:

  1. Beförderungen von deutschen Staatsangehörigen oder Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland. Dasselbe gilt jeweils für deren Ehepartnerinnen und -partner, Lebensgefährtinnen und -gefährten aus demselben Haushalt, minderjährige Kinder und Elternteile von minderjährigen Kindern. Bei Beförderungen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland müssen Lebensgefährtinnen und -gefährten nicht demselben Haushalt angehören.
  2. Beförderungen von Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in einem Flughafen lediglich umsteigen
  3. reine Post-, Fracht- oder Leertransporte
  4. die Rückführung von Luftfahrzeugen, Schiffen und Crews
  5. Transporte mit oder von Personal im Interesse der öffentlichen Gesundheit, Ambulanzflüge und Flüge zum Transport von Transplantationsorganen sowie notwendiges Begleitpersonal
  6. Beförderungen aus dringenden humanitären Gründen
  7. Beförderungen im Auftrag der EURATOM-Sicherheitsüberwachung, der Internationalen Atomenergie-Organisation, der Vereinten Nationen und ihrer Organisationen, der Europäischen Union sowie des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage
  8. Beförderungen von Mitgliedern einer ausländischen diplomatischen Mission oder einer konsularischen Vertretung, deren Ernennung und Ankunft dem Auswärtigen Amt notifiziert worden ist. Dasselbe gilt jeweils für deren sie begleitenden Ehepartnerinnen und -partner, Lebensgefährtinnen und -gefährten und minderjährigen Kindern
  9. Beförderungen von Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden
  10. Beförderungen von geimpften Personen, für die vom Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern und für Heimat festgestellt wurde, dass ihre Beförderung im nationalen Interesse der Bundesrepublik Deutschland liegt.

Stand: 11.01.2023  

Testpflicht bei Flug-Einreisen

Für wen gilt die Testpflicht bei Flugreisen?

Ein Test-, Impf- oder Genesenennachweis muss seit dem 1. Juni 2022 bei der Einreise nach Deutschland per Flugzeug nicht mehr vorgelegt werden.

Ausgenommen sind Personen ab 12 Jahren, die sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Sie sind zu einem Test verpflichtet, der auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht. Der Impf- oder Genesenennachweis ersetzt den PCR-Test nicht.

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 12.01.2023 

Wo und von wem werden die Tests durchgeführt? Was mache ich, wenn ich im Ausland nicht an einen Test komme?

Die Testung erfolgt an den zugelassenen Stellen im Ausland. Dazu gehören nach der Coronavirus Testverordnung  § 1 Absatz 1

  1. die zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (zum Beispiel Apotheken, Rettungs- und Hilfsorganisationen, medizinische Labore) und die von ihnen betriebenen Testzentren  
  2. vom öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragte Testzentren
  3. Arztpraxen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren

Wenn den zu befördernden Personen die Erlangung eines Testnachweises nicht möglich ist, können Beförderer vor Abreise eine den Anforderungen entsprechende Testung durchführen oder durchführen lassen und im Fall einer Negativtestung eine Beförderung vornehmen.

Der Nachweis kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form erbracht werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Stand: 05.01.2023

Wann muss man sich vor Abreise aus einem Virusvariantengebiet testen lassen? Wie alt darf der Test sein?

Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden zurückliegt. Bei Testung mittels Nukleinsäurenachweis (z. B. PCR), ist der Zeitpunkt oder der geplante Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maßgeblich. Erfolgt der Test mittels PoC-Antigentest, so ist der Zeitpunkt der Einreise bzw. der geplanten Einreise entscheidend.

Stand: 11.01.2023    

Darf ich mit einem positiven Testergebnis nach Deutschland einreisen?

Falls Ihr Test positiv ausfällt, wird dringend zu einer sofortigen Selbstisolation geraten; diese ist in manchen Bundesländern verpflichtend.  

Wenn Sie sich in den zehn Tagen vor der Einreise in einem

a) Virusvariantengebiet aufgehalten haben, in dem eine besorgniserregende Virusvariante bereits auftritt, unterliegen Sie der Quarantänepflicht (siehe unten). Außerdem ist es grundsätzlich untersagt, Sie zu transportieren.

b) Gebiet aufgehalten haben, in denen eine besorgniserregende Virusvariante aufzutreten droht unterliegen Sie weder einem Beförderungsverbot noch der Quarantänepflicht.  

Stand: 11.01.2023 

 

Wer zahlt eine mögliche Quarantäne im Urlaubsland?

In der Regel trägt die oder der Reisende die dafür entstehenden Kosten selbst. Die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen richten sich nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sich die Person im Ausland aufhält.

Stand: 10.01.2023

Wie wird die Testpflicht kontrolliert und durchgesetzt?

Reisen Sie aus einem Virusvariantengebiet mit einem Beförderungsunternehmen (Flug, Zug, Bus) ein, kontrollieren die Beförderer das Vorliegen eines Testnachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel: das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel: die Bundespolizei) die Vorlage des Testergebnisses anfordern.

Stand: 03.11.2022

 

Nachweispflicht

Für wen gilt die Nachweispflicht bei der Einreise und wann muss der Nachweis vorgelegt werden?

a) Einreise aus Virusvariantengebieten, in denen eine besorgniserregende Variante bereits auftritt

Reisende ab 12 Jahren, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, müssen bei Einreise über einen Testnachweis verfügen, der auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht. Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind nicht ausreichend. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Kinder unter 12 Jahren sind von der Test-Nachweispflicht befreit.

b) Einreise aus Virusvariantengebieten, in denen eine besorgniserregende Variante aufzutreten droht

Reisende ab 12 Jahren, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, müssen vor Reiseantritt nach Deutschland mindestens einen Antigenschnelltest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist – gemessen am Zeitpunkt der Einreise bzw. der geplanten Einreise. Auch hier sind ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis nicht ausreichend.

Stand: 11.01.2023

Wie dokumentiere ich meinen Impfnachweis bei Reisen ins Ausland?

Innerhalb der Europäischen Union (EU) gibt es die Möglichkeit den digitalen Impfnachweis zu nutzen. Es entfällt die genaue Listung der einzelnen Impfstoffe, wie sie im gelben Papier-Impfpass noch üblich ist, und die App zeigt nur noch an, ob Sie vollständig gegen COVID-19 geimpft sind oder nicht. Bei Reisen außerhalb der EU gilt zunächst weiterhin der gelbe Impfausweis. Allerdings haben sich auch einige Staaten außerhalb der EU dem digitalen COVID-Zertifikatsystem der EU angeschlossen. Eine Liste dieser und mehr Informationen zum europäischen digitalen Impfnachweis dazu finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission.

Gut zu wissen: Die EU-Kommission hat neue Vorschriften für das digitale COVID-Zertifikat der EU angenommen, mit denen für Reisen innerhalb der EU ein verbindlicher Anerkennungszeitraum von neun Monaten (genau 270 Tage) für Impfzertifikate nach Abschluss der Grundimmunisierung festgelegt wird. Diese Regelungen gelten seit dem 01. Februar 2022. Diese Dauer gilt nur für grenzüberschreitende Reisen. Das digitale COVID-Impfzertifikat der EU erlangt wieder Gültigkeit, sobald eine Auffrischungsimpfung kodiert wird, unabhängig davon, in welchem Abstand zur Grundimmunisierung diese erfolgt.  Minderjährige unter 18 Jahren wurden von der Anerkennungsdauer der EU ausgenommen; für diese gelten daher die digitalen COVID-Impfzertifikate der EU bei grenzüberschreitenden Reisezwecken schon nach Abschluss der ersten Impfserie (zwei Einzelimpfungen) unbegrenzt.

Stand: 17.11.2022

Wird mein Impfnachweis bei der Einreise im Ausland anerkannt, wenn ich zwei unterschiedliche Impfstoffe verabreicht bekommen habe?

Wie die Lage in anderen Urlaubsländern außerhalb der EU ist, sollten Sie immer individuell über die Informationen auf den Seiten des Auswärtigen Amtes recherchieren. So hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch keine Empfehlung für Kreuzimpfungen gegen SARS-CoV-2 ausgesprochen. Die Begründung: Es lägen noch keine ausreichenden Daten für mögliche Risiken einer ersten Impfdosis mit dem Vakzin von AstraZeneca und einem anderen Mittel als Zweitimpfung vor. Die Länder, die sich strikt an die Empfehlungen der WHO halten, könnten also andere Regelungen für Kreuzimpfungen aussprechen. 

In den meisten Ländern ist es grundsätzlich kein Hinderungsgrund, wenn Ihre Impfung nicht als vollständige Impfung anerkannt wird. Denn die Corona-Schutzimpfung gilt in den meisten Fällen nur als Erleichterung für die Einreise, nicht als grundsätzliche Bedingung. Beispielsweise kann es dann sein, dass Sie sich trotz Impfung testen lassen oder in Quarantäne begeben müssen. Einreisen können Sie aber in der Regel trotzdem.

Stand: 17.01.2023

Müssen Flugreisende, die in der Bundesrepublik Deutschland lediglich umsteigen, die Bestimmungen der Coronavirus-Einreiseverordnung erfüllen? Gilt dies auch für Flugreisende, die sich in internationalen Transitzonen deutscher Flughäfen aufhalten?

Für Passagiere im Flugverkehr, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen und an einem Flughafen in der Bundesrepublik Deutschland lediglich umsteigen, gilt die Quarantänepflicht nicht. Auch die Nachweispflicht vor Einreise gilt dann nicht, wenn sich die Personen im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder im Rahmen des Grenzverkehrs für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen. Die Einreisenden haben sich jedoch der stichprobenhaften Testpflicht nach Einreise zu unterziehen.

Stand: 11.01.2023

Einreisequarantänepflicht

Für wen gilt eine Quarantäne nach der Einreise?

Die Einreisequarantäne ist bundeseinheitlich geregelt:

Wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, in dem eine verbreitete Variante des Coronavirus mit besorgniserregenden Eigenschaften bereits auftritt, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause – oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort – begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Die Quarantäne beträgt vierzehn Tage.

  • Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden!
  • Wird das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Quarantänezeit in Deutschland nicht mehr als solches gelistet, endet die Quarantänepflicht. 

Für Gebiete drohender besorgniserregender Varianten besteht eine Quarantänepflicht nicht.

Stand: 11.01.2023 

Welche Ausnahmen gibt es von der Quarantänepflicht nach Einreise?

Der untenstehenden Liste können Sie entnehmen, welche Ausnahmen von der Einreisequarantänepflicht bestehen. Auch wenn eine der Ausnahmen auf Sie zutrifft, sind Sie dazu verpflichtet, die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus  bei Ihnen auftreten.

Die Ausnahmen:

  • Durchreise
  • Transportpersonal
  • Offizielle Delegationen
  • Notwendige stationäre Behandlung aufgrund einer Corona-Infektion
  • Tagesaufenthalte
  • Grenzpendler und Grenzgänger
  • Kurzaufenthalt hochrangiger Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen
  • Durch die zuständige Behörde

Stand: 11.01.2023 

 

Endet die Quarantäne für Einreisende früher, wenn ein betroffenes Gebiet nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft wird?

Nach Aufenthalt in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet, in dem eine besorgniserregende Variante bereits auftritt, sind grundsätzlich auch Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis zu einer vierzehntägigen Quarantäne verpflichtet. Eine vorzeitige Beendigung kommt in Betracht, wenn:

  • das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Quarantänezeit in Deutschland nicht mehr als solches eingestuft (entlistet) wird.
  • die Personen vollständig geimpft sind mit einem Impfstoff, der vom Robert Koch-Institut (RKI) als wirksam gegen die Variante eingestuft wurde.

Für Gebiete drohender besorgniserregender Varianten besteht eine Quarantänepflicht nicht.

Stand: 11.01.2023 

Pendler

Gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung auch für Pendlerinnen und Pendler?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung differenziert hier zwischen den folgenden Personengruppen:

Tagespendlerinnen und Tagespendler sind Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sind Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte ins Ausland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendler und Grenzgänger über einen Testnachweis, der auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht, verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den Test zweimal pro Woche erneuern müssen.

Stand: 03.11.2022

Welche Regelungen gelten für Tagespendlerinnen und Tagespendler hinsichtlich der Einreiseverordnung?

Von der Nachweispflicht sind Tagespendlerinnen und Tagespendler, die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten, nicht befreit. Sie sind dazu verpflichtet, bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet einen negativen Testnachweis, der auf einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht, vorzuweisen. 

Stand: 24.10.2022  

Welche Ausnahmen kann es für Pendlerinnen und Pendlern bei der Einreise geben?

Grenzpendlerinnern und Grenzpendler sind nach der Coronavirus-Einreiseverordnung bei Einreise nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Sie müssen zweimal pro Woche einen negativen Testnachweis erbringen. 

Stand: 09.11.2022

 

Transportgewerbe

Welche Pflichten gelten bei der Einreise für das Transportgewerbe?

Zur Gruppe der Personen, die beruflich andere Personen, Waren oder Güter grenzüberschreitend transportieren, zählen auch alle Mitglieder von Besatzungen und Crews.

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Ausnahmen gelten nur, wenn die betroffenen Personen keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, gelten die folgenden Pflichten:

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist Transportpersonal bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden innerhalb des entsprechenden Gebietes und beziehungsweise oder in Deutschland von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Es besteht allerdings keine Ausnahme bezüglich der Testpflicht. Transportpersonal muss bereits bei Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen können, ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Der Nachweis muss lediglich zweimal pro Woche erneuert werden. Kann ein solcher Testnachweis noch nicht bei Einreise mitgeführt werden, so muss diese Testung unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden und eine zweite Testung innerhalb einer Woche erfolgen, sofern sich die Person noch in Deutschland aufhält

Alle Ausnahmen sind an die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte geknüpft.

Stand: 02.11.2022