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Bildung
13:17 Uhr · 8. September 2020

Umgang mit dem neuen Schulalltag

Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte müssen sich an einen Schulalltag mit neuen Regeln gewöhnen. Was Sie und Ihr Kind im neuen Schulalltag zu beachten haben und wie Sie mit der Herausforderung umgehen können, erfahren Sie hier.

Bild: Getty Images / Maskot

Die Sommerzeit ist vorbei und die Schule hat wieder angefangen. Der Beginn eines neuen Schuljahres ist nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrkräfte besonders aufregend. Dieses Jahr stehen aufgrund der andauernden Coronavirus-Pandemie viele Fragen im Raum: Wie wird der neue Schulalltag aussehen? Alles wie immer oder doch alles anders?

Zusammen haben die Länder in der Kultusministerkonferenz am 18. Juni die Rückkehr zum schulischen Regelbetrieb nach den Sommerferien beschlossen, sofern es das weitere Infektionsgeschehen zulässt. Ein gemeinsamer Rahmen für Hygiene- und Schutzregeln wurde für das Schuljahr 2020/2021 beschlossen, der für die Bundesländer als Orientierung bei der Anpassung und Überarbeitung ihrer jeweiligen Regeln gilt. Informieren Sie sich bei Ihrer Schule, welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden. 

Die AHA-Formel in den neuen Schulalltag mitnehmen

Zusätzlich zu den geltenden Verhaltensregeln an der Schule gibt es individuelle Maßnahmen, die jeder persönlich beachten kann. Vor allem gilt die AHA-Formel, die von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften im neuen Schullalltag berücksichtigt werden sollten. AHA steht für Abstand, Hygiene, Alltagsmaske.

  • Abstand halten: Soweit möglich im Unterricht, aber vor allem in der Pause oder auf dem Schulhof, achten wir auf 1,5 Meter Mindestabstand zu unseren Mitmenschen. Das entspricht etwa zwei Armlängen. 
  • Hygiene beachten: Wir achten auf richtiges Niesen und Husten (in die Armbeuge oder ein Taschentuch) und regelmäßiges Händewaschen. Tipp für Kinder: Ausreichend langes Händewaschen nimmt in etwa soviel Zeit in Anspruch wie zwei Mal „Happy Birthday“ singen. Mehr Informationen finden Sie z. B. auf infektionsschutz.de.
  • Alltagsmasken tragen: Dringend empfohlen wird das Tragen von Alltagsmasken an Orten, an denen es schwierig werden kann, den Mindestabstand zu anderen einzuhalten. In manchen Bundesländern gilt die Pflicht, eine Maske sowohl in der Schule als auch in den Pausen oder im Unterricht zu tragen. Informieren Sie sich dazu auf der Website Ihres jeweiligen Bundeslandes. Bitte beachten Sie: Wer eine Maske trägt, sollte trotzdem weiter darauf achten, Abstand zu anderen Menschen zu halten. 

Wenn Sie als Lehrkraft Ihre Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler über die AHA-Formel informieren wollen, nutzen Sie unseren Downloadbereich, wo Sie kostenlos Informationsmaterialen und Bodensticker bestellen können.

Bei Symptomen zuhause bleiben und sich testen lassen 

Wenn eine Lehrkraft oder Schülerinnen und Schüler typische Symptome zeigen (z.B. Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Kratzen im Hals) oder Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollte  sie oder er zuhause bleiben und eine Ärztin bzw. einen Arzt oder das zuständige Gesundheitsamt verständigen. Über die nächsten Schritte informieren Sie sich in unserem Artikel Was sollten Sie tun, wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben?.

Als Lehrkraft können Sie sich in manchen Bundesländern freiwillig testen lassen. Über die genauen Regelungen zu den Tests bei Lehrkräften informieren Sie sich bitte auf den Internetseiten der jeweiligen Bundesländer. Eine Übersicht, welche Regelungen in den jeweiligen Bundesländern gelten, finden Sie hier

Als Elternteil sollten Sie für sich und Ihr Kind die Corona-Warn-App installieren. Mit der aktiven Nutzung der App tragen Sie dazu bei, dass sich weniger Menschen unbewusst anstecken und Kontaktpersonen leichter identifiziert werden. So entlasten wir das Gesundheitssystem und kommen gesund und sicher durch den neuen Schulalltag. 

Stresssituationen und Herausforderungen im neuen Schulalltag bewältigen 

Lassen Sie sich und Ihrem Kind Zeit, im neuen Schulalltag anzukommen. Oft hilft es schon, wenn wir einander wirklich zuhören und verständnisvoll reagieren. Sich auszutauschen ist wichtig, denn jeder Mensch geht auf seine eigene Weise mit der aktuellen Situation um. Konkrete Hinweise, wie Sie mit Anspannungen besser umgehen können, enthalten die Beiträge Umgang mit Gefühlen und Kindern und Jugendlichen helfen auf unserer Website.

Wenn Sie sich als Lehrkraft im neuen Schulalltag belastet fühlen, kann es helfen, sich auf vorhandene Stärken zu besinnen und sich Zeit zu geben, den Umgang mit der neuen Situation zu lernen. Für konkrete Tipps lesen Sie unsere Artikel, wie Sie mit der neuen Lebenssituation oder mit Unsicherheit umgehen können oder unsere FAQs zur psychischen Gesundheit