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Corona-Schutzimpfung
13:23 · 12. Oktober 2021

Was das Gesundheitspersonal über die Corona-Schutzimpfung wissen muss

Bei Transparenz und Aufklärung über die Corona-Schutzimpfung steht besonders das Personal in den Gesundheitsberufen im Fokus: Es hat direkten Kontakt zu Menschen – und Fachkräfte genießen im Gesundheits- und Pflegebereich besonderes Vertrauen. Gleichzeitig sind sie besonders schutzbedürftig, was eine mögliche Corona- oder Influenza-Infektion betrifft. Mehr zur Corona- und Grippeschutzimpfung für diese Personengruppen erfahren Sie hier.

Das Gesundheitspersonal ist besonders gefordert.

Engagement an vorderster Stelle

Sie arbeiten Tag und Nacht für unsere Gesundheit. Sie kümmern sich fachlich kompetent und unter höchster Belastung um Kranke und Pflegebedürftige. Immer wieder stehen sie Menschen auch im täglichen Kampf um Leben und Tod in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zur Seite. Sie sind Pflegerin und Pfleger, Medizinerin und Mediziner, Fachkraft in anderen Bereichen, Seelsorgerin und Seelsorger – und manchmal alles zugleich. Die Corona-Pandemie hat nochmal gezeigt, wie unverzichtbar ihr Engagement ist. Sie sind es, die sich an vorderster Stelle gegen die Pandemie stemmen – und dadurch nicht zuletzt einem höheren Risiko ausgesetzt sind, sich selbst zu infizieren. Deshalb wurden sie neben den Risikogruppen zuerst mit der Corona-Schutzimpfung versorgt. 

Zudem kommt dem Gesundheits- und Pflegepersonal eine weitere wichtige Rolle zu: Es kann ganz wesentlich dabei mithelfen, Patientinnen und Patienten oder Pflegebedürftige, die sich impfen lassen könnten, aber noch unsicher sind, von der Corona-Schutzimpfung zu überzeugen.

Deshalb ist die Corona-Schutzimpfung so wichtig

Fakt ist: Die Corona-Schutzimpfung ist der sicherste Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung. Denn eine Impfung sorgt dafür, dass das Immunsystem rascher reagieren kann und man damit selbst vor Erkrankung und vor allem einem schweren Verlauf geschützt ist. Das heißt, dass man schon alleine dadurch das Risiko einer Übertragung und Ansteckung für andere mindert, indem man selbst nicht krank wird und über Tröpfchen durch Husten, Schnupfen oder über Aerosole das Virus verbreitet.

Menschen schützen – Pandemie eindämmen

Nur mithilfe der Corona-Schutzimpfung lässt sich eine flächendeckende Immunisierung der Bevölkerung erreichen und so die Corona-Pandemie langfristig unter Kontrolle bringen. Dafür ist laut bisherigen Annahmen des Robert Koch-Instituts eine Immunität von 85 Prozent der 12-59-Jährigen beziehungsweise 90 Prozent der über 60-Jährigen notwendig.  In Deutschland gibt es keine Impfpflicht, klar ist jedoch: Je mehr Menschen geimpft sind, desto leichter ist es, die Ausbreitung des Virus zu verringern oder zu vermeiden. Nur wenn sich der Großteil unserer Gesellschaft impfen lässt und somit die Zahl der potentiell Übertragenden des Coronavirus reduziert wird, können wir die Pandemie eindämmen und kontrollieren.

Warum eine Impfung für Fachpersonal besonders wichtig ist

Insbesondere für medizinisches Personal und Pflegekräfte, die engen Kontakt zu Personengruppen mit hohem Risiko für einen schweren, schwersten oder gar tödlichen COVID19-Verlauf haben, ist ein verlässlicher Schutz vor dem Coronavirus enorm wichtig. Egal, ob sie auf der Intensivstation arbeiten, pflegebedürftige oder behinderte Menschen in einer stationären Einrichtung für Seniorinnen und Senioren betreuen oder bei einem ambulanten Pflegedienst tätig sind – Infektionen sind überall möglich. Hinzu kommt, dass pflegebedürftige Menschen, Patientinnen und Patienten auf gute medizinische Versorgung und Pflege angewiesen sind. Gesundheitspersonal und Pflegekräfte gehörten aus diesen Gründen schon zur ersten Gruppe der Impfberechtigten und sollten weiterhin von dem Impfangebot Gebrauch machen. 

Auffrischungsimpfungen seit September 2021

Bei der Auffrischungsimpfung handelt es sich um eine zusätzliche Verabreichung einer Dosis eines zugelassenen mRNA-Impfstoffs nach der Grundimmunisierung. Ziel der Auffrischungsimpfung ist, vor allem bei Personengruppen, bei denen es zu einer reduzierten oder nachlassenden Immunantwort nach einer COVID-19-Impfserie kommen kann, den Impfschutz wieder zu erhöhen. Der Einsatz von Auffrischungsimpfungen bei bestimmten Personengruppen wurde am 2. und 9. August 2021 und am 6. September 2021 von der Gesundheitsministerinnen- und Gesundheitsministerkonferenz (GMK) beschlossen.

Folgenden Personengruppen wird seit September/Oktober eine Auffrischungsimpfung angeboten:

  • Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen,

  • Bewohnerinnen und Bewohnern von Einrichtungen der Eingliederungshilfe und

  • Bewohnerinnen und Bewohnern von weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen

  • Pflegekräften und weiteren Beschäftigten in den genannten Einrichtungen

  • immungeschwächten Personen,

  • Höchstbetagten (ab 80 Jahren) und

  • Pflegebedürftigen in ihrer eigenen Häuslichkeit

Zudem wird allen Personen eine Auffrischungsimpfung angeboten, die eine komplette Impfserie mit Vektorimpfstoffen (zweimal Vaxzevria® von AstraZeneca oder einmal Janssen® von Johnson & Johnson) abgeschlossen beziehungsweise nach einer Genesung von COVID-19 eine einmalige Impfung mit einem Vektorimpfstoff erhalten haben. Auch hier haben Daten gezeigt, dass ein heterologes Impfschema (sogenannte Kreuzimpfung – erst Vektor-Impfstoff, anschließend mRNA-Impfstoff) – zu einer deutlich höheren Antikörperbildung führt. In diesen Fällen sollte der Abschluss der ersten Impfserie ebenfalls mindestens sechs Monate zurückliegen. 

Zudem kann aufgrund des GMK-Beschlusses vom 6. September 2021 eine Auffrischungsimpfung bei denjenigen sofort in Erwägung gezogen werden, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen (zum Beispiel ambulantes und stationäres medizinisches Personal, Personal des Rettungsdienstes, mobile Impfteams), sofern die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Eine Auffrischungsimpfung kann außerdem aufgrund des GMK-Beschlusses vom 6. September 2021 nach individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung wahrgenommen werden durch Menschen ab 60 Jahren, bei denen eine vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Gut zu wissen: Die Wirksamkeit von Impfungen generell kann bei Personen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche reduziert sein, wobei die Immunschwäche durch die Erkrankung selbst und/oder durch eine immunsuppressive Therapie bedingt sein kann. Bei der COVID-19-Impfung sollte laut der Empfehlung der Ständigen Impfkommission deshalb allen Personen mit Immunschwäche etwa sechs Monate nach der COVID-19-Grundimmunisierung eine zusätzliche Impfstoffdosis eines mRNA-Impfstoffs als Auffrischungsimpfung angeboten werden. Personen mit einer schweren Immunschwäche sollten die dritte Impfstoffdosis schon vier Wochen nach der Zweitimpfung erhalten, um so die erste Impfserie zu optimieren. 

Mehr Informationen zu den Auffrischungsimpfungen finden Sie hier.

Influenza-Impfung: Doppelt geschützt durch den Winter – Grippe- und COVID-19-Impfung kann gleichzeitig verabreicht werden

Wie üblich sollte die Influenza-Impfung im Spätherbst von Mitte Oktober bis Mitte Dezember erfolgen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung vor allem für Risikogruppen – dazu zählen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen. Medizinisches Personal oder Menschen in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko, sich anzustecken, und sollten sich gegen die echte Grippe impfen lassen. 

Wenn durch eine Grippeschutzimpfung weniger Menschen schwer an Influenza erkranken, haben Krankenhäuser, Gesundheitsämter und Praxen mehr Kapazitäten – auch für COVID-19-Erkrankte. 

Laut der am 24. September 2021 aktualisierten STIKO-Empfehlung kann die Grippe-Schutzimpfung zusammen mit der Corona-Schutzimpfung – also auch der Auffrischungsimpfung – verabreicht werden.

Gut zu wissen: Totimpfstoffe wie die Influenza-Impfung können keine Infektionskrankheiten auszulösen, das heißt, die Impfung kann keine Grippe zur Folge haben. Bei einem grippalen Infekt (Erkältung") spielen andere (über 200 verschiedene) Viren als die Influenza-Viren eine Rolle. Gegen eine sogenannte „Erkältung“ kann nicht geimpft werden. Die Influenza-Impfung schützt also nicht vor grippalen Infekten durch andere Viren. Hier helfen aber die üblichen Abstands- und Hygienemaßnahmen wie die AHA-Formel als Vorbeugung.

Weiteres zur Grippeschutzimpfung erfahren Sie hier.

Impfbereitschaft steigt durch Aufklärung

Bei der Bereitschaft für die Corona-Schutzimpfung unter den Pflegekräften zeigen die Zahlen eine erfreuliche Entwicklung. Eine transparente Aufklärung und gute Information des Pflegepersonals ist erkennbar eng mit der Impfbereitschaft verknüpft und wird daher von der Bundesregierung weiter gestärkt. Der Leitfaden für Pflegekräfte umfasst neben Informationen zur Impfung für die Pflegekräfte selbst auch Hinweise und Hilfestellungen zur Gesprächsführung mit pflegebedürftigen Personen sowie deren Angehörigen als auch Informationen für die begleitende Impfaufklärung und Vorbereitung der Unterlagen, die bei der Impfung vorgelegt werden müssen.

Pflege im Fokus: Pflegerin Marie S. beantwortet Fragen zu ihrer Corona-Infektion

So gestalten Sie ein erfolgreiches Impfgespräch

Eine erfolgreiche Impfkampagne und deren Fortsetzung gelingt nur mit Hilfe der medizinischen und pflegerischen Fachkräfte in Krankenhäusern, in Pflegeeinrichtungen und im öffentlichen Gesundheitsdienst sowie in der ambulanten Versorgung. Der persönliche Austausch ermutigt Patientinnen und Patienten und kann ihre Impfbereitschaft erhöhen. Dabei spielen Vertrauen, Offenheit und Transparenz eine zentrale Rolle.  Denn seit Beginn der Pandemie werden wir jeden Tag mit unterschiedlichsten Meldungen und Meinungen, mit Statistiken, Zahlen und Bildern konfrontiert. Das verunsichert manche Menschen – auch im Hinblick auf die Corona-Schutzimpfung. Oftmals erscheinen Risiken viel größer, als sie tatsächlich sind. Ein vertrauensvolles ärztliches Beratungsgespräch bildet eine fundierte Grundlage für eine informierte und sichere Entscheidung. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Risikoabwägung bei der Corona-Schutzimpfung mit und für zu impfende Personen.

Für weitere Informationen zur Impfberatung laden Sie die kostenlose STIKO-App des Robert Koch-Instituts herunter. Die Anwendung richtet sich speziell an impfende Ärztinnen und Ärzte sowie Fachpersonal im Gesundheitswesen. In der App sind auch Fachinformationen zu den Impfstoffen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema abrufbar.  

Forscherin Prof. Dr. med. Marylyn Addo über die unterschiedlichen Impfstoff-Typen

Da bereits seit einiger Zeit allen Erwachsenen ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden kann, ist seit Juni 2021 die Impfpriorisierung in Deutschland aufgehoben. Außerdem sind die mRNA-Impfstoffe seit einiger Zeit auch für die 12-17-Jährigen zugelassen und auch von der STIKO für diese Altersgruppe empfohlen. Das heißt, alle Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren können einen Impftermin in ihrer Arztpraxis vereinbaren, sich bei der Betriebsärztin beziehungsweise dem Betriebsarzt oder auch bei einer lokalen Impfaktion impfen lassen – oftmals sogar ohne Termin.  Mehr Informationen finden Sie hier.

Hier finden Sie weitere Informationen rund um die Impfung:

  • Hilfreiche Links und weiterführende Informationen finden Sie in unseren ständig aktualisierten FAQs: https://www.zusammengegencorona.de/impfen/

  • Unser Partner Pflegenetzwerk Deutschland bietet regelmäßig Digitale Pflegedialoge an, bei denen sich Angehörige der Pflegeberufe zu einem virtuellen Dialog treffen können. Hier finden Sie die nächsten Termine: https://pflegenetzwerk-deutschland.de/corona/corona-schutzimpfung

  • Unterstützung für Pflegekräfte in der arbeitsintensiven und anstrengenden Pandemie-Zeit finden Sie in der Rubrik ‚Helfende Hände‘. Hier bieten Initiativen, Unternehmen und Ehrenamtliche Unterstützung an: https://pflegenetzwerk-deutschland.de/helfende-haende

  • Den Informations-Leitfaden für Pflegepersonal, Betreuerinnen und Betreuer sowie Angehörigen von Pflegebedürftigen finden Sie hier.

Aktuelle Veranstaltungen des Pflegenetzwerks Deutschland im Oktober und November:

  • Mittwoch, 27. Oktober, 11 Uhr:

Einsamkeit erkennen und gemeinsam handeln - Vernetzung der ambulanten Pflege mit Hilfediensten vor Ort

Was können Pflegende tun, wenn ihnen ältere Menschen ohne starkes soziales Netzwerk begegnen? Sabrina Odijk und Elena Oster vom Malteser Hilfsdienst zeigen in diesem Praxisdialog, wie Pflegekräfte Einsamkeit erkennen und dieser entgegenwirken können. Hilfsangebote vor Ort könnten ein möglicher Weg sein, um mit der Problematik umzugehen. Auch wie eine gelungene Kooperation aussehen kann, wird in diesem Praxisdialog thematisiert – seien Sie dabei!

  • Donnerstag, 28. Oktober, 11 Uhr (Teil 1) und 16 Uhr (Teil 2):

Gesunde und sichere Arbeitsbedingungen in der Pflege – Resilienz (Teil 1) und Soziale Netzwerke (Teil 2)

Von gesunden und sicheren Arbeitsbedingungen in der Pflege profitieren nicht nur die Pflegekräfte, sondern auch ihre Betriebe. Rechtzeitig erkannte Gefährdungen und gesundheitsfördernde Maßnahmen sichern verlässliche Arbeitsabläufe, senken Kosten sowie unfall- und krankheitsbedingte Beeinträchtigungen, tragen zur Qualitätssicherung bei und verbessern damit auch das Betriebsklima. Das wiederum motiviert die Mitarbeitenden und erhöht deren Präsenz in den Diensten. Doch wie lassen sich gesunde und sichere Arbeitsbedingungen konkret umsetzen? In einem zweiteiligen Praxisdialog möchte Frank Großheimann von der BKK Diakonie erläutern, wie das gehen kann, und gemeinsam mit Ihnen über Ihre Erfahrungen im Umgang mit Resilienz und sozialen Netzwerken diskutieren. Melden Sie sich gerne separat für einen oder zusammen für beide Dialoge an.

  • Dienstag, 02. November, 16 Uhr:

Essen mit Achtsamkeit und Bauchgefühl

Der Alltag von vielen beruflich Pflegenden ist geprägt durch emotionale Beanspruchung, Arbeitsdruck und chronobiologischer Belastung infolge von Schichtarbeit. Allzu oft verlieren dabei Pflegende ihre Selbstfürsorge aus dem Auge. Insbesondere der Aspekt der eigenen gesunden und bewussten Ernährung spielt für viele Pflegepersonen keine oder eine untergeordnete Rolle. Essen und Mahlzeiten nach ayurvedischen Rezepten beinhalten ganzheitliche, aber auch individualisierte Aspekte. Regine Reuter, ehemalige Pflegefachkraft, heute Referentin für Gesundheitsförderung bei der BKK ProVita, und Elisabeth Scharfenberg, Korian Stiftung für Pflege und würdevolles Altern, laden Sie ein, sich über gesund essen im Pflegealltag zu informieren und freuen sich auf den Austausch mit Ihnen.

  • Mittwoch, 03. November, 11 Uhr:

Miteinander statt nebeneinander – Vernetzung und Zusammenarbeit von pflegenden Angehörigen und beruflich Pflegenden vor Ort

Viele Pflegebedürftige werden von ihren Angehörigen unterstützt. Dabei erfüllen pflegende Angehörige nicht selten anspruchsvolle Tätigkeiten, für die sie nicht ausgebildet sind und die schnell überfordern können. Professioneller Beistand erleichtert den Alltag und verbessert die Pflegesituation. Aber wo genau setzt die externe Beratung an und wo hört die heimische Pflege auf? Gemeinsam mit Ihnen und Frank Schumann, Geschäftsführender Vorstand von wir pflegen! e.V., möchten wir uns darüber austauschen und fragen, wie pflegende Angehörige und beruflich Pflegende noch besser an einem Strang ziehen können. Was brauchen die Beteiligten für eine gute Zusammenarbeit?

  • Freitag, 05. November, 11 Uhr:

Gewalt in der Pflege

Ist eine Pflegekraft mit Gewalt konfrontiert, befindet sie sich in einer Ausnahmesituation. Das bezieht sich sowohl auf körperliche als auch verbale oder psychische Gewalt, die Pflegekräfte, Pflegebedürftige oder Angehörige gleichermaßen betreffen kann. Pamela Ostendorf und Katja Stuckert von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) möchten mit Ihnen in diesem Praxisdialog darüber sprechen, wie Sie Gewalt in der Pflege begegnen und damit umgehen können. Wir laden Sie ein, in diesem geschützten Raum Ihre Erlebnisse zu teilen und den Austausch mit anderen zu suchen.

  • Dienstag, 23. November, 11 Uhr:

Teilzeitausbildung in der Pflege

Die Teilzeitausbildung in der Pflege dient der besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf: Auszubildende in diesem Modell können die Ausbildungszeit auf bis zu fünf Jahre strecken und dadurch ihre wöchentliche Arbeitszeit reduzieren. So bleibt mehr Zeit für die Betreuung von Kindern oder Angehörigen. In der Praxis ergeben sich hierdurch allerdings ganze neue Fragen: Bietet jeder Ausbildungsbetrieb die Teilzeitausbildung an? Ist in einer Teilzeitausbildung auch der Einsatz in verschiedenen Pflegebereichen Pflicht? Wie werden Auszubildende in Teilzeit im Pflegeschlüssel berechnet? Und ist die Teilzeitausbildung gleichwertig zur regulären Ausbildung? Gemeinsam mit Anett Peuthert, Beraterin Pflegeausbildung Sachsen des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA), möchten wir mit Ihnen über die Teilzeitausbildung in der Pflege diskutieren und Ihre Fragen beantworten.

Anmeldungen erfolgen per E-Mail an: praxisdialog@pflegenetzwerk-deutschland.de

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