Arbeit und Studium

Corona hat unsere Arbeitswelt verändert. Hier geben wir einen Überblick über die großen Arbeitsthemen, die in der Coronavirus-Pandemie relevant sind.

Inhalte

Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Wie schütze ich mich an meinem Arbeitsplatz?

Die Betriebe sind angehalten, auf aktuelle Geschehnisse zu reagieren und dahingehende Maßnahmen zur Infektionsverhinderung zu ergreifen.

Halten Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz unbedingt an die AHA-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen.

Den besten Schutz im Kampf gegen die Pandemie bietet die Corona-Schutzimpfung. Lassen Sie sich impfen und schützen Sie so sich und Ihre Kolleginnen und Kollegen. Ihre Arbeitgeberin oder Ihr Arbeitgeber muss Ihnen ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Der Arbeitgeber hat die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, die Schutzimpfungen aus Gründen des Bevölkerungsschutzes im Betrieb durchführen, organisatorisch und personell zu unterstützen.

Stand: 10.05.2022

Welche Informationen muss ich meiner Arbeitgeberin oder meinem Arbeitgeber zu meinem Gesundheitszustand geben?

Ist bei Ihnen eine Erkrankung durch eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden, kann die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber Auskunft hierüber verlangen, um der Fürsorge- und Schutzpflicht nachzukommen. Bitte beachten Sie jedoch die grundsätzliche Regelung: Fragen der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers nach dem Gesundheitszustand von Beschäftigten bedürfen einer besonderen Rechtfertigung.

Einer offiziellen Meldepflicht unterliegen aktuell nur Ärztinnen und Ärzte. Diese müssen bei Diagnose einer Infektion einer ihrer Patientinnen und Patienten mit dem Coronavirus das zuständige Gesundheitsamt darüber informieren.

Weitere Informationen zum Arbeiten während der Corona-Pandemie finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Stand: 10.05.2022

Darf die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber Überstunden anordnen, wenn viele Kolleginnen und Kollegen krankheitsbedingt ausfallen?

Inwiefern Angestellte Überstunden leisten müssen, ist grundsätzlich vertraglich geregelt (Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag). In Notfällen und außergewöhnlichen Fällen kann die Arbeitergeberin oder der Arbeitgeber allerdings zeitweise Überstunden anordnen, wenn dadurch ein drohender Schaden vermieden wird, der auf andere Weise nicht abwendbar ist. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn der Betrieb mit der normalen Arbeitszeit nicht aufrechtzuerhalten ist, weil sich zu viele Kolleginnen und Kollegen mit dem Coronavirus infiziert haben oder in Quarantäne sind. Prüfen Sie am Besten Ihre vertraglichen Rahmenbedingungen. Ein gemeinsames Gespräch hilft oft, zu guten Vereinbarungen zu gelangen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Stand: 10.05.2022

Muss ich ins Büro, wenn die Kolleginnen und Kollegen Krankheitszeichen zeigen und z.B. husten?

Grundsätzlich sind Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen dazu angehalten, zuhause zu bleiben, wenn Sie corona-typische Symptome feststellen. Sprechen Sie außerdem mit Ihrem Vorgesetzten, um eine für alle passende Lösung zu finden.

Stand: 20.03.2022

Habe ich weiterhin Anspruch darauf, von zuhause aus (im Homeoffice) zu arbeiten?

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind seit dem 20. März 2022 nicht mehr verpflichtet, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten. Betriebe können aber weiterhin das mobile Arbeiten im Homeoffice anbieten. Die Arbeit im Homeoffice bleibt weiterhin ein wirksames Mittel, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. 

Stand: 20.03.2022

Was mache ich, wenn mein Arbeitgeber kein Homeoffice zulässt?

Seit dem 20. März 2022 haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keinen Anspruch mehr auf Arbeiten aus dem Homeoffice. Betriebe können aber weiterhin das mobile Arbeiten im Homeoffice anbieten.

Stand: 20.03.2022

Welche Folgen hat es, wenn Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber Beschäftige nach Hause schicken, zum Beispiel weil sie Husten haben?

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen arbeitsunfähig erkrankte Beschäftigte von der Arbeit fernhalten. Beschäftigte haben in dem Fall Anspruch auf Weiterzahlung des Gehalts im Krankheitsfall. Es gelten die Regelungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes. Weitere Details finden Sie hier.

Im Falle eines Corona-Verdachts (etwa als Reiserückkehrer aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet) erhalten ungeimpfte Personen, für die eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorliegt, nach dem Infektionsschutzgesetz keine Entschädigung bei einem Tätigkeitsverbot beziehungsweise einer Quarantäneanordnung. Wer allerdings an COVID-19 erkrankt und arbeitsunfähig ist, hat unabhängig vom Impfstatus Anspruch auf Lohnfortzahlung und gegebenenfalls Krankengeld im Krankheitsfall.

Stand: 03.05.2022

Was mache ich, wenn mich mein Arbeitgeber wegen der Coronavirus-Pandemie nicht beschäftigen kann?

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Beschäftigte sollten in dieser Situation stets das Gespräch miteinander suchen, um eine Lösung zu finden. Informationen erhalten Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Stand: 10.05.2022

Was passiert, wenn der Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat?

Kommt es zu einem Arbeitsausfall mit Entgeltausfall, etwa weil Lieferengpässe durch die Corona-Pandemie auftreten und der Betrieb in der Folge nur eingeschränkt oder gar nicht arbeitsfähig ist oder auf behördliche Anordnung schließen muss, so kommt ein Anspruch der betroffenen Beschäftigten auf Kurzarbeitergeld in Betracht. Kurzarbeitergeld kann unter bestimmten Bedingungen für eine Dauer von bis zu 28 Monaten bewilligt werden. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung von Kurzarbeitergeld vorliegen, prüft die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall. Hier finden Sie weitere Informationen für Beschäftigte sowie Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld.

Stand: 31.03.2022

Bekomme ich auch als Aushilfe weiter Geld, wenn mein Arbeitgeber Kurzarbeit anmeldet?

Da geringfügig Beschäftigte (450-Euro-Minijobberinnen und -Minijobber) versicherungsfrei in der Arbeitslosenversicherung sind, kann für sie kein Kurzarbeitergeld beantragt werden. Die vereinfachten Bedingungen für die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld gelten nur, wenn ein Grundanspruch auf Kurzarbeitergeld gegeben ist. 

Stand: 10.05.2022

Welche Pflichten gelten für Grenzgänger und Grenzpendler?

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sowie Grenzpendlerinnen und Grenzpendler unterliegen nicht der Anmeldepflicht (bei Einreisen oder Ausreisen von weniger als 24 Stunden, siehe auch die Regelungen zu Tagespendlerinnen und Tagespendlern). Auch gilt die Quarantänepflicht für diese Personengruppe nicht. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet gilt allerdings eine Pflicht, den Nachweis über den Impf- oder Genesenennachweis oder ein negatives Testergebnis mindestens zweimal pro Woche vorzulegen.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis lediglich zweimal pro Woche erneuern müssen. Kann ein solcher Testnachweis noch nicht bei Einreise mitgeführt werden, so muss diese Testung unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden und eine zweite Testung innerhalb einer Woche erfolgen, sofern sich die Person noch in Deutschland aufhält. 

Detaillierte Informationen können Sie in der aktuellen Corona-Einreiseverordnung nachlesen. 

Stand: 28.04.2022

Informationen für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

Was ist beim Arbeitsschutz zu beachten?

Laut Arbeitsschutzgesetz hat die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber grundsätzlich die Verpflichtung, die Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit für die Beschäftigten am Arbeitsplatz zu beurteilen und Maßnahmen hieraus abzuleiten.

Die Betriebe sind dazu angehalten, die Gefahr durch Verbreitung des Coronavirus in ihrem Unternehmen selbst einzuschätzen und ein hauseigenes Hygienekonzept zu erstellen.

Darunter fallen das Bereitstellen von Masken, Tests und Homeoffice sowie Abstands-, Hygiene- und Maskenregeln. Hier gilt es, auf aktuelle Geschehnisse zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten zu ergreifen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Arbeitgeberin oder Ihrem Arbeitgeber über das geltende hauseigene Hygienekonzept.

Seit dem 20. März 2022 sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nicht mehr verpflichtet, ihren Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice anzubieten. Das mobile Arbeiten im Homeoffice kann aus Gründen des Infektionsschutzes allerdings weiter angeboten werden. Die Arbeit im Homeoffice bleibt weiterhin ein wirksames Mittel, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Stand: 20.03.2022

Können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber weiterhin das 3G-Konzept durchsetzen?

Seit dem 20. März 2022 ist die 3G-Regelung mit dem Auslaufen einiger Infektionsschutzmaßnahmen entfallen. Der Arbeitgeber ist deshalb grundsätzlich nicht mehr berechtigt, das Betreten der Arbeitsstätte durch Beschäftigte von der Vorlage eines 3G Nachweises abhängig zu machen. Die Arbeitgeber sind jedoch weiter dazu angehalten, die Gefahr durch die Verbreitung des Coronavirus in ihrem Unternehmen einzuschätzen aufgrund einer Gefährdungsbeurteilung zu prüfen und ein hauseigenes betriebliches Hygienekonzept zu erstellen. Darunter können das Bereitstellen von Masken, Tests und Homeoffice fallen. Mögliche Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes können Test- und Homeoffice-Angebote sowie die Bereitstellung von Atemschutzmasken oder Mund-Nasen-Schutz sein.

Allerdings können die Bundesländer schärfere Schutzmaßnahmen in Corona-Hotspots wieder einführen. Für solche diese Hotspot-Gebiete wäre dann auch eine Rückkehr zur 3G-Nachweispflicht in den Betrieben und Unternehmen nach §§ 23 Abs. 1 und Abs. 2, 36 Abs. 1 IfSG sowie anderen Betrieben, Einrichtungen und Angeboten mit Publikumsverkehr möglich. Die Regeln in den Bundesländern finden Sie hier.

Stand: 01.04.2022

Welche Änderungen ergeben sich durch das Auslaufen der Infektionsschutzmaßnahmen für mich als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber?

Auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in einem betrieblichen Hygienekonzept die weiterhin noch erforderlichen Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen. Bei der Gefährdungsbeurteilung sollten insbesondere das regionale Infektionsgeschehen sowie besondere tätigkeitsspezifische Infektionsgefahren berücksichtigt werden. Weiterhin können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die AHA+L-Formel umsetzen oder Homeoffice ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. 

Stand: 21.03.2022 

Wie kann ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Corona-Tests zur Verfügung stellen?

Antigen-Schnelltests können zum Beispiel im Fachhandel für Medizinprodukte oder in Apotheken bestellt werden. Informationen zu Anbietern von Antigen-Schnelltests in Deutschland stellt das BfArm auf dieser Seite bereit. 

Selbsttests sind darüber hinaus für alle Personen im Einzelhandel, beispielsweise in Drogerien oder Apotheken, frei käuflich.

Mehr zur Bereitstellung von Tests am Arbeitsplatz erfahren Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)

Stand: 22.03.2022

Was bedeutet regelmäßiges und fachgerechtes Lüften? Was muss ich im Betrieb dafür leisten?

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind nach der Empfehlung der Bundesregierung dazu angehalten, für eine regelmäßige Belüftung der Räumlichkeiten zu sorgen. Die Innenraumlufthygiene-Kommission am Umweltbundesamt empfiehlt in Innenräumen für eine möglichst hohe Zufuhr von Frischluft zu sorgen. Eine Querlüftung wird besonders empfohlen, bei der durch gegenüberliegende weit geöffnete Fenster Raumluft schnell gegen Frischluft ausgetauscht wird. Außerdem ist eine Stoßlüftung bei weit geöffnetem Fenster über einige Minuten effektiv. Als Faustregel empfiehlt das Umweltbundesamt das Stoßlüften für im Schnitt 10 bis 15 Minuten, wobei im Sommer etwa 20 Minuten gelüftet werden sollte, während im Winter bei großen Temperaturunterschieden auch schon fünf Minuten ausreichend sein können. Wenn eine Person hustet oder niest, sollte am besten sofort eine Stoßlüftung durchgeführt werden. Wenn die Räume stark belegt sind, ist ein gekipptes Fenster kaum wirksam, auch wenn dies dauerhaft erfolgt.

Bitte beachten Sie auch die anderen Punkte in der AHA+L-Formel (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske, Lüften). Mehr Informationen zum Thema Lüften finden Sie in diesem Artikel.

Stand: 10.05.2022

Ist eine Übertragung des Coronavirus über die Raumluft möglich?

Untersuchungen zeigen, dass das Coronavirus auch über Aerosole übertragen werden kann. Aerosole sind Tröpfchenkerne, die kleiner als fünf Mikrometer sind und die beim normalen Sprechen, aber vor allem beim Singen oder lauten Lachen und Sprechen freigesetzt werden können. Diese Tröpfchenkerne können über einen längeren Zeitraum in der Luft stehen und potenziell Viren übertragen. Daher sollten Räume, in denen sich mehrere Menschen aufhalten, regelmäßig gelüftet werden. 

Bei der Querlüftung entsteht durch weit geöffnete, möglichst gegenüberliegende Fenster ein Durchzug. Dadurch wird die Raumluft schnell gegen Frischluft ausgetauscht. Auch die Stoßlüftung, bei der die Fenster im Raum einige Minuten weit geöffnet werden, funktioniert gut. Das bloße Ankippen der Fenster allein ist kaum wirksam. CO2-Ampeln, die die CO2-Konzentration in der Luft messen, können als Anhaltspunkt für einen hygienisch ausreichenden Luftwechsel dienen.

Zusätzlichen Schutz bieten Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag eine Maske tragen.

Mehr zu Aerosolen lesen Sie hier

Stand: 10.05.2022

Wie können Supermärkte ihre Mitarbeitenden möglichst gut schützen und bei der Arbeit unterstützen?

Die Kundschaft sollte darauf hingewiesen werden, untereinander und zu den Mitarbeitenden mindestens 1,5 Meter Abstand zu halten. Dies kann durch Hinweise auf dem Boden und Schildern bestärkt werden. Zusätzlich sollten die Kundschaft sowie Mitarbeitende die Verhaltensregeln beachten, die in der AHA+A+L-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen), im Alltag Maske tragen, die Corona-Warn-App zur Nachverfolgung nutzen und Lüften.

Stand: 28.04.2022

Sind Handschuhe für das Supermarktpersonal sinnvoll?

Das Supermarktpersonal kann Handschuhe tragen, sollte jedoch trotzdem auf eine gründliche Handhygiene achten. Zudem kann das Tragen von Handschuhen daran erinnern, sich nicht ins Gesicht zu fassen. Viele Supermärkte bitten darum, wenn möglich nur noch mit EC- oder Kreditkarte zu bezahlen. Durch das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie das Husten und Niesen in die Armbeuge können Kundinnen und Kunden sowie das Personal geschützt werden (siehe AHA-Formel). Sofern Anzeichen einer Infektion auftreten, sollte die Person unmittelbar zuhause bleiben und sich an die zuständigen Stellen wenden.

Stand: 10.05.2022

Wie kann ich die Kunden in meinem Geschäft auf eventuelle Abstand- und Hygieneregeln hinweisen?

Das kann durch Hinweise auf dem Boden und Schildern und mündlich geschehen. In unserem Downloadbereich finden Sie aktuelle Informationen und Plakate mit der AHA-Formel (Abstand, Hygiene und Alltag mit Maske), die Sie nutzen können.

Stand: 10.05.2022

Informationen für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen

Ich habe ein Kleinunternehmen und mir sind wegen der Corona-Pandemie Aufträge weggebrochen. Kann ich Hilfe erhalten?

Für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige sowie gemeinnützige Organisationen gibt es eine Überbrückungshilfe für Umsatzrückgänge während der Coronavirus-Pandemie. Anträge können im bundesweiten Online-Antragsportal gestellt werden. Eine Übersicht, welche Unterstützungen es für Unternehmen gibt, finden Sie auch auf der Website des Wirtschaftsministeriums.

Stand: 29.04.2022

Ich bin Existenzgründer/ Existenzgründerin. Bekomme ich aktuell Unterstützung?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen haben umfassende Maßnahmenpakete für Start-Ups und kleine und mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell verabschiedet. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Einen Überblick über alle Corona-Hilfen des BMWi finden Sie in dieser Datenbank.

Zusätzlich können neu gegründete Firmen, die weniger als fünf Jahre alt sind, Corona-Hilfskredite bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.

Informationen über die Überbrückungshilfen finden Sie hier

Stand: 10.05.2022

Wo finde ich einen Überblick über finanzielle Hilfsmaßnahmen während der Coronavirus-Pandemie?

Die Bundesregierung und die zuständigen Ministerien haben mehrere Maßnahmen eingeleitet, die Betrieben helfen sollen, wenn sich durch die Coronavirus-Pandemie finanzielle Einbußen verzeichnen. Auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Finanzen und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz finden Sie Informationen darüber, welche Hilfen Sie beantragen können. Anträge auf Überbrückungshilfe können im bundesweiten Online-Antragsportal eingereicht werden.

Die Bundesregierung stellt weiterführende Informationen auf ihrer Website zur Verfügung.

Stand: 04.04.2022

Wo finde ich Informationen zu wirtschaftlichen Hilfsangeboten?

Informationen zur finanziellen Unterstützung von Unternehmen und Selbstständigen während der Coronavirus-Pandemie finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Stand: 10.05.2022

Wo finde ich Informationen zum Arbeitsrecht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie?

Das Bundesarbeitsministerium hat Informationen zu arbeitsrechtlichen Folgen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hier zusammengestellt. Wichtige Informationen finden Sie auch in diesem Artikel.

Stand: 10.05.2022

Krankschreibung und Rezepte

Welche Informationen muss ich meiner Arbeitgeberin oder meinem Arbeitgeber zu meinem Gesundheitszustand geben? Was muss ich tun, wenn ich danach gefragt werde?

Ist bei Ihnen eine Erkrankung durch eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden, kann die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber Auskunft hierüber verlangen, um der Fürsorge- und Schutzpflicht nachzukommen. Bitte beachten Sie jedoch die grundsätzliche Regelung: Fragen der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers nach dem Gesundheitszustand von Beschäftigten bedürfen einer besonderen Rechtfertigung. Weitere Informationen erhalten Sie hier

Einer offiziellen Meldepflicht unterliegen aktuell nur Ärztinnen und Ärzte. Diese müssen bei Diagnose einer Infektion einer ihrer Patientinnen und Patienten mit dem Coronavirus das zuständige Gesundheitsamt darüber informieren.

Stand: 21.03.2022

Welche Folgen hat es, wenn Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber Beschäftigte nach Hause schicken, z. B. weil sie Husten haben?

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen arbeitsunfähig erkrankte Beschäftigte von der Arbeit fernhalten. Beschäftigte haben in dem Fall Anspruch auf Weiterzahlung des Gehalts im Krankheitsfall. Es gelten die Regelungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes. Weitere Details finden Sie hier.

Im Falle eines Corona-Verdachts (etwa als Reiserückkehrer aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet) erhalten ungeimpfte Personen, für die eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorliegt, nach dem Infektionsschutzgesetz keine Entschädigung bei einem Tätigkeitsverbot beziehungsweise einer Quarantäneanordnung. Wer allerdings an COVID-19 erkrankt und arbeitsunfähig ist, hat unabhängig vom Impfstatus Anspruch auf Lohnfortzahlung und gegebenenfalls Krankengeld im Krankheitsfall.

Stand: 03.05.2022

Wer trägt die Ausfallkosten für die Mitarbeiter*innen, wenn diese aufgrund von Impfreaktionen/Nebenwirkungen krankheitsbedingt ausfallen?

Sollte eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer aufgrund einer Impfreaktion kurzzeitig arbeitsunfähig sein, trägt die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber die entstehenden Kosten. In diesem Fall gelten die arbeitsrechtlichen Bedingungen einer regulären Krankschreibung.  

Stand: 10.05.2022

Werden Einkommensausfälle aufgrund einer Quarantäne entschädigt?

Einkommensausfälle aufgrund einer vermeidbaren Reise in ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet und einer daraus folgenden Quarantäne werden nicht entschädigt. Die Region muss bereits bei Reiseantritt als ein solches Gebiet ausgewiesen sein, damit diese Regelung gilt. Eine Auflistung der Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete finden Sie beim Robert Koch-Institut. Zu beachten ist, dass ungeimpfte Personen, für die eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorliegt, als Kontaktpersonen oder Reiserückkehrer keine Entschädigung erhalten im Falle eines Tätigkeitsverbots beziehungsweise einer Quarantäneanordnung.

Stand: 28.04.2022

Erhalte ich mein Gehalt weiter, wenn ich an COVID-19 erkrankt bin?

An COVID-19 arbeitsunfähig Erkrankte, die somit ihrer Arbeit nicht nachgehen können, haben einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für den Zeitraum von sechs Wochen. Gesetzlich Versicherte haben nach diesem Zeitraum grundsätzlich Anspruch auf Krankengeld.

Wichtig: Ungeimpfte Personen, für die eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vorliegt, erhalten nach dem Infektionsschutzgesetz als Kontaktpersonen oder Reiserückkehrer aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet seit dem 01. November 2021 keine Entschädigung im Falle eines Tätigkeitsverbots beziehungsweise einer Quarantäneanordnung.

Stand: 18.05.2022

Wird mein Lohn fortgezahlt, wenn ich wegen einer Warnung durch die App zu Hause bleibe?

Nein, aktuell nicht. Ein Anspruch muss zunächst mit einem positiven Antigentest abgeklärt werden. Generell dient die Warnung der App primär als Hinweis, um gegebenenfalls Kontakt zum Gesundheitsamt aufzunehmen und weitere Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten. Bei einem roten Warnhinweis zeigt Ihnen die App ein "erhöhtes Risiko" für eine Infektion an. Dem Verdacht sollten Sie zunächst mit einem Antigen-Schnelltest nachgehen. 

Wenn Sie Symptome verspüren oder Sie den Verdacht haben, sich angesteckt zu haben, sollten Sie sich allerdings unabhängig von den Warnhinweisen der App telefonisch an Ihre behandelnde Ärztin, Ihren behandelnden Arzt, den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

Stand: 14.04.2022

Darf ich mich telefonisch krankschreiben lassen?

Ja, das ist möglich. Patientinnen und Patienten, die an einer leichten Atemwegserkrankung leiden, können sich telefonisch bis zu sieben Tage krankschreiben lassen. Eine einmalige Verlängerung um weitere sieben Tage ist ebenfalls telefonisch möglich. Diese Regelung wurde bis zum 31. Mai 2022 verlängert. Informationen dazu finden Sie hier.

Stand: 31.03.2022

Wann muss ich dem Arbeitgeber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen?

Grundsätzlich gilt: Alle Beschäftigten müssen ihrer Arbeitgeberin oder ihrem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzeigen (zum Beispiel telefonisch oder per E-Mail). Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, so muss der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber spätestens am darauffolgenden Arbeitstag eine ärztliche Bescheinigung diesbezüglich vorgelegt werden.

Stand: 10.05.2022

Studieren während Corona

Muss ich an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen?

Wenn in einem Studiengang eine Anwesenheitspflicht gilt und Online-Lehrveranstaltungen angeboten werden, müssen Studierende entsprechend ihrer Möglichkeiten daran teilnehmen. Dies ist unter anderem notwendig, um die Voraussetzungen für den Bezug von BAföG zu erfüllen. Weitere Informationen zum BAföG während der Corona-Pandemie finden Sie hier. Informieren Sie sich bitte zusätzlich bei Ihrer Hochschule oder Universität.

Stand: 10.05.2022

Unter welchen Bedingungen kann ich eine Hochschulbibliothek besuchen?

Für den Besuch einer Hochschulbibliothek ist in der Regel ein 3G-Nachweis (geimpft, genesen, negativ getestet) erforderlich. Zudem gilt in den meisten Bibliotheken die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Zur Nutzung von Arbeitsplätzen ist teilweise eine Reservierung erforderlich. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch in Ihrer Bibliothek zu den aktuellen Regelungen.

Stand: 29.04.2022

Laufen die Bafög-Zahlungen weiter?

Ja, wenn Schulen und Hochschulen wegen der Coronavirus-Pandemie vorübergehend geschlossen wuerden, erhalten BaföG-Geförderte ihre Ausbildungsförderung weiter. Die Zeit, in der die Hochschulen geschlossen blieben oder bleiben, wird als vorlesungsfreie Zeit gewertet. Sobald eine Hochschule oder Universität Online-Lehrveranstaltungen anbietet, müssen die Studierenden aber daran teilnehmen, um die Förderungsvoraussetzungen zu erfüllen. Sollte die Regelstudienzeit überschritten werden, weil die Prüfungen wegen der Pandemie ausfallen, wird das BAföG in den allermeisten Fällen weiterbezahlt.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Stand: 31.03.2022

Können Studierende oder Auszubildende Arbeitslosengeld beantragen?

Wenn Sie BAföG erhalten, haben Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Sofern Sie aufgrund der jetzigen Situation arbeitslos sind und kein BAföG beziehen, können Sie Arbeitslosengeld beantragen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stand: 10.05.2022

Gibt es ein gesondertes Impfangebot für Studierende?

Viele Universitäten und Hochschulen in Deutschland haben ihren Studierenden bereits eine Corona-Schutzimpfung in eigenen Impfzentren oder über mobile Impfteams angeboten.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Studierenden-Service zum Impfangebot und zu möglichen Impfterminen.

Hier erfahren Sie mehr über Impfstellen.

Stand: 10.05.2022