Aktueller Impfstatus im Impfdashboard

Sie wollen mehr über den Fortschritt der COVID-19-Impfung in Deutschland erfahren? Den aktuellen Impfstatus sowie die jeweiligen Impffortschritte in den Bundesländern finden Sie in unserem täglich aktualisierten Impfdashboard. Hintergrundinformationen zur Datenerhebung und Antworten auf weitere wichtige Fragen finden Sie hier.

Wie oft und wann werden die Daten im Dashboard aktualisiert?

Die im Dashboard dargestellten Daten zum Impffortschritt werden werktäglich aktualisiert. An Sonntagen und an Feiertagen findet keine Aktualisierung statt. Die Daten beziehen sich auf den Vortag der Aktualisierung. Wenn das Dashboard also am Mittwoch aktualisiert wird, zeigt es alle Impfungen bis einschließlich Dienstag an. Der Zeitpunkt der letzten Aktualisierung wird oben auf der Seite angezeigt. Die publizierten Daten können aufgrund des möglichen Übermittlungsverzugs auch Nachmeldungen und Korrekturen aus den vorherigen Tagen enthalten.

Die Daten der gelieferten Impfstoffdosen werden jeden Montag aktualisiert. Sie beinhalten die Lieferungen bis einschließlich Sonntag der abgelaufenen Kalenderwoche. 

Stand: 10.01.2023

Wie und wo wird dokumentiert, wie viele Personen vollständig geimpft sind?

Es gibt in Deutschland kein zentrales Impfregister. Über die Impfsurveillance der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) kann durch pseudonymisierte Abrechnungsdaten der gesetzlich Krankenversicherten die Inanspruchnahme verschiedener Impfungen bestimmt werden. Diese Daten liegen aber meist erst mit einer Verzögerung von circa sechs Monaten vor. Weitere Informationen zur KV-Impfsurveillance finden Sie hier.

Für die COVID-19-Impfung erfolgt die tägliche Erhebung der Daten in den impfenden Stellen daher über das „Digitale Impfquotenmonitoring“ - kurz DIM. Grundlage für die Datenerhebung ist die Coronavirus-Impfverordnung in ihrer jeweils aktuellen Fassung (siehe auch Warum braucht es ein digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung am RKI?). Autorisiertes Personal aus den impfenden Einrichtungen kann über die Webanwendung "Digitales Impfquotenmonitoring" die Daten eingeben und über eine gesicherte Internetverbindung täglich an die Bundesdruckerei übermitteln, wo im Auftrag des Robert Koch-Instituts (RKI) die Daten zwischengespeichert und vom RKI täglich abgerufen werden. Vertragsärztinnen und -ärzte, die die Corona-Schutzimpfungen in Praxen, Betrieben oder während anderer Impfaktionen durchführen, dokumentieren diese über das Impf-DokuPortal der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Von den Privatärztinnen und -ärzten werden täglich aggregierte Daten an ein Portal des Verbandes der Privatärztlichen Verrechnungsstellen e.V. (PVS) übermittelt und dort in einem Datenpaket dem RKI bereitgestellt. Von beiden Portalen werden die Daten ebenfalls täglich vom RKI abgerufen.

Den Impffortschritt in Deutschland können Sie in dem täglich aktualisierten Impfdashboard verfolgen. Ergänzend führt das RKI regelmäßige repräsentative Befragungen zur Impfakzeptanz durch.

Stand: 09.12.2022

 

Werden von COVID-19-Genesene nach einer zweimaligen Impfung als vollständig Geimpfte im Dashboard berücksichtig?

Für die Darstellung im Impfdashboard wird die genaue Stellung der Impfung in der Impfserie (erste, zweite, dritte Impfung etc.,) übermittelt. Die Zählweise der Impfserie unter Berücksichtigung des Genesenen-Status orientiert sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) (siehe hier Tabelle 7 auf Seite 13).  

Stand: 06.01.2023

 

Was bedeutet "mindestens einmal gegen COVID-19 geimpft"?

Als mindestens einmal geimpfte Personen zählen alle Menschen, die mindestens eine Impfung verabreicht bekommen haben. Auch Personen, die bereits eine gegebenenfalls erforderliche zweite Impfdosis erhalten haben, werden hier entsprechend mitgezählt.

Stand: 10.01.2023

Was bedeutet "vollständig gegen COVID-19 geimpft" und was empfiehlt die STIKO dazu?

Seit dem 1. Oktober ist eine Auffrischungsimpfung notwendig, um als vollständig geimpft zu gelten.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt grundsätzlich allen Personen ab 12 Jahren ab sechs Monaten nach der Grundimmunisierung eine Auffrischungsimpfung – auch Booster-Impfung genannt. Die Empfehlung zur Auffrischungsimpfung gilt auch für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel.

Die STIKO empfiehlt, für alle Auffrischungsimpfungen ab 12 Jahren vorzugsweise einen Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoff einzusetzen. Dies gilt sowohl für die BA.1- als auch die BA.4/5-adaptierten Impfstoffe, da beide im Vergleich zu den bisherigen monovalenten mRNA-Impfstoffen eine verbesserte Antikörperantwort gegenüber verschiedenen Omikron-Varianten auslösen und gegenüber dem Wildtyp-Virus eine gleichbleibend gute Antikörperantwort erzielen.

Weitere Informationen zur Auffrischungsimpfung finden Sie hier

Stand: 17.01.2023     

 

 

Woher stammen die Daten, die im Impfdashboard dargestellt werden?

Die Erhebung der Daten zu COVID-19-Impfungen erfolgen an verschiedenen Impfstandorten. Hierbei werden ihre Daten beispielsweise durch die mobilen Impfteams und impfende Ärztinnen und Ärzte, darunter auch Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, erhoben. Seit Oktober 2021 kann in Gesundheitsämtern und Krankenhäusern geimpft werden. Auch in öffentlichen Apotheken kann seit Februar 2022 eine Corona-Schutzimpfung erfolgen. In den verbliebenen Impfzentren – deren Zahl ist bis Ende September 2021 erheblich reduziert worden –, bei den mobilen Impfteams, beim betriebsärztlichen Impfen etc. gibt autorisiertes Personal die Daten über die Webanwendung „Digitales Impfquotenmonitoring“ (DIM) ein. Die Daten werden dann über eine gesicherte Internetverbindung an die Bundesdruckerei übermittelt. Dort werden die Daten im Auftrag des Robert Koch-Instituts (RKI) zwischengespeichert und vom RKI mehrmals täglich abgerufen. 

Etwas anders ist dies bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten organisiert: Diese geben die Daten über eine Anwendung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ein. Die KBV stellt die aggregierten Daten dann täglich dem RKI zur Verfügung. Die aggregierten Daten der Privatärztinnen und -ärzte werden täglich über eine Anwendung des Verbands der Privatärztlichen Verrechnungsstellen e. V. übermittelt und ebenfalls täglich vom RKI abgerufen.

Das RKI führt die Datenverarbeitung durch. Die aufgearbeiteten Daten können sowohl vom Dashboard selbst, als auch von der RKI-Website heruntergeladen werden. Die Daten der gelieferten Impfstoffdosen werden durch das Bundesgesundheitsministerium gesammelt und aufbereitet. 

Stand: 09.12.2022 

Wie funktioniert die Impf-Uhr auf dem Impfdashboard?

Die Geschwindigkeit der Impf-Uhr richtet sich nach der durchschnittlichen Anzahl der verteilten Impfdosen pro Sekunde basierend auf den Daten der letzten sieben Meldetage. Es handelt sich also nicht um Live-Daten. Mit der Impf-Uhr soll ein Gefühl für die Geschwindigkeit der Impfungen vermittelt werden. Je mehr Impfungen pro Sekunde angezeigt werden, desto mehr Impfungen haben in den letzten sieben Tagen stattgefunden. 

Stand: 10.01.2023

Wie wird die COVID-19-Impfquote berechnet?

Die Impfquote ist der Anteil aller bisher geimpften Personen in der Gesamtbevölkerung. Da in Deutschland kein einheitliches umfassendes System zur Erhebung von Impfdaten besteht, werden Teilstichproben und Querschnittsuntersuchungen herangezogen, um eine Einschätzung der Impfsituation zu ermöglichen.    

Stand: 10.01.2023

 

Wird die zweite COVID-19-Impfdosis als einzelne Impfung gezählt?

Ja, jede verimpfte Dosis wird als einzelne Impfung gezählt. Die Zahl der verabreichten Impfungen ist deswegen nicht mit der Anzahl der vollständig immunisierten Personen gleichzusetzen.  

Stand: 10.01.2023

Warum kann es vorkommen, dass für ein Bundesland mehr verabreichte COVID-19-Impfdosen ausgewiesen werden als geliefert wurden?

Da die Impfstofflieferungen der meisten Hersteller wochenweise erfolgen, werden die Liefermengen im Impfdashboard jeden Montag aktualisiert. Es kann also der Fall eintreten, dass eine Lieferung angekommen ist und bereits verimpft wurde, aber erst am Folgemontag als Lieferung ausgewiesen wird. 

Stand: 10.01.2023