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Bundesministerium für Gesundheit
Bildung
17:13 Uhr · 21. Januar 2021

Umgang mit dem neuen Schulalltag

Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte müssen sich an einen Schulalltag mit neuen Regeln gewöhnen. Was Sie und Ihr Kind im neuen Schulalltag zu beachten haben und wie Sie mit der Herausforderung umgehen können, erfahren Sie hier.

Mit AHA durch den Schulalltag /
Bild: Getty Images / Maskot

Dieses Jahr stehen aufgrund der andauernden Coronavirus-Pandemie viele Fragen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Raum: Wie wird der neue Schulalltag aussehen? Alles wie immer oder doch alles anders?

Zusammen haben die Länder in der Kultusministerkonferenz am 18. Juni die Rückkehr zum schulischen Regelbetrieb nach den Sommerferien beschlossen. Ein gemeinsamer Rahmen für Hygiene- und Schutzregeln wurde für das Schuljahr 2020/2021 beschlossen, der für die Bundesländer als Orientierung bei der Anpassung und Überarbeitung ihrer jeweiligen Regeln gilt. Außerdem empfiehlt es sich, Schulklassen nach dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 25.11. nach einem Infektionsfall in Quarantäne geschickt. Nach fünf Tagen könnten die Schülerinnen und Schüler nach einem negativem Antigen-Schnelltest wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren. Informieren Sie sich bei Ihrer Schule, welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden. 

Die AHA-Formel in den neuen Schulalltag mitnehmen

Zusätzlich zu den geltenden Verhaltensregeln an der Schule gibt es individuelle Maßnahmen, die jeder persönlich beachten kann. Vor allem gilt die AHA-Formel, die von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften im neuen Schullalltag berücksichtigt werden sollten. AHA steht für Abstand, Hygiene, Alltagsmaske.

  • Abstand halten: Soweit möglich im Unterricht, aber vor allem in der Pause oder auf dem Schulhof, achten wir auf 1,5 Meter Mindestabstand zu unseren Mitmenschen. Das entspricht etwa zwei Armlängen. 
  • Hygiene beachten: Wir achten auf richtiges Niesen und Husten (in die Armbeuge oder ein Taschentuch) und regelmäßiges Händewaschen. Tipp für Kinder: Ausreichend langes Händewaschen nimmt in etwa so viel Zeit in Anspruch wie zwei Mal „Happy Birthday“ singen. Mehr Informationen finden Sie z. B. auf infektionsschutz.de.
  • Alltag mit Maske: Dringend empfohlen wird das Tragen von Masken an Orten, an denen es schwierig werden kann, den Mindestabstand zu anderen einzuhalten. In manchen Bundesländern gilt die Pflicht, eine Maske sowohl in der Schule als auch in den Pausen oder im Unterricht zu tragen. Informieren Sie sich dazu auf der Website Ihres jeweiligen Bundeslandes. Bitte beachten Sie: Wer eine Maske trägt, sollte trotzdem weiter darauf achten, Abstand zu anderen Menschen zu halten. 

Wenn Sie als Lehrkraft Ihre Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler über die AHA-Formel informieren wollen, nutzen Sie unseren Downloadbereich, wo Sie kostenlos Informationsmaterialen und Bodensticker bestellen können.

Bei Symptomen zuhause bleiben 

Wenn eine Lehrkraft oder Schülerinnen und Schüler typische Symptome zeigen (z.B. Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Kratzen im Hals) oder Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollte sie oder er zuhause bleiben und eine Ärztin bzw. einen Arzt oder das zuständige Gesundheitsamt verständigen. Über die nächsten Schritte informieren Sie sich in unserem Artikel Was sollten Sie tun, wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben?

Als Lehrkraft können Sie sich in manchen Bundesländern freiwillig testen lassen. Über die genauen Regelungen zu den Tests bei Lehrkräften informieren Sie sich bitte auf den Internetseiten der jeweiligen Bundesländer. Eine Übersicht, welche Regelungen in den jeweiligen Bundesländern gelten, finden Sie hier

Als Elternteil sollten Sie für sich und Ihr Kind die Corona-Warn-App installieren. Mit der aktiven Nutzung der App tragen Sie dazu bei, dass sich weniger Menschen unbewusst anstecken und Kontaktpersonen leichter identifiziert werden. So entlasten wir das Gesundheitssystem und kommen gesund und sicher durch den neuen Schulalltag. 

Stresssituationen und Herausforderungen im neuen Schulalltag bewältigen 

Lassen Sie sich und Ihrem Kind Zeit, im neuen Schulalltag anzukommen. Oft hilft es schon, wenn wir einander wirklich zuhören und verständnisvoll reagieren. Sich auszutauschen ist wichtig, denn jeder Mensch geht auf seine eigene Weise mit der aktuellen Situation um. Konkrete Hinweise, wie Sie mit Anspannungen besser umgehen können, enthalten die Beiträge Umgang mit Gefühlen und Kindern und Jugendlichen helfen auf unserer Website.

Wenn Sie sich als Lehrkraft im neuen Schulalltag belastet fühlen, kann es helfen, sich auf vorhandene Stärken zu besinnen und sich Zeit zu geben, den Umgang mit der neuen Situation zu lernen. Für konkrete Tipps lesen Sie unsere Artikel, wie Sie mit der neuen Lebenssituation oder mit Unsicherheit umgehen können oder unsere FAQs zur psychischen Gesundheit

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