Ukraine
14:50 · 15. August 2022

Wichtige Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine

In diesem Artikel finden Sie alle wichtigen Informationen zu Anlaufstellen sowie geltenden Corona-Regeln in Deutschland.

Das Robert Koch-Institut (RKI), das in Deutschland für Krankheitsprävention und -überwachung zuständig ist, schätzt die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung weiterhin insgesamt als sehr hoch ein. Die Infektionszahlen in allen Altersgruppen, die Zahl schwerer COVID-19-Erkrankungen und die Zahl der Todesfälle sind derzeit in Deutschland auf hohem Niveau. Um sich und andere zu schützen, ist es wichtig, die geltenden Corona-Regeln zu kennen und zu beachten. Darüber hinaus verringert die Corona-Schutzimpfung das Risiko, andere Menschen anzustecken sowie das Risiko, einen schweren bzw. tödlichen COVID-19-Verlauf zu erleiden (siehe auch Impfen hilft). Gut zu wissen: Für Geflüchtete aus der Ukraine besteht ein Anspruch auf die Schutzimpfung gegen das Coronavirus und auf Ausstellung eines digitalen COVID-Impfzertifikats der EU.

Einreise nach Deutschland

Grundsätzlich gilt in Deutschland seit dem 1. Juni 2022 die Nachweispflicht nur noch für Einreisende aus einem Virusvariantengebiet. Einreisende aus der Ukraine unterliegen daher aktuell weder einer Nachweis-, noch einer Quarantänepflicht. Informationen auf Ukrainisch zur Einreise und zum Aufenthalt erhalten Sie auf der Seite der Integrationsbeauftragten sowie auf dem Hilfeportal germany4ukraine des Bundesinnenministeriums.

Die aktuellen Corona-Regeln in Deutschland

Sobald es zu kritischen Entwicklungen bei den Infektionszahlen kommt oder eine Belastung des Gesundheitssystems in den Bundesländern droht, können die Landesregierungen und -parlamente Maßnahmen wie die sogenannten 2G- oder 3G-Regeln jederzeit einführen. Das bedeutet, dass Sie sich regelmäßig über die in Ihrer Region gültigen Maßnahmen informieren sollten, da sich die Regeln je nach Infektionsgeschehen kurzfristig ändern können. Einen Überblick über die aktuell geltenden Regeln in den Bundesländern finden Sie hier. Wichtig: Basisschutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln sowie Test- und Nachweispflichten können unabhängig von anderen Regelungen gelten.

Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartner und Umgang mit der Corona-Pandemie

Alle Bundesländer in Deutschland haben Anlaufstellen für Geflüchtete eingerichtet, an die Sie sich bei Fragen wenden können. Der folgenden Karte können Sie die für Sie zuständige Stelle entnehmen. 

Medizinische Versorgung

Die wichtigsten Informationen rund um medizinische Versorgung finden Sie hier (Ukrainisch). In dringenden Fällen suchen Sie bitte die Notambulanzen in den Krankenhäusern auf oder wählen die Notrufnummer 112.

Schutzsuchende aus der Ukraine erhalten in Deutschland flächendeckend eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung. Das schließt Testung und Impfungen gegen COVID-19 ein.

Wenden Sie sich zur Beratung an das örtliche Sozialamt. Informationen zur medizinischen Versorgung von Geflüchteten finden Sie bei der Bundesärztekammer. Zur Krankenversicherung können Sie sich auch als Nicht-EU-Staatsangehörige oder -angehöriger bei der Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer in verschiedenen Sprachen beraten lassen.  

Allgemeine Versorgung

Haben Sie ein Anliegen zu Themen wie Unterkunft oder finanzielle Unterstützung, können Sie sich an das örtliche Sozialamt wenden. Oder Sie lassen sich von einem Migrationsfachdienst beraten. Nach der für Sie zuständigen Ausländerbehörde können Sie per Postleitzahl hier suchen. 

Einkaufen und Besorgungen

Der Zugang zum Einzelhandel ist aktuell für alle Personen und ohne Kontrolle möglich. Wenn Sie Einkäufe oder Besorgungen erledigen, beachten Sie bitte dennoch die gängigen Abstands- und Hygieneregeln. Bitte beachten Sie außerdem: Sollten Sie positiv auf das Coronavirus getestet worden sein, gelten für Sie die aktuellen Isolationsregeln. Heißt: Sie müssen sich in der Regel für fünf Tage in häusliche Isolation begeben. Bitten Sie stattdessen Nachbarn oder Ihre Gastgeber, Lebensmittel und weiteren Bedarf für Sie zu besorgen. Auch als Kontaktperson zu einer positiv getesteten Person gilt die dringende Empfehlung, sich häuslich zu isolieren.

Öffentliche Transportmittel

In Bus und Bahn gilt eine Maskenpflicht. Das heißt, das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske wird vorausgesetzt. Bitte informieren Sie sich, welche Regeln in der Region, in der Sie sich aufhalten, gelten. Die Deutsche Bahn bietet Ihnen dazu weitere mehrsprachige Informationen.

Abstand, Hygiene, Maske im Alltag: So verringern Sie die Ansteckungsgefahr

Wir alle können dazu beitragen, uns und unsere Mitmenschen zu schützen, indem wir auf Abstand und Hygiene achten, im Alltag eine medizinische oder FFP2-Maske tragen und in geschlossenen Räumen möglichst häufig lüften.

  1. Abstand halten: Sowohl auf dem Weg zur Arbeit als auch beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park sollten Sie nach Möglichkeit 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen einhalten.
  2. Hygiene beachten: Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Niesen oder husten Sie in ein Taschentuch – ist keins griffbereit, halten Sie sich die Armbeuge vor Mund und Nase und wenden Sie sich dabei von anderen Personen ab.
  3. Alltag mit Maske: Dringend empfohlen wird das Tragen von FFP2- oder medizinischen Masken, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen – vor allem in geschlossenen Räumen. Vielerorts ist das Tragen einer Maske auch Pflicht, etwa in Bus und Bahn. Bitte informieren Sie sich, welche Regeln in der Region, in der Sie sich aufhalten, gelten.
  4. Regelmäßig lüften: Intensives Lüften in Innenräumen verringert das Risiko einer Ansteckung.  

Am besten immer dabei: Die FFP2-Maske oder medizinische Maske

FFP2- und medizinische Masken können Sie beispielsweise im Handel oder in Apotheken erwerben. Sie schützen die oder den Maskentragenden und die Personen in der Umgebung vor allem vor Aerosolen und Tröpfchen, über die das Coronavirus hauptsächlich übertragen wird – allerdings nur dann, wenn die Maske Mund, Nase und Wangen bedeckt und über den gesamten Rand dicht dem Gesicht anliegt. 

Maskentypen und Schutzvisiere im Vergleich

Impfen hilft: Kostenlose Impfangebote für Geflüchtete

Ob COVID-19, Masern oder Polio: Impfungen schützen die Gesundheit jeder und jedes Einzelnen – und sie schützen die Gemeinschaft. Geflüchtete Menschen sollten frühzeitig alle Impfungen erhalten, die die Ständige Impfkommission (STIKO) für die in Deutschland lebende Bevölkerung empfiehlt (siehe Schaubild „Mindest-Impfung“ des RKI). Die Impfempfehlungen sind für die jeweilige Altersgruppe zu berücksichtigen. 

Impfempfehlungen des RKI für Geflüchtete aus der Ukraine

Bitte beachten Sie: In Deutschland gilt für die Aufnahme von Kindern in den Kindertagesstätten eine Impfpflicht gegen Masern. Die Impfung sollte nicht zeitgleich mit der COVID-19-Impfung, sondern in einem Abstand von zwei Wochen erfolgen. Die Masernimpfung werden bei Kinderärztinnen und Kinderärzten sowie in Hausarztpraxen durchgeführt.

Die Corona-Schutzimpfung: sicher, wirksam, kostenlos

Aktuell gibt es in Deutschland keine allgemeine Impfpflicht gegen COVID-19 – eine möglichst frühzeitige und vollständige Impfung wird jedoch dringend empfohlen, da sie das Risiko einer schweren COVID-19-Erkrankung deutlich verringert und hilft, die Pandemie einzudämmen. Auch Geflüchtete aus der Ukraine können sich in Deutschland kostenlos und unkompliziert impfen lassen – zum Beispiel in Impfzentren, in Arztpraxen oder auch in Apotheken. Dort erhalten Sie nach Ihrer Zweitimpfung auch den Nachweis der vollständigen Impfung, bzw. nach der dritten Impfung den Nachweis der Auffrischungsimpfung. Einen Termin für Ihre Impfung können Sie hier vereinbaren. Alles Wichtige zum Impftermin, zu Impfstoffen sowie speziellen Infos zu Impfungen zum Beispiel bei Kindern oder Schwangeren, erfahren Sie hier.

Die in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffe

Derzeit gibt es mehrere zugelassene COVID-19-Impfstoffe in der EU. In Deutschland kommen die mRNA-Impfstoffe Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Spikevax® von Moderna, der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid® von Novavax sowie der Vektorimpfstoff Janssen® von Johnson & Johnson zum Einsatz. Alle zugelassenen Impfstoffe sind sicher und wirksam. Sie unterscheiden sich leicht in ihrem Wirkprinzip und bei den Intervallen zwischen Erst- und Zweitimpfung. 

Die Impfstoffe gegen COVID-19

Impfstofftyp

mRNA + Lipid-Nanopartikel-Formulierung

Empfohlene Altersgruppe

5+

uneingeschränkt zugelassen für alle Personen ab 12 Jahren (30 µg) sowie für Kinder ab 5 Jahren (10 µg)

Empfohlene Impfstoffdosen

2

Empfohlener Impfabstand

6 Wochen

zugelassener Impfabstand 3-6 Wochen

Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe*

etwa 90 %

Impfstofftyp

mRNA + Lipid-Nanopartikel-Formulierung

Empfohlene Altersgruppe

30+

Empfohlene Impfstoffdosen

2

Empfohlener Impfabstand

6 Wochen

zugelassener Impfabstand 4-6 Wochen

Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe*

etwa 90 %

Impfstofftyp

proteinbasiert

Empfohlene Altersgruppe

12+

Empfohlene Impfstoffdosen

2

Empfohlener Impfabstand

3 Wochen

zugelassener Impfabstand 3 Wochen

Schutz vor Erkrankung

etwa 90 %

Der Impfstoff Nuvaxovid kann das Risiko für einen schweren Verlauf verringern.

Impfstofftyp

Vektor-basiert, nicht replizierend

Empfohlene Altersgruppe

60+

zugelassen ab 18 Jahren; Die Verwendung unterhalb der empfohlenen Altersgrenze von ab 60 Jahren ist nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz möglich.

Empfohlene Impfstoffdosen

2

Empfohlener Impfabstand

4 Wochen

mit heterologem Impfschema (Janssen®/mRNA-Impfstoff)

Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe*

etwa 70 %**

Impfstofftyp

Vektor-basiert, nicht replizierend

Empfohlene Altersgruppe

60+

zugelassen ab 18 Jahren; Die Verwendung unterhalb der empfohlenen Altersgrenze von ab 60 Jahren ist nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz möglich.

Empfohlene Impfstoffdosen

2

Empfohlener Impfabstand

4 Wochen

mit heterologem Impfschema (Vaxzevria®/mRNA-Impfstoff)

Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe*

etwa 90 %

Comirnaty® (BNT162b2) von BioNTech/Pfizer wurde als erster Corona-Impfstoff im Dezember 2020 zugelassen.

Spikevax® (COVID-19-Vaccine Moderna)(mRNA-1273) von Moderna wurde im Januar 2021 in der EU zugelassen.

Nuvaxovid® (NVX-CoV2373) von Novavax wurde im Dezember 2021 in der EU zugelassen.

COVID-19 Vaccine Janssen® (Ad26.COV2.S) von Johnson & Johnson wurde im März 2021 in der EU zugelassen.

Vaxzevria® (AZD1222) von AstraZeneca wurde im Januar 2021 in der EU zugelassen. Hinweis: Seit dem 1. Dezember 2021 kommt Vaxzevria® von AstraZeneca in Deutschland nicht mehr zum Einsatz.

© Bundesministerium für Gesundheit, Stand: Juni 2022 Quellen: Europäische Zulassung, Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO), Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit. *Angaben beziehen sich auf Daten nach der ersten abgeschlossenen Impfserie. Wirksamkeit gegen milde Verlaufsformen bei allen Impfstoffen geringer. **Die Daten beziehen sich auf eine einmalige Impfdosis mit dem Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson. Aufgrund der geringeren Schutzwirkung des Impfstoffs gegen die Delta- und Omikron-Variante empfiehlt die STIKO eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff.

Was wird empfohlen, wenn ich mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde?

Wenn Sie mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, der nicht in der EU zugelassen ist, wird Ihnen empfohlen, sich mindestens ein weiteres Mal impfen zu lassen, um bestmöglich gegen einen schweren COVID-19-Verlauf geschützt zu sein. Was für Sie empfohlen wird, hängt davon ab, welchen Impfstoff Sie zuvor erhalten haben und wie häufig Sie bereits gegen COVID-19 geimpft wurden. Besprechen Sie sich hierzu mit einer Ärztin bzw. einem Arzt.

In Deutschland entwickelt die Ständige Impfkommission (STIKO) Impfempfehlungen für die Bevölkerung. Die STIKO hat eine besondere Empfehlung ausgesprochen für Personen, die mit einem der folgenden Impfstoffe vorgeimpft sind:

  • CoronaVac von Sinovac
  • Covilo von Sinopharm
  • Covaxin von Bharat Biotech International
  • Sputnik V von Gamaleja

Wenn Sie mindestens zwei Impfstoffdosen von einem der genannten Impfstoffe erhalten haben, sollten Sie sich mindestens ein weiteres Mal impfen lassen, und zwar mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer oder Spikevax® von Moderna). Diese Impfung sollte im Abstand von mindestens sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis verabreicht werden.

Wenn Sie nach abgeschlossener Grundimmunisierung (das heißt mindestens zwei Impfstoffdosen) mit einem der oben genannten, nicht in der EU zugelassenen, Impfstoffe eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollte auch hier eine mRNA-Auffrischungsimpfung frühestens sechs Monate nach der Infektion verabreicht werden.

Wenn Sie über 60 Jahre alt sind, über fünf Jahre alt sind und Grunderkrankungen haben oder im medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig sind, sollten Sie nach der ersten Auffrischungsimpfung auch noch eine weitere Auffrischungsimpfung in Anspruch nehmen, sofern Sie bislang noch keine Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben. Auch hier sollte ein Abstand von mindestens sechs Monaten eingehalten werden.

Haben Sie nur eine Impfstoffdosis mit einem der genannten Impfstoffe erhalten, dann wird für Sie eine neue Impfserie mit Grundimmunisierung und Auffrischungsimpfungen gemäß der COVID-19-Impfempfehlung der STIKO empfohlen. Die Grundimmunisierung sollte mit einem mRNA-basierten Impfstoff oder dem proteinbasierten Impfstoff Nuvaxovid® (Novavax) durchgeführt werden. Auffrischungsimpfungen sollten mit einem mRNA-basierten Impfstoff erfolgen. Die erste Impfstoffdosis sollte mit einem Abstand von mindestens 28 Tagen zu der einen Impfstoffdosis, die mit einem der oben genannten Impfstoffe durchgeführt worden ist, verabreicht werden.

Falls Sie mit einem anderen (nicht oben aufgeführten) Impfstoff geimpft wurden, der keine Zulassung in der EU hat, sollten Sie ebenfalls eine vollständige Grundimmunisierung und indizierte Auffrischungsimpfungen mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff erhalten.

Die Empfehlung der STIKO ist unter diesem Link abrufbar.

Corona-Tests: Mehr Sicherheit im Alltag

Mehr Sicherheit und Transparenz durch Corona-Tests: In Deutschland gilt regelmäßiges und gezieltes Testen auf das Coronavirus als wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die Pandemie. Dadurch können Corona-Infektionen schnell erkannt und Infektionsketten unterbrochen werden. Bestimmte Personengruppen in Deutschland können mindestens einmal pro Woche kostenlos beziehungsweise mit einer Eigenbeteiligung von drei Euro einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen – das gilt auch für Geflüchtete. Für wen dieses Angebot gilt, erfahren Sie hier oder mithilfe unseres Online-Tools.

Über das Entdecken von Infektionen hinaus erfüllt das Testen eine wichtige Nachweisfunktion: Wer einen Antigen-Schnelltest bei Testzentren oder Apotheken durchführen lässt, erhält binnen kurzer Zeit einen Nachweis über das Testergebnis. Mit einem negativen Testergebnis gelten Sie in der Regel 24 Stunden lang als getestet. Mit einem positiven Testergebnis haben Sie Anspruch auf einen PCR-Test, der – sofern ebenfalls positiv – als Grundlage für einen Genesenennachweis gilt. Beachten Sie in diesem Fall bitte unbedingt auch die Hinweise im Abschnitt „Positives Testergebnis: Das müssen Sie jetzt tun“. Mehr zur Nationalen Teststrategie und zu den in Deutschland verfügbaren Testarten erfahren Sie hier.

Ein Testzentrum in Ihrer Nähe finden Sie hier

TIPP: Nutzen Sie die kostenlose Corona-Warn-App der Bundesregierung. 

Millionen Menschen in Deutschland setzen sie bereits ein, um Infektionsketten zu unterbrechen, andere zu warnen und uns alle zu schützen – einfach, indem sie ein positives Testergebnis anonym eintragen. Anschließend werden Kontaktpersonen informiert, die ebenfalls die App nutzen. Übrigens: Die Corona-Warn-App können Sie auch zum Nachweis Ihres Impf-, Genesenen- oder Teststatus nutzen.

Was tun bei Verdacht auf eine Corona-Infektion? 

Sie haben ein positives Testergebnis? Oder Symptome einer Corona-Infektion wie trockenen Husten, Schnupfen und Fieber, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns? Oder Sie hatten Kontakt zu einer infizierten Person? In diesen Fällen müssen Sie sich so gut es geht von anderen Menschen isolieren. Machen Sie sich bewusst, dass Sie mutmaßlich ansteckend und damit eine Gefahr für andere sind. Bleiben Sie in Ihrer Unterkunft, vermeiden Sie Kontakte. Ist dies aufgrund der besonderen Fluchtumstände nicht möglich, tragen Sie stets eine Maske und achten Sie verstärkt auf Abstand und Hygiene. Falls noch nicht geschehen, kontaktieren Sie eine Ärztin oder einen Arzt. Mehr dazu erfahren Sie hier

Positives Testergebnis: Das müssen Sie jetzt tun

Wenn Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, müssen Sie sich sofort in Isolierung begeben. Die Isolierung nach einer bestätigten Infektion beträgt in der Regel fünf Tage. Bleiben Sie in Ihrer Unterkunft und vermeiden Sie Kontakt mit anderen. Es wird dringend empfohlen, sich nach Tag 5 mit einem Schnelltest zu testen und die Selbstisolation weiterzuführen, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Wichtig: Rufen Sie im Notfall – etwa bei akuter Atemnot – die 112 an! Das ist die Notrufnummer in Deutschland, unter der Ihnen geholfen wird. Bitten Sie im Falle von Sprachschwierigkeiten Ihre Ansprechpartner vor Ort, zum Beispiel die Flüchtlingshilfe, Ihre Gastgeberin bzw. Ihren Gastgeber oder auch die Anlaufstelle des Bundeslandes Ihrer Unterkunft um Hilfe. Sie können sich auch direkt an die Notambulanzen in den Krankenhäusern wenden. 

Weitere Informationen auf Ukrainisch

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt geflüchteten Menschen aus der Ukraine Informationsmaterialien zur Corona-Schutzimpfung in ukrainischer Sprache zur Verfügung: von allgemeinen Infos über den Impfablauf bis hin zu den Besonderheiten bei der Impfung von Kindern. Auch Materialien zu Corona-Tests und zu Hygienemaßnahmen stehen dort kostenlos bereit. Weitere Materialien wie Aufklärungsunterlagen zur Corona-Schutzimpfung oder eine Liste mit hilfreichen Initiativen, finden Sie auch auf unserer Themenseite

Wichtige Informationen zur Einreise und zum Aufenthalt für Menschen aus der Ukraine finden Sie auch im Handbook Germany (Deutsch,Ukrainisch, Russisch).

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