Bundesministerium für Gesundheit
Corona-Schutzimpfung
08:53 · 26. November 2021

Corona-Schutzimpfung ab 12 Jahren: Das sollten Kinder, Jugendliche und ihre Eltern wissen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Wie sicher und wirksam ist der Impfstoff? Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen.

Welche Kinder sich impfen lassen sollten

Seit Mai 2021 ist der Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in der Europäischen Union zugelassen. Die EU-Zulassung für den Impfstoff Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren folgte im Juli 2021. Am 19. August 2021 hatte dann auch die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre aktualisierte Impfempfehlung für beide mRNA-Impfstoffe für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren veröffentlicht. Doch seit dem 18. November 2021 empfiehlt die STIKO aufgrund neuester Sicherheitsdaten den Impfstoff Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna vorsorglich nur noch für die Altersgruppe ab 30 Jahren. Wie sicher und wirksam die Corona-Schutzimpfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer in der Altersgruppe der 12-17-Jährigen ist und was es mit der nachträglichen Altersbeschränkung für Spikevax® auf sich hat, erfahren Sie hier: 

Wie schwer erkranken Kinder an COVID-19? 

COVID-19 ist eine Erkrankung, die potenziell lebensbedrohlich verlaufen kann. Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die keine Vorerkrankungen aufweisen, erkranken allerdings nur selten schwer. Sie infizieren sich Studien zufolge seltener als Erwachsene mit dem Coronavirus und scheinen auch weniger ansteckend zu sein. Nur etwa ein Prozent der Kinder und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren, die an COVID-19 erkranken, muss ins Krankenhaus. Auch Todesfälle traten bisher vereinzelt und nur bei Kindern und Jugendlichen mit schweren Vorerkrankungen auf. 

Das Auftreten von Langzeitfolgen nach einer Corona-Infektion bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht quantifizierbar. Bei zunehmenden Fallzahlen ist jedoch auch damit zu rechnen, dass Langzeitfolgen häufiger vorkommen. Zudem sind die psychosozialen Folgen der Pandemie, insbesondere Maßnahmen der Isolation, in dieser Altersgruppe auch unabhängig von individuellen COVID-19-Erkrankungen erheblich – auch wenn sie sich nur schwer erfassen lassen.

Welchen COVID-19-Impfstoff empfiehlt die STIKO für Kinder und Jugendliche?

Wegen einer aus ihrer Sicht nicht ausreichenden Datenlage empfahl die STIKO zunächst die Corona-Schutzimpfung nur Kindern und Jugendlichen mit bestimmten Vorerkrankungen, einem erhöhten Ansteckungsrisiko oder mit engem Kontakt zu Personen, die sich nicht selbst schützen können. Schon seit längerer Zeit  liegen aber ausreichend Daten zur Sicherheit des Impfstoffes und zur Krankheitslast bei 12- bis 17-Jährigen vor. Auf Basis dieser Erkenntnisse und einer gründlichen Risiko-Nutzen-Abwägung empfiehlt die STIKO die Corona-Schutzimpfung mit zwei Dosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty® von BioNTech/Pfizer für alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren.

Dies war der erste Impfstoff, der weltweit gegen COVID-19 zugelassen wurde. Von Beginn an war er für Personen ab 16 Jahren zugelassen. Er war ebenfalls der erste, der auch für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren eine bedingte Zulassung von der Europäischen Union erhalten hat. Zwar hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) am 23. Juli auch der Erweiterung der Zulassung der Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren mit Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna zugestimmt.  Die STIKO empfiehlt den Impfstoff von Moderna seit November 2021 allerdings nur noch für Personen ab 30 Jahren.

Warum empfiehlt die STIKO den Impfstoff von Moderna erst für die Altersgruppe ab 30 Jahren?

In der 13. Aktualisierung ihrer Impfempfehlung hat die STIKO den Impfstoff Spikevax® von Moderna als vorsorgliche Maßnahme auf die Anwendung für die Altersgruppe ab 30 Jahren beschränkt. Aktuelle Daten weisen darauf hin, dass das Risiko für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach der Impfung mit Spikevax® bei jüngeren Menschen höher ist als nach der Impfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. Darum empfiehlt die STIKO für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausschließlich den Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. 

Herzmuskelentzündungen bei Kindern und Jugendlichen 

Symptome von Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündungen wie Atemnot oder Kurzatmigkeit, Brustschmerzen oder ungewöhnliches Herzklopfen treten typischerweise innerhalb von wenigen Tagen (meist innerhalb von 14 Tagen) nach der Impfung auf, häufiger nach der zweiten Impfstoffdosis und deutlich häufiger bei Jungen und jungen Männern. In der Regel verlaufen die Erkrankungen mild, manchmal ist neben Ruhe auch eine stationäre Behandlung nötig. Dann heilen die Beschwerden meist folgenlos aus. Über mögliche Langzeitfolgen liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Sollte Ihr Kind die oben beschriebenen Symptome in den Tagen nach der Corona-Schutzimpfung aufweisen oder gehabt haben, wenden Sie sich bitte umgehend an eine Ärztin oder einen Arzt.

Liegt die Impfung Ihres Kindes mehr als 14 Tage zurück und es gab keinerlei Symptome, die auf eine der beschriebenen Nebenwirkungen hindeuten, besteht auch kein Risiko einer solchen Nebenwirkung.

Zudem ist es wichtig, die Zahlen im Blick zu behalten: Mehr als 92 Millionen Impfdosen Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna sind nach Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) bis einschließlich 30. September 2021 in Deutschland verimpft worden. Im Rahmen der Spontanberichterfassung sind bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt 1.243 Verdachtsmeldungen einer Myo-/Perikarditis, also einer Herzmuskel- und/oder Herzbeutelentzündung berichtet worden – unabhängig vom ursächlichen Zusammenhang mit der jeweiligen Impfung. Die Melderate bei Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren sowie jungen Männern unter 30 Jahren war dabei nach Angaben des PEI am höchsten. Die Melderate einer Myo-/Perikarditis bezogen auf 100.000 Impfungen beträgt danach bei unter 30-Jährigen für den BioNTech/Pfizer-Impfstoff etwa fünf Fälle und für den Moderna-Impfstoff etwa elf Fälle. Das heißt, das Risiko einer Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung ist extrem gering.

COVID-19-Impfung ab 5 Jahren: Kinder-Impfstoff von BioNTech/Pfizer EU-weit zugelassen

Nachdem die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung des Kinder-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer für die Kinder zwischen fünf und elf Jahren in der Europäischen Union am 25. November 2021 empfohlen hatte, folgte die Europäische Kommission dieser Empfehlung: Seit dem 26. November 2021 ist der Kinder-Impfstoff von BioNTech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren EU-weit zugelassen.

Zuvor hatte der Impfstoffhersteller BioNTech/Pfizer im Oktober 2021 die Ergebnisse seiner klinischen Studien mit Kindern zwischen fünf und elf Jahren bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) sowie bei der EMA eingereicht und die Zulassung des COVID-19-Impfstoffs für eine niedriger dosierte Kinderformulierung beantragt. Im Rahmen der Studie zur Ermittlung der Wirksamkeit wurden insgesamt mehr als 2000 Kinder in dieser Altersgruppe zweimal im Abstand von drei Wochen mit 10 µg des mRNA-Impfstoffs, also 1/3 der Erwachsenendosis, geimpft oder erhielten einen Scheinimpfstoff (Placebo) im gleichen zeitlichen Abstand. Der ermittelte Schutz durch die Impfung lag in der Studie bei Fünf- bis Elfjährigen bei über 90 Prozent. Impfreaktionen und andere Nebenwirkungen waren überwiegend leicht bis mittelschwer und klangen ein paar Tage nach der Impfung ab. Die FDA hat den Impfstoff Comirnaty® bereits für die Altersgruppe der 5- bis 11-Jährigen zugelassen. Nach der Empfehlung durch die EMA bleibt derzeit noch die finale Zulassung durch die Europäische Kommission abzuwarten, gilt aber eher als Formsache.

Das Robert Koch-Institut und die Ständige Impfkommission (STIKO) werden die Studiendaten ebenfalls prüfen, um auf der Basis zeitnah Impfempfehlungen erstellen bzw. die geltende COVID-19-Impfempfehlung aktualisieren zu können. Im Dezember sollen 2,4 Millionen Dosen des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren zur Verfügung stehen. Ein großer Teil der Nachfrage wird also direkt bedient werden können. Die gesamte Europäische Union wird die erste Lieferung voraussichtlich am 20. Dezember 2021 erhalten. Mit weiteren Lieferungen ist zu Beginn des neuen Jahres zu rechnen.

Wie wirksam ist die Corona-Schutzimpfung für Kinder?

Die Ergebnisse einer Studie mit rund 2.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren zeigen: Der Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer ist auch in dieser Altersgruppe sicher und die Wirksamkeit vergleichbar oder sogar besser als bei den 16- bis 25-Jährigen. Keines beziehungsweise keiner der rund 1.000 geimpften Kinder und Jugendlichen ist demnach an COVID-19 erkrankt. Alle anderen Studienteilnehmenden erhielten ein Placebo in Form von Kochsalzlösung verabreicht – von ihnen erkrankten 16. Demzufolge bietet der Impfstoff rechnerisch einen hundertprozentigen Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung und soll auch Folgeerkrankungen wie Long-COVID oder das sogenannte Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome (PIMS) verhindern. Mehr über den Impfstoff von BioNTech/Pfizer und seine Wirkweise erfahren Sie hier

Hohe Sicherheitsstandards bei Impfstoffzulassung

Impfstoffe und Arzneimittel müssen in allen Altersgruppen sicher und wirksam sein. Für eine bedingte Zulassung in Deutschland hat die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA daher noch einmal ganz genau geprüft, ob die Studiendaten für den Impfstoff ab 12 Jahren ausreichend sind und eine sichere Dosierung für Kinder angemessen erforscht wurde. Das Ergebnis: Insgesamt ist der mRNA-Impfstoff nach allem, was bisher bekannt ist, ein sicherer und wirksamer Impfstoff. Mehr über die hohen Sicherstandards bei der Zulassung von Impfstoffen in Deutschland können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Welche Impfreaktionen kann es bei Kindern geben? 

Auch bei mit dem Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer geimpften Kindern traten in der Studie typische Impfreaktionen auf, die nach ein bis drei Tagen folgenlos wieder abgeklungen sind. Dazu gehörten beispielsweise Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Insgesamt sind die Beschwerden bei 12- bis 15-Jährigen ähnlich häufig ausgeprägt wie bei 16- bis 25-Jährigen . Diese Impfreaktionen sind auch aus anderen klinischen Untersuchungen mit Erwachsenen bekannt und stellen in der Regel keinen Anlass zur Sorge dar. Zur Linderung möglicher Beschwerden kann nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt ein schmerzlinderndes/fiebersenkendes Medikament in der empfohlenen Dosierung eingenommen werden. 

Im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung mit dem mRNA- Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer wurden sehr seltene Fälle von Myokarditis (Herzmuskelentzündung) oder Perikarditis (Herzbeutelentzündung) beobachtet. Diese Fälle traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung, häufiger nach der zweiten Dosis und häufiger bei Jungen als bei Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren auf (circa 4,81 pro 100.000 Impfungen bei Jungen, beziehungsweise 0,49 pro 100.000 Impfungen bei Mädchen). Der akute Verlauf der Herzmuskelentzündungen ist auch unter stationärer Behandlung meist mild. Es gibt noch keine Erkenntnisse zu möglichen seltenen Langzeitfolgen wie einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Umgekehrt weisen neuere Untersuchungen aus dem Ausland darauf hin, dass Herzmuskelentzündungen auch bei COVID-19-Erkrankungen auftreten. Bei Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, beschleunigtem Puls oder Herzpochen nach einer Corona-Schutzimpfung sollten Sie oder Ihr Kind sofort medizinische Beratung und Hilfe einholen. 

Andere schwerwiegende Nebenwirkungen sind bei 12- bis 17-Jährigen nach einer COVID-19 Impfung nicht bekannt, obwohl zum Zeitpunkt der Zulassung in der EU alleine in den USA und in Kanada in dieser Altersgruppe bereits mehr als 12 Millionen Impfstoffdosen verabreicht worden waren. Was im Fall einer möglichen Impfkomplikation zu tun ist, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Warum sollte mein Kind gegen COVID-19 geimpft werden?  

Die Corona-Schutzimpfung bietet Kindern ab 12 Jahren sicheren und wirksamen Schutz vor einer schweren COVID-19-Erkrankung. Zudem können durch die Impfung auch indirekte Folgen einer COVID-19-Infektion, wie Einschränkungen der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben von Kindern und Jugendlichen abgemildert werden. Und: Durch die Impfung schützt man nicht nur die Gesundheit des eigenen Kindes, sondern auch die der anderen Kinder und seiner Mitmenschen. Denn je mehr in den jüngeren Altersgruppen, die viele soziale Kontakte haben, geimpft sind, desto schlechter kann sich das Virus ausbreiten. Und das wiederum schützt auch Menschen, die sich nicht impfen lassen können – zum Beispiel Babys und Kleinkinder, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt.

Keine Impfpflicht für Kinder

Wichtig zu wissen: Wie auch bei Erwachsenen gibt es für COVID-19-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen keine Impfpflicht und Eltern können gemeinsam mit ihrem Kind frei entscheiden, ob sie geimpft werden oder nicht. Nutzen Sie die Gelegenheit und sprechen Sie auch mit der behandelnden (Kinder-)Ärztin oder dem (Kinder-)Arzt über den Nutzen und mögliche Risiken der Corona-Schutzimpfung.

Wo kann ich mich beraten lassen? 

Vor der Impfung sollten Sie sich über das Impfangebot informieren und ein persönliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch mit der behandelnden Kinder- und Jugendärztin oder dem Kinder- und Jugendarzt führen. Falls Ihr Kind schon älter ist und nicht mehr in die Kinderarztpraxis geht, können Sie sich auch bei der Hausärztin oder dem Hausarzt Ihres Vertrauens beraten lassen. Auch im Aufklärungsmerkblatt und im Einwilligungsbogen finden Sie weitere wichtige Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung.

Aufklärungsmerkblatt: Corona-Schutzimpfung mit mRNA-Impfstoffen

Einwilligungsbogen zur Corona-Schutzimpfung (mRNA-Impfstoff)

Wo können sich Kinder und Jugendliche gegen COVID-19 impfen lassen?

Die Corona-Schutzimpfung erhalten sie bei Kinder-, Jugend- und Hausärztinnen oder -ärzten. Zudem können sie sich bundesweit in Impfzentren, sofern diese in Ihrem Bundesland betrieben werden, oder bei lokalen Impfaktionen impfen lassen. Beschäftigte und deren Angehörige können eine Impfung gegen COVID-19 auch durch Betriebsärztinnen oder -ärzte vornehmen lassen.

Wie kann ich einen Impftermin vereinbaren?

Im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz vom 2. August 2021 wurde beschlossen, dass alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren in sämtlichen Bundesländern möglichst niedrigschwellige Angebote für die Corona-Schutzimpfung erhalten sollen. Am besten informieren Sie sich unmittelbar bei Ihrer Impfstelle, zum Beispiel bei Ihrer behandelnden Kinder- und Jugend- beziehungsweise Hausärztin beziehungsweise der jeweiligen Ärztin oder dem jeweiligen Arzt, ob deren Praxis Schutzimpfungen gegen COVID-19 durchführt und wie das Impfen dort abläuft.

Folgende Dokumente sollten Sie beim Impftermin dabeihaben: 

  • Personalausweis des Kindes 
  • Impfpass des Kindes (wenn nicht vorhanden, erhalten Sie eine Ersatzbescheinigung)
  • Schutzmaske zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen

Machen Sie sich möglichst vorab schon Gedanken zur Krankheitsgeschichte Ihres Kindes (zum Beispiel Allergien, Ohnmachtsanfälle), um diese mit der Impfärztin oder dem Impfarzt besprechen und mögliche Risiken abwägen zu können. Planen Sie zudem etwas Zeit für die Nachbeobachtung ein (etwa 15 Minuten, bei bestimmten Vorerkrankungen kann es auch etwas länger sein). 

Der Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer wird zweimal im Abstand von drei bis sechs Wochen per Spritze in den Oberarmmuskel verabreicht. Den vollständigen Schutz entwickelt der Impfstoff circa 14 Tage nach der zweiten Impfung. Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig und kostenfrei. 

Wie Sie eine Infektion mit dem Coronavirus bei Kindern erkennen können und was zu tun ist, wenn Ihr Kind an COVID-19 erkrankt, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Weitere Informationen erhalten Sie zudem im Familien-Leitfaden, den Sie hier herunterladen können.

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