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Bundesministerium für Gesundheit
Erwachsene
13:11 · 31. März 2021

Andere Menschen mit starken psychischen Belastungen unterstützen

Die Coronavirus-Pandemie strapaziert Menschen mit psychischen Belastungen oftmals ganz besonders. Wie Sie als Angehörige oder Angehöriger bei der Bewältigung dieser Probleme helfen können, erfahren Sie hier.

Unterstützen Sie sich während der Pandemie /

Für Menschen, die stark psychisch belastet sind oder bereits psychische Vorerkrankungen haben, kann die Bewältigung der Coronavirus-Pandemie besonders herausfordernd sein. Wichtige Strategien zur Bewältigung sind zurzeit möglicherweise nicht ohne weiteres umsetzbar. Angehörige und Freundinnen und Freunde sind deshalb manchmal besorgt und möchten helfen – aber wie kann man am besten unterstützen? Wir haben einige Hinweise für Sie gesammelt.

Fragen Sie, wie Sie helfen können

Sprechen Sie Ihren Wunsch zu helfen offen an und fragen Sie, wie Sie am besten unterstützen können. Manche Betroffene haben vielleicht in einer Therapie schon gelernt, was sie zur Stabilisierung brauchen. Häufig geht es darum, Abstand zu gewinnen, eine gute Struktur aufrechtzuerhalten, sich zu entspannen und weniger zu grübeln. Oft genügt es auch schon, Raum für entlastende Gespräche zu bieten oder einfach Gesellschaft zu leisten.

Wenn Sie die gewünschte Hilfe selbst nicht anbieten können, überlegen Sie, ob Sie eine andere Person darum bitten können. Auch der Hinweis auf Telefonberatungsstellen kann hilfreich sein.

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111

Telefonberatung der BZgA: 0800 23 22 783

Bei Bedarf gibt es professionelle Unterstützung.

Wenn Sie weiterhin unsicher sind, ob und wie Sie helfen sollen, können Sie sich beim „SeeleFon“ des Bundesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen per Email oder telefonisch beraten lassen (Tel.: 0228 71 00 24 24).

Weitere Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten, auch im Falle einer akuten psychischen Krise, finden Sie hier auf unserer Website.

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