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Informationen zum Test

Erfahren Sie, wann ein Test gegen das neuartige Coronavirus sinnvoll ist, wer sich testen lassen kann und wie lange die Auswertung dauert.

Testverfahren

Eine akute Infektion wird über den direkten Nachweis des Virus festgestellt. Am zuverlässigsten ist der Nachweis des Erbmaterials des Virus mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR). In der Zukunft werden möglicherweise auch Antigen-Tests zur Verfügung stehen. Dabei werden Virusbestandteile nachgewiesen, ein Ergebnis liegt schon nach wenigen Minuten vor. Weitere Informationen finden Sie im Artikel "Die nationale Teststrategie" und auf den Kanälen des BMGs in den sozialen Medien.

Mit der Testung auf Antikörper gegen das neuartige Coronavirus kann nachgewiesen werden, ob die untersuchte Person die Infektion durchgemacht hat. Dazu ist eine Blutprobe erforderlich. Antikörpertests werden derzeit entwickelt und geprüft. Es muss sichergestellt sein, dass der Test nur Antikörper gegen das neuartige Coronavirus, nicht gegen andere Coronaviren, die beim Menschen Erkältungskrankheiten auslösen können, nachweist (Kreuzreaktionen). Die Antikörper-Testung ist nicht für die Fragestellung einer akuten Infektion gedacht und ersetzt nicht die Diagnostik zum Nachweis des Virus aus Nasen- oder Rachenabstrichen. Das liegt daran, dass Antikörper erst ein bis zwei Wochen nach Symptombeginn und ca. vier Wochen nach der Infektion nachweisbar sind, in Einzelfällen auch später. Antikörper-Testungen können Infektionen im Nachhinein nachweisen und Hinweise zu einer bestehenden Immunität geben. Inwieweit der Nachweis von Antikörpern mit einer Immunität einhergeht, muss in Studien untersucht werden. Die derzeit verfügbaren Antikörper-Schnelltests sind in ihrer Aussagekraft sehr unterschiedlich, so dass von ihrer Verwendung derzeit abgeraten wird. Zudem dürfen sie gemäß Medizinprodukteabgabenverordnung nicht an medizinische Laien abgegeben werden.

Beim Testen ist ein zielgerichtetes Verfahren wichtig, denn ohne Anlass führt das Testen zu einem falschen Sicherheitsgefühl. Auch ein negativer Coronatest ist nur eine Momentaufnahme. In Deutschland werden auf Grundlage einer durch den behandelnden Arzt oder die behandelnde Ärztin bzw. den öffentlichen Gesundheitsdienst getroffenen Entscheidung die folgenden Personengruppen getestet:

  • Symptomatische Personen: Personen mit Corona-typischen Symptomen – auch bei leichten Symptomen.
  • Kontaktpersonen: Personen, die Kontakt zu einer mit Covid-19 infizierten Person hatten. Zum Beispiel Mitglieder desselben Haushalts oder Personen, die über die Corona-Warn-App als Kontaktpersonen identifiziert wurden.
  • Gemeinschaftseinrichtungen: Personen in Gemeinschaftseinrichtungen und –unterkünften (z.B. Arztpraxen, Schulen, Kita, Asylbewerberheim, Notunterkunft, Jugendvollzugsanstalt) wenn in der Einrichtung eine mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Person festgestellt wurde.
  • Reiserückkehrer: Personen, die von einer Reise aus einem Risikogebiet zurückkehren. Für sie gilt eine Testpflicht. Wer mit einem Flugzeug zurückreist, soll direkt am Flughafen getestet werden. Reisende aus Risikogebieten erhalten im Flugzeug, Bus, Schiff oder Bahn Aussteigekarten, damit Infektionsketten besser nachvollzogen werden können.
  • Bewohner und Bewohnerinnen von Betreuungseinrichtungen und Patienten: Patienten und Bewohner vor (Wieder-)Aufnahme in Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen und sonstigen Einrichtungen für vulnerable Gruppen sowie in der ambulanten Pflege.
  • Krankenhauspersonal: Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal von Pflegeheimen sowie Patienten und das Personal im Krankenhaus und weiteren Einrichtungen stichprobenartig unabhängig von Fällen.
  • In Regionen mit vielen Neuinfektionen (mindestens 50 Fälle pro 100.000 Einwohner über sieben Tage) können Teile der Bevölkerung bzw. die gesamte Bevölkerung stichprobenartig getestet werden.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Die nationale Teststrategie, auf der Website des Robert Koch-Instituts oder auf dem Instagramkanal des Bundesgesundheitsministeriums.

Es ist möglich, dass ein Test noch negativ ausfällt, obwohl die Person bereits infiziert ist. Wenn Sie vermuten, sich infiziert zu haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren behandelnden Arzt oder Ihre Ärztin oder rufen Sie die 116 117 an. Dort wird entschieden, ob Sie wiederholt getestet werden müssen.

Das Testverfahren nimmt derzeit etwa vier bis fünf Stunden in Anspruch. Hinzu kommt die Transportzeit ins Labor, die Vorbereitungszeit im Labor und gegebenenfalls eine Wartezeit wegen hohen Probeaufkommens. In den meisten Fällen liegt ein Ergebnis innerhalb von 24 Stunden vor.

In den allermeisten Fällen verläuft eine Erkrankung nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sehr milde und muss nicht behandelt werden, viele Infizierte haben auch gar keine Symptome. Im Zentrum der Behandlung einer schweren Infektion stehen untetstützende Maßnahmen wie z.B. Sauerstoffgabe, kreislaufunterstützende Medikamente und ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ- oder Begleitinfektionen sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie, steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

Der Einschätzung des Arztes oder der Ärztin sollte vertraut werden. Sollte sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtern, wenden Sie sich bitte erneut an Ihre Praxis und klären Sie die nächsten Schritte ab. Wer getestet wird, entscheiden die Kliniken sowie die Haus- und Amtsärzte bzw. Haus- und Amtsärztinnen. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Der Arzt oder die Ärztin, der oder die bei einem Patienten oder einer Patientin den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Coronavirus-Meldepflichtverordnung. Auch das Labor, das das neuartige Coronavirus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden. Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Übermittelt werden dabei Angaben wie der Name, die Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren und die notwendigen Maßnahmen einleiten kann. Die zuständigen Gesundheitsämter übermitteln die Informationen zu Covid-19-Fällen elektronisch an die zuständigen Landesbehörden und von dort an das RKI, allerdings ohne Name, Wohnort und Kontaktdaten der Betroffenen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website des RKI.

Anlaufstellen

Tests auf SARS-CoV-2 wurden bereits zu Beginn der Pandemie von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen, wenn jemand Symptome hat, die auf eine Infektion hindeuten. Durch eine neue Testverordnung können ab dem 14. Mai 2020 auch die Laborkosten für einen Test bei Personen übernommen werden, die keine Symptome haben. Tests bei asymptomatischen Personen können entweder im Rahmen einer Einweisung ins Krankenhaus vorgenommen werden oder sie müssen vom Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) – also dem zuständigen Gesundheitsamt – veranlasst werden. Die GKV übernimmt dann die Kosten. Möglich werden mit dieser neuen Regelung zum Beispiel auch umfassende Tests bei Kontakten zu Infizierten, bei Ausbrüchen in Kitas oder Schulen sowie Reihentests zum Beispiel in Rehabilitationseinrichtungen, Dialysezentren, Asylbewerberheimen oder Justizvollzugsanstalten, wenn dort ein Fall aufgetreten ist.

Zusätzlich können sich Reiserückkehrer testen lassen. Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten können sich innerhalb von 72 Stunden in der Arztpraxis oder in Gesundheitsämtern kostenlos testen lassen. Für Rückkehrer aus Risikogebieten ist eine Testpflicht geplant. Der Test soll direkt am Flughafen durchgeführt werden und ist ebenfalls kostenlos. Alternativ können Sie sich unter der Telefonnummer 116 117 informieren, wo Sie in Wohnortnähe einen Test machen können. Wer sich beim Hausarzt testen lassen möchte, sollte unbedingt vorher dort anrufen. Ist der Test positiv, ist in jedem Fall eine zweiwöchige Quarantäne notwendig.

Wer Erkältungssymptome oder andere typische Symptome für Covid-19 (z. B. Geruchsverlust) hat oder Kontakt zu jemandem hatte, der positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, sollte sich telefonisch beim Hausarzt, unter der Nummer 116 117 oder beim Gesundheitsamt melden.

Damit das Virus nicht unbemerkt nach Deutschland hineingetragen wird, sollten sich auch Reiserückkehrer testen lassen. Für Einreisende aus Risikogebieten ist eine Testpflicht geplant, die Test werden unter anderem direkt am Flughafen durchgeführt. Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten haben die Möglichkeiten, sich ebenfalls kostenlos testen zu lassen.

Normalerweise entscheidet der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin oder der Arzt/die Ärztin beim Gesundheitsamt, ob ein Test durchgeführt wird. Für Personen, die von einer Reise aus einem Risikogebiet zurückkehren, gilt eine Testpflicht. Wer mit einem Flugzeug zurückreist, soll direkt am Flughafen getestet werden. Vor der direkten Einreise aus einem Risikogebiet mit dem Flugzeug, Schiff, Bahn oder Bus müssen die Reisenden sogenannte Aussteigekarten ausfüllen. Auf diesen Karten werden auch Angaben zu Symptomen und zu einem durchgeführten Test gemacht. Die Aussteigekarten werden eingesammelt und können an die Gesundheitsbehörden am Wohnort bzw. Zielort der Reisenden in Deutschland weitergegeben werden. Die lokalen Behörden führen dann Stichprobenkontrollen zur Überwachung der häuslichen Quarantäne durch.

Mit Reihentests in Pflegeheimen, Schulen oder Kindertagesstätten lassen sich Infektionsketten schnell erkennen und frühzeitig unterbrechen. Deshalb können alle Personen in solchen Einrichtungen getestet werden, wenn in der jeweiligen Einrichtung ein Fall aufgetreten ist. In Pflegeheimen und Pflegediensten kann auch unabhängig von aufgetretenen Fällen getestet werden. Ob so ein Reihentest durchgeführt wird, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt.

Ja. Wer stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wird, soll vorher auf SARS-CoV-2 getestet werden.

Ja. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten, wenn der öffentliche Gesundheitsdienst den Tests veranlasst hat. Das gilt unabhängig vom Versicherungsstatus der zu testenden Person.

Tests für Reiserückkehrer

Im Verlauf dieser Woche tritt voraussichtlich eine entsprechende Anordnung in Kraft: Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich dann entweder innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise testen lassen oder innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise, z.B. direkt am Flughafen. Nach der Rückkehr müssen sich alle nicht negativ getesteten Reisenden direkt zu Ihrem Zielort begeben. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sie sich selbst bis zu 14 Tage zu Hause isolieren (häusliche Quarantäne). Die konkrete Umsetzung erfolgt durch die Bundesländer.

Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich entweder innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise testen lassen oder innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise. Nachgewiesen werden muss das Ergebnis binnen 72 Stunden gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt. Die Testbescheinigung muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Reisende aus Risikogebieten, die keinen Test nachweisen können, müssen sich bei Einreise auf Aufforderung der zuständigen Behörden testen lassen. Ein negatives Testergebnis kann immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Deshalb ist 5 bis 7 Tage nach dem Test eine Wiederholungstestung sinnvoll. Angeordnet werden kann ein Wiederholungstest im Einzelfall vom Öffentlichen Gesundheitsdienst. Die Kosten sowohl für einen ersten als auch für einen zweiten Test werden im Rahmen der Testverordnung des Bundes übernommen. Unklare Symptome sollten – auch nach einer negativen Testung – unverzüglich mit einem Arzt abgeklärt werden. Außerdem muss das Gesundheitsamt informiert werden.

Die Testpflicht kann nach dem Infektionsschutzgesetz nur bei Einreise aus den Gebieten gelten, in denen nach Einschätzung der Bundesregierung ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren. Die Bundesregierung prüft fortlaufend, welche Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Die aktuelle Liste der Risikogebiete veröffentlicht das Robert Koch-Institut. Wer aus einer anderen Region einreist, kann sich aber auch testen lassen. Innerhalb von 72 Stunden nach Einreise ist der Test für den Reisenden kostenlos.

Vor der direkten Einreise aus einem Risikogebiet mit dem Flugzeug, Schiff, Bahn oder Bus müssen die Reisenden sogenannte Aussteigekarten ausfüllen. Auf diesen Karten werden auch Angaben zu Symptomen und zu einem durchgeführten Test gemacht. Die Aussteigekarten werden eingesammelt und können an die Gesundheitsbehörden am Wohnort bzw. Zielort der Reisenden in Deutschland weitergegeben werden. Die lokalen Behörden führen dann Stichprobenkontrollen zur Überwachung der häuslichen Quarantäne durch.

Grenznah können durch die zuständigen Behörden Stichprobenkontrollen durchgeführt werden.

Rückkehrende aus Nicht-Risikogebieten können sich freiwillig testen lassen. Die Kosten dafür werden ab dem 1. August übernommen, wenn der Test innerhalb von 72 Std. nach der Einreise erfolgt. Die Tests kann man beim Gesundheitsamt, an entsprechenden Teststationen am Flughafen, Bahnhof oder anderen Knotenpunkten oder beim niedergelassenen Arzt durchführen lassen. Es werden auch die Kosten für einen Wiederholungstest pro Person übernommen.

Der Nachweis kann zum Beispiel durch einen Boarding-Pass, ein Ticket, eine Hotelrechnung oder einen sonstigen Nachweis geschehen. Wichtig ist, dass der Einreisende glaubhaft machen kann, dass ein entsprechender Auslandsaufenthalt stattgefunden hat.

Dies geht beispielsweise direkt an den meisten Flughäfen in Deutschland. Die Testkapazitäten dort werden aktuell ausgeweitet. Sollte ein Test am Flughafen nicht möglich sein, kann der Test nach telefonischer Ankündigung auch beim Hausarzt oder an einer anderen Stelle erfolgen. Unter der Nummer 116 117 oder beim örtlichen Gesundheitsamt erfahren Einreisende, wo genau bei Ihnen vor Ort ein Test durchgeführt wird.

Pendler aus Risikogebieten sind in der Regel nach landesrechtlicher Regelung von der Quarantäne-Verpflichtung ausgenommen. Sie sind dann auch nicht verpflichtet, eine Testbescheinigung vorzulegen. Sie können sich jedoch bis 72 Stunden nach Einreise kostenlos testen lassen, wenn sie das möchten.

In vielen Ländern sind die Infektionszahlen höher und damit auch das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 größer als in Deutschland. Durch die frühzeitige Testung nach Rückkehr kann das Risiko einer unentdeckten Infektion mit ungewollter Ansteckung weiterer Menschen verringert werden. Hierdurch können potenziell erhebliche Folgekosten vermieden werden. Nicht zu testen, wäre somit möglicherweise teurer.

Das hängt von der jeweiligen landesrechtlichen Regelung ab. Reisende aus Risikogebieten mit negativem Testergebnis müssen in der Regel nicht in Quarantäne. Gegebenenfalls ist ein zweiter negativer Test erforderlich.

Sie können den Test in vielen Ländern vor ihrer Abreise Richtung Deutschland machen oder Sie lassen sich nach der Einreise in Deutschland testen. Seit dem 1. August kann sich jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, kostenlos testen lassen. Reiserückkehrer aus Risikogebieten können unmittelbar nach ihrer Ankunft, etwa an Flughäfen, an zentralen Teststellen auf das neuartige Coronavirus getestet werden. Gängige Tests auf eine akute Infektion mit Covid-19 sind PCR-Tests. Dabei werden i. d. R. mit einem Stäbchen Abstriche aus Nase oder Rachen entnommen, die dann auf Erbgut des Erregers Sars-CoV-2 untersucht werden.

Je nach Auslastung der Testzentren sollte das Testergebnis nach etwa 24 bis 48 Stunden vorliegen. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen Reiserückkehrer aus Risikogebieten in die häusliche Quarantäne, sich also selbst isolieren. Sie müssen sich direkt nach der Rückkehr bei ihrem Gesundheitsamt melden – nicht erst nach Erhalt des Testergebnisses.

Die Kosten für die Tests übernimmt der Bund über den erhöhten Zuschuss zur Krankenversicherung.

Bei Verstoß gegen die oben genannten Pflichten zur Meldung, Testung, Nachweiserbringung oder häusliche Quarantäne können durch die zuständigen Behörden vor Ort Bußgelder verhängt werden.

Alle Einreisenden können sich ab dem 1. August binnen 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Testpflicht tritt voraussichtlich im Laufe der Woche in Kraft.

Reisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Rückkehr beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und dort auch Angaben über mögliche Symptome und einen Test machen. Bei direkter Einreise aus Risikogebieten mit dem Flugzeug, Zug, Schiff, Bus oder mit der Bahn sind Aussteigekarten auszufüllen, die an die zuständigen Gesundheitsämter weitergeleitet werden können, um die Gesundheitsämter in Kenntnis über die Einreisen aus Risikogebieten zu informieren.

Für Tests, die in Deutschland durchgeführt werden, besteht eine sogenannte Labormeldepflicht. Das heißt: Die Labore müssen positive Testergebnisse dem zuständigen Gesundheitsamt melden. Über ein positives Testergebnis nach einem Test im Ausland müssen die Reisenden das zuständige Gesundheitsamt selbst informieren.