Bundesministerium für Gesundheit

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Leben in der Pandemie

Jeder von uns kann in der Corona-Pandemie dazu beitragen, sich und andere zu schützen. Was sollte im Alltag in der Corona-Pandemie beachtet werden? Welche Regelungen gibt es? Mehr dazu finden Sie hier.

Welche Regelungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie gelten aktuell?

 Der Deutsche Bundestag hatte am 21. April 2021 eine einheitliche Bundesnotbremse beschlossen, um die hohen Fallzahlen im Frühjahr einzudämmen. Mit dem 30. Juni 2021 ist dieses Gesetz außer Kraft getreten. Seitdem gelten wieder die jeweiligen spezifischen Corona-Regelungen pro Bundesland, die Sie in unserer Deutschlandkarte nachlesen können. Weiterhin gelten die Ausnahmeverordnung für Geimpfte und Genesene und die Coronavirus-Testverordnung.   

Stand: 06.10.2021

Welche Corona-Regelungen gelten in meinem Bundesland?

Bitte informieren Sie sich zu länderspezifischen Regelungen bei offiziellen Stellen in Ihrem Bundesland, zum Beispiel auf den Seiten Ihrer Landesregierung:

Stand: 21.04.2021

Wieso kommt es darauf an, dass jede Einzelne und jeder Einzelne die Regelungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie einhält?

Das Coronavirus wird über winzige Tröpfchen (Aerosole) übertragen, die jeder Mensch beim Atmen, Sprechen oder Niesen freisetzt. Um schwere Krankheitsverläufe und damit einhergehend die Überlastung unseres Gesundheitssystems zu verhindern, ist jede und jeder dazu angehalten mitzuhelfen die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, indem er oder sie physische Kontakte auf ein Minimum reduziert und die AHA+L+A-Formel befolgt.

Den besten Schutz im Kampf gegen die Pandemie bietet die Corona-Schutzimpfung. Lassen Sie sich impfen und schützen Sie so sich und Ihre Liebsten. Nehmen Sie dafür vor allem auch die Zweitimpfung wahr. Nur so haben Sie einen vollständigen Impfschutz.

Mehr Informationen zu Ansteckungswegen finden Sie in unserem Artikel "Ansteckung mit Corona - So wird das Virus übertragen".

Stand: 08.10.2021

Wieso entscheiden die Bundesländer eigenständig über Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus?

In Deutschland haben die Bundesländer für bestimmte Bereiche Gesetzgebungskompetenzen, so auch im Bereich Gesundheit. Sie können daher individuelle Maßnahmen beschließen. Der Bund hat hier eine Empfehlungsfunktionen und stimmt sich eng mit den Regierungen der Bundesländer ab, um eine gemeinsame Strategie zu entwickeln.

Stand: 22.10.2021

Was passiert in einer Region, wenn es zu besonders hohen Fallzahlen kommt?

Ab einer stabilen Inzidenz von deutlich über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen in einem Landkreis (entscheidend sind die dem Robert Koch-Institut gemeldeten Zahlen) müssen die Infektionsschutzmaßnahmen verschärft werden. Dazu gehören zum Beispiel strengere Kontakt- oder Ausgangsbeschränkungen. Auch der Regelbetrieb an Schulen oder Kitas kann eingeschränkt werden. Eine Übersicht über die Fallzahlen in Deutschland und weitere Informationen finden Sie im Artikel COVID-19: Was uns die Fallzahlen sagen – und was nicht.

Stand: 22.09.2021

Anderen helfen

Wer versorgt Menschen, die alleine in Isolation sind?

Sind Sie selbst betroffen: Erkundigen Sie sich in Ihrer Nachbarschaft, bei Familienangehörigen oder Freundinnen und Freunden, ob sie Ihnen helfen können. Falls dies nicht möglich ist, wenden Sie sich an die Feuerwehr oder ehrenamtlich Helfende in Ihrem Umkreis. Auf dieser Website finden Sie im Bereich Mitmachen viele Hilfsangebote und Initiativen, die Unterstützung anbieten.

Sind Sie nicht betroffen, können Sie Hilfesuchenden Unterstützung anbieten. Halten Sie sich dabei immer an die AHA+A+L-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Das L für Lüften bedeutet, dass wir zusätzlich zu den Verhaltensregeln auf eine regelmäßige Belüftung von Innenräumen achten sollten: Da sich das Virus auch über Aerosole verbreitet, kann ein guter Luftaustausch eine Ansteckung verringern. Das A steht für die (Corona-Warn-) App, mit der Menschen anonym und schnell darüber informiert werden können, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden.

Stand: 30.09.2021

Wie kann ich hilfsbedürftige Menschen im Haushalt unterstützen?

Bieten Sie hilfsbedürftigen sowie älteren Menschen zum Beispiel Ihre Hilfe an, indem Sie Einkäufe für sie übernehmen. Beachten Sie dabei die AHA+A+L-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Das L für Lüften bedeutet, dass wir zusätzlich zu den Verhaltensregeln auf eine regelmäßige Belüftung von Innenräumen achten sollten: Da sich das Virus auch über Aerosole verbreitet, kann ein guter Luftaustausch eine Ansteckung verringern. Das A steht für die (Corona-Warn-) App, mit der Menschen anonym und schnell darüber informiert werden können, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden.

Auf dieser Website finden Sie im Bereich Mitmachen viele Hilfsinitiativen, bei denen Sie tatkräftig unterstützen und sich darüber mit Hilfesuchenden in Verbindung setzen können.

Stand: 29.09.2021

Darf ich auf Kinder z. B. meiner Freunde oder Nachbarn aufpassen?

Grundsätzlich gilt es immer noch, die persönlichen Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Die Empfehlung des Bundes zu allgemeinen Kontaktbeschränkungen gilt weiterhin. Die Details der Kontaktbeschränkungen sind abhängig von den aktuellen Corona-Fallzahlen und werden von den Bundesländern entschieden. Informationen dazu erhalten Sie zum Beispiel auf den Seiten der Landesregierungen.

Hinweis: Zwar ist wissenschaftlich belegt, dass von geimpften und genesenen Personen eine erheblich geringere Ansteckungsgefahr ausgeht, doch da auch bei diesen Personengruppen ein Restrisiko besteht, sich selbst und andere anzustecken, gilt die AHA+A+L-Formel nach wie vor für alle: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Das L für Lüften bedeutet, dass wir zusätzlich zu den Verhaltensregeln auf eine regelmäßige Belüftung von Innenräumen achten sollten: Da sich das Virus auch über Aerosole verbreitet, kann ein guter Luftaustausch eine Ansteckung verringern. Das A steht für die (Corona-Warn-) App, mit der Menschen anonym und schnell darüber informiert werden können, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden.

Bei Fragen rund um die Situation im Alltag und eventuelle Quarantänemaßnahmen stehen Ihnen die Hilfetelefone des Bundesfamilienministeriums mit Rat und Tat zur Seite. Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.

Stand: 07.10.2021

Soziales Engagement und Initiativen

Wo kann ich mich engagieren? Ich möchte helfen, die Eindämmung von COVID-19 zu unterstützen.

Es gibt zahlreiche Initiativen, bei denen Sie sich engagieren können. Einen Überblick, welche Aktionen Unterstützung brauchen, finden Sie hier auf der Website.

Stand: 08.10.2021

Schutz vor Betrug

Wie schütze ich mich vor Betrügern in der Corona-Pandemie?

Öffnen Sie keiner unbekannten Person die Haustür, die sich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgibt und Ihnen unangekündigt einen Coronatest anbietet. Es kann sich hierbei um einen Betrug handeln. Tests finden immer nur nach einer Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt statt oder nach Terminvereinbarung mit einer Teststelle. Bestellen Sie keine Hygieneartikel oder Schutzmasken bei Online-Shops, die Sie nicht bereits kennen. Öffnen Sie keine Anhänge aus E-Mails, deren Absender Sie nicht kennen.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Betrug in Zeiten der Coronavirus-Pandemie: Bleiben Sie wachsam.

Stand: 12.10.2021

Woher weiß ich, dass ein freiwillige Helferin oder ein Helfer keine Betrügerin oder kein Betrüger ist?

Seien Sie immer wachsam und lassen Sie keine unbekannten Menschen in Ihre Wohnung, denn es sind auch "falsche Helfer" unterwegs. Betrügerinnen und Betrüger haben es besonders auf ältere Menschen abgesehen. Sie fragen beispielsweise nach Geld für Medikamente oder teure Behandlungen. Häufig handelt es sich bei Betrügerinnen und Betrügern auch um Personen, die sich als angebliche "Handwerker" ausgeben und anbieten, eine Wohnung zu überprüfen oder zu desinfizieren.

Mehr Informationen zu Betrug in Zeiten der Corona-Pandemie finden Sie auch hier.

Stand: 29.09.2021

Es hat mich jemand angerufen und wegen seiner COVID-19-Erkrankung um Geld gebeten. Wie gehe ich damit um?

Aktuell nutzen Kriminelle die bestehende Verunsicherung und Angst rund um die COVID-19-Pandemie aus: Sie rufen bevorzugt ältere Menschen zuhause an, geben sich als Angehörige aus, die sich mit dem Virus infiziert hätten und fordern finanzielle Unterstützung zur Begleichung der Behandlungskosten oder für den Kauf von Medikamenten. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich davor, Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen zu übergeben. Fordern Sie Anrufende grundsätzlich dazu auf, den Namen der Enkelin oder des Enkels (der Nichte und so weiter) selbst zu nennen. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Namen zu erraten. Wenn Sie Anruferinnen und Anrufer nicht sofort erkennen: Fragen Sie nach Dingen oder Begebenheiten, die nur die oder der echte Verwandte kennen kann. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Sie einen Betrug vermuten. Weitere Informationen finden Sie hier und in diesem Artikel

Stand: 13.10.2021

Wie gehe ich mit Fake-News um?

Leider werden immer wieder Falschmeldungen oder Fake-News verbreitet. Achten Sie bei vermeintlich sensationellen Nachrichten bitte sehr genau auf die Quelle der Information und überprüfen Sie diese. Verlässliche Informationen finden sich beispielsweise auf dieser Website, beim Bundesgesundheitsministerium, beim Robert Koch-Institut (RKI), beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI), beim Bundeskriminalamt oder bei den zuständigen Landesbehörden. Teilen Sie Inhalte in den sozialen Medien nicht, bevor Sie diese selbst gelesen bzw. geprüft haben.

Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln "Fake-News rund um das Coronavirus" und "Betrug in Zeiten der Coronavirus-Pandemie: Bleiben Sie wachsam".

Weitere Informationen zu Impfmythen erhalten Sie hier.

Stand 20.08.2021

Ich wurde telefonisch aufgefordert, einen kostenpflichtigen Corona-Test zu machen. Was soll ich tun?

Achtung, hierbei handelt es sich wahrscheinlich um Betrug, bei dem sich Personen am Telefon als angebliche Mitarbeitende eines Gesundheitsamtes ausgeben und COVID-19-Tests für hohe Summen verkaufen. Lassen Sie sich nicht darauf ein. Beenden Sie das Telefongespräch und fragen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt, ob ein Test für Sie angeordnet wurde. Melden Sie solche Vorfälle bei Ihrer Polizei oder per Internetwache Ihres jeweiligen Bundeslandes.

Sie können über den Betrug in Corona-Zeiten hier lesen.

Stand: 17.09.2021

Ein angeblicher Mitarbeiter des Gesundheitsamtes klingelt unangemeldet an meiner Haustür und sagt, ich soll kostenpflichtig auf COVID-19 getestet werden. Was soll ich tun?

Achtung, hierbei handelt es sich wahrscheinlich um Betrug. Es werden keine unangemeldeten Coronatests an der Haustür durchgeführt. Übergeben Sie kein Geld an vermeintliche Testerinnen oder Tester an Ihrer Haustür und lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Lassen Sie sich auch durch Drohungen nicht verunsichern. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Bei akuter Bedrohung rufen Sie die Polizei unter 110.

Stand: 07.10.2021

Lebensmittel- und Grundversorgung

Was bedeutet "Sperrstunde"?

Die Sperrstunde ist eine gesetzlich festgelegte Uhrzeit (zumeist in den späten Abendstunden), zu der Einrichtungen wie Cafés, Restaurants oder Bars täglich geschlossen werden müssen. Diese Infektionsschutzmaßnahme wurde vor allem in den Wochen und Monaten durchgesetzt, in denen es zu besonders vielen Neuinfektionen in bestimmten Regionen kam. Die Sperrstunde wird je nach Infektionsgeschehen eigenständig in den Bundesländern festgelegt. Auch das Verkaufsverbot von alkoholischen Getränken kann unter die Sperrstunde fallen.

Stand: 15.10.2021

Wie schütze ich mich beim Einkaufen?

Wenn Sie Einkäufe erledigen, beachten Sie bitte die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Bei letzterem halten Sie sich bitte an die Pflicht zum Tragen von sogenannten OP-Masken, oder FFP2/FFP3-, KN95- oder N95-Masken in Geschäften. In einigen Bundesländern kann eine FFP2-Maskenpflicht gelten. Beachten Sie dazu bitte die Vorschriften in ihrem Bundesland. Die Länder entscheiden in eigener Verantwortung, vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens, über die genauen Regelungen. Einige Geschäfte schreiben zudem eine Testpflicht vor dem Besuch einer Einrichtung vor. Das Betreten einer Einrichtung ist dann nur mit einem aktuellen negativen Coronatest möglich. Die Testpflicht dient dem Schutz aller Einkäuferinnen und Einkäufer.

Den besten Schutz im Kampf gegen die Pandemie bietet die Corona-Schutzimpfung. Lassen Sie sich impfen und schützen Sie so sich und Ihr Umfeld. Nehmen Sie dafür vor allem auch die Zweitimpfung wahr. Nur so haben Sie einen vollständigen Impfschutz.

Stand: 24.09.2021

Muss ich einen Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen tragen?

Nach dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 19. Januar 2021 sollen beim Einkaufen sogenannte OP-Masken, FFP2/FFP3-, KN95- oder N95-Masken, getragen werden. Die Umsetzung der Regel liegt bei den Bundesländern. Bitte prüfen Sie die jeweils geltenden Vorschrift an Ihrem Ort.

Stand: 01.10.2021

Kann ich die Einkaufskörbe im Supermarkt benutzen?

Einkaufskörbe im Supermarkt können weiterhin benutzt werden. In vielen Geschäften werden die Einkaufskörbe nach jeder Benutzung desinfiziert beziehungsweise die Desinfektionsmittel werden zur Verfügung gestellt. Achten Sie im öffentlichen Raum auf die Kontaktregeln, den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen und darauf, eine Maske zu tragen. Waschen Sie sich die Hände, wenn Sie wieder nach Hause kommen.

Stand: 25.10.2021

Muss ich Lebensmittel oder Verpackungen desinfizieren?

Eine Übertragung des Coronavirus über Lebensmittel oder Verpackungen ist sehr unwahrscheinlich. Coronaviren können sich in Lebensmitteln nicht vermehren. Eine Desinfektion der Verpackung ist nicht erforderlich. Waschen Sie nach dem Auspacken Ihrer Einkäufe die Hände.

Stand: 29.09.2021

 

Welche Regeln gelten für Restaurantbesuche?

Öffnungsschritte innerhalb der Gastronomie richten sich unter anderem nach den aktuellen Inzidenzen. Momentan erlauben diese Restaurantbesuche. Beachten Sie bitte die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen des jeweiligen Bundeslandes. Für die Innengastronomie gilt zudem seit dem 23. August 2021 bundesweit die 3G-Regel: Gäste, die sich im Innenraum aufhalten, müssen entweder geimpft, genesen oder (negativ) getestet sein. Menschen, die also weder vollständig geimpft noch genesen sind, müssen einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen. In einigen Bundesländern wird auch die 2G-Regel (geimpft oder genesen) angewendet. Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 35 können die Bundesländer die 2G- beziehungsweise 3G-Regel auch ganz oder teilweise aussetzen.

Bitte informieren Sie sich, welche Regel in Ihrem Bundesland gilt. Und bitte beachten Sie auch stets die AHA-Formel (Abstand, Hygieneregeln und der Maske im Alltag), um sich und andere vor einer Infektion zu schützen.

Stand: 24.09.2021

Geschäfte und Dienstleistungen

Was muss ich beim Friseurbesuch beachten?

Bitte beachten Sie bei einem Friseurbesuch die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (Husten und Niesen in die Armbeuge/ein Papiertaschentuch sowie gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Darüber hinaus können von Ihrem Friseurbetrieb im Rahmen des individuellen Hygienekonzepts weitere Maßnahmen vorgeschrieben werden, wie beispielsweise der Nachweis eines Impf-oder Genesenenzertifikats beziehungsweise eines tagesaktuellen negativen Coronatests. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch und vereinbaren Sie einen Termin telefonisch oder online.

Bitte beachten Sie: Ab einer 7-Tage-Inzidenz über 35 gilt seit dem 23. August 2021 die sogenannte 3G-Regel verpflichtend. Das heißt, nur Personen, die vollständig geimpft, genesen oder (negativ) getestet sind, können einen Termin bei der Friseurin oder dem Friseur wahrnehmen. Menschen, die also weder vollständig geimpft noch genesen sind, müssen einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen. Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 35 können die Bundesländer die 3G-Regel auch ganz oder teilweise aussetzen.

Stand: 04.10.2021

Kann ich Dienstleistungen, wie zum Beispiel meine private Reinigungshilfe noch bedenkenlos beschäftigen?

Falls Sie den Dienst einer Reinigungskraft in Anspruch nehmen, beachten Sie bitte folgende Vorkehrungen, die in der AHA+A+L-Formel beinhaltet sind: Klären Sie mit der Reinigungskraft ab, dass sie mit einer Schutzmaske arbeitet, darauf achtet in die Armbeuge zu husten und zu niesen und eine korrekte Handhygiene einzuhalten. Sollten Sie sich während der Reinigung auch in der Wohnung befinden, achten Sie auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern. Während und nach der Reinigung sollten Sie gut durchlüften und besonders häufig berührte Oberflächen wie Wasserhähne noch einmal desinfizieren.

Stand: 08.09.2021

Welche Berufe sind systemrelevant?

Die genaue Definition der systemrelevanten Berufsgruppen variiert in den einzelnen Bundesländern. Die Berufsgruppen, die in allen Bundesländern als systemrelevant gelten, liegen unter anderem in den Bereichen der Gesundheit, Energie, Wasser sowie Entsorgung, der staatlichen Verwaltung, Ernährung und Hygiene. Dazu zählt weiterhin das betriebsnotwendige Personal der öffentlichen Verkehrsmittel und der Informationstechnik.

Elternteile, die beide in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können, haben Anspruch auf eine Notbetreuung ihrer Kinder. Die sogenannte Ein-Elternregelung ist eine Ausnahme, die in Einzelfällen geprüft wird. Für Informationen zur Notbetreuung von Kindern wenden Sie sich bitte an die zuständigen Stellen in Ihrem Bundesland.

Stand: 06.10.2021