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Informationen für junge Menschen

Auch junge Menschen können das neuartige Coronavirus übertragen und an Covid-19 erkranken. Daher sollten auch sie dabei helfen, das Virus einzudämmen.

Helfen, das neuartige Coronavirus einzudämmen

Jeder kann dazu beitragen, die weitere Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, indem er physische Kontakte auf ein Minimum reduziert und die AHA-Formel befolgt. Abstand einhalten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten und Niesen, Händewaschen) und – da wo es eng wird – eine Alltagsmaske tragen. Die Empfehlung des Bundes zu allgemeinen Kontaktbeschränkungen gilt weiterhin. Über die Details der Kontaktbeschränkungen entscheiden die Bundesländer. Informationen erhalten Sie zum Beispiel auf den Seiten der Landesregierungen. Eine Übersicht finden Sie hier.

Alle Menschen sollten jetzt Abstand halten. Nicht nur Personen, die zur Risikogruppe gehören. Es geht darum, einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern, damit unser Gesundheitssystem leistungsfähig bleibt. Außerdem ist nicht auszuschließen, dass eine Ansteckung mit dem Coronavirus auch bei Menschen außerhalb der Risikogruppe einen schweren Verlauf nehmen kann. Mit dem Beachten der AHA-Formel kann jede und jeder einen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen: Abstand halten (Mindestabstand 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Rücksichtnahme beim Husten und Niesen, Händewaschen), Alltagsmasken tragen (wenn es eng wird).

Für uns alle ist es wichtig, Infektionsketten wo immer möglich zu unterbrechen. Nur so kann unser Gesundheitssystem mit der Herausforderung umgehen. Daher sollte jeder und jede auf eine Einschränkung seiner persönlichen Kontakte achten. Mit der Einhaltung der AHA-Formel kann jeder und jede einen Beitrag leisten, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und Händewaschen) und - da, wo es eng wird - Alltagsmasken tragen. Auch der Ort eines Treffens ist entscheidend – an der frischen Luft ist das Infektionsrisiko geringer als in geschlossenen Räumen. Appellieren Sie bei Ihren Freunden und Freundinnen an die Vernunft in dieser außergewöhnlichen Situation. Die Empfehlung des Bundes zu allgemeinen Kontaktbeschränkungen gilt weiterhin. Über die Details der Kontaktbeschränkungen entscheiden die Bundesländer. Informationen erhalten Sie zum Beispiel auf den Seiten der Landesregierungen. Eine Übersicht finden Sie hier.

Treffen an der frischen Luft sind weniger bedenklich, wenn es um das Ansteckungsrisiko geht. Das Risiko einer Aerosol-Infektion nimmt in Außenräumen zwar ab, doch gerade bei großen Zusammentreffen wie Freiluftpartys in Parks werden die Verhaltensregeln oftmals nicht eingehalten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und Händewaschen) und - da, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann - Alltagsmasken tragen. Die Gefahr einer Tröpfcheninfektion, die wohl der Hauptübertragungsweg in der Bevölkerung ist, ist insbesondere bei Feiern hoch: Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn virushaltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen. Werden die Verhaltensregeln nicht befolgt, können Events wie inoffizielle Freiluftpartys zu Superspreading Events werden und das neuartige Coronavirus schneller und weiter verbreiten. Mehr Informationen zu möglichen Übertragungswegen finden Sie hier.

Ja, auch junge Menschen können zur Risikogruppe gehören, wenn sie Vorerkrankungen haben. Zum Beispiel wenn sie Medikamente nehmen müssen, die das Immunsystem beeinflussen, oder einen Herzfehler haben. Auch Raucher und Raucherinnen gehören zur Risikogruppe, da bei ihnen aufgrund einer möglichen verringerten Lungenkapazität die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs höher ist.

Auch jüngere Menschen können erkranken. Deshalb ist es wichtig, dass auch junge Menschen die Verhaltensregeln beachten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (Mindestabstand 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten und Niesen, Händewaschen), Alltagsmasken tragen (wenn es eng wird).

Durch das Tragen einer Alltagsmaske schützen Sie sich und andere. Wenn der Mund-Nasen-Schutz allerdings nur unterhalb der Nase, d. h. über dem Mund getragen wird, bietet sie keinen Schutz, da immer noch eine ungefilterte Atmung durch die Nase erfolgt. Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte muss die Maske richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren. Auf der Website des Robert Koch-Instituts veranschaulicht eine bildliche Übersicht häufige Anwendungsfehler in der Handhabung mit Atemschutzmasken.

Menschen ab 60 Jahren weisen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus auf. Daher wird empfohlen, Treffen mit älteren Menschen möglichst im Freien unter Einhaltung des Mindestabstands abzuhalten. Die Empfehlung des Bundes zu allgemeinen Kontaktbeschränkungen gilt weiterhin. Über die Details der Kontaktbeschränkungen entscheiden die Bundesländer. Informationen erhalten Sie zum Beispiel auf den Seiten der Landesregierungen.

Menschen, die zur Risikogruppe gehören, sollten so wenige Besucher wie möglich empfangen und sich idealerweise immer mit denselben Personen treffen. Achten Sie bei persönlichen Treffen besonders streng auf die allgemein geltenden Maßnahmen, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (Mindestabstand 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch, Händewaschen), Alltagsmasken tragen (wenn es eng wird). Beschränken Sie die Besuchsdauer und planen Sie Ihr Treffen am besten an der frischen Luft – draußen ist das Infektionsrisiko geringer als in geschlossenen Räumen. Falls Sie sich nicht draußen treffen können, öffnen Sie regelmäßig die Fenster und sorgen Sie für gute Luftzirkulation im Raum. Vermeiden Sie körperlichen Kontakt, wie zum Beispiel Umarmungen und Händeschütteln. Fragen Sie Ihre Kinder oder andere Angehörige, ob sie Ihnen Lebensmittel, Rezepte oder verschriebene Medikamente zuschicken oder vor die Haustür stellen können. Sofern Ihre Großeltern in einem Alten- oder Pflegeheim leben: Diese verfolgen zum Schutz ihrer Bewohner und Bewohnerinnen eine oft strenge Besuchsregeln. In den Bundesländern gibt es teilweise eigene Regelungen – informieren Sie sich bitte über Bestimmungen an Ihrem Ort. Details zu den Regelungen finden Sie auf den Regierungsseiten der Länder.

Generell kann man auch weiterhin daten – allerdings sollte man die Einschränkungen für das öffentliche Leben dabei berücksichtigen und den Kontakt mit anderen Menschen möglichst gering halten. Das heißt, dass man etwa auf Online-Dating zurückgreift oder Video-Calls nutzt statt eines persönlichen Treffens. Weitere Informationen finden Sie hier.

Auch beim Sex besteht ein hohes Ansteckungsrisiko, denn die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung steigt, wenn man einer Person, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist, näher als 1,5 Meter kommt. Auch beim Küssen besteht ein hohes Risiko für eine Übertragung, da hier Speichel ausgetauscht wird. Weitere Informationen finden Sie hier.

Dieser Übertragungsweg kann nicht ausgeschlossen werden. Besonders wichtig ist es, auf ausreichend Abstand zu achten. Denn wer beim Sport heftig atmet, verbreitet die beim Ausatmen mit austretenden Tröpfchen viel weiter als sonst. Sie sollten daher die Abstandsregeln besonders beachten, wenn Sie außer Atem sind. Bewegen Sie sich beim Joggen auch nicht direkt im Windschatten eines anderen Laufenden.

Sport in größeren Gruppen bringt ein erhöhtes Ansteckungsrisiko mit sich und ist in den meisten Bundesländern weiterhin untersagt. Je nach Bundesland gibt es aktuell unterschiedliche Regelungen. Bitte informieren Sie sich über die geltenden Bestimmungen zu Kontaktbeschränkungen an Ihrem Ort. Bitte beachten Sie generell die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand einhalten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Richtiges Husten und Niesen, Händewaschen) und da wo es eng wird, eine Alltagsmaske tragen.

Weiter Tipps und Hinweise finden Sie im Artikel „Fit bleiben und die Zeit der Epidemie gut überstehen“.

Der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel ist wieder erlaubt. Stufenweise kann mit dem Trainings- und Wettkampfbetrieb wieder begonnen werden. In Räumen, in denen der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern schwer einzuhalten ist, sollte auf Sport mit anderen Personen verzichtet werden. In einigen Bundesländern dürfen Fitnesstudios unter Auflagen wieder öffnen. Für Fitnessstudios gelten vielfach gesonderte Regelungen, um potenzielle Ansteckungen zu vermeiden (z. B. ist die Benutzung von Duschen und Saunen teilweise nicht erlaubt und/oder es gibt eine Begrenzung der Personenzahl, die in einem Zeitraum Zutritt zum Studio erhält). In einigen Bundesländern ist ein größerer Abstand als 1,5 Meter zu anderen Personen vorgeschrieben; in Berlin ist der Mindestabstand beispielsweise auf 3 Meter festgesetzt. Durch Hygienemaßnahmen wie das Desinfizieren von Trainingsgeräten kann das Infektionsrisiko gering gehalten werden. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrem Fitnessstudio über die jeweils geltenden Regelungen. In den Bundesländern gibt es teilweise eigene Bestimmungen für Sportvereine und Fitnesstudios – informieren Sie sich bitte über Vorschriften an Ihrem Ort.

Tragen Sie in den S-Bahnen und Zügen, im Bahnhof, am Bahnsteig und an den Haltestellen sowie auf dem Flughafengelände und im Flugzeug bitte eine Alltagsmaske. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Reisenden und zum Personal sollte stets eingehalten werden. Die Deutsche Bahn stellt auf ihrer Internetseite viele Tipps zum sicheren Reisen bereit. Seit Mitte des Jahres 2020 hat auch der nationale und internationale Flugverkehr wieder zugenommen. Im Flugzeug sollten unnötige Schlangenbildungen, z. B. vor der Bordtoilette, vermieden werden. Beim Ein- und Aussteigen und an den Flughäfen gelten die jeweiligen nationalen Hygienebestimmungen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Robert Koch-Instituts. Außerdem können sich alle Reiserückkehrer aus dem Ausland innerhalb von 3 Tagen testen lassen. Alle Rückkehrer aus Risikogebieten sollen direkt am Flughafen getestet werden. Rückkehrer aus Risikogebieten, die kein negatives Testergebenis volegen, müssen in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Die Kosten der Tests für die Rückkehrer werden übernommen. Im Straßen- und Bahnverker wird es stichprobenartige Kontrollen geben. Reisende aus Risikogebieten erhalten im Flugzeug, Bus, Schiff oder Bahn Aussteigekarten, damit Infektionsketten besser nachvollzogen werden können.

Es ist weiterhin geboten, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich einzudämmen. Bei einer steigenden Mobilität ist es allerdings wahrscheinlicher, dass sich das Virus weiter verbreitet. Häufig können Kontakte beim Reisen nicht vermieden werden und Abstände können in manchen Fortbewegungsmitteln nicht eingehalten werden. Dort, wo viele Menschen zusammenkommen ist das Infektionsrisiko erhöht. Achten Sie daher stets auf die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (Mindestabstand 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten und Niesen, Händewaschen), Alltagsmasken tragen (wenn es eng wird). Achten Sie auch bei der Anreise zum Flughafen oder Bahnhof und während des Aufenthalts an diesen Orten auf die Einhaltung der AHA-Formel und tragen Sie stets eine Alltagsmaske, auch wenn Sie nicht explizit darauf hingewiesen werden. Überlegen Sie vor jeder Aktivität, ob die Einhaltung der AHA-Formel gewährleistet ist und ob mögliche negative Konsequenzen für Sie und Ihre Mitmenschen entstehen könnten.

Die Länder entscheiden über die schrittweise Öffnung von Schwimm- und Freibädern. In den meisten Bundesländern werden Freibäder wieder eröffnet. Bei einem Freibadbesuch ist es wichtig, die Hygieneregeln zu berücksichtigen und allgemein die Regelungen zu beachten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten und Niesen) und – da, wo es eng wird – Alltagsmasken tragen (etwa beim Anstehen in der Warteschlange). Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. stellt auf ihrer Website Informationen darüber bereit, wie man sich in einem Freibad während der Coronavirus-Epidemie verhalten sollte und was Betreiber einer solchen Einrichtung bei der Wiedereröffnung zu berücksichtigen haben. In manchen Bundesländern sind Freibäder weiterhin geschlossen – informieren Sie sich daher bitte über die Bestimmungen an Ihrem Ort.

Die aktuelle Situation verlangt besonders Familien einiges ab. Es ist natürlich, dass dabei Anspannung und Streit entstehen können. Voneinander Abstand nehmen und Bewegung an der frischen Luft kann zu etwas Entspannung führen. Auch der Kontakt über Video oder Telefon mit einer Vertrauensperson kann unterstützen. Wenn Sie sich psychisch belastet fühlen, Angst oder Gewalt erleben, wenden Sie sich an eine Person Ihres Vertrauens aus Ihrem persönlichen Umfeld oder nutzen Sie zum Beispiel eines der folgenden Unterstützungs- und Beratungsangebote:

Die Telefonberatung der BZgA: 0800 – 2322783 (Montag-Donnerstag: von 10-22 Uhr und Freitag-Sonntag: von 10-18 Uhr)

Telefonseelsorge: 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 (rund um die Uhr)

Nummer gegen Kummer: für Kinder und Jugendliche: 116 111 (Montag-Samstag: von 14-20 Uhr) für Eltern: 0800 – 111 0 550 (Montag-Freitag von 9-11 Uhr, Dienstag + Donnerstag von 17-19 Uhr)

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP): BDP-Corona-Hotline: 0800 777 22 44 (täglich von 8-20 Uhr).

Psychotherapeutische Hotline von HelloBetter: 0800 00095 54 (täglich von 8-20 Uhr).

Teilweise bieten Städte Notrufnummern für Kinder und Jugendliche an. Bitte informieren Sie sich dazu auf den behördlichen Internetseiten Ihres Bundeslandes. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem auf dieser Website im Schwerpunktbereich "Psychisch stabil bleiben".

Auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts (RKI) werden die Risikogebiete aufgeführt. Das RKI orientiert sich dabei am lokalen Infektionsgeschehen. In einem ersten Schritt wird festfestellt, ob in der Region oder im Staat mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner dokumentiert wurden. Sollte dieser Grenzwert unterschritten werden, wird in einem zweiten Schritt anhand qualitativer Kritieren erötert, ob dennoch die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt.

Schule, Studium und Ausbildung

Nachdem die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2020 an den meisten Hochschulen und Universitäten vorwiegend digital stattfinden mussten, streben viele Hochschulen einen verstärkten Präsenzlehrbetrieb für das Wintersemester 2020/2021 an. Um allen aktuellen und künftigen Studierenden sowie Lehrenden und Mitarbeitenden ausreichend Planungssicherheit zu bieten, arbeiten die Berliner Hochschulen z. B. an einer Mischung aus digitaler Lehre und Präsenzlehrbetrieb. Digitale Lehr- und Lernformate, wo sie sich bewährt haben, werden eingesetzt, wenn sie zu einer Verbesserung der Studienbedingungen beitragen. Kleinere Präsenzveranstaltungen sollen aber wieder vermehrt stattfinden. Informieren Sie sich bitte über die aktuellen Entwicklungen an Ihrer Hochschule.

Sobald eine Hochschule oder Universität Online-Lehrveranstaltungen anbietet, müssen die Studierenden daran teilnehmen, um die Förderungsvoraussetzungen zu erfüllen. Weitere Details hier.

Nach dem gemeinsamen Bund-Länder-Beschluss vom 15. April 2020 können Bibliotheken unter Auflagen (bzgl. Hygiene, Steuerung des Zutritts, Vermeidung von Warteschlagen und Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern) wieder öffnen. Viele Bibliotheken haben zudem ihre digitalen Angebote erweitert. Um sich und Ihre Mitbürger und Mitbürgerinnen zu schützen, sollten Sie auch in den Bibliotheken an die AHA-Formel beachten: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten und Niesen, Händewaschen), Alltagsmasken tragen. Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten Ihres Bundeslandes sowie Ihrer Universität oder Hochschule über die Regelungen für Ihre Region.

Die Hochschulen und Universitäten veröffentlichen Informationen für Studierende und geben zum Teil Kontaktadressen an, über die man Fragen stellen kann. Die einzelnen Hochschulen, Universitäten und Fakultäten veröffentlichen auf ihren Medien Informationen zu Fristen und Präsenz. Bitte sehen Sie auf der jeweiligen Website Ihrer Hochschule oder Universität nach.

Grundsätzlich haben Studierende einen Anspruch darauf, geprüft zu werden. Doch natürlich müssen die Gesundheit und die Sicherheit der Prüflinge sichergestellt werden. Aus diesem Grund haben sich die Bundesländer für unterschiedliche Maßnahmen entschieden: Prüfungen finden teilweise online statt oder werden durch Ersatzleistungen ausgeglichen. Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten Ihres Bundeslandes sowie Ihrer Universität oder Hochschule über die Regelungen für Ihre Region.

Finanzielle Unterstützung

Ja, obwohl Schulen und Hochschulen wegen der Coronavirus-Epidemie vorübergehend geschlossen wurden, erhalten Bafög-Geförderte ihre Ausbildungsförderung weiter. Die Zeit, in der die Hochschulen geschlossen blieben, wird als vorlesungsfreie Zeit gewertet. Sobald eine Hochschule oder Universität Online-Lehrveranstaltungen anbietet, müssen die Studierenden aber daran teilnehmen, um die Förderungsvoraussetzungen zu erfüllen. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Sollte die Regelstudienzeit wegen der Hochschulschließungen und ausgefallenen Prüfungen überschritten werden, wird in den allermeisten Fällen weiter Bafög gezahlt. Es ist noch nicht abzusehen, wie lange die Hochschulen wegen des neuartigen Coronavirus eingeschränkt arbeiten werden. Einige Hochschulen haben den Semesterstart verschoben. Einen Überblick bietet der freie Zusammenschluss von Studierendenschaften. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Wenn Sie Bafög erhalten, haben Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Sofern Sie aufgrund der jetzigen Situation arbeitslos sind und kein Bafög beziehen, können Sie Arbeitslosengeld beantragen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Grundsätzlich sind Studierende zurzeit weiterhin als Arbeitskräfte gefragt. Gesucht werden z.B. Auslieferungsfahrer für Getränke, Lebensmittel und Pakete. Weitere Informationen gibt es bei der Bundesagentur für Arbeit.