Bundesministerium für Gesundheit

Arbeiten und Corona

Die Corona-Pandemie hat unser aller Arbeitsleben verändert. Viele Angestellte arbeiten im Homeoffice. Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen stehen vor neuen Herausforderungen. Alles, was Sie zum Thema Arbeiten in der Pandemie wissen müssen, finden Sie hier.

Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Wie schütze ich mich an meinem Arbeitsplatz?

Die Bundesregierung hat einheitliche Standards zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz beschlossen: Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bietet die Grundlage für eine sichere Rückkehr zum Arbeitsplatz während der Pandemie und für das Funktionieren des neuen Arbeitsalltags. Halten Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz unbedingt an die AHA-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen.

Seit dem 18. November 2021 gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) auch am Arbeitsplatz. Alle Personen, die ihrer Arbeit nicht im Homeoffice nachgehen können und auf die Arbeit gehen, müssen ihrer Arbeitgeberin oder ihrem Arbeitgeber einen Nachweis vorlegen, dass sie entweder gegen COVID-19 geimpft, nach einer COVID-19-Erkrankung genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind.

Den besten Schutz im Kampf gegen die Pandemie bietet die Corona-Schutzimpfung. Lassen Sie sich impfen und schützen Sie so sich und Ihre Kolleginnen und Kollegen. Ihre Arbeitgeberin oder Ihr Arbeitgeber muss Ihnen ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Die Arbeitgeber oder der Arbeitgeber hat die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, die Schutzimpfungen aus Gründen des Bevölkerungsschutzes im Betrieb durchführen, organisatorisch und personell zu unterstützen.

Stand: 10.01.2022

Welche Informationen muss ich meiner Arbeitgeberin oder meinem Arbeitgeber zu meinem Gesundheitszustand geben?

Ist bei Ihnen eine Erkrankung durch eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden, kann die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber Auskunft hierüber verlangen, um der Fürsorge- und Schutzpflicht nachzukommen. Bitte beachten Sie jedoch die grundsätzliche Regelung: Fragen der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers nach dem Gesundheitszustand von Beschäftigten bedürfen einer besonderen Rechtfertigung.

Einer offiziellen Meldepflicht unterliegen aktuell nur Ärztinnen und Ärzte. Diese müssen bei Diagnose einer Infektion einer ihrer Patientinnen und Patienten mit dem Coronavirus das zuständige Gesundheitsamt darüber informieren.

Weitere Informationen zum Arbeiten während der Corona-Pandemie finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Stand: 10.01.2022

Darf die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber Überstunden anordnen, wenn viele Kolleginnen und Kollegen krankheitsbedingt ausfallen?

Inwiefern Angestellte Überstunden leisten müssen, ist grundsätzlich vertraglich geregelt (Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag). In Notfällen und außergewöhnlichen Fällen kann die Arbeitergeberin oder der Arbeitgeber allerdings zeitweise Überstunden anordnen, wenn dadurch ein drohender Schaden vermieden wird, der auf andere Weise nicht abwendbar ist. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn der Betrieb mit der normalen Arbeitszeit nicht aufrechtzuerhalten ist, weil sich zu viele Kolleginnen und Kollegen mit dem Coronavirus infiziert haben oder in Quarantäne sind.Prüfen Sie am Besten Ihre vertraglichen Rahmenbedingungen. Ein gemeinsames Gespräch hilft oft, zu guten Vereinbarungen zu gelangen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Stand: 10.01.2022

Muss ich ins Büro, wenn die Kolleginnen und Kollegen Krankheitszeichen zeigen und z.B. husten?

Seit dem 18. November 2021 gilt wieder eine Pflicht für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten, sofern es die Arbeit ermöglicht. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen dieses Angebot annehmen, wenn keine wichtigen Gründe dagegensprechen. So sollen betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen auf das notwendige Minimum reduziert werden. Ist dies nicht möglich, sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verpflichtet, mithilfe entsprechender Maßnahmen den gleichwertigen Schutz für deren Beschäftigte sicherzustellen.

Die Umsetzung der Regel liegt bei den Bundesländern. Informieren Sie sich deshalb bitte über die geltenden Regelungen vor Ort. Weitere Infos dazu finden Sie außerdem hier. Grundsätzlich sind Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen dazu angehalten, zuhause zu bleiben, wenn Sie Symptome aufweisen.

Stand: 13.01.2022

Habe ich einen Anspruch darauf, von zuhause aus (im Homeoffice) zu arbeiten?

Aktuell gilt eine Pflicht für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten, sofern es die Arbeit ermöglicht. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen dieses Angebot annehmen, wenn keine wichtigen Gründe dagegensprechen. Dies dient dazu, Sie bestmöglich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Weitere Informationen zu den geltenden Arbeitsschutzregelungen und zum Arbeiten im Homeoffice finden Sie hier.

Stand: 11.01.2022

Was mache ich, wenn mein Arbeitgeber kein Homeoffice zulässt?

Seit dem 18. November 2021 gilt wieder eine Pflicht für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten, sofern es die Arbeit ermöglicht. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen dieses Angebot annehmen, wenn keine wichtigen Gründe dagegen sprechen. Ist die Arbeit von Zuhause nicht möglich, sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verpflichtet, mithilfe entsprechender Maßnahmen den gleichwertigen Schutz für die Beschäftigten sicherzustellen. Dazu zählt unter anderem die Durchsetzung der 3G-Regel. Dies trat infolge des aktuellen Infektionsschutzgesetzes in Kraft. 

Die weitere Umsetzung der Regeln liegt bei den Bundesländern. Informieren Sie sich deshalb bitte über die geltenden Regelungen vor Ort. 

Stand: 19.01.2022

Muss ich die Anweisung, im Homeoffice zu arbeiten, befolgen?

Seit dem 18. November 2021 gilt wieder eine Pflicht für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten, sofern es die Arbeit ermöglicht. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen dieses Angebot annehmen, wenn keine wichtigen Gründe dagegensprechen. Damit sollen persönliche Kontakte reduziert und die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Für eine abweichende Festlegung des vertraglichen Arbeitsortes ist eine entsprechende arbeitsvertragliche Regelung zwischen der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber und den Beschäftigten oder eine betriebliche Vereinbarung notwendig.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. 

Stand: 13.01.2022

Welche Folgen hat es, wenn Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber Beschäftige nach Hause schicken, zum Beispiel weil sie Husten haben?

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen arbeitsunfähig erkrankte Beschäftigte von der Arbeit fernhalten. Beschäftigte haben in dem Fall Anspruch auf Weiterzahlung des Gehalts im Krankheitsfall. Es gelten die Regelungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes. Weitere Details finden Sie hier.

Im Falle eines Corona-Verdachtsfalls (etwa als Kontaktperson oder als Reiserückkehrerin oder –rückkehrer aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet), erhalten ungeimpfte Personen, für die eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorliegt, nach dem Infektionsschutzgesetz keine Entschädigung bei einem Tätigkeitsverbot beziehungsweise einer Quarantäneanordnung. Wer allerdings an COVID-19 erkrankt und arbeitsunfähig ist, hat unabhängig vom Impfstatus Anspruch auf Lohnfortzahlung und gegebenenfalls Krankengeld im Krankheitsfall.

Stand: 16.12.2021

Was mache ich, wenn mich mein Arbeitgeber wegen der Coronavirus-Pandemie nicht beschäftigen kann?

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Beschäftigte sollten in dieser Situation stets das Gespräch miteinander suchen, um eine Lösung zu finden. Informationen erhalten Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Stand: 26.11.2021

Was passiert, wenn der Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat?

Kommt es so zu einem Arbeitsausfall mit Entgeltausfall, etwa weil Lieferengpässe durch die Corona-Pandemie auftreten und der Betrieb in der Folge nur eingeschränkt oder gar nicht arbeitsfähig ist oder auf behördliche Anordnung schließen muss, so kommt ein Anspruch der betroffenen Beschäftigten auf Kurzarbeitergeld in Betracht. Kurzarbeitergeld kann für eine Dauer von bis zu zwölf Monaten bewilligt werden. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung von Kurzarbeitergeld vorliegen, prüft die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall. Hier finden sie weitere Informationen für Beschäftigte sowie Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld.

Stand: 29.12.2021

Bekomme ich auch als Aushilfe weiter Geld, wenn mein Arbeitgeber Kurzarbeit anmeldet?

Da geringfügig Beschäftigte (450-Euro-Minijobberinnen und -Minijobber) versicherungsfrei in der Arbeitslosenversicherung sind, kann für sie kein Kurzarbeitergeld beantragt werden. Die vereinfachten Bedingungen für die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld gelten nur, wenn ein Grundanspruch auf Kurzarbeitergeld gegeben ist. 

Stand: 10.01.2022

Welche Pflichten gelten für Grenzgänger und Grenzpendler?

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sowie Grenzpendlerinnen und Grenzpendler unterliegen nicht der Anmeldepflicht (bei Einreisen oder Ausreisen von weniger als 24 Stunden, siehe auch die Regelungen zu Tagespendlerinnen und Tagespendlern). Auch gilt die Quarantänepflicht für diese Personengruppe nicht. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet gilt allerdings eine Pflicht, den Nachweis über den Impf- oder Genesenennachweis oder ein negatives Testergebnis mindestens zweimal pro Woche vorzulegen.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis lediglich zweimal pro Woche erneuern müssen. Kann ein solcher Testnachweis noch nicht bei Einreise mitgeführt werden, so muss diese Testung unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden und eine zweite Testung innerhalb einer Woche erfolgen, sofern sich die Person noch in Deutschland aufhält. 

Detaillierte Informationen können Sie in der aktuellen Corona-Einreiseverordnung nachlesen. 

Stand: 25.01.2022

Informationen für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

Was ist beim Arbeitsschutz zu beachten?

Laut Arbeitsschutzgesetz hat die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber grundsätzlich die Verpflichtung, die Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit für die Beschäftigten am Arbeitsplatz zu beurteilen und Maßnahmen hieraus abzuleiten. Die Bundesregierung hat einheitliche Standards zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz beschlossen, den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Er bietet die Grundlage für ein sicheres Arbeiten am Arbeitsplatz und für das Funktionieren des neuen Arbeitsalltags.

Seit dem 18. November 2021 gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) auch am Arbeitsplatz. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, von allen Personen, die ihrer Arbeit nicht im Homeoffice nachgehen können und vor Ort arbeiten, einen 3G-Nachweis zu kontrollieren. Als Testnachweis für Ungeimpfte gilt ein Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden alt ist oder ein PCR-Test, der nicht länger als 48 Stunden zurückliegt.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen auf das notwendige Minimum reduziert bleiben. Seit dem 18. November 2021 gilt zudem wieder eine Pflicht für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten, sofern es die Arbeit ermöglicht. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen dieses Angebot annehmen, wenn keine wichtigen Gründe dagegensprechen,

Für Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten können, haben die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber durch geeignete Maßnahmen den gleichwertigen Schutz sicherzustellen. Für das Arbeiten im Betrieb müssen daher mindestens medizinische Masken zur Verfügung stehen, wenn Anforderungen an Räume oder Abstand aus bestimmten Gründen nicht eingehalten werden können. 

Mehr erfahren Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Stand: 19.01.2022

Wie kann ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Coronatests zur Verfügung stellen?

Antigen-Schnelltests können zum Beispiel im Fachhandel für Medizinprodukte oder in Apotheken bestellt werden. Informationen zu Anbietern von Antigen-Schnelltests in Deutschland stellt das BfArm auf dieser Seite bereit. 

Selbsttests sind darüber hinaus für alle Personen im Einzelhandel, beispielsweise in Drogerien oder Apotheken, frei käuflich.

Mehr zur Bereitstellung von Tests am Arbeitsplatz erfahren Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)

Stand: 24.01.2022

Was bedeutet regelmäßiges und fachgerechtes Lüften? Was muss ich im Betrieb dafür leisten?

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind nach der Empfehlung der Bundesregierung dazu angehalten, für eine regelmäßige Belüftung der Räumlichkeiten zu sorgen. Die Innenraumlufthygiene-Kommission am Umweltbundesamt empfiehlt in Innenräumen für eine möglichst hohe Zufuhr von Frischluft zu sorgen. Eine Querlüftung wird besonders empfohlen, bei der durch gegenüberliegende weit geöffnete Fenster Raumluft schnell gegen Frischluft ausgetauscht wird. Außerdem ist eine Stoßlüftung bei weit geöffnetem Fenster über einige Minuten effektiv. Als Faustregel empfiehlt das Umweltbundesamt das Stoßlüften für im Schnitt 10 bis 15 Minuten, wobei im Sommer etwa 20 Minuten gelüftet werden sollte, während im Winter bei großen Temperaturunterschieden auch schon fünf Minuten ausreichend sein können. Wenn eine Person hustet oder niest, sollte am besten sofort eine Stoßlüftung durchgeführt werden. Wenn die Räume stark belegt sind, ist ein gekipptes Fenster kaum wirksam, auch wenn dies dauerhaft erfolgt.

Bitte beachten Sie auch die anderen Punkte in der AHA+L-Formel (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske, Lüften). Mehr Informationen zum Thema Lüften finden Sie in diesem Artikel.

Stand: 03.12.2021

Ist eine Übertragung des Coronavirus über die Raumluft möglich?

Untersuchungen zeigen, dass das Coronavirus auch über Aerosole übertragen werden kann. Aerosole sind Tröpfchenkerne, die kleiner als fünf Mikrometer sind und die beim normalen Sprechen, aber vor allem beim Singen oder lauten Lachen und Sprechen freigesetzt werden können. Diese Tröpfchenkerne können über einen längeren Zeitraum in der Luft stehen und potenziell Viren übertragen. Daher sollten Räume, in denen sich mehrere Menschen aufhalten, regelmäßig gelüftet werden. 

Bei der Querlüftung entsteht durch weit geöffnete, möglichst gegenüberliegende Fenster ein Durchzug. Dadurch wird die Raumluft schnell gegen Frischluft ausgetauscht. Auch die Stoßlüftung, bei der die Fenster im Raum einige Minuten weit geöffnet werden, funktioniert gut. Das bloße Ankippen der Fenster allein ist kaum wirksam. CO2-Ampeln, die die CO2-Konzentration in der Luft messen, können als Anhaltspunkt für einen hygienisch ausreichenden Luftwechsel dienen.

Zusätzlichen Schutz bieten Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag eine Maske tragen.

Mehr zu Aerosolen lesen Sie hier

Stand: 10.01.2022

Wie können Supermärkte ihre Mitarbeitenden möglichst gut schützen und bei der Arbeit unterstützen?

Die Kundschaft sollte darauf hingewiesen werden, untereinander und zu den Mitarbeitenden mindestens 1,5 Meter Abstand zu halten. Dies kann durch Hinweise auf dem Boden und Schildern bestärkt werden. Zusätzlich sollten die Kundschaft sowie Mitarbeitende die Verhaltensregeln beachten, die in der AHA+A+L-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen), im Alltag Maske tragen, die Corona-Warn-App zur Nachverfolgung nutzen und Lüften.

Stand: 07.01.2022

Sind Handschuhe für das Supermarktpersonal sinnvoll?

Das Supermarktpersonal kann Handschuhe tragen, sollte jedoch trotzdem auf eine gründliche Handhygiene achten. Zudem kann das Tragen von Handschuhen daran erinnern, sich nicht ins Gesicht zu fassen. Viele Supermärkte bitten darum, wenn möglich nur noch mit EC- oder Kreditkarte zu bezahlen. Durch das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie das Husten und Niesen in die Armbeuge können Kundinnen und Kunden sowie das Personal geschützt werden (siehe AHA-Formel). Sofern Anzeichen einer Infektion auftreten, sollte die Person unmittelbar zuhause bleiben und sich an die zuständigen Stellen wenden.

Stand: 10.01.2022

Wie kann ich die Kunden in meinem Geschäft auf die Abstand- und Hygieneregeln hinweisen?

Ihre Kundschaft sollte darauf hingewiesen werden, untereinander und zu den Mitarbeitenden mindestens 1,5 Meter Abstand zu halten. Dies kann durch Hinweise auf dem Boden und Schildern bestärkt werden. In unserem Downloadbereich finden Sie aktuelle Informationen und Plakate mit der AHA-Formel (Abstand, Hygiene und Alltag mit Maske), die Sie nutzen können.

Stand: 10.01.2022

Informationen für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen

Ich habe ein Kleinunternehmen und mir sind wegen der Corona-Pandemie Aufträge weggebrochen. Kann ich Hilfe erhalten?

Für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige sowie gemeinnützige Organisationen gibt es eine Überbrückungshilfe für Umsatzrückgänge während der Coronavirus-Pandemie. Anträge können im bundesweiten Online-Antragsportal gestellt werden. Eine Übersicht, welche Unterstützungen es für Unternehmen gibt, finden Sie auch auf der Website des Wirtschaftsministeriums.

Stand: 21.01.2022

Ich bin Existenzgründer/ Existenzgründerin. Bekomme ich aktuell Unterstützung?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen haben umfassende Maßnahmenpakete für Start-Ups und kleine und mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell verabschiedet. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Einen Überblick über alle Corona-Hilfen des BMWi finden Sie in dieser Datenbank.

Zusätzlich können neu gegründete Firmen, die weniger als fünf Jahre alt sind, Corona-Hilfskredite bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

Informationen über die Überbrückungshilfen finden Sie hier.

Stand: 13.01.2022

Wo finde ich einen Überblick über finanzielle Hilfsmaßnahmen während der Coronavirus-Pandemie?

Die Bundesregierung und die zuständigen Ministerien haben mehrere Maßnahmen eingeleitet, die Betrieben helfen sollen, wenn sich durch die Coronavirus-Pandemie finanzielle Einbußen verzeichnen. Auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Finanzen und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie finden Sie Informationen darüber, welche Hilfen Sie beantragen können. Anträge auf Überbrückungshilfe können im bundesweiten Online-Antragsportal eingereicht werden.

Die Bundesregierung stellt weiterführende Informationen auf ihrer Website zur Verfügung.

Stand: 07.01.2022

Wo finde ich Informationen zu wirtschaftlichen Hilfsangeboten?

Informationen zu Soforthilfen und zur finanziellen Unterstützung von Unternehmen und Selbstständigen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Stand: 16.12.2021

Wo finde ich Informationen zum Arbeitsrecht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie?

Das Bundesarbeitsministerium hat Informationen zu arbeitsrechtlichen Folgen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hier zusammengestellt. Wichtige Informationen finden Sie auch in diesem Artikel.

Stand: 10.01.2022