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Freizeit und Urlaub
09:59 Uhr · 1. Juli 2020

Sommer mit AHA

Das Coronavirus macht keine Ferien. Wie wir alle dazu beitragen können, dass Deutschland keine zweite Welle erlebt.

Bild: Getty Images / stockstudioX

Das Jahr 2020 wird uns wohl allen als Jahr der Coronavirus-Epidemie in Erinnerung bleiben. Vielleicht auch als das Jahr, in dem es uns gemeinsam gelang, die Epidemie erfolgreich einzudämmen. Durch unser Verhalten haben wir alle einen Beitrag dazu geleistet, dass sich das Virus nicht sprunghaft ausgebreitet hat und wir können auch weiterhin etwas dafür tun, dass uns eine zweite Infektionswelle erspart bleibt. Wenn wir uns an die folgenden Punkte halten, haben wir alle einen schönen Sommer und möglichst wenige Menschen stecken sich an. 

1. AHA-Formel beachten 

  • Abstand halten: Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen halten. 
  • Hygiene beachten: Hygieneregeln in Bezug auf Niesen, Husten und Händewaschen befolgen. Das bedeutet: In die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch niesen und dieses anschließend entsorgen. Hände gründlich und mindestens 20 Sekunden lang waschen. 
  • Alltagsmasken tragen: Dringend empfohlen wird das Tragen von Alltagsmasken an Orten, an denen es schwer werden kann, den Mindestabstand zu anderen einzuhalten. Zum Schutz von umstehenden Personen haben die Bundesländer Vorschriften für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkauf erlassen. Wer eine Maske trägt, sollte dennoch darauf achten, Abstand zu anderen Menschen zu halten.

Diese kurze Animation erklärt die AHA-Formel anschaulich. 

2. Kontaktbeschränkungen beachten

Dass sich die große Mehrheit der Bevölkerung in den vergangenen Wochen an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten hat, ist der wichtigste Grund dafür, dass die Ansteckungsrate zurückgegangen ist. Es wird nur wenige Ansteckungen geben, wenn wir uns verantwortungsvoll verhalten. Dazu zählt auch, dass wir die Kontaktbeschränkungen einhalten. Die Bürger und Bürgerinnen sind weiterhin angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Denn nur wenn unsere Kontakte überschaubar bleiben, können Sie im Falle einer Infektion nachverfolgt werden und nur dann lässt sich die weitere Ausbreitung eindämmen. Mehr über die aktuell geltenden Beschränkungen erfahren Sie hier

3. Lieber draußen treffen 

Im Laufe des Frühjahrs haben wir viel über das Virus gelernt. Eine Erkenntnis ist, dass es Ereignisse gegeben hat, bei dem sich viele Menschen auf einmal angesteckt haben. Das waren oft Situationen, in denen viele Menschen in Innenräumen zusammen waren. Zum Beispiel beim Sport in Fitnessstudios, beim Chorsingen oder bei Gottesdiensten. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Menschen über Tröpfchen angesteckt haben und über Aerosole, die Infizierte mit der Atemluft abgegeben haben. Daher sollten wir uns diesen Sommer mit Freunden, Freundinnen und Verwandten lieber draußen verabreden. Wenn Sie in Innenräumen beisammen sind – egal ob auf der Arbeit oder privat – sollten Sie regelmäßig lüften! Mehr über die Ansteckungsgefahr durch Aerosole lesen Sie hier.

4. Corona-Warn-App nutzen 

Wer die AHA-Formel beachtet und sich an die Kontaktbeschränkungen hält, leistet einen wichtigen Beitrag für die Eindämmung der Epidemie. Wer darüber hinaus etwas tun will, kann sich die Corona-Warn-App auf sein Smartphone laden – ein weiteres Instrument, um zu verhindern, dass sich das Virus weiter verbreitet. Die App hilft, festzustellen, ob jemand in Kontakt mit einer infizierten Person war. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie können sie kostenlos im App Store und bei Google Play herunterladen. Mehr darüber erfahren Sie hier

5. Informiert bleiben

Bestimmt wissen Sie bereits, dass die Bund und Länder einen „Notfallmechanismus“ für den Fall beschlossen haben, dass die Infektionszahlen in einer Region wieder stark ansteigen. Sollten in einer Stadt oder Gemeinde innerhalb von sieben Tagen insgesamt mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auftreten, werden dort die Schutzmaßnahmen verschärft. Das kann zum Beispiel die Schließung einzelner Betriebe bedeuten oder aber flächendeckende Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Halten Sie sich auf dem Laufenden, wie stark das Infektionsgeschehen in ihrer Region ist und an Orten, die Sie eventuell besuchen wollen. Bei hohen Ansteckungsraten ist besondere Vorsicht geboten. Das Robert Koch-Institut informiert hier über die Situation in allen Landkreisen und Städten. Welche Regelungen in Ihrem Bundesland gelten, erfahren Sie hier