Reisen

Reisen während der Coronavirus-Pandemie ist anders als zuvor: Einreisende müssen aktuelle Regelungen wie Einreiseverbote oder die Quarantäne - oder Testpflicht beachten, damit das Virus nicht mitreist. Hier finden Sie Informationen über die geltenden Maßnahmen und Tipps zum sicheren Reisen.

Inhalte

Allgemeine Reisehinweise

Gibt es eine COVID-19-Reisewarnung?

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten weltweit wieder differenzierte Reisehinweise für alle Länder. Die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder gilt nicht mehr. Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Bitte informieren Sie sich über aktuell geltende Einreisebestimmungen aller Länder auf der Website des Auswärtigen Amtes. Beachten Sie auch während der Reise die AHA+A-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Auch mit der Verwendung der Corona-Warn-App (A) können Sie einen Beitrag leisten, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Denn die App hilft dabei, festzustellen, ob Sie in Kontakt mit einer infizierten Person waren und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann.

Stand: 10.05.2022

Wo finde ich Informationen zum Thema Reisen?

Welche Regelungen zum Thema Reisen und Urlaub gelten, erfahren Sie hier.

Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne finden Sie hier.

Stand: 10.05.2022

Welche Regelungen gelten im öffentlichen Nah- und Fernverkehr?

Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr gilt eine generelle Maskenpflicht, das bedeutet eine Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske. Regional kann es zu Anpassungen kommen, bitte prüfen Sie die jeweils geltenden Regelungen in Ihrem Bundesland

Stand: 24.05.2022

Was muss ich beim Reisen mit dem Zug oder mit dem Flugzeug beachten?

Bund und Länder rufen dazu auf, nicht erforderliche Reisen weiterhin generell zu vermeiden. Tragen Sie in S-Bahnen und Zügen, im Bahnhof, am Bahnsteig und an den Haltestellen sowie auf dem Flughafengelände und im Flugzeug bitte eine OP-Maske oder Masken der Standards FFP2, FFP3 oder KN95 und N95. Bitte beachten Sie bezüglich der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr die Verordnungen der Bundesländer. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Reisenden und zum Personal sollte stets eingehalten werden. Die Deutsche Bahn stellt auf ihrer Internetseite viele Tipps zum sicheren Reisen bereit.

Im Flugzeug sollten unnötige Schlangenbildungen, zum Beispiel vor der Bordtoilette, vermieden werden. Beim Ein- und Aussteigen und an den Flughäfen gelten die jeweiligen nationalen Hygienebestimmungen. Halten Sie sich insgesamt bitte an die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind (Abstand, Hygieneregeln, Alltag mit Maske). So kann jede und jeder auch beim Reisen einen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Ergänzt wird diese Formel durch "A" und "L". Dies steht einerseits für die Corona-Warn-App, die hilft, Infektionsketten zu durchbrechen und für das regelmäßige Lüften von Innenräumen. Weitere Informationen und was Sie beim Reisen berücksichtigen sollten, finden Sie auch im Artikel Aktuelle Informationen für Reisende.

Beachten Sie auch die allgemeine Nachweispflicht, die im Rahmen der Aktualisierung der Einreiseverordnung am 1. August 2021 eingeführt wurde: Demnach gilt die Nachweispflicht (Test-, Impf- oder Genesenennachweis) für alle Einreisenden ab 12 Jahren, unabhängig von der Art der Einreise (zum Beispiel Flugzeug, Zug, Auto, Bus oder Schiff). Diese Nachweispflicht gilt auch unabhängig davon, wo Sie sich vor Ihrer Einreise nach Deutschland aufgehalten haben.

Beachten Sie auch die aktuellen Regelungen für Geimpfte und Genesene.

Stand: 28.04.2022

Was regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung beinhaltet eine generelle Nachweispflicht für Einreisende unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- beziehungsweise Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Personen ab 12 Jahren müssen bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet spezielle Nachweispflichten und eine Quarantänepflicht zu beachten. Bei Einreise aus sogenannten Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Verkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug aus diesen Gebieten.

Stand: 28.04.2022

Was gilt durch die aktuelle Einreiseverordnung?

Es gilt weiterhin eine generelle Nachweispflicht für Einreisende aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten, unabhängig von der Art des Verkehrsmittels. Personen ab 12 Jahren müssen bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen. Ungeimpfte oder nicht genesene Personen, die aus einem als Hochrisikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, müssen Regelungen der Quarantäne beachten. Für Virusvariantengebiete gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Verkehr per Zug, Bus, Schiff und Flugzeug aus diesen Gebieten. Hier gilt eine Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, sowohl für Geimpfte und Genesene als auch für Ungeimpfte.

Mehr Informationen zur aktuellen Corona-Einreiseverordnung finden Sie hier

Stand: 28.04.2022

Was ändert sich für Einreisen aus Virusvariantengebieten durch die neue Einreiseverordnung?

Die Regelungen für Virusvariantengebiete bleiben unverändert. Allerdings wird ein Virusvariantengebiet nur dann als solches ausgewiesen, wenn es besonders gefährliche Virusvarianten in diesem Gebiet gibt. Das sind insbesondere solche Virusvarianten, gegen die bestimmte in der Europäischen Union zugelassene Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz bieten oder die andere ähnlich schwerwiegende Eigenschaften aufweisen, weil sie zum Beispiel schwerere Krankheitsverläufe oder eine erhöhte Mortalität verursachen.

Für diese Gebiete bleiben die strengen Regeln bestehen. Es gilt das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten. Personen, die nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiete einreisen (zum Beispiel Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland, die vom Beförderungsverbot ausgenommen sind), müssen über einen Testnachweis verfügen (Ausnahme Personen unter 6 Jahren), sich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren und sich in der Regel für 14 Tage absondern.

Mehr Informationen für Reisende finden Sie hier.

Stand: 07.12.2021

Reicht für die Testpflicht bei Einreise ein Schnelltest?

Alle Einreisenden müssen entweder einen Nachweis erbringen, dass sie geimpft oder genesen sind. Oder sie müssen ein negatives Testergebnis vorweisen können. Als Testnachweis bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet reicht ein Antigen-Schnelltest. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten ist ein PCR-Test erforderlich. Das gilt auch für geimpfte und genesene Personen. Der Testnachweis darf sowohl bei Antigen-Schnelltests als auch PCR-Tests maximal 48 Stunden alt sein.

Eine Übersicht der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete finden Sie hier.

Stand: 29.04.2022

Wer trägt die Kosten für die Einreisetests?

Da der Test vor Einreise erfolgen muss, müssen Einreisende die Kosten also selbst tragen wenn im Reiseland keine kostenfreien Tests angeboten werden. 

Mehr Informationen für Reisenden finden Sie hier

Stand: 10.01.2022

Gibt es Ausnahmen für Grenzpendler, Familienbesuche etc.?

Ausnahmen von der Nachweispflicht sind zum Beispiel für Grenzpendlerinnen und Grenzpendler, Grenzgängerinnen und Grenzgänger sowie Tagespendlerinnen und Tagespendler vorgesehen. Diese müssen nur bei Einreisen aus einem Hochrisikogebiet oder auf dem Luftweg über einen Nachweis verfügen. Personen, die keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, benötigen einen Testnachweis zweimal pro Woche. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendlerinnen und Grenzpendler und Grenzgängerinnen und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis zweimal pro Woche erneuern müssen. Dasselbe gilt für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (sogenannte Tagesaufenthalte).

Stand: 23.12.2021

Auf welcher Rechtsgrundlage beruht die Einreise-Verordnung?

Die Regelungen beruhen auf § 36 Absatz 8 Satz 1 und Absatz 10 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes.

Stand: 10.05.2022  

Wie wird die Nachweispflicht bei der Einreise kontrolliert?

Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis (zusätzlich) schon vor Abreise vorlegen.

Stand: 11.11.2021

Was gilt für Kinder bei der Einreise?

Für die Einreise mit Kindern beachten Sie bitte folgende Regelungen:

  • Anmeldepflicht: Minderjährige, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, unterliegen der Anmeldepflicht.
  • Nachweispflicht: Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.
  • Absonderungspflicht: Für Kinder unter 6 Jahren entfällt die Quarantänepflicht bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet. Bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren, die keinen Genesenen- oder Impfnachweis übermittelt haben, endet die Quarantäne automatisch nach fünf Tagen bzw. können sie sich schon bei der Einreise aus Hochrisikogebieten unmittelbar freitesten.
  • Nach Voraufenthalt in einem in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet bleibt es hingegen bei der strengen 14-tägigen Quarantänepflicht.

Stand: 28.04.2022

Was gilt bei der Einreise für Geimpfte und Genesene?

Impf- und Genesenennachweise sind einem negativen Testnachweis im Rahmen der Nachweispflicht gleichgestellt. Sie können zudem von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt grundsätzlich jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, hier sind Reisende stets verpflichtet, bei Einreise ein negatives Testergebnis mitzuführen; die Nachweise befreien dann auch nicht von der Einreisequarantäne (siehe auch Einreisequarantänepflicht). 

Mehr zur Verordnung für Geimpfte und Genesene lesen Sie hier

Stand: 28.04.2022

Wird auch die Kombination zweier mRNA-Impfstoffe im Rahmen des Impfnachweises anerkannt?

S  113-18Coronavirus – Anerkennung der Kombination von mRNA-Impfstoffen bei EinreiseStand: 1. September 2021

Ja, die Kombination aus den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna wird in Deutschland für den Nachweis eines vollständigen Impfschutzes bei der Einreise anerkannt.

Eine Übersicht aller in Deutschland anerkannten Impfungen finden Sie auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI).

Stand: 15.03.2022

Sind die Regelungen der Einreiseverordnung zeitlich befristet?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung, die die Einreise nach Deutschland unter Pandemie-Bedingungen regelt, gilt vorerst bis 31. Mai 2022 (einschließlich). Gleiches gilt für die Absonderungspflicht (Einreisequarantäne).

Stand: 28.04.2022

Was ist ein Hochrisikogebiet?

Als Hochrisikogebiete werden Gebiete bezeichnet, in denen eine gefährlichere Variante als Omikron verbreitet ist. Ein Gebiet wird auch dann zum Hochrisikogebiet erklärt, wenn dort aufgrund einer hohen Ausbreitungsgeschwindigkeit ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit einer solchen Variante vorliegt oder wenn nicht ausreichend verlässliche Daten zum Infektionsgeschehen vorliegen. Länder werden also nicht mehr aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante als Hochrisikogebiete ausgewiesen.

Stand: 28.04.2022

Was ist ein Virusvariantengebiet?

Virusvariantengebiete sind Gebiete, in denen eine Virusvariante (Mutation) des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten ist, die nicht zugleich in Deutschland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von ihr ein besonderes Risiko ausgeht. Solche besonderen Risiken können sich unter anderem daraus ergeben,

  • dass die Virusvariante die Krankheitsschwere verstärkt
  • oder dass Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz gegenüber dieser Variante aufweisen.

Eine Liste der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete finden Sie hier.

Stand: 10.05.2022

Woher weiß ich, ob ich aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet komme?

Welche Gebiete aktuell als Hochrisiko- und Virusvariantengebiet eingestuft sind, können Sie dieser Liste des Robert Koch-Instituts entnehmen. 

Stand: 10.05.2022

Was ist das Beförderungsverbot?

Neben den geltenden Anmelde-, Nachweis- und Quarantäneregeln ist zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung gefährlicher Virusvarianten eine Beschränkung der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvariantengebieten eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland geboten.

Im Rahmen einer der unten genannten Ausnahmen beförderte Personen sind jedoch verpflichtet, das Vorliegen der Ausnahme auf Verlangen des Beförderers oder der mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörde glaubhaft zu machen.

Die aus einem Virusvariantengebiet beförderten Personen müssen 

  • vor der Einreise eine Anmeldung über das digitale Einreiseportal vornehmen
  • zur Vorlage gegenüber dem Beförderer sowie bei Einreise über einen Testnachweis verfügen und
  • sich nach der Einreise für 14 Tage absondern.

Stand: 04.03.2022

An wen richtet sich das Beförderungsverbot?

Das Beförderungsverbot richtet sich an Beförderer, also an alle Unternehmen, die Personen im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Flug- oder Schiffsverkehr in die Bundesrepublik Deutschland befördern.

Stand: 28.04.2022

Welche Personen dürfen nicht nach Deutschland befördert werden?

Beförderer sind verpflichtet, Beförderungen von Personen aus Virusvariantengebieten in die Bundesrepublik Deutschland zu unterlassen.

Stand: 03.05.2022

Welche Ausnahmen gibt es vom Beförderungsverbot?

Das Beförderungsverbot gilt nicht für:

  1. Beförderungen von deutschen Staatsangehörigen oder Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland. Dasselbe gilt jeweils für deren Ehepartner, Lebensgefährten aus demselben Haushalt, minderjährigen Kinder und Eltern-teile bei minderjährigen Kindern. 
  2. Beförderungen von Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in einem Flughafen lediglich umsteigen.
  3. reine Post-, Fracht- oder Leertransporte.
  4. die Rückführung von Luftfahrzeugen, Schiffen und Crews.
  5. Transporte mit oder von Personal im Interesse der öffentlichen Gesundheit, Ambulanzflüge und Flüge zum Transport von Transplantationsorganen sowie notwendiges Be-gleitpersonal.
  6. Beförderungen aus dringenden humanitären Gründen.
  7. Beförderungen im Auftrag der EURATOM-Sicherheitsüberwachung, der Internationalen Atomenergie-Organisation, der Vereinten Nationen und ihrer Organisationen, der Europäischen Union sowie des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage.
  8. Beförderungen von Mitgliedern einer ausländischen diplomatischen Mission oder einer konsularischen Vertretung, deren Ernennung und Ankunft dem Auswärtigen Amt notifiziert worden ist. Dasselbe gilt jeweils für deren sie begleitenden Ehepartner, Lebensgefährten und minderjährigen Kinder.
  9. Beförderungen von Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden.
  10. Beförderungen von geimpften Personen, für die vom Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern und für Heimat festgestellt wurde, dass ihre Beförderung im nationalen Interesse der Bundesrepublik Deutschland liegt.

Stand: 28.04.2022

Testpflicht bei Flug-Einreisen

Für wen gilt die Testpflicht bei Flugreisen?

Einreisende ab 12 Jahren, die per Flugzeug aus einem Hochrisikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen, müssen sich verpflichtend vor Abreise testen lassen. Crews sind von der Testpflicht ausgenommen. Ein Impf- oder Genesenennachweis kann den Test bei Einreise ersetzen.

Personen ab 12 Jahren, die sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, sind zu einer PCR-Testung verpflichtet. Dies gilt auch für Geimpfte und Genesene. Der Impf- oder Genesenennachweis ersetzt den PCR-Test also in diesem Fall nicht.

Eine detaillierte Übersicht über die Ausnahmen der Testpflicht bei Reisen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit.

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 28.04.2022

Wo und von wem werden die Tests durchgeführt? Was mache ich, wenn ich im Ausland nicht an einen Test komme?

Die Testung erfolgt an den zugelassenen Stellen im Ausland. Dazu gehören nach der Coronavirus Testverordnung  § 1 Absatz 1

  1. die zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (zum Beispiel Apotheken, Rettungs- und Hilfsorganisationen, medizinische Labore) und die von ihnen betriebenen Testzentren 
  2. vom öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragte Testzentren
  3. Arztpraxen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren

Wenn den zu befördernden Personen die Erlangung eines Testnachweises nicht möglich ist, können Beförderer vor Abreise eine den Anforderungen entsprechende Testung durchführen oder durchführen lassen und im Fall einer Negativtestung eine Beförderung vornehmen.

Der Nachweis kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form erbracht werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Stand: 03.05.2022

Wann muss man sich vor Abreise testen lassen?

Der Test muss bereits bei der Abreise vorgelegt werden können.

Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet darf die Durchführung des Tests maximal 48 Stunden zurückliegen – für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich.

Bei Einreise aus Virusvariantengebieten bedarf es immer der Vorlage eines PCR-Tests. Der PCR-Test darf bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein, wenn man eigenständig einreist. Kommt man etwa mit Flugzeug oder Fähre, darf der Test nicht älter als 48 Stunden ab Beginn der Beförderung sein.

Stand: 28.04.2022

Wer zahlt die Tests, die im Zuge der Einreiseverordnung gemacht werden müssen?

Die Reisenden tragen die Kosten der Tests grundsätzlich selbst. Ausnahme: Einreisende aus Virusvariantengebieten haben bis zu 14 Tage nach Einreise Anspruch auf Testung. 

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 28.04.2022

Kann ich gezwungen werden, mich testen zu lassen?

Sie können nicht zum Test gezwungen werden, aber die Beförderung durch die Beförderungsunternehmen ist nur bei Vorlage eines negativen Testergebnisses, eines Impfnachweises oder Genesenen-Nachweises gestattet. Mehr zu den Nachweisen finden Sie hier.

Stand: 10.05.2022

Darf ich mit einem positiven Testergebnis nach Deutschland einreisen?

Es besteht kein generelles Einreiseverbot für positiv getestete Personen. Eine Beförderung durch die Beförderungsunternehmen auf dem Luftweg sowie jede Beförderung aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist bei einem positiven Testergebnis jedoch untersagt. Eine Isolierung nach den örtlichen Vorschriften ist auf eigene Verantwortung durchzuführen. Jegliche Beförderung sollte zum Schutz weiterer Passagiere und des Beförderungspersonals nicht in Anspruch genommen werden.

Einreisen im Individualverkehr bleiben dagegen möglich. Die Daten der Personen, die mit positivem Testergebnis einreisen, werden jedoch bei einer etwaigen Grenzkontrolle aufgenommen und an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Stand: 28.04.2022

Wer zahlt die Quarantäne im Urlaubsland?

In der Regel trägt die oder der Reisende die dafür entstehenden Kosten selbst. Die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen richten sich nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sich die Person im Ausland aufhält.

Stand: 10.05.2022

Gilt die Testpflicht nur für Flugreisende oder auch für Reisen mit dem Auto?

Die allgemeine Testpflicht gilt für sämtliche Einreisen.

Wenn Sie nachweisen können, dass Sie vollständig geimpft sind oder eine Corona-Erkrankung überstanden haben und als genesen gelten, entfällt die Testpflicht in einigen Fällen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

Stand: 10.05.2022

Welche Tests werden anerkannt?

Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt. Antikörper-Tests werden nicht anerkannt.

Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Hierzu zählen Tests, die verglichen mit PCR-Tests, eine ≥80 Prozent Sensitivität und ≥97 Prozent Spezifität erreichen. Die Leistungsparameter von Antigen-Schnelltests werden stets in Bezug zu den Leistungsparametern einer PCR gesetzt und variieren von Hersteller zu Hersteller (siehe Packungsbeilage zum Antigen-Schnelltest). Um die Leistung solcher Antigen-Schnelltests zu optimieren, sollten Antigen-Schnelltests nicht von Laien, sondern ausschließlich von geschulten Anwendern unter strikter Einhaltung der Anweisungen des Herstellers durchgeführt werden.

Der Testnachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument (zum Beispiel im Digitalen COVID-Zertifikat der EU), jeweils in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache zu erbringen. Für den Abgleich der Mindestkriterien durch die zuständigen Gesundheitsbehörden müssen Angaben zum Hersteller der Antigen(schnell)-Tests ersichtlich sein.

Detaillierte Informationen finden Sie auch auf der Website des Robert Koch-Instituts.

Stand: 28.04.2022

Wie wird die Testpflicht kontrolliert?

Reisen Sie auf dem Luftweg oder aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet mit einem Beförderungsunternehmen (Flug, Zug, Bus) ein, kontrollieren die Beförderer das Vorliegen eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel: das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel: die Bundespolizei) die Vorlage eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises anfordern.

Stand: 29.04.2022

Wie wird die Testpflicht durchgesetzt?

Die Beförderer kontrollieren bei Einreise auf dem Luftweg oder aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet das Vorliegen eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel die Bundespolizei) die Vorlage eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises anfordern.

Stand: 29.04.2022

 

Wer ist zur Meldung von Testergebnissen verpflichtet?

Die Meldepflicht für Testergebnisse gilt für die in § 8 Infektionsschutzgesetz (IfSG) genannten Personen und Stellen in Deutschland.

Stand: 18.05.2022

Ist die neue Regelung zeitlich befristet?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung, die die Einreise nach Deutschland unter Pandemie-Bedingungen regelt, gilt vorerst bis 31. Mai 2022 (einschließlich). Gleiches gilt für die Absonderungspflicht (Einreisequarantäne).

Stand: 28.04.2022

Anmeldepflicht

Wo müssen sich Einreisende anmelden?

Bereits vor der Einreise muss die digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Auf diesem Einreiseportal geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung für alle Altersstufen erfolgen muss. Dies gilt auch für Kinder unter sechs Jahren.

Stand: 15.03.2022

Was ist die digitale Einreiseanmeldung (DEA)?

Zur Entlastung der Gesundheitsämter und zur Unterstützung der bestehenden Prozesse der Quarantäneüberwachung hat die Bundesregierung die Digitale Einreiseanmeldung (DEA) entwickelt, welche die bisherige papierbasierte Erfassung und Verarbeitung der Daten von Reisenden mit sogenannten Aussteigekarten ersetzt. Diese ist nach den am 8. November 2020 in Kraft getretenen Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit von allen Reisenden auszufüllen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben und die nicht unter einen der ausgewiesenen Ausnahmetatbestände fallen. Die Pflicht zur Nutzung der digitalen Einreiseanmeldung begann am 8. November 2020 um 18 Uhr, die Anwendung ist über diese Website erreichbar.

Stand: 10.05.2022

Wie funktioniert die digitale Einreiseanmeldung? Wer kann meine Daten sehen?

Zur Anmeldung besuchen die Reisenden die dafür vorgesehene Website und geben die Informationen zu ihren Aufenthalten der letzten 10 Tage an. Sollte sich darunter ein Risiko- oder Virusvariantengebiet befinden, wird die reisende Person dazu aufgefordert, ihre persönlichen Daten und den Aufenthaltsort für die Dauer der notwendigen Quarantäne anzugeben. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhält die reisende Person eine PDF-Datei als Bestätigung.

Hat sich die reisende Person in den letzten 10 Tagen nicht in einem Risiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten, wird der Prozess der Anmeldung vorzeitig beendet und keine Bestätigung ausgestellt, da dies nicht zur Einreise nötig ist. Minderjährige Mitreisende müssen keine eigene Anmeldung durchführen, sondern können gemeinsam bei der Anmeldung der verantwortlichen erwachsenen mitreisenden Person angegeben werden.

Die erhobenen Daten der Reisenden werden anhand des angegebenen Aufenthaltsortes in Deutschland automatisch dem zuständigen Gesundheitsamt zugeordnet und nur diesem zugänglich gemacht. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, 14 Tage nach Einreise werden die Daten automatisch gelöscht.

Stand: 10.05.2022

Zu welchem Zeitpunkt bin ich verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen?

Bereits vor der Einreise muss die digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Auf diesem Einreiseportal geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. 

Stand: 10.05.2022

Welche Ausnahmen gibt es von der Anmeldepflicht?

Der unten stehenden Aufzählung können Sie entnehmen, welche Ausnahmen von der Anmeldepflicht bestehen. Auch wenn eine der Ausnahmen auf Sie zutrifft, sind Sie dazu verpflichtet, die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei Ihnen auftreten.

Bitte beachten Sie, dass die unten aufgelisteten Ausnahmen der Nummern 7 bis 10 nicht gelten, wenn Sie sich in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Für Nummer 6 und Nummer 11 müssen zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sein, wenn Sie sich auf eine der beiden Ausnahmen berufen möchten und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.

Die einzelnen Ausnahmen:

  1. Durchreise Personen, die lediglich durch ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten sind von der Anmeldepflicht ausgenommen. Zwischenaufenthalte sind Aufenthalte, die die übliche Zeitdauer notwendiger Halte zum Beispiel zur Rast oder für Tankvorgänge überschreiten; Umsteigezeiten an einem Flughafen gelten nicht als Zwischenaufenthalt Beispiel: Eine Pause für einen Toilettengang an einer Autobahnraststätte ist kein Zwischenaufenthalt. Wenn Sie jedoch auf dem Weg an Ihr eigentliches Ziel jemanden besuchen oder mehrere Stunden in einer Stadt verbringen, handelt es sich um einen Zwischenaufenthalt. Dasselbe gilt für Personen, die zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen.
  2. Transportpersonal Personen, die als Transportpersonal nach Deutschland einreisen, sind von der Anmeldepflicht ausgenommen, wenn sie angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten. Transportpersonal sind Personen, die einreisen, um beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg zu transportieren. Die Ausnahme gilt jedoch nicht, wenn sich das Transportpersonal zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise mehr als 72 Stunden in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten hat und sich mehr als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten wird. In diesen Fällen bleibt eine direkte Ausreise für das Transportpersonal jedoch erlaubt.
  3. Offizielle Delegationen Eine Ausnahme von der Anmeldepflicht gilt auch für Personen, die als Teil einer offiziellen Delegation über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland einreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben.
  4. Notwendige stationäre Behandlung aufgrund einer Coronavirus-Infektion Es besteht eine Ausnahme von der Anmeldepflicht für Personen, die zum Zwecke einer Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in die Bundesrepublik Deutschland verbracht werden, weil eine stationäre Behandlung im Krankenhaus aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich ist und diese Behandlung vor Ort im Ausland nicht sichergestellt werden kann.
  5. Tagesaufenthalte Es besteht eine Ausnahme von der Anmeldepflicht für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.
  6. Grenzpendler und Grenzgänger Eine Ausnahme besteht auch für Personen, die Grenzpendler oder Grenzgänger sind. Dies gilt für Virusvariantengebiete mit der Maßgabe, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist. Grenzpendler ist eine Person, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in das Ausland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt. Grenzpendler ist auch diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine andere Person zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt. Grenzgänger ist eine Person, die im Ausland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt. Grenzgänger ist auch diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine Person zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.
  7. Polizeivollzugsbeamte oder Zollbeamte Personen, die Polizeivollzugsbeamte oder Zollbeamte sind, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren, fallen ebenfalls unter die Ausnahme von der Anmeldepflicht. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  8. Personen im Anwendungsbereich des Vollzugs des Infektionsschutzgesetzes durch die Bundeswehr Auch besteht eine Ausnahme von der Anmeldepflicht für Personen, die vom Anwendungsbereich des § 54a Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes erfasst sind. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  9. Angehörige ausländischer Streitkräfte Eine Ausnahme besteht auch für Personen, die Angehörige ausländischer Streitkräfte sind. Darunter fallen Angehörige ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  10. Kurzaufenthalt zum Besuch enger Verwandter Eine Ausnahme von der Anmeldepflicht besteht bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Hochrisikogebiet auch für Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  11. Kurzaufenthalt hochrangiger Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen Es besteht eine Ausnahme von der Anmeldepflicht bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Hochrisikogebiet für Personen, die hochrangige Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen sind. Diese Ausnahme gilt für hochrangige Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen , die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, sofern sie sich weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten oder sich für weniger als 72 Stunden in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben und strenge Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden, insbesondere täglich eine Testung durchgeführt wird.

Stand: 28.04.2022

Welches Ziel verfolgt die digitale Einreiseanmeldung?

Die Digitalisierung der bisher über Aussteigekarten erfolgenden Einreiseanmeldungen aus dem Ausland entlastet die Gesundheitsämter. Sie erfahren schnell und zuverlässig, wer in ihrem Zuständigkeitsbereich aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet kommt und sich in Quarantäne begeben muss. Damit kann besser vermieden werden, dass durch Einreisen in Deutschland neue Infektionsherde entstehen. 

Stand: 10.05.2022

Wann muss ich die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen?

Die Anmeldung ist vor der Abreise aus einem Risikogebiet vorzunehmen. Die Vorlage einer Bestätigung über die erfolgte digitale Einreiseanmeldung (oder einer vollständig ausgefüllten Ersatzmitteilung in Ausnahmefällen) ist Voraussetzung für die Beförderung, wenn Sie mit dem Flugzeug, Schiff, Zug oder Bus einreisen. 

Stand: 28.04.2022

Darf ich ohne digitale Einreiseanmeldung mit dem Bus, Flugzeug oder Schiff aus einem Hochrisikogebiet über die Grenze nach Deutschland einreisen?

Nein, grundsätzlich dürfen Sie ohne eine ausgefüllte Einreiseanmeldung nicht befördert werden. 

Hier können Sie nachlesen welche Ausnahmen von der Anmeldepflicht bestehen.

Mehr Informationen zur digitalen Einreiseanmeldung finden Sie hier. Die Coronavirus-Einreiseverordnung ist hier abrufbar.

Stand: 28.04.2022

Was mache ich, wenn ich keinen Zugang zu einem Computer oder Smartphone habe oder wenn die DEA-Website nicht erreichbar ist?

Sollte es Ihnen in Ausnahmefällen (zum Beispiel aufgrund mangelnder technischer Ausstattung oder wegen eines technischen Problems mit der Website) nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung durchzuführen, sind Sie verpflichtet, stattdessen eine sogenannte Ersatzmitteilung in Papierform vorzunehmen. Das entsprechende Formular können Sie hier herunterladen. Das ausgefüllte Formular ist auf Anforderung dem Beförderer oder der Behörde im Rahmen der Einreisekontrolle (in der Regel ist es die Bundespolizei) bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet auszuhändigen. Für die Beschaffung (Download und Ausdrucken) der Ersatzmitteilung sind Reisende selbst verantwortlich. Die Ersatzmitteilung wird dann an das für den Aufenthaltsort des Einreisenden zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet.

Wenn keine Anforderung zur Abgabe der Ersatzmitteilung erfolgt (durch Ihren Beförderer oder durch die zuständige Behörde im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung), sind Sie verpflichtet, spätestens 24 Stunden nach Einreise entweder die digitale Einreiseanmeldung nachzuholen oder die ausgefüllte Ersatzmitteilung per Post an folgende Adresse zu übermitteln:

Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim

Stand: 10.05.2022

Nachweispflicht

Für wen gilt die Nachweispflicht?

Reisende ab 12 Jahren müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- beziehungsweise Virusvariantengebiet stattgefunden hat grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen.

Weitere Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier.

Stand: 28.04.2022

Wann muss der Nachweis vorgelegt werden?

Reisende ab zwölf Jahren müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat, grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen. 

Auch alle Reisenden nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, schon vor der Abreise einen negativen Testnachweis oder einen Genesenen- oder Impfnachweis vorlegen. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.  

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet muss dem Beförderer ein negativer PCR-Testnachweis vorgelegt werden, ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden. Eine Beförderung ohne Nachweis ist jeweils ausgeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts

Stand: 28.04.2022

Wie erfolgt der Impfnachweis bei Reisen ins Ausland? 

Innerhalb der Europäischen Union (EU) gibt es die Möglichkeit des digitalen Impfnachweises. Es entfällt die genaue Listung der einzelnen Impfstoffe, wie sie im gelben Papier-Impfpass noch üblich ist, und die App zeigt nur noch an, ob Sie vollständig geimpft sind oder nicht. Bei Reisen außerhalb der EU gilt zunächst weiterhin der gelbe Impfausweis. Allerdings haben sich auch einige Staaten außerhalb der EU dem digitalen COVID-Zertifikatsystem der EU angeschlossen. Eine Liste dieser und mehr Informationen zum europäischen digitalen Impfnachweis dazu finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission.

In Deutschland und auch innerhalb der Europäischen Union wird außerdem eine Kreuzimpfung als vollständige Impfung anerkannt. Damit genießen Geimpfte nach zwei unterschiedlichen Impfdosen dieselben Freiheiten wie nach zwei gleichen Impfdosen. Eine Kreuzimpfung gilt immer dann als vollständig, wenn beide Impfstoffe in der EU zugelassen sind und die zweite Impfung mindestens zwei Wochen vor Reisebeginn erfolgt ist. Wie die Lage in anderen Urlaubsländern außerhalb der EU ist, sollten Sie immer individuell über die Informationen auf den Seiten des Auswärtigen Amtes recherchieren. So hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch keine Empfehlung für Kreuzimpfungen gegen SARS-CoV-2 ausgesprochen. Die Begründung: Es lägen noch keine ausreichenden Daten für mögliche Risiken einer ersten Impfdosis mit dem Vakzin von AstraZeneca und einem anderen Mittel als Zweitimpfung vor. Die Länder, die sich strikt an die Empfehlungen der WHO halten, könnten also andere Regelungen für Kreuzimpfungen aussprechen. 

In den meisten Ländern ist es grundsätzlich kein Hinderungsgrund, wenn Ihre Impfung nicht als vollständige Impfung anerkannt wird. Denn die Corona-Schutzimpfung gilt in den meisten Fällen nur als Erleichterung für die Einreise, nicht als grundsätzliche Bedingung. Beispielsweise kann es dann sein, dass Sie sich trotz Impfung testen lassen oder in Quarantäne begeben müssen. Einreisen können Sie aber in der Regel trotzdem.

Gut zu wissen: Die EU-Kommission hat neue Vorschriften für das digitale COVID-Zertifikat der EU angenommen, mit denen für Reisen innerhalb der EU ein verbindlicher Anerkennungszeitraum von neun Monaten (genau 270 Tage) für Impfzertifikate festgelegt wird. Diese Regelungen gelten seit dem 01. Februar.

Stand: 01.02.2022

Wie alt darf der Test bei der Einreise sein?

 Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der zum Zeitpunkt der Einreise maximal 48 Stunden zurückliegt. Sofern eine Einreise mittels Beförderer stattfindet und die Testung mittels Nukleinsäurenachweis, also zum Beispiel durch einen PCR-Test, erfolgt ist, ist der Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maßgeblich.

Stand: 28.04.2022

Zu welchem Zeitpunkt erfolgt die Einreise nach Deutschland?

Grundsätzlich erfolgt die Einreise bei Überschreitung der Grenze der Bundesrepublik Deutschland auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg aus dem Ausland. Erfolgt die Einreise durch einen Beförderer, wird auf die geplante erste Ankunft mit Ausstiegsmöglichkeit in der Bundesrepublik Deutschland abgestellt.

Auch der direkte Umstieg am Flughafen zum Zwecke der Weiterreise im Flugverkehr in einen anderen (Schengen-)Staat gilt als Einreise im Sinne der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Stand: 28.04.2022

Müssen Flugreisende, die in der Bundesrepublik Deutschland lediglich umsteigen, die Bestimmungen der Coronavirus-Einreiseverordnung erfüllen? Gilt dies auch für Flugreisende, die sich in internationalen Transitzonen deutscher Flughäfen aufhalten?

Mit der Zweiten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 22. Dezember 2021 gilt auch der Umstieg an einem Flughafen als Einreise. Somit müssen auch Flugreisende auf der Durchreise die Bestimmungen der Einreise-Verordnung erfüllen. Zu diesen zählt etwa die Nachweispflicht eines negativen PCR-Tests bei Einreise aus Virusvariantengebieten.

Stand: 28.04.2022

Welche Tests werden anerkannt?

Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt. 

Antikörper-Tests werden nicht anerkannt. 

Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Hierzu zählen Teste, die verglichen mit PCR-Tests, eine ≥80% Sensitivität und ≥97% Spezifität erreichen. Die Leistungsparameter von Antigen-Schnelltests werden stets in Bezug zu den Leistungsparametern einer PCR gesetzt und variieren von Hersteller zu Hersteller (siehe Packungsbeilage zum Antigen-Schnelltest). 

Die Testung muss in der Bundesrepublik Deutschland oder im Ausland von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung oder im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, vorgenommen oder überwacht worden sein oder im Ausland von einer nach dem Recht des jeweiligen Staates befugten Stelle vorgenommen oder überwacht worden sein. Der Dritte muss ebenfalls die Identität der getesteten Person mittels eines amtlichen Lichtbildausweises überprüfen und bestätigen. Auf dem Nachweis ist das Datum der Testung zu vermerken sowie die Art des Tests, der verwendet wurde. 

Der Nachweis kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in analoger oder digitaler Form, zum Beispiel über das COVID-Zertifikat der EU erbracht werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Stand: 28.04.2022

Was, wenn der Test positiv ausfällt? Kann ich dann nicht zurück nach Deutschland?

Es besteht kein generelles Einreiseverbot für positiv getestete Personen. Eine Beförderung durch die Beförderungsunternehmen auf dem Luftweg sowie jede Beförderung aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist bei einem positiven Testergebnis jedoch untersagt. Eine Isolierung nach den örtlichen Vorschriften ist auf eigene Verantwortung durchzuführen. Jegliche Beförderung sollte zum Schutz weiterer Passagiere und des Beförderungspersonals nicht in Anspruch genommen werden.

Einreisen im Individualverkehr bleiben dagegen möglich. Die Daten der Personen, die mit positivem Testergebnis einreisen, werden jedoch bei einer etwaigen Grenzkontrolle aufgenommen und an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Stand: 28.04.2022

Welche Ausnahmen gibt es von der Nachweispflicht?

Kinder unter 12 Jahren fallen nicht in den Anwendungsbereich der Nachweispflicht. Sie müssen also bei Einreise nach Deutschland nicht über einen Nachweis verfügen.

Alle übrigen Personen, sind von der Nachweispflicht nur ausgenommen, soweit eine der folgenden Ausnahmen auf sie zutrifft:

  1. Transportpersonal Es besteht eine Ausnahme von der Nachweispflicht für Personen, die als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wenn diese angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten. Transportpersonal sind Personen, die einreisen, um beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg zu transportieren. Diese Ausnahme gilt nicht, wenn sich das Transportpersonal zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten hat. Für Transportpersonal gilt bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, dass der erforderliche PCR-Testnachweis lediglich zweimal pro Woche erneuert werden muss. Kann ein solcher Testnachweis noch nicht bei Einreise mitgeführt werden, so muss diese Testung unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden und eine zweite Testung innerhalb einer Woche erfolgen, sofern sich die Person noch in Deutschland aufhält.
  2. Offizielle Delegationen Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland einreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, gilt keine Nachweispflicht. Dies gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben.
  3. Durch die zuständige Behörde erteilte Ausnahme Die Nachweispflicht gilt nicht für Personen, für die die zuständige Behörde in begründeten Einzelfällen wegen Vorliegen eines triftigen Grundes Ausnahmen erteilt hat. Diese Möglichkeit besteht nicht bei Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben.
  4. Grenzpendler, Grenzgänger und Tagesaufenthalte Für Grenzpendler oder Grenzgänger sowie für Tagesaufenthalte besteht eine Nachweispflicht nur in folgenden Fällen: Die Nachweispflicht gilt nur bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet, Virusvariantengebiet oder auf dem Luftweg. Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet gilt dies für Grenzpendler und Grenzgänger, die über keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis verfügen, mit der Maßgabe, dass sie einen Testnachweis (Antigen- oder PCR-Test) lediglich zweimal pro Woche erneuern müssen. Dasselbe gilt für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (sogenannte Tagesaufenthalte). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendler und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis lediglich zweimal pro Woche erneuern müssen. Dasselbe gilt für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (sogenannte Tagesaufenthalte). Kann ein solcher Testnachweis noch nicht bei Einreise mitgeführt werden, so muss diese Testung unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden und eine zweite Testung innerhalb einer Woche erfolgen, sofern sich die Person noch in Deutschland aufhält. Grenzpendler ist eine Person, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in das Ausland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt. Grenzpendler ist auch diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine Person zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt. Grenzgänger ist eine Person, die im Ausland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt. Grenzgänger ist auch diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine Person zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.

Stand: 28.04.2022

Einreisequarantänepflicht

Für wen gilt eine Quarantäne nach der Einreise?

Wenn Sie nicht geimpft oder genesen sind und sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause – oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort – begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Absonderungszeit grundsätzlich zehn Tage und kann nach fünf Tagen durch ein negatives Testergebnis verkürzt werden. Kinder unter 6 Jahren sind nach der Einreise aus einem Hochrisikogebiet von der Absonderungspflicht befreit. Kinder zwischen 6 und 12 Jahren haben die Möglichkeit, sich nach der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet direkt freizutesten. Für sie endet ansonsten die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch. Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden beziehungsweise muss nicht angetreten werden, wenn ein Genesenen- oder ein Impfnachweis über das Uploadportal der Digitalen Einreiseanmeldung übermittelt wird.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Quarantäne grundsätzlich und für alle Einreisenden unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus gleichermaßen 14 Tage.

Außerdem endet die häusliche Quarantäne automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr auf der Website der RKI gelistet ist (sogenannte Entlistung).

Stand: 28.04.2022

Gilt die Quarantänepflicht bei Einreise auch für Genesene und Geimpfte?

Nach Aufenthalt in Hochrisikogebieten besteht für Geimpfte und Genesene keine Quarantänepflicht. 

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten sind grundsätzlich auch Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis zu einer vierzehntägigen Quarantäne verpflichtet. Eine vorzeitige Beendigung kommt bei Virusvariantengebieten in Betracht, wenn das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft wird. Dann gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für Hochrisikogebiete.

Sonderfall Beendigung durch Entlistung: Die häusliche Quarantäne endet außerdem automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr auf der Website des RKI gelistet ist (sogenannte Entlistung).

Stand: 28.04.2022

Wer kann sich freitesten? Ist eine Freitestung auch nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet möglich?

Nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet endet die häusliche Quarantäne für Personen ab 6 Jahren nach zehn Tagen. Die Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird. Die zugrundeliegende Testung darf aber frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein. Dabei können Sie sich am konkreten Einreisezeitpunkt orientieren, sprich: Reisen Sie beispielsweise an einem Montag um 12:00 Uhr ein, können Sie sich frühestens am Samstag um 12:00 Uhr freitesten. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung des negativen Testergebnisses beendet werden. Für Kinder unter 6 Jahren entfällt die Quarantänepflicht. Kinder zwischen 6 und 12 Jahren haben die Möglichkeit, sich direkt nach der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet freizutesten. Ansonsten endet für sie die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatischGeimpfte und Genesene sind grundsätzlich von der Quarantänepflicht befreit.

Nach Voraufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht möglich. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene. Eine Möglichkeit zur Verkürzung der Absonderungsdauer durch Übermittlung eines negativen Testnachweises besteht nur dann, wenn das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft wird. Dann gelten für die Beendigung der Absonderung dieselben Regelungen wie für Hochrisikogebiete.

Im Rahmen des Spitzensports ist eine Freitestung ausnahmsweise bei Virusvariantengebieten möglich, sofern es sich um Personen handelt, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden sowie strenge Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden und insbesondere täglich eine Testung durchgeführt wird.

Stand: 28.04.2022

Welche Ausnahmen gibt es von der Einreisequarantänepflicht?

Der unten stehenden Liste können Sie entnehmen, welche Ausnahmen von der Einreisequarantänepflicht bestehen. Auch wenn eine der Ausnahmen auf Sie zutrifft, sind Sie dazu verpflichtet, die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei Ihnen auftreten.

Bitte beachten Sie, dass einige der unten aufgelisteten Ausnahmen nicht oder nur eingeschränkt gelten, wenn Sie sich in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben:

Bitte beachten Sie, dass die unten aufgelisteten Ausnahmen der Nummern 7 bis 12 nicht gelten, wenn Sie sich in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Für Nummer 6 und 11 müssen zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sein, wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.

Die einzelnen Ausnahmen:

  1. Durchreise Personen, die lediglich durch ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten sind von der Einreisequarantänepflicht ausgenommen. Zwischenaufenthalte sind Aufenthalte, die die übliche Zeitdauer notwendiger Halte zum Beispiel zur Rast oder für Tankvorgänge überschreiten; Umsteigezeiten an einem Flughafen gelten nicht als Zwischenaufenthalt Beispiel: Eine Pause für einen Toilettengang an einer Autobahnraststätte ist kein Zwischenaufenthalt. Wenn Sie jedoch auf dem Weg an ihr eigentliches Ziel jemanden besuchen oder mehrere Stunden in einer Stadt verbringen, handelt es sich um einen Zwischenaufenthalt. Dasselbe gilt für Personen, die zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen.
  2. Transportpersonal Personen, die als Transportpersonal nach Deutschland einreisen, sind von der Einreisequarantänepflicht ausgenommen, wenn sie angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten. Transportpersonal sind Personen, die einreisen, um beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg zu transportieren. Die Ausnahme gilt jedoch nicht, wenn sich das Transportpersonal zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise mehr als 72 Stunden in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten hat und sich mehr als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten wird. In diesen Fällen bleibt eine direkte Ausreise für das Transportpersonal jedoch erlaubt.
  3. Offizielle Delegationen Eine Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht gilt auch für Personen, die als Teil einer offiziellen Delegation über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland einreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben.
  4. Notwendige stationäre Behandlung aufgrund einer Coronavirus-Infektion Es besteht eine Ausnahme für Personen, die zum Zwecke einer Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in die Bundesrepublik Deutschland verbracht werden, weil eine stationäre Behandlung im Krankenhaus aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich ist und diese Behandlung vor Ort im Ausland nicht sichergestellt werden kann.
  5. Tagesaufenthalte Es besteht eine Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.
  6. Grenzpendler und Grenzgänger Eine Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht besteht auch für Personen, die Grenzpendler oder Grenzgänger sind. Dies gilt für Virusvariantengebiete mit der Maßgabe, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist. Grenzpendler ist eine Person, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in das Ausland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt. Grenzpendler ist auch diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine andere Person zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt. Grenzgänger ist eine Person, die im Ausland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt. Grenzgänger ist auch diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine andere Person zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.
  7. Polizeivollzugsbeamte oder Zollbeamte Personen, die Polizeivollzugsbeamte oder Zollbeamte sind, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren, fallen ebenfalls unter die Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  8. Personen im Anwendungsbereich des Vollzugs des Infektionsschutzgesetzes durch die Bundeswehr Auch besteht eine Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht für Personen, die vom § 54a Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes erfasst sind. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  9. Angehörige ausländischer Streitkräfte Eine Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht besteht auch für Personen, die Angehörige ausländischer Streitkräfte sind. Darunter fallen Angehörige ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  10. Kurzaufenthalt zum Besuch enger Verwandter Eine Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht besteht bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Hochrisikogebiet auch für Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  11. Kurzaufenthalt hochrangiger Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen Es besteht eine Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Hochrisikogebiet für Personen, die hochrangige Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen sind. Diese Ausnahme gilt für hochrangige Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen sind, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, sofern sie sich weniger als 72 Stunden aufhalten oder sich für weniger als 72 Stunden in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben und strenge Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden, insbesondere täglich eine Testung durchgeführt wird.
  12. Durch die zuständige Behörde erteilte Ausnahme Es besteht eine Ausnahme von der Einreisequarantänepflicht für Personen, für die die zuständige Behörde in begründeten Fällen auf Antrag weitere Ausnahmen bei Vorliegen eines triftigen Grundes erteilt hat. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.

Stand: 28.04.2022

 

Welche Ausnahmen gibt es von der 5-Tages-Frist für das Freitesten nach Aufenthalt im Hochrisikogebiet?

In Ausnahmefällen ist eine Freitestung nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet bereits vor Ablauf der Frist von fünf Tagen möglich. In diesen Fällen kann die Testung also schon vorher, zum Beispiel bereits vor der Einreise, durchgeführt werden. Die Quarantäne endet, sobald der Testnachweis über das digitale Einreiseportal an die zuständige Behörde übermittelt wird – erfolgt die Übermittlung vor Einreise, muss die Quarantäne nicht angetreten werden.

Von der Ausnahme umfasste Personen sind jedoch verpflichtet, die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise nach Deutschland typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auftreten.

Die Ausnahme von der 5-Tages-Frist zur Freitestung gilt für folgende Personen:

  1. Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens. Das betrifft insbesondere Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und Betreuungspersonal
  2. Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
  3. Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen
  4. Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege
  5. Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen
  6. Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung der der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und von internationalen Organisationen
  7. Personen, die einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten (zum Beispiel Eltern oder Kinder) oder zweiten Grades (zum Bespiel Geschwister, Enkelkinder oder Großeltern), des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts
  8. Personen, die einreisen aufgrund einer dringenden medizinischen Behandlung
  9. Personen, die einreisen aufgrund des Beistands oder zur Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen
  10. Personen, die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben oder in die Bundesrepublik Deutschland einreisen
  11. Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden oder von einem Bundessportfachverband zur Teilnahme an Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen eingeladen sind
  12. Personen, die zur künstlerischen Berufsausübung auf der Grundlage vertraglicher Verpflichtungen an künstlerischen oder kulturellen Produktions- oder Präsentationsprozessen teilnehmen
  13. Personen, die zum Zwecke einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, wenn in den ersten fünf Tagen nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
    1. Am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit müssen gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen, die mit einer Einreisequarantäne vergleichbar sind,
    2. das Verlassen der Unterbringung ist nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet und
    3. der Arbeitgeber muss die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde anzeigen und hat die – unter 1. und 2. beschriebenen – ergriffenen Maßnahmen dokumentieren.

Die Ausnahme von der 5-Tages-Frist zur Freitestung gilt auch bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren. Sie können sich nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet direkt freitesten. Die Absonderung endet dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung des negativen Testnachweises über das Einreiseportal.

Für Kinder unter 6 Jahren entfällt die Quarantänepflicht.

Diese Ausnahmen gelten nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.

Stand: 28.04.2022

Wann endet die Quarantäne automatisch? Was ist eine Entlistung?

Die häusliche Quarantäne endet automatisch vor Ablauf der vorgegebenen Zeit, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr auf der Website des Robert Koch-Instituts (RKI) gelistet ist (sogenannte Entlistung). Dies ist dann der Fall, wenn das betroffene Gebiet weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet ausgewiesen ist.

Die Fallgestaltung ist nur von Relevanz, wenn die Entlistung nach Einreise, aber vor Ende der Absonderungszeit erfolgt.

Stand: 28.04.2022

Was gilt, wenn das Gebiet aus dem ich einreise, im Zeitpunkt der Einreise bereits entlistet ist?

Ist das Gebiet, in dem der Voraufenthalt stattgefunden hat, bereits im Zeitpunkt der Einreise entlistet (das heißt es ist weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet ausgewiesen), dann entfällt die Anmelde- und Quarantänepflicht. Es gilt eine generelle Nachweispflicht für Personen ab 12 Jahren.

Stand: 28.04.2022

Was gilt als Genesenennachweis?

Als Genesenennachweis gilt ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 - in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrunde liegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal drei Monate zurückliegt.

Als Nachweis können folgende Dokumente genutzt werden:

  • PCR-Befund eines Labors
  • PCR-Befund einer Ärztin/eines Arztes
  • PCR-Befund einer Teststelle beziehungsweise eines Testzentrums
  • ärztliches Attest (sofern das Attest Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthält)
  • die Absonderungsbescheinigung (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthält)
  • weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthalten)
  • digitales Genesenenzertifikat (wird in Arztpraxen und Apotheken ausgestellt)

Stand: 29.04.2022

Was gilt als Impfnachweis?

Zur Einreise müssen Impfnachweise die Anforderungen des aktuellen Infektionsschutzgesetzes erfüllen:

  1. Es muss sich um einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 handeln: Die zugrunde liegende Schutzimpfung muss mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut genannten Impfstoffen erfolgt sein und
    • entweder aus einer vom Paul-Ehrlich-Institut genannten Anzahl von Impfstoffdosen, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist, bestehen und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein, oder
    • bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfstoffdosis bestehen. Zum Nachweis eines vollständigen Impfstatus von Genesenen, muss nachgewiesen werden, dass vor der Impfung eine COVID-19 Erkrankung stattgefunden hat. Als Nachweis muss ein positiver PCR-Tests vorgelegt werden.
  2. Zum Nachweis der Impfung müssen folgende Daten enthalten sein:
    • die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder Pass-/Personalausweis-/ID-Card-Nummer)         
    • Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
    • Bezeichnung des Impfstoffes,
    • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie
    • Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiele ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers.
  3. Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorliegen.
  4. Es werden Nachweise in Papier- oder digitaler Form akzeptiert, die die unter 1.,  2. und 3. aufgelisteten Kriterien erfüllen. Abfotografierte schriftliche Nachweise gelten für die Kontrolle durch den Beförderer oder durch die mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragte Behörde nicht als in digitaler Form vorliegende Nachweise. Nachweise in digitaler Form sollten vom berechtigten Aussteller digital ausgestellt und digital dem Berechtigten übermittelt worden sein. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich hier um allgemeine Anforderungen nach der Coronavirus-Einreiseverordnung handelt. Das digitale COVID-Zertifikat auf Grundlage der EU-Verordnung zum Digitalen COVID Zertifikat der EU bietet zudem eine EU weite standardisierte und automatisch per Barcode einlesbare Nachweisvariante, die in Papierform oder per App datenschutzfreundlich vorhaltbar sowie verifizierbar ist. Für die Ausstellung eines EU Digitalen COVID-Zertifikats auf Grundlage der Verordnung der EU zum Digital COVID Certificate (DCC-VO) können gegebenenfalls weitergehende Anforderungen zu erfüllen sein, die EU Digitalen COVID-Zertifikats werden in Deutschland jedoch selbstverständlich als Nachweis akzeptiert.

Wichtig zu wissen: Die Anerkennungsdauer für das digitale Impfzertifikat der EU für Reisezwecke wurde auf max. 180 Tage festgelegt. Für die Einreise nach Deutschland – und in andere Mitgliedsstaaten der EU - sind daher digitale COVID-Impfzertifikate der EU nach Abschluss der ersten Impfserie (Grundimmunisierung) 180 Tage und bei einer Booster-Impfung unbegrenzt gültig. Für andere Zwecke innerhalb von Deutschland (2G und 3G) gilt die Befristung nicht. Die Gültigkeit des Genesenenzertifikats wurde für Deutschland auf 90 Tage begrenzt. Diese Frist gilt auch für die Einreise nach Deutschland.

Stand: 07.04.2022

Welche Daten muss der Impfnachweis enthalten?

Der Nachweis der Impfung muss folgende Daten enthalten:

  • die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder Pass-/Personalausweis-/ID-Card-Nummer)         
  • Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
  • Bezeichnung des Impfstoffes,
  • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie
  • Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiel ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers.

Stand: 10.05.2022

In welchen Sprachen kann der Impfnachweis vorgelegt werden?

Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorliegen.

Stand: 10.05.2022

Welche Formen des Impfnachweises werden akzeptiert?

Es werden Nachweise in analoger oder digitaler Form akzeptiert, die die in den vorherigen Fragen genannten Kriterien zum vollständigen Impfschutz, Daten und Sprache erfüllen. Abfotografierte analoge Nachweise gelten für die Kontrolle durch den Beförderer oder durch die mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragte Behörde nicht als in digitaler Form vorliegende Nachweise. Nachweise in digitaler Form sollten vom berechtigten Aussteller digital ausgestellt und digital dem Berechtigten übermittelt worden sein.

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich hier um allgemeine Anforderungen nach der Coronavirus-Einreiseverordnung handelt. Das Digitale COVID-Zertifikat der Europäischen Union (EU) auf Grundlage der Verordnung zum Digitalen COVID-Zertifikat der EU (DCC-VO) bietet zudem eine EU-weite standardisierte und automatisch per Barcode einlesbare Nachweisvariante, die in Papierform oder per App datenschutzfreundlich vorhaltbar sowie verifizierbar ist. Für die Ausstellung eines Digitalen COVID-Zertifikat der EU können gegebenenfalls weitergehende Anforderungen zu erfüllen sein. Die Digitalen COVID-Zertifikate der EU werden in Deutschland jedoch selbstverständlich als Nachweis akzeptiert.

Stand: 04.05.2022

Pendler

Gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung auch für Pendler?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung differenziert hier zwischen den folgenden Personengruppen:

Tagespendlerinnen und Tagespendler sind Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sind Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte ins Ausland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Diese Personengruppen sind von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Ein negativer Testnachweis muss zweimal pro Woche erbracht werden, wenn kein Impfnachweis oder Genesenennachweis vorliegt und die Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder auf dem Luftweg erfolgt. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendler und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis zweimal pro Woche erneuern müssen.

Stand: 06.04.2022

Welche Pflichten gelten für Tagespendler?

Tagespendlerinnen und Tagespendler, die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten sind bei Einreise nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen.

Von der Nachweispflicht sind Tagespendlerinnen und Tagespendler nicht befreit. Sie sind dazu verpflichtet, bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet, Virusvariantengebiet oder auf dem Luftweg entweder einen negativen Testnachweis (Antigen- oder PCR-Test bei Hochrisikogebieten, PCR-Test bei Virusvariantengebieten), ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis nachweisen zu können.

Stand: 28.04.2022

Welche Ausnahmen können für Pendler durch Landesbehörden bei der Einreise vorgesehen werden?

Grenzpendlerinnern und Grenzpendler sind nach der Coronavirus-Einreiseverordnung bei Einreise nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder einem Virusvariantengebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Sie müssen, sofern sie keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, zweimal pro Woche einen negativen Testnachweis erbringen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen allerdings alle Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis zweimal pro Woche erneuern müssen. Je nach Bundesland können unterschiedliche Maßnahmen beziehungsweise Ausnahmen gelten. Wie die Regelungen an Ihrem Aufenthaltsort konkret umgesetzt werden, können Sie hier nachlesen.

Stand: 10.05.2022

Welche Behörde kann die Einreise ohne Testung gemäß der Ausnahme nach § 4 Absatz 2 Nummer 5 Coronavirus-Einreiseverordnung erlauben?

Die zuständige Behörde bestimmt sich nach § 54 des Infektionsschutzgesetzes nach dem jeweiligen Landesrecht.

Stand: 10.05.2022

Transportgewerbe

Welche Pflichten gelten für das Transportgewerbe? In welchen Fällen besteht für das Transportgewerbe keine Anmelde- und/oder Testpflicht?

Zur Gruppe der Personen, die beruflich andere Personen, Waren oder Güter grenzüberschreitend transportieren, zählen auch alle Mitglieder von Besatzungen und Crews.

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Ausnahmen von der Testpflicht gelten nur, wenn die betroffenen Personen keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, gelten die folgenden Pflichten:

Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet ist Transportpersonal von der Anmelde- und Testpflicht unabhängig von der Dauer des Aufenthaltes im Hochrisikogebiet oder in Deutschland ausgenommen.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden innerhalb des Hochinzidenzgebietes und/oder in Deutschland von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Es besteht allerdings keine Ausnahme bezüglich der Testpflicht. Transportpersonal muss bereits bei Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen können, ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Der Nachweis muss lediglich zweimal pro Woche erneuert werden. Kann ein solcher Testnachweis noch nicht bei Einreise mitgeführt werden, so muss diese Testung unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden und eine zweite Testung innerhalb einer Woche erfolgen, sofern sich die Person noch in Deutschland aufhält

Alle Ausnahmen sind an die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte geknüpft.

Stand: 10.05.2022

Gelten die Ausnahmen von der Testpflicht auch für Transportpersonal?

Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und nach Deutschland zurückkehren, sind bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte von der allgemeinen Testpflicht ausgenommen. 

Dies gilt nicht bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet.

Stand: 10.05.2022