Sprache wählen

Deutsch

Eine Seite des Bundesministeriums f. Gesundheit

Bundesministerium für Gesundheit

Menschen mit psychischen Vorerkrankungen

Die Bewältigung belastender psychischer Beeinträchtigungen ist durch die veränderten Lebensbedingungen zu einer noch größeren Herausforderung geworden.

Weiterführende Informationen

Viele der sonst stabilisierenden Aktivitäten sind vielleicht nicht mehr in derselben Weise möglich, soziale Kontakte sind reduziert, Perspektiven haben sich verändert, weitere Belastungen sind eventuell hinzugekommen. Es kann auch sein, dass Symptome erneut oder verstärkt auftreten oder dass neue Beschwerden hinzugekommen sind. Betroffene müssen derzeit ein hohes Maß an Geduld und Kraft aufbringen und mit Mut und Zuversicht verbliebene Ressource und Bewältigungswege nutzen. Es ist sehr verständlich, dass dies nicht immer leicht ist.

Um gut durch den Alltag zu kommen, kann es helfen, wenn Sie sich Ihre Tagesstruktur erhalten und so gut es geht aktiv und im Kontakt mit anderen Menschen bleiben. Vertraute Personen können Ihnen helfen mit der schwierigen Situation zurechtzukommen. Bei einer ernsthaften psychischen Krise sollten Sie sich professionelle Unterstützung holen.

Wir möchten Sie deshalb aktiv unterstützen, gut durch diese Zeit zu kommen! Finden Sie hier eine Reihe von Informationen und Tipps, zum Beispiel für den Umgang mit ausgeprägten Sorgen, mit Angst und Panik, mit depressiven Verstimmungen oder allgemein zur Bewältigung psychischer Vorbelastungen während der Coronavirus-Pandemie. Ebenso erhalten Sie Hinweise zu weiteren Unterstützungsangeboten, Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Weitere Informationen und Hinweise finden Sie hier.

Mit psychischen Belastungen einen Weg finden

Fühlen Sie sich durch die Coronavirus-Pandemie psychisch belastet? Tipps, wie Sie damit umgehen können und Anlaufstellen für Hilfsangebote finden Sie hier.

Mehr erfahren

Übermäßige Sorgen verringern

Viele Menschen machen sich Sorgen, denn es hat sich vieles verändert und die Unsicherheit ist nach wie vor groß. Wir geben Tipps zum Umgang mit übermäßigen Sorgen.

Mehr erfahren

Angst und Panik bewältigen

Angsterkrankungen sind eine große Herausforderung. Umstände, wie die Coronavirus-Pandemie, können Ängste und Panikattacken verschlimmern oder gehäuft auftreten lassen.

Mehr erfahren

Andere Menschen mit starken psychischen Belastungen unterstützen

Die Coronavirus-Pandemie fordert psychisch belastete Menschen oftmals ganz besonders. Wie Sie als Angehöriger oder Angehörige helfen können, erfahren Sie hier.

Mehr erfahren

Grübeln beenden

Wir alle machen uns Gedanken über die Coronavirus-Pandemie und ihre Folgen. Wenn es jedoch immer um dieselben Themen und Probleme geht, kann dies auf Dauer sehr belastend sein.

Mehr erfahren

Den Zwang bewältigen

Für Menschen mit Zwangsstörungen kann die Belastung durch die Coronavirus-Pandemie sehr hoch sein. Es kostet Kraft, das veränderte Alltagsleben unter dem Druck von Zwängen zu meistern.

Mehr erfahren

Die „Corona-Zeit“ ohne Alkohol und Drogen überstehen

In der Coronavirus-Pandemie kann das Bedürfnis nach Alkohol oder anderen Rauschmitteln erneut auftreten oder zunehmen. Was kurzfristig zu Entspannung führen kann, führt langfristig zu gravierenden Problemen.

Mehr erfahren

Depressivität bewältigen

Phasen depressiver Verstimmungen können während der Coronavirus-Pandemie möglicherweise zurückkehren oder stärker werden. Wir möchten Ihnen Mut machen und dabei helfen zuversichtlich zu bleiben!

Mehr erfahren

Sie benötigen persönliche Unterstützung?

Für eine individuelle Beratung oder weitere Informationen kontaktieren Sie gerne folgende Adressen.

Telefonberatung der BZgA

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

0800 232 278 3Website der BZgA
Montag bis Donnerstag
10 - 22 Uhr
Freitag bis Sonntag
10 - 18 Uhr

Telefonseelsorge

Telefonseelsorge

0800 111 0 111Website der Telefonseelsorge
Montag bis Sonntag
0 - 24 Uhr

Elterntelefon Nummer gegen Kummer

Nummer gegen Kummer

0800 111 055 0Website Elterntelefon
Montag, Mittwoch und Freitag
9 - 17 Uhr
Dienstag und Donnerstag
9 - 19 Uhr

Nummer gegen Kummer (Kinder und Jugendliche)

Nummer gegen Kummer

116 111Website Kinder- und Jugendtelefon
Montag bis Samstag
14 - 20 Uhr

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

08000 116 016Website Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Montag bis Sonntag
rund um die Uhr

Hilfetelefon für Männer

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

0800 123 990 0 Website Hilfetelefon für Männer
Montag bis Donnerstag
9 - 13 Uhr
Montag bis Donnerstag
16 - 20 Uhr
Freitag
9 - 15 Uhr

Hilfetelefon "Schwangere in Not"

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

0800 404 002 0Website „Schwangere in Not“
Montag bis Sonntag
rund um die Uhr

Pflegetelefon

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

030 201 791 31Website Pflegetelefon
Montag bis Donnerstag
9 - 18 Uhr

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch

Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

0800 225 553 0Website Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
Montag, Mittwoch, Freitag
9 - 14 Uhr
Dienstag und Donnerstag
15 - 20 Uhr