Familienalltag gestalten

Tipps, wie Familien den Alltag in der Corona-Pandemie besser bewältigen können, finden Sie hier.

Welche Regelungen gelten in Kitas und Schulen während der Corona-Pandemie?

Seit dem 20. März 2022 gilt in allen Schulen eine inzidenzunabhängige und bundesweite Testpflicht für alle Klassenstufen. Über den Ablauf des Präsenzunterrichts und die Ausweitung des Angebots der Kinderbetreuung entscheiden die einzelnen Bundesländer selbst. Regelmäßiges Lüften und Hygienemaßnahmen sowie die Durchführung von Schnell- und Selbsttests sind wichtige Hilfsmittel, um den sicheren Unterricht und die sichere Betreuung und Bildung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege sicherzustellen.

Bitte informieren Sie sich darüber hinaus bei Ihrer Einrichtung oder in Ihrem Bundesland über die dort geltenden Regelungen und Maßnahmen.

Stand: 25.05.2022

Wie wird Eltern geholfen, wenn sie durch das Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten geraten?

Eltern haben Anspruch auf einen Kinderbonus. Der Kinderbonus 2021 betrug 150 Euro pro Kind. Er wurde für alle Kinder, für die im Mai 2021 Anspruch auf Kindergeld bestand, im Mai 2021 ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgte wenige Tage nach der regulären Kindergeldzahlung. Der Kinderbonus wurde nicht zusammen mit dem Kindergeld ausgezahlt, sondern als eigene Zahlung. Für Kinder, für die in einem anderen Monat im Jahr 2021 Anspruch auf Kindergeld besteht, beziehungsweise bestand, wurde der Kinderbonus zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt. Er wird nicht auf Sozialleistungen angerechnet. Der Kinderbonus kommt gezielt Familien mit kleinem und mittlerem Einkommen zugute. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit. Einen Überblick der finanziellen Hilfen und weiteren Unterstützungen für Familien in der Corona-Zeit finden Sie auf dem Familienportal des Bundesministeriums für Familie. 

Da Alleinerziehende wegen des höheren Betreuungsaufwandes und der damit verbundenen Aufwendungen besonders gefordert sind, wird der Entlastungsbeitrag zudem deutlich angehoben. Der Beitrag mindert die Grundlage für die Steuerberechnung. Das heißt, die oder der Betroffene muss weniger vom Einkommen versteuern. Auf der Website des Finanzministeriums finden Sie weitere Informationen.

Stand: 07.06.2022

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?

Seit dem 20. März 2022 entfallen bundesweit Zugangsbeschränkungen und Kontaktbeschränkungen. Bei privaten Zusammenkünften besteht keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. In einigen Bundesländern kann die Umsetzung der Regelung abweichen. Informieren Sie sich daher bitte hier über die geltenden Regeln vor Ort.

Achten Sie vor allem bei Treffen mit älteren Personen und Personen mit Vorerkrankungen weiterhin  darauf, sich an die allgemein geltenden Vorsichtsmaßnahmen zu halten: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Husten und Niesen in die Armbeuge sowie gründliches und regelmäßiges Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Ein Schnelltest vor Ihrem Besuch kann zusätzliche Sicherheit geben.

Alten- und Pflegeheime haben eigene Regelungen, wie Besuche vor Ort stattfinden können, wie etwa das Tragen einer FFP2/FFP3- oder KN95/N95-Maske. Seit dem 18. November 2021 müssen alle Personen, die Pflegeheime und Kliniken betreten, einen negativen Testnachweis (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest) vorzeigen können. Diese Regelung gilt auch für Geimpfte und Genesene. Personen, die geimpft oder genesen sind, erhalten den Test kostenfrei. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren sollten eine medizinische Maske beim Besuch ihrer Großeltern tragen. Bitte erkundigen Sie sich daher im Voraus, was zu beachten ist.

Stand: 10.06.2022

Wie unterstütze ich mein Kind in der Zeit, die wir zuhause verbringen?

Versuchen Sie in dieser Situation besonders für Ihr Kind da zu sein. Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Schlaf- und Essenszeiten gibt Halt und Sicherheit. Weitere Tipps finden Sie auf der Website der Bundesregierung. Auf der Website des Kinder-Ministeriums, ein Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, finden Sie außerdem Inhalte speziell für Kinder.

Unterstützung bieten Sie auch, indem Sie den aktiven Lebensstil Ihres Kindes fördern: Tägliche Bewegung tut gut, stärkt das Immunsystem und fördert das soziale Miteinander. Daher sollten Kinder und Jugendliche ermuntert werden, Sport zu treiben und sich im Alltag täglich zu bewegen. Infopapiere zeigen, wie körperliche Aktivität in KitaSchule und Sportverein auch in der Pandemie möglich ist.

Weitere Informationen zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen während der Coronavirus-Pandemie erhalten Sie außerdem in unserem Bereich "Eltern mit Kindern" und im Artikel "Den Schulalltag in der Corona-Pandemie meistern".

Alle Informationen zur Impfung für Kinder finden Sie unter "Kinder und die Corona-Schutzimpfung".

Stand: 10.06.2022

Darf ich auf Kinder, zum Beispiel meiner Freunde oder Nachbarn, aufpassen?

Grundsätzlich gilt es, die persönlichen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Die Empfehlung des Bundes zu allgemeinen Kontaktbeschränkungen gilt weiterhin. Die Details der Kontaktbeschränkungen sind abhängig von den aktuellen Corona-Fallzahlen und werden von den Bundesländern entschieden. Informationen dazu erhalten Sie zum Beispiel auf den Seiten der Landesregierungen.

Hinweis: Zwar ist wissenschaftlich belegt, dass von geimpften und genesenen Personen eine erheblich geringere Ansteckungsgefahr ausgeht, doch da auch bei diesen Personengruppen ein Restrisiko besteht, sich selbst und andere anzustecken, gilt die AHA+A+L-Formel nach wie vor für alle: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Das L für Lüften bedeutet, dass wir zusätzlich zu den Verhaltensregeln auf eine regelmäßige Belüftung von Innenräumen achten sollten: Da sich das Virus auch über Aerosole verbreitet, kann ein guter Luftaustausch das Risiko einer Ansteckung verringern. Das A steht für die (Corona-Warn-) App, mit der Menschen anonym und schnell darüber informiert werden können, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden.

Bei Fragen rund um die Situation im Alltag und eventuelle Quarantänemaßnahmen stehen Ihnen die Hilfetelefone des Bundesfamilienministeriums mit Rat und Tat zur Seite. Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und dienstags und donnerstags von 9 bis 19 Uhr erreichbar.

Stand: 07.01.2022 

Dürfen Großeltern noch Besuch von ihren Enkeln oder Kindern empfangen?

Seit dem 20. März 2022 entfallen bundesweit Zugangsbeschränkungen und Kontaktbeschränkungen. Bei privaten Zusammenkünften besteht keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. In einigen Bundesländern kann die Umsetzung der Regelung abweichen. Informieren Sie sich daher bitte hier über die geltenden Regeln vor Ort.

Achten Sie vor allem bei Treffen mit älteren Personen und Personen mit Vorerkrankungen weiterhin  darauf, sich an die allgemein geltenden Vorsichtsmaßnahmen zu halten: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Husten und Niesen in die Armbeuge sowie gründliches und regelmäßiges Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Ein Schnelltest vor Ihrem Besuch kann zusätzliche Sicherheit geben.

Alten- und Pflegeheime haben eigene Regelungen, wie Besuche vor Ort stattfinden können, wie etwa das Tragen einer FFP2/FFP3- oder KN95/N95-Maske. Seit dem 18. November 2021 müssen alle Personen, die Pflegeheime und Kliniken betreten, einen negativen Testnachweis (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest) vorzeigen können. Diese Regelung gilt auch für Geimpfte und Genesene. Personen, die geimpft oder genesen sind, erhalten den Test kostenfrei. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren sollten eine medizinische Maske beim Besuch ihrer Großeltern tragen. Bitte erkundigen Sie sich daher im Voraus, was zu beachten ist.

Stand: 10.06.2022

Wie kann ich Menschen mit Demenz helfen, die Pandemie zu überstehen?

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft informiert auf ihrer Website umfangreich über den Umgang mit Demenzerkrankten. Weitere Tipps finden Sie in unserem Artikel "Teamgeist für Menschen mit Demenz - Gemeinsam fit".

Stand: 10.06.2022

Wie kann ich meinen Angehörigen helfen, die in einem Heim leben?

Um die Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Altenheimen bestmöglich zu schützen, sollte stets eine Maske getragen werden und auf die Einhaltung des Mindestabstand von 1,5 Metern geachtet werden. Empfohlen werden sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards FFP2/FFP3 oder KN95/N95. Für Besuche in Krankenhäusern gilt bundesweit eine Testpflicht. Alle Besucherinnen und Besucher müssen demnach ein negatives Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 24 Stunden ist. Diese Regelung gilt auch für Geimpfte und Genesene. Weitere Maßnahmen ergreifen die Pflegeheime und Länder selbst.

Informieren Sie sich hier, was Sie beim Besuch in Alten- und Pflegeheimen in Ihrem Bundesland beachten müssen und erkundigen Sie sich bitte über die vor Ort geltenden Regelungen. Wenn Sie sich krank fühlen oder im Heim Ihrer Angehörigen derzeit kein Besuch gestattet ist, haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, den Kontakt über regelmäßige (Video-)Telefonate oder das Internet aufrecht zu erhalten.

Stand: Stand: 10.06.2022

Wo kann ich Hilfe erhalten? Zum Beispiel bei alltäglichen Besorgungen?

Es haben sich einige nachbarschaftliche Initiativen gegründet, bei denen Sie als Hilfsbedürftige oder Hilfsbedürftiger Unterstützung erhalten können. Eine Übersicht von Initiativen finden Sie hier.

Stand: 17.06.2022