Bundesministerium für Gesundheit

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Impfnachweis

Sie haben sich impfen lassen und haben Fragen zur Impfdokumentation? Informationen über den analogen und digitalen Impfnachweis erhalten Sie hier.

Fragen zum Impfpass

Welche Möglichkeiten gibt es, eine erfolgte Impfung nachzuweisen?

Eine erfolgte Corona-Schutzimpfung wird in Ihrem Impfpass erfasst. Sollten Sie keinen Impfpass besitzen, erhalten Sie eine Ersatzbestätigung. Zusätzlich gibt es in der Corona-Warn-App und der CovPass-App des Robert Koch-Instituts auch die Möglichkeit, Impfungen mit dem digitalen Impfnachweis zu dokumentieren. Geimpfte können Informationen zur erfolgten Corona-Schutzimpfung bequem und digital auf ihrem Smartphone speichern. Mehr Informationen zum digitalen Impfnachweis finden Sie hier.

Seit dem 1. Juli gibt es auch das digitale COVID-Zertifikat der EU, welches unter anderem als Nachweis für eine COVID-19-Impfung genutzt werden kann. Alle Menschen, die in der EU wohnen, können sich das Zertifikat nun ausstellen lassen und bei Bedarf vorzeigen. Mehr Informationen zum COVID-Zertifikat der EU finden Sie hier.

Stand: 15.09.2021

Ist der gelbe analoge Impfausweis noch gültig?

Ja, denn der Impfpass oder Impfausweis ist gemäß des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ein wichtiges, internationales Dokument, aus dem ersichtlich ist, welche Impfungen Sie bereits erhalten haben oder noch benötigen. Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ weiterhin möglich und gültig.

Stand: 25.08.2021

Werden die roten und weißen Impfpässe noch anerkannt?

Ja. Die roten und weißen Impfpässe, die mittlerweile vom gelben Impfpass abgelöst wurden, sind in Deutschland nach wie vor gültig und können weiterhin verwendet werden. 

Allerdings verlangen viele Länder bei der Einreise den gelben Impfpass, der den Richtlinien der WHO (Weltgesundheitsorganisation) entspricht. Diesen erhalten Sie kostenlos bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Die Einträge aus dem alten Dokument werden dort in den neuen Pass übertragen.

Zudem gibt es die Möglichkeit, die Corona-Schutzimpfung in der Corona-Warn-App beziehungsweise in der CovPass-App zu dokumentieren. Mehr dazu lesen Sie hier

Stand: 03.09.2021

Wie und wo kann ich einen Impfpass erhalten?

In der Regel wird der gelbe Impfpass bei der ersten Impfung im Säuglingsalter ausgestellt. Sollten Sie keinen Impfpass besitzen oder diesen verloren haben, kann ein solcher kostenlos in Arztpraxen oder beim Gesundheitsamt abgeholt werden. Grundsätzlich sind Ärztinnen und Ärzte dazu angehalten, eine Impfung im Impfpass zu dokumentieren. Wenn Sie bei Ihrem Impftermin für die Corona-Schutzimpfung keinen Impfpass vorlegen können, wird alternativ eine Ersatzbescheinigung ausgestellt. 

Zusätzlich gibt es in der Corona-Warn-App und der CovPass-App des Robert Koch-Instituts auch die Möglichkeit, Impfungen mit dem digitalen Impfnachweis zu dokumentieren. Geimpfte können Informationen zur erfolgten Corona-Schutzimpfung bequem und digital auf ihrem Smartphone speichern. Mehr Informationen zum digitalen Impfnachweis finden Sie hier.

Stand: 21.09.2021

Ich wurde im Impfzentrum geimpft, habe eine Impfbescheinigung erhalten, diese aber verloren. Wie komme ich an einen Impfnachweis?

Sollten Sie Ihren Impfnachweis in Form Ihres Impfpasses oder der Ersatzbescheinigung zur Corona-Schutzimpfung verloren haben, setzen Sie sich bitte mit dem jeweiligen Impfzentrum oder der Impfärztin beziehungsweise dem Impfarzt in Verbindung. Das gilt übrigens auch für Ihre weiteren Impfungen: Informationen zu vergangenen Impfungen können anhand von Patientenakten ermittelt werden. In Ihrer Patientenakte sind Therapien und Behandlungen – und damit auch Impfungen – vermerkt. Diese Daten müssen zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Daten bei der jeweiligen Impfärztin beziehungsweise beim jeweiligen Impfarzt liegen und dort angefragt werden müssen.

Grundsätzlich kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt einen neuen Impfpass ausstellen. Wenn Sie die Impfungen rekonstruiert haben, können diese auf einem Ersatzdokument eingetragen werden. Ein neuer Impfpass ist dabei kostenlos.

Stand: 27.08.2021

Ich war an Corona erkrankt und benötige jetzt nur noch eine Auffrischungsimpfung. Wie kann ich nachweisen, dass ich nach der Auffrischung vollständig geimpft bin?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Impfempfehlung für Genesene auf Grundlage der Daten zur Immunogenität der COVID-19-Impfung bei von einer SARS-CoV-2-Infektion Genesenen aktualisiert.

Bei immungesunden Personen, die eine labordiagnostische gesicherte SARS-CoV-2-Infektion (PCR-bestätigt) durchgemacht haben, sollte eine einmalige Impfung in der Regel sechs Monate nach Genesung erwogen werden. In einigen Fällen ist auch eine Impfung nach vier Wochen für Genesene möglich (mehr dazu hier). 

Aufgrund der bestehenden Immunität nach durchgemachter Infektion kommt es durch die einmalige Auffrischungsimpfung beziehungsweise Booster-Impfung zu einer sehr guten Immunantwort. Für die Impfung von Genesenen können alle zugelassenen COVID-19-Impfstoffe verwendet werden. Ein Nachweis darüber, dass Sie dann vollständig geimpft sind, stellt die jeweilige Impfärztin beziehungsweise der jeweilige Impfarzt aus. Nutzerinnen und Nutzer der Corona-Warn-App können das Impfzertifikat für Genesene in ihre App integrieren. 

Stand: 14.09.2021 

Wie wird sichergestellt, dass die Informationen aus dem gelben Impfheft echt und nicht gefälscht sind?

Bei der Prüfung der analogen Impfpässe ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Das gilt dann, wenn der analoge Impfpass genutzt wird, um zum Beispiel Geschäfte zu betreten. Es gilt auch, wenn die Informationen von dem analogen in einen digitalen Impfpass übertragen werden. Die Fälschung von Impfpässen ist strafbewehrt. Das gilt für analoge wie für digitale Impfdokumente.

Stand: 12.08.2021

Ich habe meinen Impfpass nach der Covid-19 Impfung verloren. Wo kann ich mir einen neuen Impfausweis ausstellen lassen?

Sollten Sie Ihren Impfpass nach der Impfung verlieren, stellt Ihnen die jeweilige Impfstelle (zum Beispiel Ihre Arztpraxis) bis zu zehn Jahre nach der Impfung – also innerhalb der ärztlichen Aufbewahrungsfrist – eine Ersatzbescheinigung, beziehungsweise einen neuen Impfpass aus. Lassen Sie sich die Impfungen rückwirkend nicht dokumentieren, gelten Sie als ungeimpft. Die Ärztin beziehungsweise der Arzt kann die empfohlenen Impfungen nachholen oder auffrischen und einen neuen Impfpass ausstellen.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter impfen-info.de.

Stand: 29.07.2021

Der digitale Impfnachweis

Was ist der digitale Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital verwalten. 

Stand: 24.09.2021

Wo finden Bürgerinnen und Bürger Informationen zur CovPass-App und dem Impfzertifikat?

Informationen zum digitalen Impfnachweis und zu den Apps hat das Robert Koch-Institut hier zusammengestellt.

Fragen und Antworten finden Sie hier.

Stand: 13.08.2021

Warum gibt es den digitalen Impfnachweis?

Zu Beginn des Jahres wurde durch den Europäischen Rat beschlossen, einen interoperablen und standardisierten Impfnachweis auf den Weg zu bringen. Das digitale COVID-Zertifikat der EU soll den freien Personenverkehr innerhalb der EU erleichtern. Mit dem CovPass hat Deutschland diese europäische Entscheidung umgesetzt. Das digitale COVID-Zertifikat der EU bildet den Rechtsrahmen für die Lösungen der Mitgliedsstaaten.

Stand: 02.09.2021

Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis, in einem Impfzentrum oder in einer Apotheke generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode (QR-Code) erstellt, den die Nutzerinnen und Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App einscannen und nutzen können. Die App speichert die Impfbescheinigung nur lokal auf dem Smartphone.

Stand: 16.07.2021

Wo bekommt man den digitalen Impfnachweis?

Bürgerinnen und Bürger können in den bekannten Appstores die CovPass-App herunterladen, um die Impfzertifikate (QR-Codes) einzuscannen. Ihr Impfzertifikat erhalten Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Impfung beim Arzt oder im Impfzentrum. Alternativ kann man sich das digitale Zertifikat auch nachträglich in der Apotheke ausstellen lassen. Die App zeigt den vollständigen Impfschutz 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung an. Wer möchte, kann den digitalen Impfnachweis auch in der Corona-Warn-App nutzen, die ebenfalls die Möglichkeit des Einscannens und Verwaltens der digitalen Impfzertifikate (QR-Codes) bietet. Bürgerinnen und Bürger sollten die ausgehändigten QR-Codes aufbewahren, um sie bei Bedarf erneut einscannen zu können (zum Beispiel bei einem Handywechsel).

Stand: 02.09.2021

Wie wird der Nachweis einer Impfung geprüft?

Das Impfzertifikat (QR-Code) wird zum Beispiel über die CovPass-App, die Corona-Warn-App (CWA) oder das Digitale COVID-Zertifikat der EU digital oder alternativ durch den beim Impfen erhaltenen Ausdruck des QR-Codes genutzt. Für Dienstleisterinnen oder Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, gibt es eine Prüf-App ("CovPassCheck-App"). Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets gescannt werden. Bei einer Überprüfung des QR-Codes werden in der CovPassCheck-App nur der Status des Zertifikats, Vorname(n), Nachname und das Geburtsdatum angezeigt. Alternativ bleibt aber auch ein Nachweis mit dem analogen Impfpass möglich.

Stand: 15.09.2021

Wer kann einen digitalen Impfnachweis erhalten?

Alle Personen, die in Deutschland ein Recht auf eine Impfung haben, können sich ergänzend zum analogen Impfnachweis auch einen digitalen Impfnachweis ausstellen lassen, unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft. 

Bei der Ausstellung von COVID-19-Zertifikaten für Impfungen, die in einem anderen Staat als dem ausstellenden Staat erfolgt sind, sind die Vorgaben des europäischen Rechts dabei im Hinblick auf die Ausstellung interpretationsoffen und lassen den Mitgliedsstaaten einen Umsetzungsspielraum. Von diesem Umsetzungsspielraum hat das Bundesministerium für Gesundheit in der Coronavirus-Impfverordnung Gebrauch gemacht:

Laut Coronavirus-Impfverordnung (Paragraf 1, Absatz 1) haben Angehörige anderer Mitgliedsstaaten, die dauerhaft in Deutschland wohnen oder beschäftigt sind, einen Anspruch auf die Corona-Schutzimpfung, einschließlich der damit entsprechenden Impfdokumentation (Paragraf 22, Absatz 5; Infektionsschutzgesetz). Die Regelungen sind auf die Ausstellung des COVID-19-Impfzertifikats übertragbar. Das heißt, soweit Bürgerinnen und Bürger in einem anderen Mitgliedsstaat geimpft wurden und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, kann eine Ausstellung des COVID-19-Zertifikates grundsätzlich erfolgen.

Zudem gilt: Soweit Bürgerinnen und Bürger bereits in einem anderen EU-Mitgliedsstaat ein COVID-19-Impfzertifikat erhalten haben, ist dieses in Deutschland unverändert gültig. Eine Ersatzausstellung kann hier etwa bei Verlust erfolgen, wenn zwischenzeitlich ein gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland begründet wurde.

Stand: 27.08.2021

Was ist das digitale COVID-Zertifikat der EU und wie erhalte ich es?

Mit dem Zertifikat lässt sich ein digitaler Nachweis über eine Impfung gegen oder Genesung von COVID-19 sowie über einen negativen Test auf das Coronavirus erzeugen. Alle Menschen, die in der EU wohnen, können sich das kostenlose Zertifikat ausstellen lassen und bei Bedarf vorzeigen. Das Zertifikat ist in allen EU-Staaten, inklusive einiger Länder außerhalb der EU wie der Schweiz oder Norwegen, gültig. Das Zertifikat erleichtert somit auch das sichere Reisen innerhalb der Mitgliedsstaaten. Welche Länder das digitale Zertifikat der EU ausstellen, erfahren Sie auf der Website der Europäischen Kommission.

Für die Ausstellung sind die nationalen Behörden vor Ort zuständig. Dazu zählen Testzentren, Krankenhäuser und Gesundheitsbehörden. Das Zertifikat kann auch direkt über ein eHealth-Portal ausgestellt werden. Wie Sie das Zertifikat erhalten, erfahren Sie von den jeweiligen nationalen Gesundheitsbehörden.

Die digitale Version kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden, zum Beispiel in der CovPass-App oder der Corona-Warn-App. Sowohl die digitale Version als auch die Papierversion weisen einen QR-Code mit zentralen Informationen sowie eine kryptographische Signatur auf, um das Zertifikat fälschungssicher verwalten zu können.

Stand: 30.08.2021

Wie funktioniert das COVID-Zertifikat der EU?

Das digitale COVID-Zertifikat der EU enthält einen QR-Code mit kryptographischer Signatur zum Schutz vor Missbrauch oder Fälschung. Dieser Code – inklusive Signatur – wird von der zuständigen Kontrollinstanz überprüft, wenn Sie Ihren Impf- oder Genesenenstatus sowie ein negatives Testergebnis vorzeigen wollen.

Jede ausstellende Stelle hat ihren eigenen digitalen Signaturschlüssel. Sämtliche Schlüssel sind EU-weit in einer sicheren Datenbank gespeichert. Die EU-Kommission hat eine Schnittstelle eingerichtet, über die alle Signaturen länderübergreifend überprüft werden können. Hierbei werden keine personenbezogenen Daten übermittelt, da dies für die Überprüfung der kryptographischen Signatur nicht erforderlich ist. Weitere Informationen zum Zertifikat finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission.

Stand: 01.09.2021

Was ist mit Personen, die bereits geimpft sind? Bekommen diese auch einen digitalen Impfnachweis?

Ja. Für bereits vollständig Geimpfte, die sich in einem Impfzentrum haben impfen lassen, werden die QR-Codes in der überwiegenden Zahl der Bundesländer per Post nachversandt oder durch Online-Portale zur Verfügung gestellt. Ergänzend können auch Apothekerinnen und Apotheker sowie Ärztinnen und Ärzte nachträglich Impfnachweise ausstellen. 

Stand: 27.08.2021

Bekommen Ärztinnen und Ärzte und Apothekerinnen und Apotheker eine Vergütung für die Ausstellung der Impfnachweise?

Ja, Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker erhalten eine Vergütung, die in der Corona-Impfverordnung geregelt ist.

Stand: 13.08.2021

Kann das Impfzertifikat mithilfe der Smartphone-Einstellungen manipuliert werden?

Der QR-Code, der auf dem Smartphone der Nutzerin oder des Nutzers hinterlegt ist, enthält alle wichtigen Daten – unter anderem das Datum, an dem die Impfung verabreicht wurde sowie den Impfstatus. Erst 14 Tage nach der Zweitimpfung gilt der Impfschutz als vollständig. Diese Daten sind nicht veränderlich und greifen nicht auf die Datumseinstellungen des Smartphones zu. Somit kann das Impfzertifikat nicht mithilfe der Smartphone-Einstellungen manipuliert werden.

Stand: 20.08.2021

Wie soll ein Missbrauch verhindert werden?

Der digitale Impfnachweis darf nur von autorisierten Personen in Impfzentren, Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern ausgestellt werden. Bei der Überprüfung von digitalen Impfnachweisen ist ergänzend ein Lichtbildausweis vorzulegen. Der digitale Impfnachweis ist kryptographisch vor Veränderungen geschützt. 

Stand: 25.08.2021

Ist das Impfzertifikat übertragbar?

Nein, Ihr Impfnachweis ist nicht übertragbar. Neben Ihrem Impfstatus zeigt der digitale Impfnachweis den Prüferinnen und Prüfern auch Ihren Namen und Ihr Geburtsdatum an. Um Ihre Identität bei einer Prüfung nachzuweisen, müssen Sie zusätzlich zu Ihrem digitalen Impfnachweis immer ein gültiges Ausweisdokument bereithalten. 

Sie können den QR-Code Ihres Impfzertifikats zwar mehrfach auslesen, das bedeutet aber nicht, dass mehrere Personen sich desselben Zertifikats bedienen können. Vielmehr können Sie den digitalen Impfnachweis auch dann nutzen, wenn Sie zum Beispiel Ihr mobiles Gerät wechseln.

Stand: 16.08.2021

Kann man auch im digitalen Impfnachweis speichern, dass man bereits infiziert war oder negativ getestet wurde?

Auch negative Tests oder eine durchgemachte COVID-Erkrankung können in der CovPass-App und auch in der Corona-Warn-App als Testzertifikat beziehungsweise Genesenenzertifikat hinterlegt werden.

Anspruch auf ein Genesenenzertifikat haben alle Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgemacht haben. Voraussetzung ist der Nachweis eines positiven PCR-Test-Ergebnisses. Der PCR-Test darf maximal sechs Monate alt sein und muss mindestens 28 Tage zurückliegen. Liegt der Test nicht mehr vor, kann man sich die Nachweise neu ausstellen lassen. Das Genesenenzertifikat kann durch die Person, die einen Test durchführen oder überwachen darf, ausgestellt werden. Das Genesenenzertifikat erhalten Sie bereits in Arztpraxen und Apotheken.

Wenn Sie den QR-Code Ihres Genesenenzertifikates in der App einscannen, wird Ihnen für die Dauer der Gültigkeit des Zertifikats ein vollständiger Immunschutz angezeigt.

Stand: 25.08.2021

Wie lange ist das digitale Impfzertifikat gültig?

Das digitale Impfzertifikat hat vorerst eine Gültigkeitsdauer von 12 Monaten. Je nach beobachteter Wirkungsdauer der Impfstoffe soll dieser Zeitraum angepasst, beziehungsweise eine Auffrischungsimpfung angeboten werden.

Stand: 27.08.2021

Wo werden Daten beim digitalen Impfnachweis gespeichert?

Alle digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht. Dauerhaft gespeichert werden sie nur dezentral auf den Smartphones der Nutzerinnen und Nutzer.  

Stand: 22.08.2021

Ist ein zentrales Impfregister geplant?

Nein, jeder kann selbst entscheiden, ob und wann sie beziehungsweise er diese Daten löscht. 

Stand: 16.08.2021

Wie werden die digitalen Impfnachweise von Kindern gespeichert?

Bei Bedarf können auch die Nachweise von Angehörigen verwaltet werden.

Stand: 07.09.2021

Welche Daten werden beim digitalen Impfnachweis gespeichert?

Alle digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht. Eine dauerhafte Speicherung ist nur dezentral auf den Smartphones der Bürgerinnen und Bürger vorgesehen.

Wenn die Bürgerin oder der Bürger den digitalen Impfnachweis vorzeigen möchte, wird über die App ein Impfprüfnachweis generiert. Dieser enthält nur die Information, ob die Impfung gültig ist, gegebenenfalls die Chargennummer und den Namen des Geimpften sowie gegebenenfalls das Geburtsdatum.

Stand: 23.08.2021

Wer hat den digitalen Impfnachweis entwickelt?

Der digitale Impfnachweis ist ein Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Anwendung wurde von den Unternehmen UBIRCH, IBM Deutschland, govdigital und Bechtle entwickelt. Das Robert Koch-Institut ist als Herausgeber verantwortlich für die Ausgestaltung der Anwendung sowie für die sorgfältige Prüfung der Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit.

Stand: 15.09.2021

Kann man mit dem digitalen Impfnachweis innerhalb Europas problemlos reisen?

Mit dem CovPass setzt Deutschland das europäische Zertifikat in Deutschland um. Deutschland ist auch bereits an den sogenannten europäischen Gateway-Server angeschlossen. Damit können die Zertifikate EU-weit sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz genutzt werden. 

Seit dem 1. Juli gibt es auch das digitale COVID-Zertifikat der EU. Das Zertifikat ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder gegen COVID-19 geimpft, negativ getestet oder von Corona genesen ist. Alle Menschen, die in der EU wohnen, können sich das Zertifikat ausstellen lassen und bei Bedarf vorzeigen. Mehr Informationen zum COVID-Zertifikat der EU finden Sie hier.

Mehr zum Digitalen Impfnachweis lesen Sie hier.

Stand: 14.09.2021

Kann man mit dem digitalen Impfnachweis international problemlos reisen?

Zur Anerkennung von Impfungen auf internationaler Ebene (außerhalb der EU) laufen derzeit noch die Gespräche.

Beim Reisen ins Ausland sollten Sie daher immer Ihren gelben Impfpass der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit sich führen. Dieser wird international anerkannt und gilt als Impfnachweis.

Stand: 09.08.2021

 

Warum wurde kein EU-weites Projekt für ein Zertifikat ausgeschrieben?

Eine gemeinsame EU-Ausschreibung hätte zu viel Zeit benötigt und wäre aufgrund der unterschiedlichen Impfinformationssysteme in den Mitgliedstaaten auch schwierig umzusetzen gewesen. Beim EU-Ansatz geht es um die Regelung eines Anerkennungsrahmens. Etwaige grenzüberschreitende Nutzungspiloten könnten seitens der EU-Kommission begleitet werden. Bei der Umsetzung des digitalen Impfnachweises in Deutschland wurden die EU-Vorgaben von vornherein berücksichtigt.

Stand: 15.09.2021

Ist der digitale Impfnachweis verpflichtend?

Nein, der digitale Impfnachweis ist freiwillig und nur eine Ergänzung zum gelben Impfausweis auf Papier.

Stand: 26.07.2021