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Bundesministerium für Gesundheit
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13:52 Uhr · 22. Januar 2021

Ein neuer Alltag

Deutschland im neuen Alltag. Es gilt: Abstand wahren, Hygieneregeln beachten und – da, wo es eng wird – im Alltag Masken tragen. Wie wir mit dem neuen Alltag umgehen.

Sich und andere mit der AHA-Formel schützen /
Bild: Getty Images / freemixer

Die meisten von uns haben dieses Jahr viel Zeit zuhause verbracht. Die Coronavirus-Pandemie ist nicht vorbei. Besonders angesichts der immer nochhohen Fallzahlen heißt es: Wir müssen uns an wichtige Verhaltensregeln halten und die Maßnahmen beachten, die der Eindämmung der Pandemie dienen. 

Der neue Alltag in der Pandemie - mit AHA!

Vor allem gilt die AHA-Formel: Abstand wahren, auf Hygiene achten und – da, wo es eng wird – im Alltag eine Maske tragen. Empfohlen werden sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards FFP2 oder KN95/N95. In den kalten Jahreszeiten, wenn wir uns wieder mehr in geschlossenen Räumen aufhalten, ist Lüften besonders wichtig. Deswegen wird die AHA-Formel durch ein L ergänzt, welches für Lüften steht. 

Und was bedeutet der Begriff „Neuer Alltag“ dabei genau? Konkret bedeutet er, einen Alltag zu leben, in dem wir mehr Rücksicht auf andere nehmen, damit sich weniger Menschen mit dem Virus infizieren. Ziel ist es, Menschenleben zu schützen und unser Gesundheitswesen nicht zu überlasten. Das bedeutet auch, wachsam zu bleiben: Dort, wo das regionale Infektionsgeschehen bedenklich wird, werden wieder konsequentere Maßnahmen greifen. 

Freunde treffen im neuen Alltag

Das neuartige Coronavirus verbreitet sich besonders schnell bei Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis. Wir sind dazu angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen wir Kontakt haben, gering und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Bund und Länder haben beschlossen, dass sich nur noch fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgenommen. Dadurch verhindern wir, dass wir unsere Liebsten ungewollt anstecken und das Virus weiterverbreiten.

Der Mindestabstand schützt vor Ansteckung

Bei Treffen mit Freunden und Bekannten sollte in jedem Fall der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Darüber hinaus ist in bestimmten öffentlichen Bereichen eine medizinische Maske zu tragen. Für zusätzliche Informationen beachten Sie die Regelungen Ihres Bundeslandes. 

Sportliche und andere Großveranstaltungen (Volksfeste, Festivals etc.) mit Publikum sind weiterhin untersagt.

Erleichterungen für Kinder und Ältere

In den Schulen gelten neue Hygieneregeln, was zu einer Umstrukturierung des Unterrichts, zu neuen Klassengrößen und Stundenplänen geführt hat. Auch in Bezug auf Kindertagesstätten gibt es Einschränkungen und neue Regelungen.

Gerade für viele ältere Menschen waren die strengen Kontaktbeschränkungen und Regelungen nicht leicht. In Pflegeheimen mussten viele über Wochen auf Besuch verzichten. Das hat sich geändert: Menschen, die in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen leben, dürfen wieder Besuch empfangen. Der Mindestabstand sowie das Tragen einer Maske sind dabei grundsätzlich in den Einrichtungen vorgesehen. Weitere Maßnahmen ergreifen die Pflegeheime und Länder selbst. 

Informieren Sie sich hier, was beim Besuch in Alten- und Pflegeheimen in Ihrem Bundesland zu beachten ist.

Im öffentlichen Raum: AHA+A 

Wir alle können dazu beitragen, unsere Mitmenschen und das Gesundheitssystem zu schützen. Alltag mit weniger Ansteckung und mehr Rücksichtnahme bedeutet, dass wir die AHA-Formel beachten:

  • Abstand halten: Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park. Wir halten 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen.
  • Hygiene beachten: Hygieneregeln in Bezug auf Niesen, Husten und Händewaschen befolgen. Wie es richtig geht, zeigt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
  • Alltag mit Maske: Dringend empfohlen wird das Tragen von Alltagsmasken an Orten, an denen es schwierig werden kann, den Mindestabstand zu anderen immer einzuhalten. Zum Schutz von umstehenden Personen haben die Bundesländer eine Vorschrift für das Tragen sogenannter OP-Masken oder auch Masken der Standards FFP2 oder KN95/N95 im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf erlassen. Wer eine Maske trägt, sollte dennoch darauf achten, Abstand zu anderen Menschen zu halten.

Denken Sie auch an die Corona-Warn-App: Wir können alle dazu beitragen, dass sich weniger Menschen unbewusst anstecken, indem wir die App aktiv nutzen und Kontaktpersonen schnell informieren. So kommen wir gesund und sicher durch den neuen Alltag.

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