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Corona-Schutzimpfung
09:42 · 27. August 2021

10 Gründe, sich jetzt gegen das Coronavirus impfen zu lassen

Hohe Temperaturen und viel Zeit im Freien nehmen dem Coronavirus SARS-CoV-2 vielerorts den Schrecken. Die Folge: Impfmüdigkeit macht sich breit. 10 gute Gründe, warum Sie sich auf jeden Fall noch für die Corona-Schutzimpfung entscheiden sollten.

1. Vorbeugen ist besser als erkranken 

Niemand kann vorhersagen, ob eine COVID-19-Erkrankung mild oder schwer verläuft. Am besten ist es daher, eine Infektion ganz zu vermeiden und sich gegen das Virus SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Dafür stehen in Deutschland aktuell vier zugelassene Impfstoffe zur Verfügung, die nachweislich vor schweren Krankheitsverläufen und den bislang bekannten Virusvarianten schützen. Modellrechnungen des Robert Koch-Instituts zufolge haben Impfungen bereits rund 76.600 stationäre, etwa 19.600 intensivmedizinische Fälle und mehr als 38.300 Sterbefälle verhindert.

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2. Auch Jüngere können schwer an COVID-19 erkranken

Nicht nur ältere Menschen können schwer an COVID-19 erkranken, auch bei Jüngeren können schlimme Krankheitsverläufe und Langzeitfolgen wie schwere Erschöpfungszustände, anhaltende Atemnot oder neurologische Schäden („Long Covid“) auftreten. Einer Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zufolge leidet jede zehnte erkrankte Person an Spätfolgen einer COVID-19-Erkrankung.

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3. Die Corona-Impfstoffe sind sicher und haben eine hohe Wirksamkeit

Alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe haben das übliche Prüfverfahren der EU durchlaufen und erfüllen die hohen europäischen Sicherheitsstandards. Das heißt, die Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit der zugelassenen Impfstoffe wurden genauso überprüft wie bei allen anderen Arzneimitteln – nur, dass es diesmal schneller ging, weil alle relevanten Schritte parallel statt hintereinander stattfanden.

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4. Die Impfung birgt weniger Risiken als eine COVID-19-Infektion

Einige Menschen sind verunsichert und befürchten Impfschäden infolge einer Corona-Schutzimpfung. Dabei liegt das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach einer COVID-19-Impfung bei gerade einmal 0,02 Prozent. Deutlich größer ist dagegen die Gefahr, dem Virus SARS-CoV-2 ungeimpft zu begegnen: Jede siebte Person, die sich infiziert, muss mit einem schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung rechnen (14 Prozent).

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5. Impfungen sind mittlerweile leicht zugänglich

Inzwischen ist genug Impfstoff gegen COVID-19 vorhanden, um allen Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren in Deutschland zeitnah ein Impfangebot zu machen. Fragen Sie z. B. in der Arztpraxis oder bei der Betriebsärztin oder dem Betriebsarzt in Ihrem Unternehmen nach einem Impftermin für die erste und zweite Impfung. Viele Bundesländer, Städte und Kommunen bieten darüber hinaus in den Impfzentren oder anderweitig regionale Impfaktionen an, bei denen Impfungen gegen COVID-19 auch kurzfristig und ohne Terminvereinbarung möglich sind.

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6. Mit einer Impfung schützen Sie sich und andere

Die Corona-Impfung schützt nicht nur die eigene Gesundheit. Sie reduziert auch das Risiko, das Coronavirus SARS-CoV-2 auf andere zu übertragen. Dadurch werden auch Menschen geschützt, die sich nicht impfen lassen können – zum Beispiel Personen, die sich aufgrund von Vorerkrankungen nicht impfen lassen können und Kinder unter 12 Jahren, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff und keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gibt.

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7. Impfen verhindert die Ausbreitung von SARS-CoV-2 – und weitere Lockdowns

Jede Impfung hilft, das COVID-19 in Schach zu halten und die Pandemie in den Griff zu bekommen. Denn je mehr Menschen durch eine Impfung vor einer COVID-19-Erkrankung mit dem Coronavirus geschützt sind, desto häufiger trifft das Virus SARS-CoV-2 auf Menschen, die sich nicht mehr anstecken können – und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Das ist auch mit Blick auf das dynamische Infektionsgeschehen durch die Virusvarianten wichtig, denn: Je weniger SARS-CoV-2-Infektionen es gibt, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass neue gefährliche Mutationen des SARS-CoV-2-Virus entstehen.

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8. Impfen entlastet das Gesundheitssystem 

Je mehr Menschen durch eine vollständige Corona-Impfung vor schweren Krankheitsverläufen geschützt sind, desto weniger mit SARS-CoV-2 infizierte Personen müssen im Krankenhaus (intensivmedizinisch) behandelt werden. Das entlastet das Gesundheitssystem. Je weniger Corona-Infektionen auftreten, desto besser gelingt zudem die Kontaktnachverfolgung von COVID-19-Fällen und Infektionsketten können schneller unterbrochen werden.

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9. Die Impfung bringt Normalität in den Alltag zurück

Ob Social Distancing, Homeoffice, Studieren zu Hause oder Homeschooling – die Pandemie hat allen Menschen viel abverlangt. Dank des nationalen Impffortschritts ist zwar wieder mehr Normalität in unseren Alltag zurückgekehrt. Dennoch sollte niemand auf den Schutz durch immer mehr geimpfte Personen und die aktuell niedrigen Inzidenzen vertrauen und auf das Impfen gegen COVID-19 verzichten. Denn Berechnungen des Robert Koch-Instituts zufolge müssen mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen gegen COVID-19 geimpft sein, um die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit zu reduzieren, dass ein Gemeinschaftsschutz in der Bevölkerung entsteht. Bei den über 60-Jährigen müssten es sogar 90 Prozent sein. Deshalb gilt nach wie vor: Jede Impfung gegen COVID-19 zählt, um die Corona-Pandemie zu beenden!

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10. Ein vollständiger Impfnachweis erleichtert das Reisen 

Viele Länder erleichtern vollständig Geimpften die Einreise, auch die Test- und Quarantänepflicht entfällt vielerorts mit gültigem Impfnachweis. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass vollständig Geimpfte das Virus weitertragen, ist deutlich geringer. Eine Impfpflicht gibt es nicht, aber den besten Schutz vor COVID-19 bietet eine vollständige Impfung in Kombination mit der AHA+A+L-Formel.

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