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Psychisch stabil bleiben
15:39 · 18. August 2021

Angst vor Ansteckung bewältigen

Wie können Sie mit Sorgen vor einer eigenen Ansteckung oder der Erkrankung eines Angehörigen besser umgehen? Wir geben Ihnen Tipps.

Bewältigen Sie Ihre Angst vor Anstreckung! /

Trotz zunehmender Erkenntnisse und Erfolge in der Bekämpfung des Coronavirus müssen wir nach wie vor mit einem hohen Maß an Unsicherheit bezüglich seiner Auswirkungen auf unsere Gesundheit umgehen. 

Noch immer sind nicht ausreichend Menschen geimpft. Viele haben deshalb Angst vor einer Ansteckung, insbesondere, wenn sie einer Risikogruppe angehören. Ebenso sind viele sehr besorgt, dass Angehörige betroffen sein könnten. 

Die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist natürlich, sie ist schließlich nicht unrealistisch. Doch wenn uns diese Sorge zu intensiv begleitet, kann sie belastend sein und uns daran hindern, unseren Alltag zu meistern.

Wir haben hier einige Tipps für Sie zusammengestellt, die Sie dabei unterstützen können, Ihre Sorgen und Ängste vor einer eigenen Ansteckung oder der Erkrankung eines oder einer Angehörigen gut zu bewältigen.

Nehmen Sie Ihr Wissen zu Hilfe 

Seriöses Wissen über das Virus kann beruhigen, denn es hilft, die persönliche Gefahrenlage realistisch einzuschätzen und Möglichkeiten zum eigenen Schutz zu finden. Nutzen Sie hierzu vertrauenswürdige Seiten, die Sie über das Coronavirus informieren, z. B. die Rubrik Basiswissen zum Coronavirus auf dieser Website. 

Ebenso finden Sie seriöse Informationen auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts (RKI). Das RKI informiert auch gezielt Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf haben.

Beschränken Sie sich bei der Informationssuche am besten auf wenige Internetseiten und achten Sie darauf, sich nicht mehr als nötig mit dem Coronavirus zu beschäftigen.

Erste Anzeichen einer COVID-19-Erkrankung kennen 

Insbesondere Menschen aus Risikogruppen oder bei der Sorge um Angehörige kann es helfen, gut über erste Anzeichen einer beginnenden COVID-19-Erkrankung informiert zu sein. Das macht zuversichtlich, Krankheitssymptome besser einordnen und im Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus rasch handeln zu können. Auf unserer Website finden Sie unter der Rubrik Symptome erkennen und richtig handeln hilfreiche Informationen hierzu.

Sprechen Sie offen mit vertrauten Menschen über Ihre Sorgen 

Es ist entlastend, seine Sorgen mit anderen Menschen zu teilen. Vertrauen Sie sich jemandem an, der oder die Sie gewiss verstehen und unterstützen wird. Es kann auch wohltuend sein zu hören, wie andere mit dem Risiko einer Infektion umgehen.

Sie führen Regie

Die Angst vor einer Ansteckung ist sehr nachvollziehbar und weist uns auf unser Schutzbedürfnis hin. Sie sollte jedoch nicht zu einnehmend sein und unsere Gedanken und Handlungen ständig beeinflussen. Versuchen Sie also, sich nicht zu sehr von der Sorge einer COVID-19-Erkrankung vereinnahmen zu lassen. Finden Sie in diesem Fall Aktivitäten, die Sie davon ablenken und Ihre Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge lenken. 

Bleiben Sie zuversichtlich und denken Sie positiv 

Versuchen Sie, auf Ihre Stärken zu vertrauen. Auf diese können  Sie sich im Falle einer eigenen Infektion oder der eines oder einer Angehörigen verlassen. Konzentrieren Sie sich auch immer wieder auf die positiven Dinge in Ihrem Leben oder in Ihrer Umwelt. Z. B. auf die Nachrichten von Menschen, die eine COVID-19-Erkrankung gut überstanden haben und wieder genesen sind.

Nehmen Sie trotz Ihrer Sorgen vor Ansteckung notwendige Arzt- oder Krankenhaustermine in Anspruch. 

Zögern Sie nicht, notwendige medizinische Maßnahmen in Anspruch zu nehmen. In Arztpraxen und Krankenhäusern wird sehr auf Infektionsschutz geachtet und für Ihre Gesundheit gesorgt. Orientieren Sie sich selbst an den empfohlenen Hygieneregeln, das trägt zum persönlichen Schutz und einer Verringerung Ihrer Sorgen bei.

Eine kostenlose psychotherapeutische Beratung für alle Pflegeberufe bietet der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe/ Bundespsychotherapeutenkammer an.

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