Bundesministerium für Gesundheit

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Medizinisches und pflegerisches Personal

Das Personal in Krankenhäusern, der stationären und ambulanten Pflege, aber auch in Arztpraxen ist momentan besonders gefordert. Die Arbeitsbelastung und die Verantwortung sind enorm hoch und können an den Kräften zehren.

Weiterführende Informationen

Dazu kommt die ständige Sorge, sich selbst anzustecken und die Infektion an eine pflegebedürftige Person weiterzugeben. Auch die Frage, ob die getroffenen Schutzmaßnahmen ausreichen oder sich das Virus bereits in der Einrichtung verbreitet hat, kann im Arbeitsalltag stark verunsichern und sogar zu einem Gefühl der Hilflosigkeit führen. In dieser Zeit ständiger Anspannung und Sorge um andere ist es wichtig, dass Sie auf sich selbst achten.

Machen Sie während der Arbeit immer wieder kleine Pausen von einigen Minuten, um durchzuatmen und wieder neue Kraft zu schöpfen. Vergessen Sie auch nicht, ausreichend zu essen und zu trinken. Seien Sie sich selbst und anderen gegenüber verständnisvoll, wenn die Stimmung einmal etwas gereizt ist. Momentan stehen alle unter großem Druck. Versuchen Sie so gut wie möglich Ihre üblichen Arbeitsstrukturen beizubehalten, das gibt Ihnen und den zu betreuenden Personen Sicherheit. Teilen Sie Ihre Ängste mit Kolleginnen und Kollegen und halten Sie sich gemeinsam über die neusten Entwicklungen und Schutzmaßnahmen auf dem Laufenden. Der regelmäßige Austausch im Team hilft, die schwere Verantwortung gemeinsam zu tragen. Versuchen Sie nach Feierabend Ihren Berufsalltag hinter sich zu lassen und Ihre Zeit zu Hause zu genießen. Rituale wie ein Spaziergang oder Duschen können dabei helfen, die Arbeit abzustreifen. Wenn Sie merken, dass Sie über Arbeitsprobleme nachdenken und ins Grübeln geraten, lenken Sie sich ab. Hören Sie zum Beispiel Ihr Lieblingslied, kochen Sie etwas oder treiben Sie Sport.

Wir haben für Sie eine Reihe von Informationen und Tipps zusammengestellt, wie Sie während der Coronavirus-Pandemie gut durch den Arbeitsalltag kommen. Finden Sie hier Anregungen, zum Beispiel, wie Sie mit Ängsten umgehen können.

Anforderungen bewältigen

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Angst davor, andere oder sich selbst anzustecken

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Für sich selbst sorgen

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Unterstützungsangebote für pflegerisches und medizinisches Personal

Für eine individuelle Beratung oder weitere Informationen kontaktieren Sie gerne folgende Adressen.

Corona-Krisenberatung

Vereinigung der Pflegenden in Bayern

089 262 071 510Website der VdPB
Montag - Freitag
8 - 11 Uhr
Montag - Freitag
15 - 18 Uhr
Beratung zu psychosozialen, berufsrechtlichen oder ethischen Fragen ist auch per E-Mail möglich.

Psychotherapeutische Telefonhilfe für beruflich Pflegende

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe

DBfK-Website
Termine können online vereinbart werden auf der DBfK-Website.