Corona-Warn-App

Nutzen Sie die Corona-Warn-App: Mit ihrer Hilfe können Sie anonym und schnell darüber informiert werden, ob Sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in der Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die App.

Inhalte

Funktionsweisen der App

Wie funktioniert die Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App dient dazu, die Nutzerinnen und Nutzer darüber zu informieren, ob sie in Kontakt mit infizierten Personen geraten sind und ob daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. 

Hierzu nutzt die App Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Smartphones merken sich Begegnungen, wenn gewisse Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind und tauschen untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzerinnen und Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App nutzen. Wenn Sie die App installiert haben, prüft diese für Sie, ob Sie die Corona-positiv getestete Person getroffen haben. Falls die Prüfung positiv ist, zeigt Ihnen die App eine Warnung an. Rückschlüsse auf Personen oder ihren Standort können hierbei nicht gezogen werden.

Mit der Funktion der Event-Registrierung können Nutzerinnen und Nutzer bei Veranstaltungen oder privaten Treffen per QR-Code einchecken. Der Check-In wird lokal auf dem Smartphone gespeichert und nach zwei Wochen automatisch gelöscht.

Außerdem bietet die App die Möglichkeit, Impfzertifikate, Genesenenzertifikate und Testzertifkate zu hinterlegen. Die Anwendung kann somit genutzt werden, um nachzuweisen, dass die 3G-, 2G- oder 2G-Plus-Regel erfüllt wird. 

Nutzerinnen und Nutzer können sich in der App auch über das aktuelle Infektionsgeschehen (lokal und deutschlandweit) und den Status der COVID-19-Impfungen in Deutschland informieren.

Die App wird stetig weiterentwickelt und um neue Funktionen ergänzt. Informationen zu den Aktualisierungen finden Sie hier.

Stand: 10.11.2022

Wie kann ich sichergehen, dass die Corona-Warn-App dauerhaft aktiv ist?

Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, ist es wichtig, dass die Corona-Warn-App und das Bluetooth an Ihrem Smartphone dauerhaft aktiviert sind. Manche Android-Geräte verhindern, dass Apps dauerhaft im Hintergrund laufen. Seit der App-Version 1.1.1 können Sie die Hintergrundaktualisierung ganz einfach in der Corona-Warn-App selbst aktivieren. Aktivieren Sie in den App-Einstellungen einfach die Funktion „Hintergrundaktualisierung“ mit dem Schieberegler zu „An“. Damit werden die Einschränkungen des Geräteherstellers aufgehoben und die App tauscht sich automatisch im Hintergrund mit dem Server aus.

Stand: 10.11.2022

Bin ich verpflichtet, die Corona-Warn-App zu installieren?

Nein. Sie entscheiden selbst, ob Sie die App nutzen wollen. Die Nutzung der Corona-Warn-App ist freiwillig und dient Ihrem persönlichen Schutz, sowie dem Schutz Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ziel der Corona-Warn-App ist es, Corona-Infektionsketten schnell zu erkennen und zu unterbrechen. Alle Nutzerinnen und Nutzer sollen zuverlässig und zeitnah über Begegnungen mit Corona-positiv getesteten Personen, die die App nutzen, und damit über eine mögliche Übertragung des Virus informiert werden. So können Sie sich rasch freiwillig isolieren, testen lassen und zu einer Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen. Sie können die App jederzeit löschen. Damit werden auch alle von der App gespeicherten Informationen gelöscht.  

Stand: 10.11.2022

Warum sollte ich die Corona-Warn-App nutzen?

Sie tragen damit aktiv zur Eindämmung der Pandemie bei. Je schneller Corona-positiv getestete Personen und ihre Kontaktpersonen informiert werden, desto weniger kann sich das Virus verbreiten. Die App hilft Ihnen also, sich selbst, Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihr gesamtes Umfeld zu schützen. Ohne diese technische Hilfe müssten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter jeden Fall persönlich verfolgen. Das ist sehr zeitintensiv und oft ist es gar nicht möglich, alle Kontaktpersonen zu finden: Denn wer erinnert sich schon an jeden Menschen, den man getroffen hat? Die Corona-Warn-App löst diese Probleme.

Welche weiteren Funktionen die Corona-Warn-App hat, können Sie hier nachlesen.

Stand: 10.11.2022

Wann warnt die Corona-Warn-App tatsächlich?

Sie erhalten keine Echtzeitwarnung, wenn Sie sich näher als zwei Meter einer Corona-positiv getesteten Person nähern. Eine Reaktion ist aus Datenschutzgründen nicht möglich, da sonst die Identität einer Corona-positiv getesteten Person festgestellt und entsprechende Schutzrechte verletzt würden. Das eigene Smartphone hat keine Informationen darüber, wer infiziert ist. Es weiß lediglich, dass es in der Nähe eines anderen Smartphones war, auf dem ein verifiziertes positives Testergebnis hinterlegt wurde. Ob ein positives Testergebnis geteilt wird oder nicht, entscheidet grundsätzlich jede Person für sich. Grundsätzlich wird ein automatisierter Prozess angestrebt, bei dem das Ergebnis „Test positiv“, sobald es vorliegt und die Person sich aktiv authentifiziert hat, auf das Smartphone übertragen werden kann. Jede Person, die die App nutzt, muss aber immer erst selbst durch eine manuelle Bedienung mittels eines „Schiebeschalters“ in der App auf „positiv“ schalten. Ein solcher automatisierter Prozess ist heute noch nicht bei allen Testlaboren möglich. Dort, wo diese Möglichkeit nicht besteht, gibt es einen manuellen Prozess durch den Anruf bei einer Freischalt-Hotline zur Positivmeldung inklusive Verifikation des Testergebnisses.

Stand: 10.11.2022

Nach welchen Kriterien werden mögliche Risiko-Begegnungen bewertet und wie unterscheiden sich die Handlungsempfehlungen?

Damit eine Begegnung von der Corona-Warn-App als mögliche Risiko-Begegnung bewertet wird, muss sie epidemiologisch relevant gewesen sein. Das bedeutet, es muss das Risiko einer Ansteckung bestanden haben. Die Bluetooth-Technik, mit der die App arbeitet, lässt mehrere Parameter in die Risikobewertung miteinfließen: Neben der Dauer einer Begegnung und der Distanz zwischen den Nutzerinnen und Nutzern spielen auch die Zeit, die seit der Begegnung vergangen ist und die Infektiosität (abgeleitet aus der Information, wann und ob die Symptome eingesetzt haben) bei der Risikobewertung eine Rolle.

Als Risiko-Begegnungen gelten für die App Begegnungen mit einer Corona-positiv getesteten Person, die einen Schwellenwert verschiedener Messwerte überschreitet. Den Personen, die die App nutzen, wird ihr Risikostatus abhängig von diesen Werten angezeigt.

Es gibt drei Statusinformationen:

niedriges Risiko:

  • Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung keine Begegnung mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen ergeben hat oder dass etwaige Begegnungen nicht über dem definierten Schwellenwert lagen.
  • Die Person wird über allgemein geltenden Abstandsregelungen und Hygiene-Empfehlungen informiert.

erhöhtes Risiko:

  • Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung ein erhöhtes Infektionsrisiko ergeben hat, da innerhalb der vergangenen 10 Tage Begegnungen mit mindestens einer Corona-positiv getesteten Person stattgefunden haben.
  • Die Person erhält die Verhaltenshinweise, sich, wenn möglich, nach Hause zu begeben beziehungsweise zu Hause zu bleiben sowie mit ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen und dort das weitere Vorgehen abzustimmen.

unbekanntes Risiko:

  • War die Risiko-Ermittlung durch die Person nicht lange genug aktiviert, konnte zu diesem Zeitpunkt kein Infektionsrisiko berechnet werden. Die Person erhält die Statusanzeige „unbekanntes Risiko“.

Stand: 10.11.2022

Habe ich durch eine Warnmeldung in der Corona-Warn-App Anspruch auf einen Test?

Nein, diesen Anspruch gibt es nicht mehr. Wenn Sie eine Warnmeldung in Ihrer Corona-Warn-App erhalten haben, ist es trotzdem sinnvoll, sich selbst zu testen. So können Sie Infektionsketten unterbrechen. Dafür können Selbsttests genutzt werden, die im Einzelhandel erhältlich sind.

Wenn Sie Symptome verspüren oder Sie den Verdacht haben, sich angesteckt zu haben, sollten Sie sich unabhängig von den Warnhinweisen der App telefonisch an Ihre behandelnde Ärztin, Ihren behandelnden Arzt, den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Bei Vorliegen von COVID-19-spezifischen Symptomen kann im Rahmen der Krankenbehandlung durch eine Ärztin bzw. einen Arzt direkt ein PCR-Test veranlasst werden.

Stand: 25.11.2022 

Reicht die Warnung „Erhöhtes Risiko“ der Corona-Warn-App als Krankschreibung oder als Anordnung der Quarantäne?

Der Hinweis „Erhöhtes Risiko“ der Corona-Warn-App informiert die Nutzerin oder den Nutzer allein darüber, dass aufgrund der Dauer einer Begegnung mit und der Nähe zu einer Person, die über die App ein positives Testergebnis gemeldet hat, ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Der Hinweis empfiehlt der Nutzerin oder dem Nutzer die telefonische Kontaktaufnahme mit seiner Hausärztin, seinem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder dem Gesundheitsamt. Die Entscheidung über eine Krankschreibung oder die Anordnung einer häuslichen Absonderung trifft die behandelnde Ärztin, der behandelnde Arzt beziehungsweise das zuständige Gesundheitsamt nach einer entsprechenden Einschätzung. Sollten Sie Symptome verspüren, sollten Sie sich zuhause isolieren, bis eine Infektion mit dem Coronavirus ausgeschlossen werden kann.

Weitere Informationen zur Funktionsweise der Corona-Warn-App finden Sie in diesem Artikel.   

Stand: 28.11.2022 

Wie gehe ich mit einer Warnmeldung um, wenn ich bereits vollständig geimpft bin?

Damit eine Begegnung von der Corona-Warn-App als mögliche Risikobegegnung bewertet wird, muss sie epidemiologisch relevant gewesen sein. Das bedeutet, es muss das Risiko einer Infektion bestanden haben. Wenn Ihnen in der App Warnmeldungen angezeigt werden, bedeutet dies, dass Sie einer Person begegnet sind, die sich in den vergangenen 10 Tagen in der App als positiv getestet gemeldet hat. Dem Verdacht sollten Sie mit einem Corona-Test nachgehen.

Das Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren ist mit einer vollständigen Impfserie nach wie vor ernst zu nehmen, Vorsichtsmaßnahmen gelten daher weiterhin. Mit der Impfung kann eine COVID-19-Erkrankung asymptomatisch verlaufen, weshalb Corona-Tests auch weiterhin wichtig bleiben, um die Pandemie einzudämmen.

Außerdem gilt es, sich nach Hause zu begeben und persönliche Kontakte mit anderen Menschen zu vermeiden, bis mithilfe eines Tests abgeklärt wurde, ob möglicherweise eine Infektion bei Ihnen vorliegt. Weitere Verhaltensempfehlungen hält das RKI hier für Sie bereit.

Stand: 25.11.2022

Wird mein Lohn fortgezahlt, wenn ich wegen einer Warnung durch die App zu Hause bleibe?

Die alleinige Warnung durch die App ist hierfür nicht ausreichend, sondern dient als Hinweis, um Kontakt zum Gesundheitswesen aufzunehmen. Wenn Sie durch die App gewarnt werden, sollten Sie ärztliches Fachpersonal kontaktieren und das weitere Vorgehen abklären. 

Stand: 28.11.2022

Die Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall ist Aufgabe der Gesundheitsämter. Wie spielen diese „klassische“ Kontaktnachverfolgung und die Corona-Warn-App zusammen?

Die Gesundheitsämter ermitteln mit Angaben der Corona-positiv getesteten Person die Menschen, die mit der positiv getesteten Person in Kontakt standen, um die Ausbreitung des Erregers einzudämmen. Die Corona-Warn-App ist eine wichtige Ergänzung, weil sie hilft, Risikobegegnungen ergänzend zum Gesundheitsamt abzubilden: Auch Begegnungen mit Unbekannten im öffentlichen Raum werden erfasst und schneller identifiziert, weil dies automatisch in der Corona-Warn-App geschieht. Erhält eine Nutzerin oder ein Nutzer über die App den Hinweis, dass sie/er eine relevante Begegnung mit einer Corona-positiv getesteten Person hatte, werden ihr/ihm Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt, zum Beispiel die Kontaktaufnahme mit der Hausärztin, dem Hausarzt, mit dem zuständigen Gesundheitsamt und/oder die freiwillige häusliche Isolation.

Die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter bleibt weiterhin nötig, zum Beispiel um Personen zu ermitteln beziehungsweise zu informieren, die die App nicht nutzen oder kein Smartphone besitzen. Auch ersetzt die Kontaktnachverfolgung und Benachrichtigung über die App selbstverständlich nicht die nach Infektionsschutzgesetz vorgeschriebenen Meldewege.

Stand: 10.11.2022

Kann mich die Corona-Warn-App vor dem Kontakt mit auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen schützen?

Nein, die App kann den Kontakt nicht vorhersehen und meldet aus Gründen des Datenschutzes auch nicht in Echtzeit, ob sich beispielsweise in einem Supermarkt eine infizierte Person befindet. Die Corona-Warn-App rechnet circa mit einem halben bis ganzen Tag Verzögerung um positive Test-Resultate über die App anzuzeigen. Insofern kann kein Echtzeit-Schutz gewährleistet werden. 

Bitte beachten Sie die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch sowie gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen.

Stand: 10.11.2022

Wie wird die Corona-Warn-App weiterentwickelt?

Die Corona-Warn-App wird seit ihrer Veröffentlichung kontinuierlich weiterentwickelt, damit sie noch zielgenauer dabei unterstützen kann, Infektionsketten zu unterbrechen.

Erkenntnisse, die aus der Corona-Warn-App abgeleitet werden können, werden untersucht und auch für künftige Ereignisse und die Entwicklung von technischen Lösungen für andere Gesundheitsthemen verwendet. Für die wissenschaftliche Evaluation im Rahmen der App und die Bewertung des Nutzens ist das Robert Koch-Institut hauptverantwortlich. Nutzerinnen und Nutzer können in der Corona-Warn-App auch selbst ein Protokoll erstellen, falls ihnen ein Fehler auffällt und der technische Support einen detaillierten Fehlerbericht anfordert. So können die einzelnen technischen Schritte und Ereignisse im Ablauf der App detailliert aufgezeichnet und an die Expertinnen und Experten des Robert Koch-Instituts gesendet werden. Die Hotline des technischen Supports ist erreichbar unter der +49 30 498 75401.   

Weitere Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie auch auf unserer Übersichtsseite

Stand: 10.11.2022

Was ist, wenn ich zwei Handys habe? Muss ich die Corona-Warn-App dann auf beiden herunterladen?

Für die Wirkung der Technologie ist es entscheidend, dass ein Handy mit App bei Bewegungen im öffentlichen Raum mitgeführt wird. Die Nutzung eines zweiten Endgeräts verändert die Wirkungsweise nicht. Es können aber grundsätzlich keine Informationen zwischen den Geräten ausgetauscht oder synchronisiert werden – jedes zusätzliche Smartphone wird technisch behandelt wie das eines Fremden.

Stand: 10.11.2022

Ersetzt die Luca-App die Corona-Warn-App?

Nein. Die Corona-Warn-App (CWA) hat zusätzlich die Funktion einer Eventregistrierung, während diese Funktion die einzige der Luca-App ist. Das wesentliche Merkmal der CWA – nämlich die Anonymität – ist auch bei dieser Funktion gewahrt. Das Prinzip: Für ein Event wird ein QR-Code erzeugt, den man am Einlass mit der App einscannt. Der Check-In wird lokal auf dem Smartphone gespeichert und nach zwei Wochen automatisch gelöscht. Sollte jedoch eine Besucherin oder ein Besucher der Veranstaltung anschließend positiv auf COVID-19 getestet werden, kann sie oder er dies in der App teilen, sodass jede Person, die die Veranstaltung ebenfalls besucht hat, gewarnt wird.

Es ist außerdem möglich, Test-, Impf- oder Genesenenzertifikate mit der App zu scannen und zu verwalten. So können Sie mittels des erzeugten QR-Codes Ihren Corona-Impf- beziehungsweise Genesenenstatus oder ein negatives Testergebnis bei Bedarf sicher und digital nachweisen. Die App zeigt den vollständigen Impfschutz 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung an. Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Impfungen auf dem Smartphone digital zu speichern. Der gelbe Impfpass und das ausgedruckte Impfzertifikat behalten ebenfalls ihre Gültigkeit.

Stand: 10.11.2022

Technische Daten der App

Wo kann ich die Corona-Warn-App herunterladen?

Die Corona-Warn-App können Sie in den folgenden App-Stores herunterladen:

Stand: 10.11.2022

In welchen Sprachen ist die Corona-Warn-App verfügbar?

Die App ist derzeit in insgesamt sieben Sprachen – Deutsch, Englisch, Türkisch, Rumänisch, Bulgarisch, Polnisch und Ukrainisch – verfügbar. Die technische Hotline zur App (+49 800 7540 001) gibt es auf Deutsch, Englisch und Türkisch. Versionen in weiteren Sprachen sind in Arbeit. Voiceover-Texte (Bildschirmvorlese-Funktion) und die Corona-Warn App in Leichter Sprache sind ebenfalls verfügbar.   

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.

Stand: 10.11.2022

Welche Voraussetzungen müssen für die korrekte Funktionsweise der Corona-Warn-App geschaffen werden?

Sie werden in der App informiert, falls eine Voraussetzung momentan nicht geben ist. Die Bluetooth-Funktion muss durchgängig aktiviert sein, um den Austausch der pseudonymisierten Kontakte zu anderen App-Nutzerinnen und -Nutzern zu ermöglichen. Im Falle eines Scans des QR-Codes für die Verifikation der Test-Ergebnisse bezüglich Ihres COVID-19 Tests muss die Kamera am Telefon funktionsfähig sein. Es muss in regelmäßigen Abständen (so oft wie möglich) eine aktive Internetverbindung bestehen, um eine aktuelle Informationslage bezüglich der persönlichen Gefährdung durch vergangene Kontakte zu ermöglichen beziehungsweise die Gefährdung durch eine eigene Corona-Infektion für andere App-Benutzerinnen und -Benutzer sichtbar zu machen. Es müssen die Datenschutzvereinbarungen akzeptiert werden.

Stand: 10.11.2022

Wie funktioniert die Corona-Warn-App zukünftig mit Smartphones von Huawei oder anderen, die nicht mit dem Betriebssystem iOS oder Android laufen?

Die Lösung wird grundsätzlich für die Betriebssysteme iOS und Android entwickelt. Die gängigsten Handy-Typen sind im Rahmen der Lösungsentwicklung auf jeden Fall berücksichtigt.

Stand: 10.11.2022

Wie wirkt sich die Benutzung der Corona-Warn-App auf die Akkuleistung des Smartphones und auf den Speicherplatz aus?

Die Anwendung läuft batterieschonend im Hintergrund. Bei der Entwicklung der Lösungen wurde selbstverständlich auf die Minimierung des Speicherplatzes für die App selbst und die gespeicherten Berührungspunkte mit anderen Smartphones geachtet.

Stand: 10.11.2022

Gibt es Voraussetzungen bzgl. Speicherbedarf des Endgerätes?

Die Corona-Warn-App benötigt circa 20 MB Speicherplatz auf dem Handy. Durch eventuelle Updates kann sich der Speicherbedarf laufend verändern. Zusätzlich fallen weitere Speicherkapazitäten durch die von der App zwischengespeicherten Daten an.

Stand: 10.11.2022

Werden von der Corona-Warn-App wirklich nur Kontakte innerhalb eines gewissen Abstands registriert?

Die Fraunhofer-Gesellschaft steht dem Projektkonsortium um SAP und der Telekom bei der App-Entwicklung beratend zur Seite. Insbesondere bei spezifischen, technologischen Herausforderungen, zum Beispiel bei der Optimierung und dem effizienten Einsatz der grundlegenden Bluetooth-Technologie zur Abstandsmessung, ist das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS maßgeblich eingebunden. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IIS bringen ihr langjähriges Know-how für die Distanzschätzung bei sich bewegenden Geräten/Personen über den Signalaustausch zwischen Geräten nach dem Bluetooth Low-Energy-Standard (BLE) ein.  

Stand: 10.11.2022  

Wie gut funktioniert die Abstandsmessung mit Bluetooth und welche Tests wurden dazu gemacht?

Im Rahmen von Tests der Schnittstelle zu Google/Apple (sogenannte Exposure-Notification-Schnittstelle) für die Corona-App wurden am Fraunhofer IIS zahlreiche Tests durchgeführt und mit SAP, Telekom und RKI diskutiert und die Konfiguration der CWA gemeinsam mit dem RKI angepasst. Ziel der Tests war die Überprüfung, mit welcher Genauigkeit die Google/Apple-Schnittstelle in verschiedenen Szenarien (ICE, Schlange im Supermarkt, Restaurant, Party) die Begegnungsdauer und den Begegnungsabstand von Smartphones nach entsprechenden Vorgaben des RKI einschätzen kann. Grundlage dieser Vorgaben ist hierbei ein epidemiologisches Modell des RKI, nach dem festgelegt wird, ab welcher Zeitdauer und welcher Nähe eine Begegnung als epidemiologisch kritisch gelten kann. Als Ergebnis dieser Tests lässt sich festhalten, dass bei den letzten Testreihen unter Verwendung verschiedener Mobilfunkgeräte in den untersuchten Szenarien rund 80 Prozent der Begegnungen richtig erfasst werden konnten. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Stand: 10.11.2022

Sind Infektionsketten technisch tatsächlich nachvollziehbar?

Ja, Infektionsketten sind technisch nachvollziehbar. Hierfür misst die Corona-App unter Nutzung von Bluetooth-Low-Energy den Abstand zwischen Personen und ermöglicht, dass die Mobilgeräte sich die Kontakte merken, die die vom RKI festgelegten Kriterien (Nähe und Zeit) erfüllt haben. Hierbei tauschen sie untereinander temporäre verschlüsselte Identitäten aus. Werden Nutzer der Corona-App positiv auf das Corona-Virus getestet, können sie auf freiwilliger Basis ihre Kontakte durch die App informieren lassen. Dabei werden im Infektionsfall die verschlüsselten Zufallscodes der oder des Infizierten allen Mobiltelefonen der App-Nutzer zur Verfügung gestellt. Diese können daraufhin überprüfen, ob sie mit den übermittelten IDs in Kontakt waren. Im Falle einer Übereinstimmung wird die Nutzerin oder der Nutzer über den kritischen Kontakt gewarnt. Sie können alles über Corona-App hier lesen.

Stand: 10.11.2022

Warum braucht man bei einer dezentralen Lösung überhaupt einen zentralen Server? Ist das kein Widerspruch?

Nein, das ist kein Widerspruch. Der Server hat allein die Aufgabe, die pseudonymisierten und autorisierten Positivmeldungen an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicher und effizient zu verteilen, so dass dann auf deren Endgeräten – also dezentral - eine Begegnungsprüfung stattfinden kann. Eine zentrale Datenspeicherung findet selbstverständlich nicht statt.

Stand: 10.11.2022

Die Open Telekom Cloud (OTC) setzt auf Technologien von Huawei. Können Sie ausschließen, dass Technologien des chinesischen Herstellers im zentralen Cloud-System für die Corona-Warn-App zum Einsatz kommen?

Die OTC verwendet im zentralen Core Openstack. Openstack ist eine Opensource Technology, die durch eine globale Community vollständig transparent entwickelt wird und in Python geschrieben ist. Python ist eine Skriptsprache und somit liegt die Software in allen kritischen Teilen im Source Code vor. Wir haben somit Transparenz darüber, was im Core unserer Cloud passiert und ausgeführt wird. Huawei ist der Lieferant der technischen Plattform, jedoch hat Huawei keine administrativen Zugänge zur OTC. Alle administrativen Aufgaben werden vollumfänglich durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von T-Systems durchgeführt.

Stand: 10.11.2022 

Daten und Beteiligte der App

Wer steht hinter der Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App ist ein Projekt im Auftrag der Bundesregierung. Das Robert Koch-Institut (RKI) als zentrale Einrichtung des Bundes im Bereich der Öffentlichen Gesundheit und als nationales Public-Health-Institut veröffentlicht die Corona-Warn-App für die deutsche Bundesregierung und für die Bundesrepublik Deutschland. Basierend auf einer dezentralen Softwarearchitektur haben die Unternehmen Deutsche Telekom und SAP die Anwendung entwickelt. Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Zentrum CISPA standen hierbei beratend zur Seite. Um die notwendigen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit zu gewährleisten, wurden das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit eingebunden. Das RKI nimmt bei der Corona-Warn-App eine Doppelrolle ein: Es leistet einen fachlichen Beitrag bei der Ausgestaltung der App und ist als Herausgeber auch dafür verantwortlich, die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sorgfältig zu prüfen.

Stand: 28.12.2021

Wie werden Datensicherheit und Datenschutz bei der Corona-Warn-App gewährleistet?

Der Schutz Ihrer Privatsphäre hat für die Bundesregierung höchste Priorität. Deshalb wurde bei der Entwicklung der Corona-Warn-App sichergestellt, dass sie den hohen deutschen Datenschutz-Anforderungen entspricht. Um die notwendigen Anforderungen zu gewährleisten, sind sowohl der Bundesbeauftrage für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) als auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) von Beginn an in die Entwicklung der Corona-Warn-App eingebunden. Das BSI unterstützt die Entwicklung der App im Hinblick auf Fragen zur IT-Sicherheit. So prüfte das BSI bereits im Entwicklungsprozess laufend die von den Entwicklungsteams zur Verfügung gestellten Versionen der App sowie der zugehörigen Infrastruktur und berät hinsichtlich des zu erstellenden Sicherheitskonzepts. Zusätzlich wurde der komplette Quellcode, auf dem die App basiert, öffentlich zugänglich gemacht. So können unabhängige Fachleute der Zivilgesellschaft sich jederzeit an der Entwicklung und Verbesserung der App beteiligen und sie auf Schwachstellen kontrollieren.

Stand: 10.11.2022

Welche personenbezogenen Daten speichert die Corona-Warn-App?

Zunächst: Ihre Daten sind jederzeit sicher. Wenn Sie die App nutzen, bleiben Sie jederzeit anonym. Wenn Sie sich in der App anmelden, müssen Sie keine persönlichen Daten (wie E-Mail-Adresse und Name) angeben. Die dezentrale Datenspeicherung auf den Geräten selbst sowie die vollumfängliche Pseudonymisierung garantieren ein Höchstmaß an Datenschutz. Alle Daten – beispielsweise zu Begegnungen mit anderen die App nutzenden Personen – werden verschlüsselt und ausschließlich auf dem eigenen Smartphone gespeichert. Es werden kurzlebige Zufallscodes von anderen Smartphones, auf denen die App installiert ist, gespeichert, wenn dabei die epidemiologischen Kriterien des RKI nach Nähe und Dauer der Begegnung erfüllt sind.

Im Falle einer Infektion können dann freiwillig die eigenen Zufalls-Codes freigegeben werden, welche es anderen App-Nutzerinnen und Nutzern erlauben, dass auf ihren Smartphones ihr Risiko berechnet wird. Mit diesen Daten und den lokal gespeicherten Daten ist es der App beziehungsweise dem Smartphone (nicht aber dem Server) möglich, einen Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person zu erkennen und entsprechend zu warnen. Daten, die eine Person identifizierbar machen, insbesondere Positionsdaten, werden nicht ausgelesen, verwendet oder gespeichert. Sichergestellt ist: Eine Corona-positiv getestete Person erfährt nicht, welche Personen, mit denen eine Begegnung stattgefunden hat, informiert werden. Kontaktpersonen erhalten keine Informationen über die Corona-positiv getestete Person. Ein Missbrauch der Meldung des Infektionsstatus wird durch technische und organisatorische Maßnahmen verhindert. Weder die Bundesregierung, noch das Robert Koch-Institut, noch andere Personen, die die App nutzen oder die Betreiber der App-Stores können erkennen, ob Sie selbst eine Ansteckung mit Corona melden oder ob Sie mit einer Corona-positiv getesteten Person Kontakt hatten.

Stand: 10.11.2022

 

Warum arbeitet die Corona-Warn-App mit Pseudonymisierung und nicht mit Anonymisierung?

Das Tracing in der App kann ganz logisch nur pseudonymisiert stattfinden, da ansonsten keine Warnung anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglich wäre. Außerdem ist dadurch ein Schutz vor Missbrauch der App gewährleistet: Für die Verifizierung einer Infektion müssen auf sicherem Wege Testergebnisse und bestimmte Mobiltelefone – aber nicht bestimmte Personen – einander zugeordnet werden können. Beim Tracing werden alle 10 Minuten wechselnde Bluetooth-Keys verwendet. Bluetooth-Keys sind Pseudonyme. Diese werden in kurzen Abständen gewechselt, um eine Wiedererkennbarkeit einzelner Pseudonyme zusätzlich zu erschweren. Die Nutzerin oder der Nutzer muss in der App keinerlei persönliche Daten eingeben. Es ist nur der Nutzerin beziehungsweise dem Nutzer selbst möglich, den Personenbezug herzustellen.

Mehr Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie hier.

Stand: 10.11.2022

Kann mit der Corona-Warn-App durch Behörden überwacht werden, ob ich mich tatsächlich in Quarantäne befinde?

Nein, dies ist technisch nicht möglich. Eine solche Funktionalität ist in dieser App auch zukünftig nicht vorgesehen.     

Stand: 10.11.2022

 

Können Kinder und Jugendliche die Corona-Warn-App nutzen?

Die Corona-Warn-App ist grundsätzlich ab einem Alter von 16 Jahren über die App-Stores der Betreiber beziehbar. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können die App nutzen, wenn sie dies mit ihren Erziehungsberechtigten abgesprochen haben und diese zustimmen. Es wird empfohlen, dass Sie hierfür geeignete Kinder- und Jugendschutzvorkehrungen zum Bezug von Apps (zum Beispiel der Plattformanbieter oder von sicheren Drittanbietern) nutzen. Als Erziehungsberechtigte können Sie darin Jugendschutzmechanismen konfigurieren, sodass Kinder und Jugendliche nur für sie geeignete Programme herunterladen können. Bei der Installation der Corona-Warn-App und vor dem Hochladen eines positiven Testergebnisses sowie eines Impfzertifikats in der App werden Sie darauf hingewiesen, dass eine Nutzung der App von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren vorab nur mit Einverständnis des Erziehungsberechtigten zulässig ist.

Stand: 10.11.2022

Einige Virologen würden gerne die gesammelten Daten aus der App für ihre wissenschaftl. Untersuchungen in Bezug auf das Virus nutzen. Das funktioniert mit dieser dezentralen Lösung wohl nicht in dem gewünschten Maße oder gibt es da doch noch einen Ansatz?

Mehrwert-Dienste und Datenerhebungen über den vereinbarten Zweck der App hinaus sind ausgeschlossen. Die größte und wichtigste Herausforderung ist, die Nachverfolgung von Kontaktketten mit digitalen Mitteln zu verbessern und zu beschleunigen. An diesem Ziel orientiert sich die Anwendung.

Stand: 10.11.2022

Welchen Beitrag hat das Robert Koch-Institut bei der Corona-Warn-App geleistet?

Das Robert Koch-Institut nimmt bei der Corona-Warn-App eine Doppelrolle ein: Es leistet einen fachlichen Beitrag bei der Ausgestaltung der App und ist als Herausgeber auch dafür verantwortlich, die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sorgfältig zu prüfen.    

Stand: 10.11.2022

Was ist bei diesem Projekt die Aufgabe der SAP, was die Aufgabe der Telekom?

Seit Ende April 2020 arbeiten die Deutsche Telekom und SAP mit einem gemeinsamen Team an der als Open-Source-Lösung konzipierten Corona-Warn-App und an ihrer stetigen Verbesserung. SAP stellt über eine technische Plattform die erforderliche Software-Technologie zur Verfügung und treibt die Lösungsentwicklung voran. Die Telekom bringt ihre Kompetenzen in Hinblick auf Prozesse rund um Netzwerk- und Mobilfunktechnologie, Systemintegration und Datensicherheit ein und sorgt für einen sicheren und effizienten Betrieb.  

Stand: 10.11.2022

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Apple und Google?

Apple und Google stellen einen einheitlichen Standard für die verwendete Bluetooth-Abstandsmessung zur Verfügung. Die bisherigen Tracing-Apps waren beispielsweise eingeschränkt durch den Umstand, dass Apple in seinem Betriebssystem das Tracing im passiven Modus schlicht untersagt. Darüber hinaus wird durch die Kooperation sichergestellt, dass Smartphones beider Betriebssysteme – also iOS für Apple und Android für Google – reibungslos miteinander kommunizieren können und die Anwendung batterieschonend im Hintergrund laufen kann. Durch ihre Marktdurchdringung von 99% ist ein standardisiertes Protokoll unumgänglich, eben auch für einen kompatiblen Einsatz in Europa. Die nationalen Apps setzten auf diese Basisfunktionalität auf.

Stand: 10.11.2022

Welche Rolle spielt die Fraunhofer-Gesellschaft in der Entwicklung der App?

Die Fraunhofer-Gesellschaft und das CISPA Helmholtz-Zentrum stehen bei der Entwicklung beratend zur Seite. Insbesondere bei Herausforderungen, die die Wissenschaft intensiv beschäftigen, beispielsweise das Zusammenspiel von Technologie und Epidemiologie, sind wir auf die enge Zusammenarbeit mit führenden Forschungseinrichtungen angewiesen. Fraunhofer ist für uns ein wichtiger Ansprechpartner, vor allem wenn es um die Optimierung der grundlegenden Bluetooth-Technologie geht. Gerade auf diesem Gebiet hat Deutschland durch wertvolle Forschungsarbeit zur Bewältigung der globalen Herausforderung beigetragen.   

Stand: 10.11.2022

Wer betreibt den Server zur Verteilung der Warn-/ Infektionsmeldungen?

Der „Server“ gehört zur Betriebsleistung von T-Systems. Diese Leistung wird aus einem Rechenzentrum in Deutschland erbracht.

Stand: 10.11.2022

App im Ausland nutzen

In welchen Ländern kann die Corona-Warn-App genutzt werden?

Die Corona-Warn-App kann in den App-Stores aller EU-Mitgliedsstaaten sowie in der Schweiz und Norwegen heruntergeladen werden. Eine Übersicht aller Länder, in denen die App verfügbar ist, finden Sie hier. Neben der aus Deutschland stammenden Corona-Warn-App gibt es europaweit viele weitere nationale Coronavirus-Kontaktnachverfolgungs- und Warn-Apps. Eine Übersicht finden Sie hier. Inzwischen ist teilweise eine Kontaktnachverfolgung über Landesgrenzen und verschiedene Apps hinweg möglich. Dafür wurde eine Infrastruktur für sicheren Datenaustausch entwickelt, die als „Interoperability Gateway“ bezeichnet wird. So kann man auf Reisen durch Europa eine einzige App nutzen.

Stand: 10.11.2022

Werde ich über mein deutsches Handy auch gewarnt, wenn ich mit einem infizierten User aus einem anderen Land Kontakt hatte?

Die Corona-Warn-App funktioniert in Europa auch über Landesgrenzen hinaus und kann auch im Ausland und von internationalen Kontaktnachverfolgungs-Apps Warnmeldungen empfangen. Lesen Sie hier mehr über den EU-Datenabgleichdienst, der den sicheren Austausch zwischen teilnehmenden Apps sicherstellt. 

Stand: 10.11.2022

Corona-Datenspende-App des Robert Koch-Instituts

Was ist die Corona-Datenspende-App?

Mit der Corona-Datenspende stellen Bürgerinnen und Bürger dem Robert Koch-Institut (RKI) Daten zur Verfügung, die dabei helfen können, die Ausbreitung des Coronavirus besser zu erfassen und zu verstehen.

Dabei handelt es sich um Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches, auch Wearables genannt. Diese Daten werden mit Hilfe einer Smartphone-App zur Verfügung gestellt. Die Daten können Hinweise auf Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus liefern. Die Datenfreigabe aus Fitnessarmbändern und Smartwatches soll zusammen mit Informationen aus anderen Datenquellen, wie zum Beispiel den offiziellen Meldedaten, dazu beitragen, dass die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ein genaueres Bild über die Verbreitung des Virus gewinnen.

Stand: 10.11.2022

Wie funktioniert die Corona-Datenspende genau?

Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches, sogenannten Wearables, können Hinweise auf Symptome einer Infektion mit COVID-19 liefern. Mit Hilfe der Corona-Datenspende-App können Bürgerinnen und Bürger diese Daten dem Robert Koch-Institut (RKI) zur Verfügung stellen. Zusammen mit Daten aus anderen Quellen, zum Beispiel den offiziellen Meldedaten, helfen diese Daten den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Ausbreitung des Coronavirus besser zu erfassen und zu verstehen.

Das RKI ergänzt nun die Corona-Datenspende um weitere wissenschaftliche Studien zur Erforschung der Corona-Pandemie - an diesen können auch Bürgerinnen und Bürger ohne Fitnessarmband und Smartwatch teilnehmen.

Bei den abgefragten Daten handelt es sich um Angaben zu: 

  • Geschlecht
  • Alter in 5-Jahres-Schritten
  • Gewicht in 5 kg-Schritten
  • Körpergröße in 5 cm-Schritten
  • Postleitzahl um 2 Stellen gekürzt
  • Messwerte wie Schlafverhalten, Herzfrequenz, Schrittanzahl

Die Auswertung der Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches bleibt als Kern der Corona-Datenspende bestehen. Damit bleibt die Fieberkurve wie bisher auch das zentrale Thema der Auswertungen. Bisherige wissenschaftliche Auswertungen und die daraus resultierende Fieberkurve werden seit dem Sommer 2020 regelmäßig im Blog der Corona-Datenspende publiziert.

Stand: 20.10.2022

Erkennt die App, ob ich an COVID-19 erkrankt bin?

Nein. Die App ist kein Test auf das Coronavirus. Sie erkennt nicht, ob Sie an COVID-19 erkrankt sind. Die App kann verschiedene Symptome erkennen, die mit einer Infektion mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören etwa ein erhöhter Ruhepuls (Hinweis auf Fieber) und ein verändertes Schlaf- und Aktivitätsverhalten.

Stand: 27.10.2022  

Wer kann die Corona-Datenspende nutzen?

Jede in Deutschland lebende Person, die ein Fitnessarmband oder eine Smartwatch und ein Smartphone mit Internetverbindung besitzt, kann die App nutzen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) ergänzt nun die Corona-Datenspende um weitere wissenschaftliche Studien zur Erforschung der Corona-Pandemie – an diesen können auch Bürgerinnen und Bürger ohne Fitnessarmband und Smartwatch teilnehmen. Die gesammelten Daten werden vom RKI und führenden Verhaltensforscherinnen und -forschern ausgewertet. Bisherige wissenschaftliche Auswertungen und die daraus resultierende Fieberkurve werden seit dem Sommer 2020 regelmäßig im Blog der Corona-Datenspende publiziert.

Stand: 10.11.2022

Wer steht hinter der „Corona-Datenspende“?

Die Corona-Datenspende-App wird vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegeben. Die App wurde in Zusammenarbeit mit Thryve (mHealth Pioneers GmbH) entwickelt, einem auf Digital Health spezialisierten Unternehmen. Dieses Unternehmen ist der technologische Dienstleister. Mehr Informationen zur App finden Sie hier.

Stand: 10.11.2022  

Ist die „Corona-Datenspende“ anonym?

Die Nutzung der App basiert auf einer individuellen Nutzer-ID, die Ihnen persönlich zugeordnet ist – dem sogenannten Pseudonym. Nur so können Daten auch über längere Zeiträume richtig zugeordnet und interpretiert werden. Die App ist damit nicht anonym, sondern pseudonym. Dennoch hat das Robert Koch-Institut (RKI) zu keiner Zeit Kenntnis Ihrer persönlichen Informationen (Anschrift oder Name).

Stand: 10.11.2022

Welche Daten werden erhoben?

Die folgenden Daten werden von der Corona-Datenspende-App erhoben und verarbeitet:

  1. Automatisch und manuell erfasste Aktivitäten des Fitnessarmbands, wie beispielsweise: Sport (beispielsweise Fahrradfahren, Laufen), Schlafen und Schlafphasen, Aktivsein (beispielsweise Gehen, Aktivität), Ruhezeiten

  2. Automatisch und manuell erfasste Vitaldaten des Fitnessarmbands wie beispielsweise: Puls, Herzratenvariabilität, Stress, Temperatur, Gewicht, Blutdruck

  3. Soziodemografische Daten, soweit diese zuvor vom Nutzer in der Fitnessarmband-Anwendung eingegeben worden sind: Alter (gerundet auf 5 Jahre), Größe (gerundet auf 5cm), Geschlecht, Gewicht (gerundet auf 5kg)

Die Geschlechts-, Körper- und Fitnessarmband-Daten werden benötigt, um mögliche Symptome zu erkennen. Die Postleitzahl wird für die Erfassung der räumlichen Ausbreitung benötigt. Diese Daten erlauben keine Identifizierung Ihrer Person.

Weitere Informationen zur Corona-Datenspende-App des RKI finden Sie hier

Stand: 05.10.2022 

Wie kann die App Expertinnen und Experten bei der Bewältigung der Krise helfen?

Um die Verbreitung von COVID-19 besser erfassen zu können, ist eine breite Datenbasis – die Erhebung von Daten aus vielen verschiedenen Quellen – notwendig. Die zur Verfügung gestellten Daten liefern zusätzlich wertvolle Informationen über das Coronavirus.

Stand: 10.11.2022

Wo finde ich die Corona-Datenspende-App?

Die Corona-Datenspende-App finden Sie in den App Stores von Google und Apple.

Stand: 10.11.2022

 

Ist die Corona-Datenspende-App kostenfrei?

Ja. Ihnen entstehen keinerlei Kosten. Die Finanzierung der „Corona-Datenspende-App“ erfolgt durch das Robert Koch-Institut. 

Stand: 10.11.2022

Welche Apps zur Bekämpfung von COVID-19 gibt es noch außer der Corona-Warn-App und der Corona-Datenspende-App?

Digitale Angebote wie Apps können dabei helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen oder bieten Unterstützung bei Herausforderungen in dieser Zeit. Hier ein kurzer Überblick:

  • Die Corona-Warn-App informiert über Risikokontakte mit Personen, die positiv auf Corona getestet wurden und kann so Infektionsketten unterbrechen. Außerdem können alle drei Arten der EU digitalen COVID-Zertifikate – Testzertifikat, Genesenenzertifikat und Impfzertifikat – per QR-Code in der App erfasst werden. Darüber hinaus verfügt die App auch über weitere Funktionen, wie zum Beispiel eine Eventregistrierung und informiert über die aktuellen Inzidenzen und den Impfstatus in Deutschland.
  • Mit der CovPass-App können Bürgerinnen und Bürger ebenfalls ihre Impfzertifikate und Genesenenzertifikate scannen und verwalten und somit erhaltene Corona-Schutzimpfungen beziehungsweise eine überstandene Corona-Infektion einfach und sicher nachweisen.
  • Die Corona-Datenspende-App des Robert Koch-Instituts wertet Gesundheitsdaten von Tracking-Geräten aus und kann so Symptome erkennen, die mit Infektionszahlen in Verbindung stehen.
  • Die CovApp der Charité gibt Menschen nach dem Ausfüllen mehrerer Fragen Empfehlungen bei möglichen Symptomen, Vorerkrankungen oder Verdachtsfällen.
  • Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz betreibt die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App), die deutschlandweit vor Gefahren warnt. Die App bietet auch aktuelle Nachrichten und Basisinformationen zur Corona-Pandemie.
  • Mit der vom Paul-Ehrlich-Institut entwickelten AppSafeVac 2.0 kann die Verträglichkeit von COVID-19-Impfstoffen erhoben und eventuell unbekannte Nebenwirkungen können gemeldet werden.
  • Die Ständige Impfkommission (STIKO) bietet eine Impf-App für Ärztinnen und Ärzte und Gesundheitsfachpersonal an. Die App unterstützt bei Fragen zum Impfen im Praxisalltag und enthält neben Fachinformationen zu allen Impfstoffen auch aktuelle News zu COVID-19.

Mehr zu den Apps erfahren Sie in diesem Artikel.

Stand: 10.11.2022