Bundesministerium für Gesundheit

Kinder und die Pandemie

Hier finden Sie Antworten zu Fragen rund um den Alltag mit Kindern in der Corona-Pandemie. Zudem haben wir auf dieser Seite verlässliche und kindgerechte Quellen und Anlaufstellen für Familien zusammengestellt.

COVID-19-Erkrankung bei Kindern

Wie kann ich mein Kind vor einer COVID-19-Erkrankung schützen?

Neben einer Impfung kann die weitere Ausbreitung des Coronavirus durch allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen verhindert oder zumindest verlangsamt werden.

Bitte beachten Sie die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch sowie gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen.

Mehr Informationen dazu können Sie unserem Artikel "Corona bei Kindern erkennen und vorbeugen" entnehmen.

Stand: 02.12.2021

Bestehen Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen – bei Ansteckung, Übertragung und beim Krankheitsverlauf?

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Kinder etwas weniger empfänglich für eine Infektion mit dem Coronavirus sind. Das muss jedoch noch weiter untersucht werden. Ein schwerer Verlauf der Erkrankung bei ansonsten gesunden Kindern (nicht chronisch vorerkrankt) ist sehr selten. 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren. Informationen zur Impfung ab 5 Jahren finden Sie hier sowie Informationen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren hier

Mehr zum Coronavirus bei Kindern lesen Sie im Artikel Corona bei Kindern erkennen und vorbeugen.

Stand: 21.01.2022

Stimmt es, dass Kinder einen eher milden Verlauf haben? Auf welche Symptome sollte man achten?

Die Mehrzahl der Kinder zeigt nach bisherigen Studien einen asymptomatischen oder milden Krankheitsverlauf. So wurden laut Daten der Corona-KiTa-Studie bei etwa 35 Prozent der 0- bis 5-Jährigen mit vorhandenen klinischen Informationen keine COVID-19-relevanten Symptome angegeben. Bei 65 Prozent der Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren wurde mindestens ein Symptom angegeben.

In einer Studie der ersten Welle in Deutschland zählten Husten, Fieber und Schnupfen zu den häufigsten erfassten Symptomen. Weitere möglichen Symptome sind Allgemeinsymptome, Halsschmerzen, Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden, Pneumonie, oder ARDS. In anderen Studien werden darüber hinaus Symptome wie Myalgie (Muskelschmerzen), Brustschmerzen und Herzrasen, sowie Geschmacks- und Geruchsverlust angegeben. Eine Magen-Darm-Beteiligung kommt häufiger vor als bei Erwachsenen, teilweise auch ohne dass respiratorische Symptome vorliegen. Es ist auffällig, dass ein erheblicher Teil der Kinder und Jugendlichen nur ein Symptom aufweist. Nur ein sehr kleiner Teil der erkrankten Kinder benötigt eine intensivmedizinische Versorgung und wird beatmungspflichtig.

Stand: 02.12.2021

Gibt es Risikofaktoren für einen schweren Verlauf bei Kindern?

Bei den hospitalisierten Kindern sind Lungen- und Herzvorerkrankungen häufiger registriert worden. Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern sind auch schwere Verläufe aufgetreten. In einer europaweiten Studie waren Alter unter einem Monat, das Vorliegen einer Vorerkrankung sowie Anzeichen einer Infektion der unteren Atemwege Risikofaktoren für eine Aufnahme auf die Intensivstation. Detaillierte Informationen zu stationären COVID-19-Behandlungen im Kindesalter erfasst ein Survey der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI).

Stand: 02.12.2021

Was mache ich, wenn mein Kind krank ist oder hustet?

Wenn Ihr Kind hustet, bedeutet es nicht automatisch, dass es sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Grundsätzlich gilt: Ist Ihr Kind krank, sollte es in jedem Fall zu Hause bleiben. Wenden Sie sich außerdem telefonisch an Ihre Kinder- oder Hausärztin oder Ihren Hausarzt, die oder der unter Berücksichtigung weiterer vorhandener Symptome wie zum Beispiel Fieber, trockenem Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen die nächsten Schritte festlegt. 

Um Eltern während der Pandemie noch besser zu unterstützen, ist außerdem der Anspruch auf Kinderkrankentage vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erhöht worden (siehe Hintergrundmeldung "Kinderbetreuung bei Schul- und Kitaschließungen"). Eltern erhalten somit 30 statt wie bisher 20 Kinderkrankentage pro Kind, für Alleinerziehende sind es 60 statt 40 Tage. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich dieser Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage.

Weitere Informationen zum Kinderkrankengeld finden Sie auf dieser Seite des BMFSFJ

Woran Sie eine Infektion erkennen und wie Sie Ihre Kinder gut schützen können, können Sie in unserem Artikel "Corona bei Kindern erkennen und vorbeugen" nachlesen. 

Stand: 21.01.2022

Welche Folgeerkrankungen können bei Kindern nach einer COVID-19-Erkrankung auftreten?

Nach der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin leiden etwa zehn bis 15 Prozent der Betroffenen noch Wochen nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung an Spätfolgen und sind zum Beispiel erschöpft, leiden unter Atembeschwerden und fühlen sich nicht mehr konzentrations- und leistungsfähig. Auch bei Kindern wurden solche Spätfolgen beobachtet, die auch als Long-COVID oder Post-COVID-19-Syndrom bezeichnet werden. In seltenen Fällen entwickeln sie zudem das sogenannte „Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome“, kurz PIMS. Dabei kommt es nach einer Virusinfektion zu einer Überreaktion des Immunsystems mit Entzündungsreaktionen im ganzen Körper. Meist erkranken ältere Kinder daran, der Großteil muss intensivmedizinisch versorgt werden. Das Krankheitsbild ist gut behandelbar, trotzdem müssen daran erkrankte Kinder noch eine Zeit lang regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen, damit mögliche krankhafte Veränderungen (zum Beispiel am Herzen) rechtzeitig erkannt und behandelt werden können. Warum gerade Kinder und Jugendliche von diesem neuen Entzündungssyndrom betroffen sind, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. 

Stand: 02.12.2021

Kinder und Masken

Müssen meine Kinder auch eine Maske tragen? Wenn ja, ab welchem Alter?

Ja, auch Kinder sind dringend dazu angehalten, eine Maske im öffentlichen Raum zu tragen. In den Bundesländern gibt es eine Vorschrift zum Tragen einer sogenannten OP-Maske für Kinder und Jugendliche zwischen 6 bis 16 Jahren, zum Beispiel im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf. Auch in Schulen gilt seit dem 2. Dezember 2021 eine inzidenzunabhängige und bundesweite Maskenpflicht für alle Klassenstufen.

Bitte prüfen Sie außerdem die jeweils geltenden Regelungen in Ihrem Bundesland. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte schreibt klar, dass ein Mund-Nasen-Schutz schützt und für Kinder gesundheitlich unbedenklich ist. Informationen dazu finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel "Als Familie die Coronavirus-Pandemie gut überstehen".

Stand: 05.01.2022

Ist es für Kinder gefährlich, eine Maske zu tragen?

Nein, das Tragen einer Maske ist für Kinder unbedenklich. Die Masken schränken das Ein- und Ausatmen nicht ein, führen weder zu einer Einschränkung der Sauerstoffversorgung, noch zu einer gefährlichen Anreicherung von Kohlendioxoid. Sie gefährden auch sonst in keiner Weise die Gesundheit, wie der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. erklärt. Potenziell gefährlich sind lediglich Bedeckungen, die den Gesichtsbereich fest abschließen und dabei den Luftaustausch behindern, zum Beispiel bestimmte Schnorchelmasken oder andere Masken aus Plastik, wenn sie als Mund-Nasen-Schutz zweckentfremdet werden.

Achten Sie in jedem Fall stets auf die Hygieneregeln zum Wechsel und zur Reinigung eines Mund-Nasen-Schutzes. In durchfeuchteten Masken können sich Keime ansiedeln und vermehren. Tipps zur Verwendung und Anleitungen für Eltern finden Sie zum Beispiel hier.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Als Familie die Corona-Pandemie gut überstehen“

Stand: 02.12.2021

Wird auch für Kinder, die keine Maske tragen, ein Bußgeld fällig?

Für Verstöße gegen die Maskenpflicht haben die Länder ein Mindestregelbußgeld in Höhe von 50 Euro festgelegt. Auch Kinder sind nicht ausgenommen: In den Bundesländern gibt es eine Vorschrift zum Tragen einer sogenannten OP-Maske für Kinder und Jugendliche zwischen 6 bis 16 Jahren, zum Beispiel im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf. Auch während der Schulzeit besteht oftmals eine Vorschrift zum Tragen einer medizinischen Maske. Bitte prüfen Sie jeweils die geltenden Regelungen in Ihrem Bundesland.

Stand: 10.01.2022

Kinder und Tests

Welche Regelungen gelten für Corona-Tests bei Kindern?

Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler sind von der 3G-Regel ausgenommen und benötigen somit im Alltag keinen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis, um zum Beispiel Veranstaltungen zu besuchen oder ins Kino zu gehen. Alle anderen Kinder können sich im Rahmen der Bürgertests mindestens einmal pro Woche kostenlos testen lassen.

Stand: 18.01.2022

Was sind Lolli-Tests für Kinder und wo werden Sie eingesetzt?

Lolli-Tests (oder PCR-POOLTESTS) sind Corona-Tests für Kinder, die nach der PCR-Methode im Labor ausgewertet werden. Lolli-Tests können zum Beispiel in KiTa-Gruppen oder Schulklassen eingesetzt werden. Bei der Methode lutschen alle Kinder der jeweiligen Gruppe sowie die Erzieherinnen und Erzieher bzw. Lehrerinnen und Lehrer für etwa 30 Sekunden an jeweils einem Abstrichtupfer wie an einem Lolli. Die Abstrichtupfer aller Kinder der Lerngruppe werden in einem Sammelgefäß zusammengeführt und als anonyme Sammelprobe, dem sogenannten „Pool“, noch am selben Tag in einem Labor nach der PCR-Methode ausgewertet. Diese Methode sichert ein sehr verlässliches Testergebnis.

Fällt einer der Tests positiv aus, müssen alle Kinder sowie die Erzieherinnen und Erzieher bzw. Lehrerinnen und Lehrer noch einen weiteren einzelnen PCR-Test machen. So kann eine mögliche Infektion bei einem Kind durch einen PCR-Test deutlich früher festgestellt werden als durch einen Schnelltest, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung rechtzeitiger erkannt wird. Wie die Organisation der Lolli-Tests genau abläuft, erfahren Sie auch in den mehrsprachigen Flyern des RKI.

Stand: 10.01.2022

Alltag mit Kindern

Welche Regelungen gelten in Kitas und Schulen während der Coronavirus-Pandemie?

Seit dem 2. Dezember 2021 gilt in allen Schulen eine inzidenzunabhängige und bundesweite Maskenpflicht für alle Klassenstufen. Über den Ablauf des Präsenzunterrichts und die Ausweitung des Angebots der Kinderbetreuung, entscheiden die einzelnen Bundesländer selbst. Regelmäßiges Lüften und Hygienemaßnahmen sowie die Durchführung von Schnell- und Selbsttests sind wichtige Hilfsmittel, um den sicheren Unterricht und die sichere Betreuung und Bildung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege sicherzustellen. Auch hier gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Die Testungen von Beschäftigten im Kitabereich werden deshalb weiter ausgebaut. Durch diese Maßnahmen sollen Infektionsrisiken minimiert werden.

Bitte informieren Sie sich darüber hinaus bei Ihrer Einrichtung oder in Ihrem Bundesland über die dort geltenden Regelungen und Maßnahmen.

Stand: 07.01.2022

Welche Regelungen gelten in Schulen während der Coronavirus-Pandemie?

Die Kultusministerinnen- und Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich für einen uneingeschränkten Regelbetrieb im Schuljahr 2021/2022 unter Beachtung der je nach Infektionsgeschehen geltenden Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen ausgesprochen.

Wie die Schulen in den Bundesländern den Schulbetrieb organisieren, erfahren Sie auf der Seite des Deutschen Schulportals.

Weitere Informationen zum Thema Schule finden Sie außerdem im Artikel „Den Schulalltag in der Corona-Pandemie meistern“.

Stand: 02.12.2021

Wie unterstütze ich mein Kind in der Zeit, die wir zuhause verbringen?

Versuchen Sie in dieser Situation besonders für Ihr Kind da zu sein. Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Schlaf- und Essenszeiten gibt Halt und Sicherheit. Weitere Tipps finden Sie auf der Website der Bundesregierung. Auf der Website des Kinder-Ministeriums, ein Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, finden Sie außerdem Inhalte speziell für Kinder.

Unterstützung bieten Sie auch, indem Sie den aktiven Lebensstil Ihres Kindes fördern: Tägliche Bewegung tut gut, stärkt das Immunsystem und fördert das soziale Miteinander. Daher sollten Kinder und Jugendliche ermuntert werden, Sport zu treiben und sich im Alltag täglich zu bewegen. Infopapiere zeigen, wie körperliche Aktivität in KitaSchule und Sportverein auch in der Pandemie möglich ist.

Weitere Informationen zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen während der Coronavirus-Pandemie erhalten Sie außerdem in unserem Bereich "Eltern mit Kindern" und im Artikel "Den Schulalltag in der Corona-Pandemie meistern".

Alle Informationen zur Impfung für Kinder finden Sie unter "Kinder und die Corona-Schutzimpfung".

Stand: 28.12.2021

Darf ich auf Kinder, zum Beispiel meiner Freunde oder Nachbarn, aufpassen?

Grundsätzlich gilt es, die persönlichen Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Die Empfehlung des Bundes zu allgemeinen Kontaktbeschränkungen gilt weiterhin. Die Details der Kontaktbeschränkungen sind abhängig von den aktuellen Corona-Fallzahlen und werden von den Bundesländern entschieden. Informationen dazu erhalten Sie zum Beispiel auf den Seiten der Landesregierungen.

Hinweis: Zwar ist wissenschaftlich belegt, dass von geimpften und genesenen Personen eine erheblich geringere Ansteckungsgefahr ausgeht, doch da auch bei diesen Personengruppen ein Restrisiko besteht, sich selbst und andere anzustecken, gilt die AHA+A+L-Formel nach wie vor für alle: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Das L für Lüften bedeutet, dass wir zusätzlich zu den Verhaltensregeln auf eine regelmäßige Belüftung von Innenräumen achten sollten: Da sich das Virus auch über Aerosole verbreitet, kann ein guter Luftaustausch das Risiko einer Ansteckung verringern. Das A steht für die (Corona-Warn-) App, mit der Menschen anonym und schnell darüber informiert werden können, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden.

Bei Fragen rund um die Situation im Alltag und eventuelle Quarantänemaßnahmen stehen Ihnen die Hilfetelefone des Bundesfamilienministeriums mit Rat und Tat zur Seite. Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und dienstags und donnerstags von 9 bis 19 Uhr erreichbar.

Stand: 07.01.2022

Dürfen Großeltern noch Besuch von ihren Enkeln oder Kindern empfangen?

Aufgrund des Infektionsgeschehens rufen Bund und Länder dazu auf, den Kreis der Personen, mit denen Sie sich treffen, möglichst klein und konstant zu halten.

Seit dem 21. Dezember 2021 gelten neue Kontaktbeschränkungen:

  • Für Ungeimpfte gilt ungeachtet der Inzidenz: Private und öffentliche Zusammenkünfte mit nicht geimpften bzw. nicht genesenen Personen sind auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes zu beschränken. Kinder bis zur Vollendung des 14 Jahres sind hiervon ausgenommen.
  • Geimpfte und Genesene dürfen sich seit dem 28. Dezember 2021 mit einer maximalen Anzahl von zehn Personen treffen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sind hiervon ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person an einem Treffen teilnimmt, gelten dieselben Kontaktbeschränkungsregeln wie für ungeimpfte Personen.

Achten Sie vor allem bei Treffen mit älteren Personen und Personen mit Vorerkrankungen verstärkt darauf, sich an die allgemein geltenden Vorsichtsmaßnahmen zu halten: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Husten und Niesen in die Armbeuge sowie gründliches und regelmäßiges Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Ein Schnelltest vor Ihrem Besuch kann zusätzliche Sicherheit geben.

Alten- und Pflegeheime haben eigene Regelungen, wie Besuche vor Ort stattfinden können, wie etwa das Tragen einer FFP2/FFP3- oder KN95/N95-Maske. Seit dem 18. November 2021 müssen alle Personen, die Pflegeheime und Kliniken betreten, einen negativen Testnachweis (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest) vorzeigen können. Diese Regelung gilt auch für Geimpfte und Genesene. Personen, die geimpft oder genesen sind, erhalten den Test kostenfrei. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren sollten eine medizinische Maske beim Besuch ihrer Großeltern tragen. Bitte erkundigen Sie sich daher im Voraus, was zu beachten ist.

Den besten Schutz im Kampf gegen die Pandemie bietet die Corona-Schutzimpfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung derzeit allen Personen ab 12 Jahren. Lassen Sie sich impfen und schützen Sie so sich und Ihre Liebsten. Nehmen Sie dafür vor allem auch die Zweitimpfung wahr. Nur so haben Sie einen vollständigen Impfschutz. Zudem wird allen Personen ab 18 Jahren und insbesondere Hochbetagten und immunschwachen Personen eine Auffrischungsimpfung empfohlen, um den Impfschutz zu verbessern. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Stand: 28.12.2021

Wie wird Eltern geholfen, wenn sie durch das Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten geraten?

Eltern haben Anspruch auf einen Kinderbonus. Der Kinderbonus 2021 betrug 150 Euro pro Kind. Er wurde für alle Kinder, für die im Mai 2021 Anspruch auf Kindergeld bestand, im Mai 2021 ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgte wenige Tage nach der regulären Kindergeldzahlung. Der Kinderbonus wurde nicht zusammen mit dem Kindergeld ausgezahlt, sondern als eigene Zahlung. Für Kinder, für die in einem anderen Monat im Jahr 2021 Anspruch auf Kindergeld besteht, beziehungsweise bestand, wurde der Kinderbonus zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt. Er wird nicht auf Sozialleistungen angerechnet. Der Kinderbonus kommt gezielt Familien mit kleinem und mittlerem Einkommen zugute. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Da Alleinerziehende wegen des höheren Betreuungsaufwandes und der damit verbundenen Aufwendungen besonders gefordert sind, wird der Entlastungsbeitrag zudem deutlich angehoben. Der Beitrag mindert die Grundlage für die Steuerberechnung. Das heißt, die oder der Betroffene muss weniger vom Einkommen versteuern. Auf der Website des Finanzministeriums finden Sie weitere Informationen.

Stand: 20.01.2022

Weiterführende Beratungsangebote

Die Situation zuhause ist angespannt. Was kann ich tun?

Die aktuelle Situation verlangt besonders Familien einiges ab. Es ist natürlich, dass dabei Anspannung und Streit entstehen können. Voneinander Abstand nehmen und Bewegung an der frischen Luft kann zu etwas Entspannung führen. Auch der Kontakt über Video oder Telefon mit einer Vertrauensperson kann unterstützen. Wenn Sie sich psychisch belastet fühlen, Angst oder Gewalt erleben, wenden Sie sich an eine Person Ihres Vertrauens aus Ihrem persönlichen Umfeld oder nutzen Sie zum Beispiel eines der folgenden Unterstützungs- und Beratungsangebote:

  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 08000 116 016 (24 Stunden an 365 Tagen im Jahr erreichbar)  
  • Telefonseelsorge: 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 (24 Stunden an 365 Tagen im Jahr erreichbar)  
  • Nummer gegen Kummer:  
    • für Kinder und Jugendliche: 116 111 (Montag bis Samstag: von 14-20 Uhr)
    • für Eltern: 0800 – 111 0 550 (Montag bis Freitag von 9-17 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis 19 Uhr)  
  • Psychotherapeutische Online-Kurse: www.hellobetter.de  
  • Onlineberatung für Jugendliche per E-Mail oder Chat: www.jugendnotmail.de

Teilweise bieten Städte und Kommunen eigene Notrufnummern für Kinder und Jugendliche an. Bitte informieren Sie sich dazu auf den behördlichen Internetseiten Ihres Bundeslandes. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem auf dieser Website im Schwerpunktbereich Psychisch stabil bleiben.

Außerdem: Informationsangebote bezüglich Empfehlungen für Eltern in der Corona-Zeit bietet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf Ihrer Website.

Generell sind Eltern auch gefordert, Kinder und Jugendliche im digitalen Raum zu schützen und Medienkompetenz zu vermitteln. Der Jugendschutz und Gutes Aufwachsen mit Medien bieten online Hilfestellungen hierzu. Weitere hilfreiche Informationen finden Sie hier

Stand: 02.12.2021

Wo finde ich kindgerechte Informationen zum Coronavirus?

In diesem Artikel können Sie nachlesen wie Sie Ihren Kindern kindgerecht erklären, wie sich das Virus ausbreitet und welche Abstands- und Hygieneregeln es zu beachten gilt. 

Auch unter den folgenden Adressen finden Kinder und Jugendliche zuverlässige Informationen rund um das Coronavirus:

Für Kinder und Jugendliche gibt es auch spezielle Suchmaschinen, die für ihr Alter geeignet sind. Damit Kinder selbstständig nach Informationen im Netz suchen können, empfehlen wir diese Suchmaschinen:

Stand: 26.11.2021

Wo finde ich verlässliche Informationen zum Alltag während der Coronavirus-Pandemie?

Verlässliche Informationen finden sich beispielsweise auf dieser Seite, beim Bundesgesundheitsministerium, beim Robert Koch-Institut oder bei den zuständigen Landesbehörden. Informationen für den Alltag von Familien während der Coronavirus-Pandemie hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammengestellt. Informationen zu Regelungen für das öffentliche Leben finden Sie auf der Internetseite des Bundesinnenministeriums.

Stand: 10.01.2022

Wo finde ich Hilfe gegen Hass im Netz und Cybermobbing?

In sozialen Netzwerken werden nicht selten Hass und Hetze mit menschenverachtenden Inhalten verbreitet.

Auf den folgenden Seiten finden Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, Tipps und Hilfsangebote gegen Hassreden und Cybermobbing:

Zudem werden auf der Website Klicksafe Informationen zur Förderung der Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet und den neuen Medien bereitgestellt.

Stand: 23.11.2021

 

Wo finde ich weitere verlässliche Informationen zum Thema Pflegen und Gesund leben?

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert Bürgerinnen und Bürger rund um ihre Gesundheit auf dem Nationalen Gesundheitsportal. Dort finden Sie fachlich geprüfte Informationen zu Krankheiten, ICD-Codes und zu Vorsorge- und Pflegethemen.

Stand: 02.12.2021