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Informationen für Familien

Einige Tipps können helfen, den Alltag während der Corona-Epidemie besser zu bewältigen. Erfahren Sie auch, was Sie zum Beispiel beim Einkauf beachten sollten.

Verlässliche Informationen für Kinder und Jugendliche

Das neuartige Coronavirus bestimmt derzeit die Nachrichtenlage. Viele Menschen informieren sich darüber im Internet oder tauschen sich in sozialen Netzwerken dazu aus. Es gibt viele seriöse Informationen im Internet, aber es kursieren auch einige Falschmeldungen. Kinder und Jugendliche können nicht immer bewerten, ob eine Informationsquelle verlässlich ist. Unter den folgenden Adressen finden Kinder und Jugendliche zuverlässige Informationen rund um das Coronavirus:

Kinder und Jugendliche verbringen derzeit mehr Zeit zuhause und damit meist auch mehr Zeit im Internet. Weil ihre Medienkompetenz noch nicht so ausgebildet ist wie bei Erwachsenen, brauchen sie Webangebote, die für ihr Alter geeignet sind. Damit Kinder selbstständig nach Informationen im Netz suchen können, empfehlen wir diese Suchmaschinen:

In sozialen Netzwerken verbreiten Nutzer nicht selten Hass und Hetze mit menschenverachtenden Inhalten. Auf den folgenden Seiten finden Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene Tipps und Hilfsangebote gegen Hassreden und Cybermobbing:

Eltern sind gefordert, Kinder und Jugendliche im digitalen Raum zu schützen und Medienkompetenz zu vermitteln. Die folgenden Angebote geben praktische Hinweise, wie dies gelingen kann:

Verlässliche Informationen finden sich beispielsweise auf dieser Website, beim Bundesgesundheitsministerium, beim Robert Koch-Institut oder bei den zuständigen Landesbehörden. Informationen für den Alltag von Familien während der Coronavirus-Epidemie hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammengestellt. Regelungen für das öffentliche Leben enthält die Internetseite des Bundesinnenministeriums.

Familienleben

Versuchen Sie, in dieser Situation besonders für Ihr Kind da zu sein. Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Schlaf- und Essenszeiten gibt Halt und Sicherheit. Achten Sie darauf, dass Gewohntes zuhause so gut es geht beibehalten wird.

Weitere Tipps finden Sie auf der Website der Bundesregierung.

Informationen speziell für Kinder enthält die Website des Kinder-Ministeriums (ein Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend).

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie außerdem auf den Artikeln „Kindern und Jugendlichen helfen“ und „Alltag gestalten

Einige Bundesländer und Schulen haben eine Vorschrift für das Tragen von Alltagsmasken in Schulen erlassen. So können das Risiko einer Infektion reduziert und umstehende Personen geschützt werden. Regional kann es zu Änderungen der Vorschrift zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes kommen, bitte prüfen Sie die jeweils geltenden Regelungen an Ihrem Ort.

Die genaue Definition der systemrelevanten Berufsgruppen variiert in den einzelnen Bundesländern. Die Berufsgruppen, die in allen Bundesländern als systemrelevant gelten, liegen unter anderem in den Bereichen der Gesundheit, Energie, Wasser sowie Entsorgung, der staatlichen Verwaltung, Ernährung und Hygiene. Dazu zählt weiterhin das betriebsnotwendige Personal der öffentlichen Verkehrsmittel und der Informationstechnik. Elternteile, die beide in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können, haben Anspruch auf eine Notbetreuung ihrer Kinder. Die sogenannte Ein-Elternregelung ist eine Ausnahme, die in Einzelfällen geprüft wird. Für Informationen zur Notbetreuung von Kindern wenden Sie sich bitte an die zuständigen Stellen in Ihrem Bundesland.

Ja, auch Kinder sind dringend dazu angehalten, einen nichtmedizinischen Mund-Nasen-Schutz („Alltagsmaske“) im öffentlichen Raum zu tragen. In den meisten Bundesländern gibt es eine Vorschrift zum Tragen einer Alltagsmaske für Kinder ab sechs Jahren im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf. Auch während der Schulzeit besteht eine Vorschrift zum Tragen einer Alltagsmaske. Diese gilt vor allem während der Schulpausen oder beim Toilettengang, nicht aber während des Unterrichts. Bitte prüfen Sie die jeweils geltenden Regelungen an Ihrem Ort.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel „AHA-Formel für Kinder erklärt“.

Durch das Tragen einer Alltagsmaske schützen Sie sich und andere. Wenn der Mund-Nasen-Schutz allerdings nur unterhalb der Nase, d. h. über dem Mund getragen wird, bietet sie keinen Schutz, da immer noch eine ungefilterte Atmung durch die Nase erfolgt. Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte muss die Maske richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren. Auf der Website des Robert Koch-Instituts veranschaulicht eine bildliche Übersicht häufige Anwendungsfehler in der Handhabung mit Atemschutzmasken.

Grundsätzlich können Familien die Großeltern und andere Angehörige besuchen. Achten Sie darauf, sich bei solchen Treffen besonders streng an die allgemein geltenden Vorsichtsmaßnahmen zu halten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (Mindestabstand 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Rücksichtnahme beim Husten und Niesen, Händewaschen), Alltagsmasken tragen (wenn es eng wird). Die Zahl der Menschen, die an einem Treffen beteiligt sind, sollte so gering wie möglich gehalten werden und sich im Idealfall auf eine oder wenige wiederkehrende Kontaktpersonen beschränken. Welche konkreten Vorschriften bei Ihnen vor Ort bestehen, erfahren Sie auf den Interseiten Ihrer Landesregierung. Reduzieren Sie die Besuchsdauer und planen Sie Ihr Treffen am besten an der frischen Luft, da das Infektionsrisiko dort geringer als in geschlossenen Räumen ist. Falls Sie sich nicht draußen treffen können, öffnen Sie regelmäßig die Fenster und sorgen Sie für gute Luftzirkulation im Raum. Vermeiden Sie engen körperlichen Kontakt, der das Risiko einer Tröpfcheninfektion in sich birgt. Alten- und Pflegeheime haben bislang zum Schutz ihrer Bewohner und Bewohnerinnen eine oft sehr strenge Besuchsregelung verfolgt. Diese Regeln sind teilweise gelockert worden. Bitte erkundigen Sie sich vor Ort, unter welchen Bedingungen Besuche möglich sind.

Weitere Informationen finden Sie u. a. im Artikel „Darf ich meine Enkelkinder jetzt wieder treffen?“.

Das am 14. Mai im Bundestag beschlossene Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite sieht vor, dass pflegende Angehörige besser unterstützt werden. Bis zum 30. September können pflegende Angehörige 20 Tage lang Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung erhalten und von der Arbeit fernbleiben. Außerdem können Sie Ihre in 2019 angesparten Entlastungsbeiträge nun länger in Anspruch nehmen. Diese und weitere epidemiebedingte Flexibilisierungen im Pflegezeitgesetz können Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums nachlesen.

Durch einen eingeschränkten Schul- und Kitabetrieb bzw. durch Schließungen stehen Eltern zur Zeit vor besonderen Herausforderungen. Darum hat die Bundesregierung Maßnahmen ergriffen.

Beschlossen wurde ein Kinderbonus von 300 Euro für jedes Kind. Der Bonus wird in zwei Tranchen von je 150 Euro in den Monaten September und Oktober zusammen mit dem Kindergeld ausgezahlt. Er wird nicht auf Sozialleistungen angerechnet. Auf den Kinderfreibetrag - von dem Familien mit höherem Einkommen profitieren - wird er hingegen angerechnet. Der Kinderbonus kommt somit gezielt Familien mit kleinen und mittleren Einkommen zu Gute.

Da Alleinerziehende wegen des höheren Betreuungsaufwandes und der damit verbundenen Aufwendungen besonders gefordert sind, wird der Entlastungsbeitrag zudem deutlich angehoben. Der Beitrag mindert die Grundlage für die Steuerberechnung. Das heißt, der oder die Betroffene muss weniger vom Einkommen versteuern. Er wird von derzeit 1.908 Euro auf 4.008 Euro pro Jahr angehoben und damit mehr als verdoppelt. Diese Anhebung gilt für die Jahre 2020 und 2021.

Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten sowie Veranstaltungen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind unter Beachtung von Hygienevorschriften und Begrenzung der Teilnehmerzahl teilweise wieder erlaubt. In den Bundesländern gibt es teilweise eigene Regelungen – informieren Sie sich bitte über Bestimmungen an Ihrem Ort.

Urlaub und Mobilität

Welche Regelungen zum Thema Urlaub und für Reiserückkehrer gelten, erfahren Sie hier.

Die Länder entscheiden über die schrittweise Öffnung von Schwimm- und Freibädern. In den meisten Bundesländern werden Freibäder wieder eröffnet. Bei einem Freibadbesuch ist es wichtig, die Hygieneregeln zu berücksichtigen und allgemein die Regelungen zu beachten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten und Niesen) und – da, wo es eng wird – Alltagsmasken tragen (etwa beim Anstehen in der Warteschlange). Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. stellt auf ihrer Website Informationen darüber bereit, wie man sich in einem Freibad während der Coronavirus-Epidemie verhalten sollte und was Betreiber einer solchen Einrichtung bei der Wiedereröffnung zu berücksichtigen haben. In manchen Bundesländern sind Freibäder weiterhin geschlossen – informieren Sie sich daher bitte über die Bestimmungen an Ihrem Ort.

Tragen Sie in den S-Bahnen und Zügen, im Bahnhof, am Bahnsteig und an den Haltestellen sowie auf dem Flughafengelände und im Flugzeug bitte eine Alltagsmaske. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Reisenden und zum Personal sollte stets eingehalten werden. Die Deutsche Bahn stellt auf ihrer Internetseite viele Tipps zum sicheren Reisen bereit. Seit Mitte des Jahres 2020 hat auch der nationale und internationale Flugverkehr wieder zugenommen. Im Flugzeug sollten unnötige Schlangenbildungen, z. B. vor der Bordtoilette, vermieden werden. Beim Ein- und Aussteigen und an den Flughäfen gelten die jeweiligen nationalen Hygienebestimmungen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Robert Koch-Instituts. Außerdem können sich alle Reiserückkehrer aus dem Ausland innerhalb von 3 Tagen testen lassen. Alle Rückkehrer aus Risikogebieten sollen direkt am Flughafen getestet werden. Rückkehrer aus Risikogebieten, die kein negatives Testergebenis volegen, müssen in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Die Kosten der Tests für die Rückkehrer werden übernommen. Im Straßen- und Bahnverker wird es stichprobenartige Kontrollen geben. Reisende aus Risikogebieten erhalten im Flugzeug, Bus, Schiff oder Bahn Aussteigekarten, damit Infektionsketten besser nachvollzogen werden können.

Zum Schutz von umstehenden Personen haben die Bundesländer eine Vorschrift für das Tragen eines nichtmedizinischen Mund-Nasen-Schutzes, sog. Alltagsmasken, im öffentlichen Personennahverkehr erlassen. So können das Risiko einer Infektion reduziert und umstehende Personen geschützt werden. Sie sollten öffentliche Verkehrsmittel dennoch weiterhin wenn möglich meiden. Denn in öffentlichen Verkehrsmitteln können sich die Viren besonders rasant verbreiten. Insbesondere Fahrten zu Stoßzeiten sollten gemieden werden. Regional kann es zu Änderungen der Vorschrift zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes kommen, bitte prüfen Sie jeweils geltenden Regelungen an Ihrem Ort.

Für den Arbeitsweg wird insbesondere empfohlen, auf den Verkehr an der freien Luft umzusteigen (zu Fuß, Fahrrad, E-Bike). Ist der Verzicht auf öffentliche Verkehrsmittel für Sie nicht möglich, halten Sie Abstand und achten Sie darauf, in Ihre Armbeuge zu husten und zu niesen, auch beim Warten an der Haltestelle oder am Bahnhof, sowie auf eine gute Händehygiene nach einer Fahrt. Ein Ticketverkauf mit Bargeld beim Fahrenden ist bis auf Weiteres nicht möglich, sodass Fahrgäste Tickets alternativ an Fahrkartenautomaten, in den Vorverkaufsstellen oder per Smartphone-App erwerben sollten.

Es ist weiterhin geboten, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich einzudämmen. Bei einer steigenden Mobilität ist es allerdings wahrscheinlicher, dass sich das Virus weiter verbreitet. Häufig können Kontakte beim Reisen nicht vermieden werden und Abstände können in manchen Fortbewegungsmitteln nicht eingehalten werden. Dort, wo viele Menschen zusammenkommen ist das Infektionsrisiko erhöht. Achten Sie daher stets auf die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (Mindestabstand 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten und Niesen, Händewaschen), Alltagsmasken tragen (wenn es eng wird). Achten Sie auch bei der Anreise zum Flughafen oder Bahnhof und während des Aufenthalts an diesen Orten auf die Einhaltung der AHA-Formel und tragen Sie stets eine Alltagsmaske, auch wenn Sie nicht explizit darauf hingewiesen werden. Überlegen Sie vor jeder Aktivität, ob die Einhaltung der AHA-Formel gewährleistet ist und ob mögliche negative Konsequenzen für Sie und Ihre Mitmenschen entstehen könnten.

Der zunehmende Reiseverkehr erhöht das Risiko, dass wieder mehr Infektionen nach Deutschland hineingetragen werden. Der Bundesgesundheitsminister und die Ministerinnen und Minister der Länder haben daher neue Regelungen für Reiserückkehrer beschlossen. Reiserückkehrer aus dem Ausland können sich alle innerhalb von 3 Tagen testen lassen. Alle Rückkehrer aus Risikogebieten sollen direkt am Flughafen getestet werden. Rückkehrer aus Risikogebieten, die kein negatives Testergebenis volegen, müssen in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Die Kosten der Tests für die Rückkehrer werden übernommen. Im Straßen- und Bahnverker wird es stichprobenartige Kontrollen geben. Reisende aus Risikogebieten erhalten im Flugzeug, Bus, Schiff oder Bahn Aussteigekarten, damit Infektionsketten besser nachvollzogen werden können.

Auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts (RKI) werden die Risikogebiete aufgeführt. Das RKI orientiert sich dabei am lokalen Infektionsgeschehen. In einem ersten Schritt wird festfestellt, ob in der Region oder im Staat mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner dokumentiert wurden. Sollte dieser Grenzwert unterschritten werden, wird in einem zweiten Schritt anhand qualitativer Kritieren erötert, ob dennoch die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt.

Bund und Länder wollen auch in der Urlaubs- und Reisezeit die gemeinsam erzielten Erfolge bei der Eindämmung des neuartigen Coronavirus sichern. Sie haben sich daher auf konkrete Maßnahmen geeinigt, um zielgerichtet auf lokale Infektionsausbrüche zu reagieren. Der Bund-Länder-Beschluss vom 16. Juli 2020 sieht vor, dass betroffene „Cluster" bei denen es zu einem erhöhten Anstieg an Infektionsfällen kommt, isoliert werden. Ein „Cluster" ist eine örtlich und zeitlich erhöhte Konzentration eines Infektionsgeschehens. Bei größeren Zusammenkünften, z. B. bei einer Familienfeier oder in Unternehmen, besteht die Gefahr, dass sich das neuartige Coronavirus von einem Menschen auf viele überträgt. Dabei werden die bewährten Maßnahmen ergriffen: Quarantäne, Kontaktnachverfolgung und Testung der betroffenen Personen und ihrer Kontakte. Quarantänemaßnahmen sollen möglichst rasch ergriffen werden, d. h. ein positives Testergebnis ist nicht zwingend erforderlich. Bei einem weiteren Anstieg der Infektionen über das Kontakt- und Ausbruchscluster hinaus sollen die Eindämmungsmaßnahmen frühzeitig auf weitere „Cluster" und möglicherweise betroffene Gebiete ausgeweitet werden.

Für Reisende aus besonders betroffenen Gebieten gilt: Sie dürfen nur dann in einem Beherbergungsbetrieb untergebracht werden bzw. ohne Quarantänemaßnahme in ein Land einreisen, wenn sie nachweisen können, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit Covid-19 vorhanden sind. Der Nachweis muss sich auf einen Test stützen, der höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen wurde. Außerdem können sich alle Reiserückkehrer aus dem Ausland innerhalb von 3 Tagen testen lassen. Alle Rückkehrer aus Risikogebieten sollen direkt am Flughafen getestet werden. Rückkehrer aus Risikogebieten, die kein negatives Testergebenis volegen, müssen in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Die Kosten der Tests für die Rückkehrer werden übernommen. Im Straßen- und Bahnverkehr wird es stichprobenartige Kontrollen geben. Reisende aus Risikogebieten erhalten im Flugzeug, Bus, Schiff oder Bahn Aussteigekarten, damit Infektionsketten besser nachvollzogen werden können.

Einkaufen

Auch in Supermärkten gilt es, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Einige Supermärkte weisen z. B. durch Bodenmarkierungen darauf hin oder stellen Mitarbeitende oder Sicherheitsbeamte ab, um den Zugang zu kontrollieren. Derartige Vorkehrungen dienen dem Schutz vor weiteren Virenübertragungen. Die Bundesländer haben eine Vorschrift für das Tragen eines nichtmedizinischen Mund-Nasen-Schutzes, sog. Alltagsmasken beim Einkauf erlassen. Regional kann es zu Änderungen kommen, bitte prüfen Sie die jeweils geltenden Regelungen an Ihrem Ort.

Weitere Informationen zu Abstandsregeln, Hygiene und Alltagsmaske finden Sie im Artikel: „Ein neuer Alltag“.

Einkaufskörbe im Supermarkt können weiterhin benutzt werden. Viele Märkte haben eine verstärkte Reinigung, auch der Einkaufskörbe und Griffe der Einkaufswagen, begonnen. Achten Sie im öffentlichen Raum auf die Kontaktregeln und den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen. Waschen Sie sich die Hände, wenn Sie wieder nach Hause kommen.

Gesundheit

Geplante Operationen können in der Regel wieder stattfinden. Bleibt Infektionsgeschehen anhaltend niedrig, können die Krankenhäuser wieder schrittweise in den Regelbetrieb zurückkehren. Seit Anfang Mai ist dies in den Ländern der Fall. Bitte informieren Sie sich daher im Vorfeld bei Ihrem Krankenhaus über einen möglichen Operationstermin.

Falls Sie Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten, sollten Sie sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden, welches mit einer individuellen Befragung die persönlichen Maßnahmen empfehlen kann. Das Robert Koch-Institut hat eine Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger „Covid-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun?“ erstellt. Sie gibt praktische Hinweise, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt erforderlich sind.

Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger

Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Was sollten Sie tun, wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben?“.

Eine Quarantäne bedeutet eine vorübergehende behördlich angeordnete Isolierung einer möglicherweise oder tatsächlich infizierten Person, um die Ausbreitung eines Virus verhindern zu können. Dies geschieht über die maximale Dauer der Inkubationszeit – im Falle des neuartigen Coronavirus also maximal vierzehn Tage. Die Quarantäne kann sich auf einzelne Personen in deren häuslichen Bereich beschränken oder auch die Bevölkerung einer ganzen Region betreffen.

Die Selbst-Quarantäne ist eine freiwillige Maßnahme, die auf der Einsicht beruht, keinen Kontakt zu Menschen außerhalb des eigenen Wohnstandes zu haben, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen.

Isolierung bedeutet eine räumliche Trennung von Erkrankten zu Gesunden. Dadurch soll die weitere Ansteckung von Gesunden vermieden werden. Die Isolierung kann im Krankenhaus erfolgen oder – solange die Symptomatik es zulässt, zuhause.

Wenn Sie sich nach Kontakt mit einer infizierten Person in Quarantäne begeben müssen, werden Sie aufgefordert werden, ein Quarantänetagebuch zu führen. Dort müssen mögliche Symptome und die Körpertemperatur festgehalten werden. Auch allgemeine Aktivitäten und etwaige Kontakte zu weiteren Personen sollen in dem Tagebuch schriftlich festgehalten werden.

Häusliche Quarantäne bedeutet, dass man das Haus nicht verlassen darf. Eventuell besteht die Möglichkeit, Angehörige oder Nachbarn zu bitten, dies zu übernehmen. Hierbei gilt es allerdings unbedingt zu beachten, dass der direkte Personenkontakt ausbleibt und die Einkäufe z.B. zur Abholung vor die Haustür gestellt werden. Einige große Supermarktketten bieten auch einen Lieferdienst an, welcher in der Zeit der Quarantäne ratsam ist.