Bundesministerium für Gesundheit

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Familien

Einige Tipps können helfen, den Alltag während der Coronavirus-Pandemie besser zu bewältigen. Hier haben wir Antworten zu Fragen rund um verlässliche und kindgerechte Quellen, das aktuelle Schuljahr und Anlaufstellen für Familien zusammengestellt.

Verlässliche Informationen für Eltern

Plattformen für Eltern

Eltern sind gefordert, Kinder und Jugendliche im digitalen Raum zu schützen und Medienkompetenz zu vermitteln.

Die folgenden Angebote geben praktische Hinweise, wie dies gelingen kann:

Stand: 18.08.2021

Wo finde ich verlässliche Informationen zum Alltag während der Coronavirus-Pandemie?

Verlässliche Informationen finden sich beispielsweise auf dieser Website, beim Bundesgesundheitsministerium, beim Robert Koch-Institut oder bei den zuständigen Landesbehörden. Informationen für den Alltag von Familien während der Coronavirus-Pandemie hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammengestellt. Informationen zu Regelungen für das öffentliche Leben finden Sie auf der Internetseite des Bundesinnenministeriums.

Stand: 16.09.20201

Wo finde ich weitere verlässliche Informationen zum Thema Pflegen und Gesund leben?

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert Bürgerinnen und Bürger zu Fragen rund um ihre Gesundheit auf dem Nationalen Gesundheitsportal. Dort finden Sie fachlich geprüfte Informationen zu Krankheiten, ICD-Codes und zu Vorsorge- und Pflegethemen.

Stand: 02.08.2021

Der Alltag mit Kindern

Wie unterstütze ich mein Kind in der Zeit, die wir zuhause verbringen?

Versuchen Sie, in dieser Situation besonders für Ihr Kind da zu sein. Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Schlaf- und Essenszeiten gibt Halt und Sicherheit. Achten Sie darauf, dass Gewohntes zuhause so gut es geht beibehalten wird. Weitere Tipps finden Sie auf der Website der Bundesregierung. Auf der Website des Kinder-Ministeriums (ein Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) finden Sie außerdem Inhalte speziell für Kinder.

Unterstützung bieten Sie auch, indem Sie den aktiven Lebensstil Ihres Kindes fördern: Tägliche Bewegung tut gut, stärkt das Immunsystem und fördert das soziale Miteinander. Daher sollten Kinder und Jugendliche ermuntert werden, Sport zu treiben und sich im Alltag täglich zu bewegen. Infopapiere zeigen, wie körperliche Aktivität in Kita, Schule und Sportverein auch in der Pandemie möglich ist.

Weitere Informationen zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen während der Coronavirus-Pandemie erhalten Sie außerdem auf den Artikeln Kindern und Jugendlichen helfen und Den Schulalltag in der Corona-Pandemie meistern.

Stand: 14.09.2021

Wird auch für Kinder, die keine Maske tragen, ein Bußgeld fällig?

Für Verstöße gegen die Maskenpflicht haben die Länder ein Mindestregelbußgeld in Höhe von 50 Euro festgelegt. Auch Kinder sind nicht ausgenommen: In den Bundesländern gibt es eine Vorschrift zum Tragen einer sogenannten OP-Maske für Kinder und Jugendliche zwischen 6 bis 16 Jahren, zum Beispiel im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf. Auch während der Schulzeit besteht oftmals eine Vorschrift zum Tragen einer medizinischen Maske. Bitte prüfen Sie jeweils die geltenden Regelungen in Ihrem Bundesland.

Stand: 05.08.2021

Wie wird Eltern geholfen, wenn sie durch das Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten geraten?

Eltern haben Anspruch auf einen Kinderbonus. Der Kinderbonus 2021 beträgt 150 Euro pro Kind. Er wurde für alle Kinder, für die im Mai 2021 Anspruch auf Kindergeld bestand, im Mai 2021 ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgte wenige Tage nach der regulären Kindergeldzahlung. Der Kinderbonus wird nicht zusammen mit dem Kindergeld ausgezahlt, sondern als eigene Zahlung. Für Kinder, für die in einem anderen Monat im Jahr 2021 Anspruch auf Kindergeld besteht, beziehungsweise bestand, wird der Kinderbonus zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt. Er wird nicht auf Sozialleistungen angerechnet. Der Kinderbonus kommt gezielt Familien mit kleinem und mittlerem Einkommen zugute. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Da Alleinerziehende wegen des höheren Betreuungsaufwandes und der damit verbundenen Aufwendungen besonders gefordert sind, wird der Entlastungsbeitrag zudem deutlich angehoben. Der Beitrag mindert die Grundlage für die Steuerberechnung. Das heißt, die oder der Betroffene muss weniger vom Einkommen versteuern. Auf der Website der Bundesregierung finden Sie weitere Informationen.

Stand: 13.09.2021

Die Situation zuhause ist angespannt. Was kann ich tun?

Die aktuelle Situation verlangt besonders Familien einiges ab. Es ist natürlich, dass dabei Anspannung und Streit entstehen können. Voneinander Abstand nehmen und Bewegung an der frischen Luft kann zu etwas Entspannung führen. Auch der Kontakt über Video oder Telefon mit einer Vertrauensperson kann unterstützen. Wenn Sie sich psychisch belastet fühlen, Angst oder Gewalt erleben, wenden Sie sich an eine Person Ihres Vertrauens aus Ihrem persönlichen Umfeld oder nutzen Sie z. B. eines der folgenden Unterstützungs- und Beratungsangebote:

Die Telefonberatung der BZgA: 0800 – 2322783 (Montag-Donnerstag: von 10-22 Uhr, Freitag-Sonntag: von 10-18 Uhr)

Telefonseelsorge: 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 (rund um die Uhr)

Nummer gegen Kummer:

  • für Kinder und Jugendliche: 116 111 (Montag-Samstag: von 14-20 Uhr)
  • für Eltern: 0800 – 111 0 550 (Montag-Freitag von 9-11 Uhr, Dienstag + Donnerstag von 17-19 Uhr)

Psychotherapeutische Hotline von HelloBetter: 0800 00095 54 (täglich von 8-20 Uhr).

Jugend-Notmail: www.jugendnotmail.de

Teilweise bieten Städte Notrufnummern für Kinder und Jugendliche an. Bitte informieren Sie sich dazu auf den behördlichen Internetseiten Ihres Bundeslandes. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem auf dieser Website im Schwerpunktbereich Psychisch stabil bleiben.

Stand: 18.08.2021

Gegen Hass im Netz und Cybermobbing

In sozialen Netzwerken werden nicht selten Hass und Hetze mit menschenverachtenden Inhalten verbreitet.

Auf den folgenden Seiten finden Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, Tipps und Hilfsangebote gegen Hassreden und Cybermobbing:

Stand: 30.07.2021

 

Dürfen Großeltern noch Besuch von ihren Enkeln oder Kindern empfangen?

Aufgrund des Infektionsgeschehens rufen Bund und Länder dazu auf, Personenkreise, mit denen Sie sich treffen, möglichst klein und konstant zu halten.

Achten Sie vor allem bei Treffen mit älteren Personen und Personen mit Vorerkrankungen verstärkt darauf, sich dabei besonders streng an die allgemein geltenden Vorsichtsmaßnahmen zu halten: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Ein Schnelltest vor Ihrem Besuch kann zusätzliche Sicherheit geben.

Alten- und Pflegeheime haben eigene Regelungen, wie Besuche vor Ort stattfinden können, wie etwa das Tragen einer FFP2/FFP3- oder KN95/N95-Maske. Zudem gilt in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe seit dem 23. August die 3G-Regel: Besucherinnen und Besucher müssen (negativ) getestet, vollständig geimpft oder genesen sein. Menschen, die also weder vollständig geimpft noch genesen sind, müssen einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen. Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 35 können die Bundesländer die 3G-Regel auch ganz oder teilweise aussetzen.

Kinder und Jugendliche zwischen sechs bis 16 Jahren sollten eine medizinische Maske beim Besuch ihrer Großeltern tragen. Bitte erkundigen Sie sich daher im Voraus, was zu beachten ist. Bitte bedenken Sie jedoch, dass das Coronavirus für ältere Menschen eine besondere Gefahr darstellt und sie besonders geschützt werden müssen.   

Den besten Schutz im Kampf gegen die Pandemie bietet die Corona-Schutzimpfung. Lassen Sie sich impfen und schützen Sie so sich und Ihre Liebsten. Nehmen Sie dafür vor allem auch die Zweitimpfung wahr. Nur so haben Sie einen vollständigen Impfschutzschutz.

Stand: 23.08.2021

Wie kann ich persönliche Kontakte aufrechterhalten?

Eine gute Möglichkeit ist es, den Kontakt zu anderen und insbesondere zu den Angehörigen über regelmäßige (Video-)Telefonate oder das Internet aufrechtzuerhalten. Bei einem persönlichen Treffen mit Menschen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Sie sich besonders streng an die allgemein geltenden Maßnahmen halten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Auch der Ort des Treffens ist entscheidend – an der frischen Luft ist das Infektionsrisiko geringer als in geschlossenen Räumen. Falls Sie sich nicht draußen treffen können, öffnen Sie regelmäßig die Fenster und sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation im Raum. Vermeiden Sie körperlichen Kontakt, zum Beispiel Händeschütteln und Umarmungen.

Stand: 03.08.2021

Wo finde ich kindgerechte Informationen zum Coronavirus?

In unserem Artikel AHA-Formel für Kinder erklärt können Sie nachlesen wie Sie Ihren Kindern kindgerecht erklären, wie sich das Virus ausbreitet und welche Abstands- und Hygieneregeln es zu beachten gilt. 

Auch unter den folgenden Adressen finden Kinder und Jugendliche zuverlässige Informationen rund um das Coronavirus:

Für Kinder und Jugendliche gibt es auch spezielle Suchmaschinen, die für ihr Alter geeignet sind. Damit Kinder selbstständig nach Informationen im Netz suchen können, empfehlen wir diese Suchmaschinen:

Stand: 04.08.2021

Welche Regelungen gelten in Kitas während der Coronavirus-Pandemie?

Die Länder entscheiden im Rahmen ihrer Kultushoheit über den Ablauf des Präsenzunterrichts und die Ausweitung des Angebots der Kindertagesbetreuung. Masken, Lüften und Hygienemaßnahmen wie regelmäßige Tests werden dabei weiterhin nötig sein. Das Tragen von medizinischen Masken ist für Kinder ab sechs Jahren dabei Pflicht.

Auch Schnell- und Selbsttests sind wichtige Hilfsmittel, um den sicheren Unterricht und die sichere Betreuung und Bildung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege sicherzustellen. Die Testungen von Beschäftigten im Kitabereich werden außerdem weiter ausgebaut. Durch diese Maßnahmen sollen Infektionsrisiken minimiert werden.

Bitte informieren Sie sich darüber hinaus bei Ihrer Einrichtung oder in ihrem Bundesland über die dort geltenden Regelungen und Maßnahmen.

Stand: 13.09.2021