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Coronavirus-Einreiseverordnung

Alle wichtigen Informationen zur bundesweit einheitlichen Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflicht sowie Hinweise zu Hochrisiko- und Virusvariantengebieten finden Sie hier.

Allgemeines

Was regelt die Coronavirus-Einreiseverordnung?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 30. Juli 2021 regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung beinhaltet eine generelle Nachweispflicht für Einreisende unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- beziehungsweise Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Personen ab 12 Jahren müssen bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet spezielle Nachweispflichten und eine Quarantänepflicht zu beachten. Bei Einreise aus sogenannten Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Verkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug aus diesen Gebieten.

Stand: 14.09.2021

Was gilt für Geimpfte und Genesene?

Impf- und Genesenennachweise sind einem negativen Testnachweis im Rahmen der Nachweispflicht gleichgestellt. Sie können zudem von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt grundsätzlich jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet, hier sind Reisende stets verpflichtet, bei Einreise ein negatives Testergebnis mitzuführen; die Nachweise befreien dann auch nicht von der Einreisequarantäne (siehe auch unten unter Einreisequarantänepflicht).

Mehr zur Verordnung für Geimpfte und Genesene lesen Sie hier

Stand: 08.09.2021

Wird auch die Kombination zweier mRNA-Impfstoffe im Rahmen des Impfnachweises anerkannt?

S  113-18
Coronavirus – Anerkennung der Kombination von mRNA-Impfstoffen bei Einreise
Stand: 1. September 2021

Die Kombination aus den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna wird seit dem 31. August 2021 auch in Deutschland für den Nachweis eines vollständigen Impfschutzes bei der Einreise anerkannt. Der aktuelle Stand der anerkannten Impfungen wird jeweils auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) veröffentlicht.

Stand: 01.09.2021

Arten von Risikogebieten

Was ist ein Risikogebiet?

Risikogebiete werden ab dem 1. August 2021 in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt.

Stand: 06.08.2021

Was ist ein Hochrisikogebiet?

Hochrisikogebiete können Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein, zum Beispiel beim Vergleich der Höhe des Mehrfachen der mittleren 7-Tagesinzidenz je 100.000 Einwohnern in der Bundesrepublik Deutschland. Indiz ist regelmäßig eine 7-Tages-Inzidenz von deutlich über 100. Es kann sich auch um Gebiete handeln, in denen aufgrund quantitativer oder qualitativer Kriterien (zum Beispiel aufgrund der dort vorhandenen Ausbreitungsgeschwindigkeit, einer hohen Hospitalisierungsrate, einer geringen Testrate bei gleichzeitig hoher Positivitätsrate oder aufgrund nicht ausreichend vorhandener oder verlässlicher epidemiologischer Daten) Anhaltspunkte eines gefährlichen Infektionsgeschehens vorliegen.

Stand: 16.09.2021

Was ist ein Virusvariantengebiet?

Virusvariantengebiete können Gebiete sein, in denen eine Virusvariante (Mutation) des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten ist, die nicht zugleich in Deutschland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von ihr ein besonderes Risiko ausgeht. Solche besonderen Risiken können sich unter anderem daraus ergeben, dass die Virusvariante

  • die Krankheitsschwere verstärkt
  • oder gegen die die Wirkung einer durch Impfung oder überstandene COVID-Infektion erreichte Immunität abgeschwächt ist.

Stand: 08.09.2021

Woher weiß ich, ob ich aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet komme?

Welche Gebiete aktuell als Hochrisiko- und Virusvariantengebiet eingestuft sind, können Sie dieser Liste des Robert Koch-Instituts entnehmen. 

Stand: 16.09.2021

Anmeldepflicht

Wo müssen sich Einreisende anmelden?

Bereits vor der Einreise muss die digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Auf diesem Einreiseportal geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung für alle Altersstufen erfolgen muss und Kinder unter 12 Jahren nicht ausgenommen sind.

Stand: 16.09.2021

Was mache ich, wenn ich keinen Zugang zu einem Computer oder Smartphone habe oder wenn das Einreiseportal der digitalen Einreiseanmeldung nicht erreichbar ist?

Sollte die digitale Einreiseanmeldung aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder technischer Störungen nicht möglich sein, muss alternativ eine Ersatzmitteilung in Papierform ausgefüllt werden.

Wenn keine Anforderung zur Abgabe der Ersatzmitteilung erfolgt (durch Ihren Beförderer oder durch die zuständige Behörde im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung), sind Sie verpflichtet, spätestens 24 Stunden nach Einreise entweder die digitale Einreiseanmeldung nachzuholen oder die ausgefüllte Ersatzmitteilung per Post an folgende Adresse zu übermitteln:

Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim

Stand: 08.09.2021

Nachweispflicht

Für wen gilt die Nachweispflicht?

Reisende ab 12 Jahren müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- beziehungsweise Virusvariantengebiet stattgefunden hat grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen.

Stand: 08.09.2021

Wann muss der Nachweis vorgelegt werden?

Reisende ab 12 Jahren müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen. Auch Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, schon vor der Abreise einen negativen Testnachweis oder einen Genesenen- oder Impfnachweis vorlegen. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.  

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet muss dem Beförderer ein negativer Testnachweis vorgelegt werden, ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden. Eine Beförderung ohne Nachweis ist jeweils ausgeschlossen.

Stand: 16.09.2021

Wie alt darf der Test sein?

Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Tests auf 24 Stunden.

Stand: 16.09.2021

Zu welchem Zeitpunkt erfolgt die Einreise nach Deutschland?

Grundsätzlich erfolgt die Einreise bei Überschreitung der Grenze der Bundesrepublik Deutschland auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg aus dem Ausland. Erfolgt die Einreise durch einen Beförderer wird auf die geplante erste Ankunft mit Ausstiegsmöglichkeit in der Bundesrepublik Deutschland abgestellt. 

Der Umstieg im internationalen Transitbereich eines Flughafens, um aus einem Drittstaat in einen anderen Drittstaat weiter zu reisen, gilt nicht als Einreise.

Stand: 10.09.2021

Müssen Flugreisende, die in der Bundesrepublik Deutschland lediglich umsteigen, die Bestimmungen der Coronavirus-Einreiseverordnung erfüllen? Gilt dies auch für Flugreisende, die sich in internationalen Transitzonen deutscher Flughäfen aufhalten?

Passagiere im Flugverkehr, die an einem Flughafen in der Bundesrepublik Deutschland lediglich umsteigen, haben die Bestimmungen der Coronavirus-Einreiseverordnung nicht zu erfüllen. Der direkte Umstieg am Flughafen zum Zwecke der Weiterreise im Flugverkehr in einen anderen (Schengen-) Staat gilt nicht als Einreise im Sinne der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Stand: 08.09.2021

Welche Tests werden anerkannt?

Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt. 

Antikörper-Tests werden nicht anerkannt. 

Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Hierzu zählen Teste, die verglichen mit PCR-Tests, eine ≥80% Sensitivität und ≥97% Spezifität erreichen. Die Leistungsparameter von Antigen-Schnelltests werden stets in Bezug zu den Leistungsparametern einer PCR gesetzt und variieren von Hersteller zu Hersteller (siehe Packungsbeilage zum Antigen-Schnelltest). 

Die Testung muss in der Bundesrepublik Deutschland oder im Ausland von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung oder im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, vorgenommen oder überwacht worden sein oder im Ausland von einer nach dem Recht des jeweiligen Staates befugten Stelle vorgenommen oder überwacht worden sein. Der Dritte muss ebenfalls die Identität der getesteten Person mittels eines amtlichen Lichtbildausweises überprüfen und bestätigen. Auf dem Nachweis ist das Datum der Testung zu vermerken sowie die Art des Tests, der verwendet wurde. 

Der Nachweis kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in analoger oder digitaler Form, zum Beispiel über das COVID-Zertifikat der EU erbracht werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Stand: 16.09.2021

Einreisequarantänepflicht

Für wen gilt eine Quarantäne nach der Einreise?

Wenn Sie sich in einem Hochrisiko oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Absonderungszeit grundsätzlich zehn Tage, bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt sie grundsätzlich vierzehn Tage.

Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.

Die häusliche Quarantäne endet automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr auf der Website der RKI gelistet ist (sogenannte Entlistung).

Stand: 08.09.2021

Gilt die Quarantänepflicht bei Einreise auch für Genesene und Geimpfte?

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird. Das gilt für alle Einreisenden nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden.

Wird ein Genesenen- oder Impfnachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.

Im Fall der Übermittlung eines Testnachweises darf die zugrundeliegende Testung frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein. Für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten sind grundsätzlich auch Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis zu einer vierzehntägigen Quarantäne verpflichtet. Eine vorzeitige Beendigung kommt bei Virusvariantengebieten in zwei Fällen in Betracht:

1. Das betroffene Virusvariantengebiet wird noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft. Dann gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für Hochrisikogebiete.

2. Für Personen, die über einen vollständigen Impfschutz mit einem auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts bekanntgemachten, bestimmten Impfstoff verfügen, endet die Absonderung mit Übermittlung ihres Impfnachweises. Voraussetzung ist, dass das Robert Koch-Institut festgestellt (und auf seiner Internetseite bekanntgemacht) hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, die zur Einstufung des Gebiets als Virusvariantengebiet geführt hat.

Sonderfall Beendigung durch Entlistung: Die häusliche Quarantäne endet außerdem automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr auf der Website des RKI gelistet ist (sogenannte Entlistung).

Stand: 10.09.2021

Wer kann sich freitesten? Ist eine Freitestung auch nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet möglich?

 

Nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet kann die häusliche Quarantäne vorzeitig beendet werden, wenn ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird. Die zugrundeliegende Testung darf aber frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch. Sie müssen sich daher nicht freitesten.

Nach Voraufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht möglich. Eine Möglichkeit zur Verkürzung der Absonderungsdauer durch Übermittlung eines negativen Testnachweises besteht nur dann, wenn das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft wird. Dann gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für Hochrisikogebiete.

Stand: 06.08.2021

Wann endet die Quarantäne automatisch? Was ist eine Entlistung?

Die häusliche Quarantäne endet automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr auf der Website des Robert Koch-Instituts (RKI) gelistet ist (sogenannte Entlistung). Dies ist dann der Fall, wenn das betroffene Gebiet weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet ausgewiesen ist.

Die Fallgestaltung ist nur von Relevanz, wenn die Entlistung nach Einreise, aber vor Ende der Absonderungszeit erfolgt.

Stand: 16.09.2021

Was gilt, wenn das Gebiet aus dem ich einreise, im Zeitpunkt der Einreise bereits entlistet ist?

Ist das Gebiet, in dem der Voraufenthalt stattgefunden hat, bereits im Zeitpunkt der Einreise entlistet (das heißt es ist weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet ausgewiesen), dann entfällt die Anmelde- und Quarantänepflicht. Die generelle Nachweispflicht für Personen ab 12 Jahren bleibt bestehen.

Stand: 16.09.2021

Was gilt als Genesenennachweis?

Ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrunde liegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt.

Stand: 08.09.2021

Was gilt als Impfnachweis?

Zur Einreise müssen Impfnachweise die Anforderungen des § 2 Nummer 10 Coronavirus-Einreiseverordnung erfüllen:

1. Es muss sich um einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vollständigen Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 handeln:

Die zugrunde liegende Schutzimpfung muss mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut genannten Impfstoffen erfolgt sein und

  • entweder aus einer vom Paul-Ehrlich-Institut genannten Anzahl von Impfstoffdosen, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist, bestehen und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein, oder
  • bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfstoffdosis bestehen. Zum Nachweis eines vollständigen Impfstatus von Genesenen, muss nachgewiesen werden, dass vor der Impfung eine COVID-19 Erkrankung stattgefunden hat. Als Nachweis muss ein positiver PCR-Tests vorgelegt werden.

2. Zum Nachweis der Impfung müssen folgende Daten enthalten sein:

  • die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder Pass-/Personalausweis-/ID-Card-Nummer)         
  • Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
  • Bezeichnung des Impfstoffes,
  • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie
  • Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiele ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers.

3. Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorliegen.

4. Es werden Nachweise in verkörperter oder digitaler Form akzeptiert, die die unter 1.,  2. und 3. aufgelisteten Kriterien erfüllen. Abfotografierte verkörperte Nachweise gelten für die Kontrolle durch den Beförderer oder durch die mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragte Behörde nicht als in digitaler Form vorliegende Nachweise. Nachweise in digitaler Form sollten vom berechtigten Aussteller digital ausgestellt und digital dem Berechtigten übermittelt worden sein.

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich hier um allgemeine Anforderungen nach der Coronavirus-Einreiseverordnung handelt. Das digitale COVID-Zertifikat auf Grundlage der EU-Verordnung zum Digitalen COVID Zertifikat der EU bietet zudem eine EU weite standardisierte und automatisch per Barcode einlesbare Nachweisvariante, die in Papierform oder per App datenschutzfreundlich vorhaltbar sowie verifizierbar ist. Für die Ausstellung eines EU Digitalen COVID-Zertifikats auf Grundlage der Verordnung der EU zum Digital COVID Certificate (DCC-VO) können gegebenenfalls weitergehende Anforderungen zu erfüllen sein, die EU Digitalen COVID-Zertifikats werden in Deutschland jedoch selbstverständlich als Nachweis akzeptiert.

Stand: 17.09.2021

Welche Daten muss der Impfnachweis enthalten?

Der Nachweis der Impfung muss folgende Daten enthalten:

  • die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder Pass-/Personalausweis-/ID-Card-Nummer)         
  • Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
  • Bezeichnung des Impfstoffes,
  • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie
  • Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiele ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers.

Stand: 16.09.2021

In welchen Sprachen kann der Impfnachweis vorgelegt werden?

Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorliegen.

Stand: 08.09.2021

Welche Formen des Impfnachweises werden akzeptiert?

Es werden Nachweise in analoger oder digitaler Form akzeptiert, die die in den vorherigen Fragen genannten Kriterien zum vollständigen Impfschutz, Daten und Sprache erfüllen. Abfotografierte analoge Nachweise gelten für die Kontrolle durch den Beförderer oder durch die mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragte Behörde nicht als in digitaler Form vorliegende Nachweise. Nachweise in digitaler Form sollten vom berechtigten Aussteller digital ausgestellt und digital dem Berechtigten übermittelt worden sein.

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich hier um allgemeine Anforderungen nach der Coronavirus-Einreiseverordnung handelt. Das digitale COVID-Zertifikat auf Grundlage der EU-Verordnung zum Digitalen COVID Zertifikat der EU bietet zudem eine EU weite standardisierte und automatisch per Barcode einlesbare Nachweisvariante, die in Papierform oder per App datenschutzfreundlich vorhaltbar sowie verifizierbar ist. Für die Ausstellung eines EU Digitalen COVID-Zertifikats auf Grundlage der Verordnung der EU zum Digital COVID Certificate (DCC-VO) können gegebenenfalls weitergehende Anforderungen zu erfüllen sein, die EU Digitalen COVID-Zertifikats werden in Deutschland jedoch selbstverständlich als Nachweis akzeptiert.

Stand: 16.09.2021