Bundesministerium für Gesundheit

Reisen

Reisen während der Coronavirus-Pandemie ist anders als zuvor: Einreisende müssen aktuelle Regelungen wie Einreiseverbote oder die Quarantäne - oder Testpflicht beachten, damit das Virus nicht mitreist. Hier finden Sie Informationen über die geltenden Maßnahmen und Tipps zum sicheren Reisen.

Allgemeine Reisehinweise

Gibt es eine COVID-19-Reisewarnung?

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten weltweit wieder differenzierte Reisehinweise für alle Länder. Die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder gilt nicht mehr. Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Bitte informieren Sie sich über aktuell geltende Einreisebestimmungen aller Länder auf der Website des Auswärtigen Amtes. Beachten Sie auch während der Reise die AHA+A-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Auch mit der Verwendung der Corona-Warn-App (A) können Sie einen Beitrag leisten, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Denn die App hilft dabei, festzustellen, ob Sie in Kontakt mit einer infizierten Person waren und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann.

Stand: 10.01.2022

Wo finde ich Informationen zum Thema Reisen?

Welche Regelungen zum Thema Reisen und Urlaub gelten, erfahren Sie hier.

Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne finden Sie hier.

Stand: 02.12.2021

Welche Regelungen gelten im öffentlichen Nah- und Fernverkehr?

Seit dem 18. November 2021 gilt im öffentlichen Nah- und Fernverkehr die 3G-Regel. Das bedeutet, dass alle Personen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, einen Nachweis vorlegen können müssen, der bestätigt, dass sie entweder gegen COVID-19 geimpft, nach einer COVID-19-Erkrankung genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. Ein Selbsttest gilt nicht als gültiger Testnachweis. Bei Fahrtantritt darf die Testabnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Ausgenommen von der 3G-Regel im Nah- und Fernverkehr sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Schülerinnern und Schüler. 

Stand: 24.01.2022

Was muss ich beim Reisen mit dem Zug oder mit dem Flugzeug beachten?

Bund und Länder rufen dazu auf, nicht erforderliche Reisen weiterhin generell zu vermeiden. Tragen Sie in S-Bahnen und Zügen, im Bahnhof, am Bahnsteig und an den Haltestellen sowie auf dem Flughafengelände und im Flugzeug bitte eine OP-Maske oder Masken der Standards FFP2, FFP3 oder KN95 und N95. Bitte beachten Sie bezüglich der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr die Verordnungen der Bundesländer. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Reisenden und zum Personal sollte stets eingehalten werden. Die Deutsche Bahn stellt auf ihrer Internetseite viele Tipps zum sicheren Reisen bereit.

Seit dem 18. November 2021 gilt im öffentlichen Nah- und Fernverkehr die 3G-Regel. Das bedeutet, dass alle Personen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, einen Nachweis vorlegen können müssen, dass sie entweder gegen COVID-19 geimpft, nach einer COVID-19-Erkrankung genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. Als Testnachweis für Ungeimpfte gilt ein Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden alt ist oder ein PCR-Test, der nicht länger als 48 Stunden zurückliegt.

Im Flugzeug sollten unnötige Schlangenbildungen, zum Beispiel vor der Bordtoilette, vermieden werden. Beim Ein- und Aussteigen und an den Flughäfen gelten die jeweiligen nationalen Hygienebestimmungen. Halten Sie sich insgesamt bitte an die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind (Abstand, Hygieneregeln, Alltag mit Maske). So kann jede und jeder auch beim Reisen einen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Ergänzt wird diese Formel durch "A" und "L". Dies steht einerseits für die Corona-Warn-App, die hilft, Infektionsketten zu durchbrechen und für das regelmäßige Lüften von Innenräumen. Weitere Informationen und was Sie beim Reisen berücksichtigen sollten, finden Sie auch im Artikel Aktuelle Informationen für Reisende.

Beachten Sie auch die allgemeine Nachweispflicht, die im Rahmen der Aktualisierung der Einreiseverordnung am 1. August 2021 eingeführt wurde: Demnach gilt die Nachweispflicht (Test-, Impf- oder Genesenennachweis) für alle Einreisenden, unabhängig von der Art der Einreise (zum Beispiel Flugzeug, Zug, Auto, Bus oder Schiff). Diese Nachweispflicht gilt auch unabhängig davon, wo Sie sich vor Ihrer Einreise nach Deutschland aufgehalten haben.

Beachten Sie auch die aktuellen Regelungen für Geimpfte und Genesene.

Stand: 28.01.2022

 

 

Gelten für Kinder die gleichen Reisebestimmungen, wie für Erwachsene?

Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet oder einem Hochrisikogebiet unterliegen alle Kinder, egal in welchem Alter, der Meldepflicht. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet beträgt die Quarantäne für Kinder 5, statt 10 Tage (mögliche Verkürzung nach 5 Tagen) bei Personen über sechs Jahren. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt die selbe 14-tägige Quarantänepflicht für Personen unter sowie ab sechs Jahren.

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand 27.01.2022

Müssen sich vollständig geimpfte Personen bei Kontakt mit Erkrankten oder als Reiserückkehrende aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet in Quarantäne begeben?

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Empfehlungen zur Quarantäne von Kontaktpersonen dahingehend angepasst, dass für symptomlose enge Kontaktpersonen mit einer vollständig abgeschlossenen Immunisierung eine Quarantänepflicht grundsätzlich nicht mehr erforderlich ist. Ein Selbstmonitoring von möglichen Symptomen oder der Körpertemperatur wird allerdings weiterhin empfohlen (mehr dazu lesen Sie hier).

Bei den aktuellen Reise-Schutzmaßnahmen sind vollständig Geimpfte, ebenso wie Genesene, von der Quarantänepflicht bei der Rückreise nach Deutschland aus einem Hochrisikogebiet ausgenommen. Allerdings müssen auch sie bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten sind grundsätzlich auch Personen mit Genesenen- oder Impfnachweis zu einer vierzehntägigen Quarantäne verpflichtet. Eine vorzeitige Beendigung kommt bei Virusvariantengebieten in Betracht wenn das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft wird. Dann gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für Hochrisikogebiete.Sonderfall Beendigung durch Entlistung: Die häusliche Quarantäne endet außerdem automatisch, sobald das betroffene Gebiet nicht mehr auf der Website des RKI gelistet ist (sogenannte Entlistung).

Aktuelle Studien belegen außerdem, dass die Impfung auch bei Vorliegen der derzeit noch dominierenden Delta-Variante einen Schutz gegen symptomatische und asymptomatische Infektionen bietet. Der Schutz ist im Vergleich zu der Alpha-Variante reduziert (siehe dazu die FAQ des Robert Koch-Instituts "Welchen Einfluss haben die neuen Varianten von SARS-CoV-2 auf die Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe?"). Gleichzeitig liegt für die Verhinderung von schweren Erkrankungsverläufen (Hospitalisierung) ein unverändert hoher Schutz vor. Erste Erkenntnisse zur Impfstoffwirksamkeit gegenüber der Omikron-Variante zeigen, dass ab etwa 15 Wochen nach der Grundimmunisierung die Wirksamkeit gegenüber symptomatischen Erkrankungen durch die Omikron-Variante so stark reduziert ist, dass nicht mehr von einem ausreichenden Schutz vor Erkrankung ausgegangen werden kann. Nach einer Auffrischimpfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer wurde allerdings eine gute Wirksamkeit gegenüber Omikron festgestellt. Es kann davon ausgegangen werden, dass auch bei Auffrischimpfung mit Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna eine ähnlich gute Wirksamkeit wie bei Auffrischimpfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer erreicht wird. Die Auffrischimpfungen sind also besonders wichtig: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt auch vor diesem Hintergrund für alle Personen ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung schon drei Monate nach der Grundimmunisierung. 

In der Summe ist das Risiko, dass Menschen trotz Impfung PCR-positiv werden und das Virus übertragen, unter der Deltavariante deutlich vermindert. Wie hoch das Transmissionsrisiko unter Omikron ist, kann derzeit noch nicht bestimmt werden. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Menschen nach Kontakt mit SARS-CoV-2 trotz Impfung PCR-positiv werden und dabei auch Viren ausscheiden und infektiös sind. Dabei können diese Menschen entweder Symptome einer Erkrankung (die zumeist eher milde verläuft) oder überhaupt keine Symptome entwickeln. Zudem lässt der Impfschutz über die Zeit nach und die Wahrscheinlichkeit, trotz Impfung PCR-positiv zu werden, nimmt zu.

Zusätzlich muss das Risiko, das Virus möglicherweise auch unbemerkt an andere Menschen zu übertragen, durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen weiter reduziert werden. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) auch nach Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Kontaktreduktion, Alltagsmasken, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten.

Stand: 30.12.2021

 

Testpflicht bei Flug-Einreisen

Für wen gilt die neue Testpflicht?

Einreisende, die per Flugzeug aus einem Hochrisikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen, müssen sich verpflichtend vor Abreise testen lassen. Von der Testpflicht sind Personen unter sechs Jahren und Crews ausgenommen. Ein Impf- oder Genesenennachweis kann den Test bei Einreise ersetzen.

Wenn sich die oder der Reisende innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvariantengebiet aufgehalten hat, ist die PCR-Testung für alle Personen ab sechs Jahren – auch für Geimpfte und Genesene –verpflichtend. Der Impf- oder Genesenennachweis ersetzt den PCR-Test in diesem Fall nicht.

Eine detaillierte Übersicht über die Ausnahmen der Testpflicht bei Reisen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit.

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 27.12.2021

Wo und von wem werden die Tests durchgeführt? Was mache ich, wenn ich im Ausland nicht an einen Test komme?

Die Testung erfolgt an den zugelassenen Stellen im Ausland. Dazu gehören nach der Coronavirus Testverordnung  § 1 Absatz 1

  1. die zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (zum Beispiel Apotheken, Rettungs- und Hilfsorganisationen, medizinische Labore) und die von ihnen betriebenen Testzentren 
  2. vom öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragte Testzentren
  3. Arztpraxen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren

Wenn den zu befördernden Personen die Erlangung eines Testnachweises nicht möglich ist, können Beförderer vor Abreise eine den Anforderungen entsprechende Testung durchführen oder durchführen lassen und im Fall einer Negativtestung eine Beförderung vornehmen.

Der Nachweis kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form erbracht werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Stand: 14.01.2022

Wann muss man sich vor Abreise testen lassen?

Der Test muss bereits bei der Abreise vorgelegt werden können. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet darf die Durchführung des Tests maximal 48 Stunden zurückliegen – für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten bedarf es immer der Vorlage eines PCR-Tests. Der PCR-Test darf bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein, wenn man eigenständig einreist. Kommt man etwa mit Flugzeug oder Fähre, darf der Test nicht älter als 48 Stunden ab Beginn der Beförderung sein.

Stand: 18.01.2022 

Wer zahlt die Tests, die im Zuge der Einreiseverordnung gemacht werden müssen?

Die Reisenden tragen die Kosten der Tests grundsätzlich selbst. Ausnahme: Einreisende aus Virusvariantengebieten haben bis zu 14 Tage nach Einreise Anspruch auf Testung. 

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 13.01.2022

Kann ich gezwungen werden, mich testen zu lassen?

Sie können nicht zum Test gezwungen werden, aber die Beförderung durch die Beförderungsunternehmen ist nur bei Vorlage eines negativen Testergebnisses, eines Impfnachweises oder Genesenen-Nachweises gestattet. Mehr zu den Nachweisen finden Sie hier.

Stand: 10.01.2022

Was, wenn der Test positiv ausfällt? Kann ich dann nicht zurück nach Deutschland?

In dem Fall, dass ihr Test positiv ausfällt, wird dringend zu einer sofortigen Selbstisolation geraten. Eine Beförderung sollte zum Schutz weiterer Passagiere und des Beförderungspersonals nicht in Anspruch genommen werden.

Es besteht kein generelles Einreiseverbot für positiv getestete Personen. Eine Beförderung durch die Beförderungsunternehmen auf dem Luftweg sowie jede Beförderung aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist bei einem positiven Testergebnis jedoch untersagt. Eine Isolierung nach den örtlichen Vorschriften ist auf eigene Verantwortung durchzuführen.

Einreisen im Individualverkehr bleiben dagegen möglich. Die Daten der Personen, die mit positivem Testergebnis einreisen, werden jedoch bei einer etwaigen Grenzkontrolle aufgenommen und an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Stand: 27.12.2021

Wer zahlt die Quarantäne im Urlaubsland?

In der Regel trägt die oder der Reisende die dafür entstehenden Kosten selbst. Die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen richten sich nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sich die Person im Ausland aufhält.

Stand: 10.01.2022

Gilt die Testpflicht nur für Flugreisende oder auch für Reisen mit dem Auto?

Die allgemeine Testpflicht gilt für sämtliche Einreisen.

Wenn Sie nachweisen können, dass Sie vollständig geimpft sind oder eine Corona-Erkrankung überstanden haben und als genesen gelten, entfällt die Testpflicht in einigen Fällen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

Stand: 10.01.2022

Welche Tests werden anerkannt?

Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt. Antikörper-Tests werden nicht anerkannt.

Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Hierzu zählen Tests, die verglichen mit PCR-Tests, eine ≥80 Prozent Sensitivität und ≥97 Prozent Spezifität erreichen. Die Leistungsparameter von Antigen-Schnelltests werden stets in Bezug zu den Leistungsparametern einer PCR gesetzt und variieren von Hersteller zu Hersteller (siehe Packungsbeilage zum Antigen-Schnelltest). Um die Leistung solcher Antigen-Schnelltests zu optimieren, sollten Antigen-Schnelltests nicht von Laien, sondern ausschließlich von geschulten Anwendern unter strikter Einhaltung der Anweisungen des Herstellers durchgeführt werden.

Der Testnachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument (zum Beispiel im Digitalen COVID-Zertifikat der EU), jeweils in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache zu erbringen. Für den Abgleich der Mindestkriterien durch die zuständigen Gesundheitsbehörden müssen Angaben zum Hersteller der Antigen(schnell)-Tests ersichtlich sein.

Detaillierte Informationen finden Sie auch auf der Website des Robert Koch-Instituts.

Stand: 25.01.2022

Wie wird die Testpflicht kontrolliert?

Reisen Sie auf dem Luftweg oder aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet mit einem Beförderungsunternehmen (Flug, Zug, Bus) ein, kontrollieren die Beförderer das Vorliegen eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel: das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel: die Bundespolizei) die Vorlage eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises anfordern.

Stand: 23.11.2021

Wie wird die Testpflicht durchgesetzt?

Die Beförderer kontrollieren bei Einreise auf dem Luftweg oder aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet das Vorliegen eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel die Bundespolizei) die Vorlage eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises anfordern.

Stand: 21.12.2021

 

Wer ist zur Meldung von Testergebnissen verpflichtet?

Die Meldepflicht für Testergebnisse gilt für die in § 8 Infektionsschutzgesetz (IfSG) genannten Personen und Stellen in Deutschland.

Stand: 29.12.2021

Ist die neue Regelung zeitlich befristet?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung, die die Einreise nach Deutschland unter Pandemie-Bedingungen regelt, gilt vorerst bis  03. März 2022 (einschließlich). Gleiches gilt für die Absonderungspflicht (Einreisequarantäne).

Stand: 23.12.2021

Digitale Einreiseanmeldung (DEA)

Was ist die digitale Einreiseanmeldung (DEA)?

Zur Entlastung der Gesundheitsämter und zur Unterstützung der bestehenden Prozesse der Quarantäneüberwachung hat die Bundesregierung die Digitale Einreiseanmeldung (DEA) entwickelt, welche die bisherige papierbasierte Erfassung und Verarbeitung der Daten von Reisenden mit sogenannten Aussteigekarten ersetzt. Diese ist nach den am 8. November 2020 in Kraft getretenen Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit von allen Reisenden auszufüllen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben und die nicht unter einen der ausgewiesenen Ausnahmetatbestände fallen. Die Pflicht zur Nutzung der digitalen Einreiseanmeldung begann am 8. November 2020 um 18 Uhr, die Anwendung ist über diese Website erreichbar.

Stand: 22.12.2021

Wie funktioniert die digitale Einreiseanmeldung? Wer kann meine Daten sehen?

Zur Anmeldung besuchen die Reisenden die dafür vorgesehene Website und geben die Informationen zu ihren Aufenthalten der letzten 10 Tage an. Sollte sich darunter ein Risiko- oder Virusvariantengebiet befinden, wird die reisende Person dazu aufgefordert, ihre persönlichen Daten und den Aufenthaltsort für die Dauer der notwendigen Quarantäne anzugeben. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhält die reisende Person eine PDF-Datei als Bestätigung.

Hat sich die reisende Person in den letzten 10 Tagen nicht in einem Risiko- oder Virusvariantengebiet aufgehalten, wird der Prozess der Anmeldung vorzeitig beendet und keine Bestätigung ausgestellt, da dies nicht zur Einreise nötig ist. Minderjährige Mitreisende müssen keine eigene Anmeldung durchführen, sondern können gemeinsam bei der Anmeldung der verantwortlichen erwachsenen mitreisenden Person angegeben werden.

Die erhobenen Daten der Reisenden werden anhand des angegebenen Aufenthaltsortes in Deutschland automatisch dem zuständigen Gesundheitsamt zugeordnet und nur diesem zugänglich gemacht. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, 14 Tage nach Einreise werden die Daten automatisch gelöscht.

Stand: 10.01.2022

Zu welchem Zeitpunkt bin ich verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen?

Bereits vor der Einreise muss die digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Auf diesem Einreiseportal geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. 

Stand: 10.01.2022

Welche Ausnahmen gibt es von der Anmeldepflicht?

Der unten stehenden Aufzählung können Sie entnehmen, welche Ausnahmen von der Anmeldepflicht bestehen. Auch wenn eine der Ausnahmen auf Sie zutrifft, sind Sie dazu verpflichtet, die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei Ihnen auftreten.

Bitte beachten Sie, dass die unten aufgelisteten Ausnahmen der Nummern 7 bis 10 nicht gelten, wenn Sie sich in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Für Nummer 6 und Nummer 11 müssen zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sein, wenn Sie sich auf eine der beiden Ausnahmen berufen möchten und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.

Die einzelnen Ausnahmen:

  1. Durchreise Personen, die lediglich durch ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten sind von der Anmeldepflicht ausgenommen. Zwischenaufenthalte sind Aufenthalte, die die übliche Zeitdauer notwendiger Halte zum Beispiel zur Rast oder für Tankvorgänge überschreiten; Umsteigezeiten an einem Flughafen gelten nicht als Zwischenaufenthalt Beispiel: Eine Pause für einen Toilettengang an einer Autobahnraststätte ist kein Zwischenaufenthalt. Wenn Sie jedoch auf dem Weg an Ihr eigentliches Ziel jemanden besuchen oder mehrere Stunden in einer Stadt verbringen, handelt es sich um einen Zwischenaufenthalt. Dasselbe gilt für Personen, die zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen.
  2. Transportpersonal Personen, die als Transportpersonal nach Deutschland einreisen, sind von der Anmeldepflicht ausgenommen, wenn sie angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten. Transportpersonal sind Personen, die einreisen, um beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg zu transportieren. Die Ausnahme gilt jedoch nicht, wenn sich das Transportpersonal zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise mehr als 72 Stunden in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten hat und sich mehr als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten wird. In diesen Fällen bleibt eine direkte Ausreise für das Transportpersonal jedoch erlaubt.
  3. Offizielle Delegationen Eine Ausnahme von der Anmeldepflicht gilt auch für Personen, die als Teil einer offiziellen Delegation über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland einreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben.
  4. Notwendige stationäre Behandlung aufgrund einer Coronavirus-Infektion Es besteht eine Ausnahme von der Anmeldepflicht für Personen, die zum Zwecke einer Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in die Bundesrepublik Deutschland verbracht werden, weil eine stationäre Behandlung im Krankenhaus aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erforderlich ist und diese Behandlung vor Ort im Ausland nicht sichergestellt werden kann.
  5. Tagesaufenthalte Es besteht eine Ausnahme von der Anmeldepflicht für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.
  6. Grenzpendler und Grenzgänger Eine Ausnahme besteht auch für Personen, die Grenzpendler oder Grenzgänger sind. Dies gilt für Virusvariantengebiete mit der Maßgabe, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist. Grenzpendler ist eine Person, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in das Ausland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt. Grenzpendler ist auch diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine andere Person zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt. Grenzgänger ist eine Person, die im Ausland ihren Wohnsitz hat und die sich zwingend notwendig zum Zwecke ihrer Berufsausübung ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begibt und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehrt. Grenzgänger ist auch diejenige sorgeberechtigte Person oder Betreuungsperson, die eine Person zu ihrer Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringt oder sie dort abholt.
  7. Polizeivollzugsbeamte oder Zollbeamte Personen, die Polizeivollzugsbeamte oder Zollbeamte sind, die aus dem Einsatz und aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren, fallen ebenfalls unter die Ausnahme von der Anmeldepflicht. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  8. Personen im Anwendungsbereich des Vollzugs des Infektionsschutzgesetzes durch die Bundeswehr Auch besteht eine Ausnahme von der Anmeldepflicht für Personen, die vom Anwendungsbereich des § 54a Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes erfasst sind. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  9. Angehörige ausländischer Streitkräfte Eine Ausnahme besteht auch für Personen, die Angehörige ausländischer Streitkräfte sind. Darunter fallen Angehörige ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  10. Kurzaufenthalt zum Besuch enger Verwandter Eine Ausnahme von der Anmeldepflicht besteht bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Hochrisikogebiet auch für Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen. Diese Ausnahme gilt nicht für Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben.
  11. Kurzaufenthalt hochrangiger Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen Es besteht eine Ausnahme von der Anmeldepflicht bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Hochrisikogebiet für Personen, die hochrangige Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen sind. Diese Ausnahme gilt für hochrangige Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen , die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, sofern sie sich weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten oder sich für weniger als 72 Stunden in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben und strenge Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden, insbesondere täglich eine Testung durchgeführt wird.

Stand: 29.12.2021

Welches Ziel verfolgt die digitale Einreiseanmeldung?

Die Digitalisierung der bisher über Aussteigekarten erfolgenden Einreiseanmeldungen aus dem Ausland entlastet die Gesundheitsämter. Sie erfahren schnell und zuverlässig, wer in ihrem Zuständigkeitsbereich aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet kommt und sich in Quarantäne begeben muss. Damit kann besser vermieden werden, dass durch Einreisen in Deutschland neue Infektionsherde entstehen.

Stand: 10.01.2022

Wann muss ich die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen?

Die Anmeldung ist vor der Abreise aus einem Risikogebiet vorzunehmen. Die Vorlage einer Bestätigung über die erfolgte digitale Einreiseanmeldung (oder einer vollständig ausgefüllten Ersatzmitteilung in Ausnahmefällen) ist Voraussetzung für die Beförderung, wenn Sie mit dem Flugzeug, Schiff, Zug oder Bus einreisen. 

Stand: 22.12.2021

Darf ich ohne digitale Einreiseanmeldung mit dem Bus, Flugzeug oder Schiff aus einen Hochrisikogebiet über die Grenze nach Deutschland einreisen?

Grundsätzlich dürfen Sie ohne eine ausgefüllte Einreiseanmeldung nicht befördert werden. 

Hier können Sie nachlesen welche Ausnahmen von der Anmeldepflicht bestehen.

Mehr Informationen zur digitalen Einreiseanmeldung finden Sie hier. Die Coronavirus-Einreiseverordnung ist hier abrufbar.

Stand: 30.12.2021

Was mache ich, wenn ich keinen Zugang zu einem Computer oder Smartphone habe oder wenn die DEA-Website nicht erreichbar ist?

Sollte es Ihnen in Ausnahmefällen (zum Beispiel aufgrund mangelnder technischer Ausstattung oder wegen eines technischen Problems mit der Website) nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung durchzuführen, sind Sie verpflichtet, stattdessen eine sogenannte Ersatzmitteilung in Papierform vorzunehmen. Das entsprechende Formular können Sie hier herunterladen. Das ausgefüllte Formular ist auf Anforderung dem Beförderer oder der Behörde im Rahmen der Einreisekontrolle (in der Regel ist es die Bundespolizei) bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet auszuhändigen. Für die Beschaffung (Download und Ausdrucken) der Ersatzmitteilung sind Reisende selbst verantwortlich. Die Ersatzmitteilung wird dann an das für den Aufenthaltsort des Einreisenden zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet.

Wenn keine Anforderung zur Abgabe der Ersatzmitteilung erfolgt (durch Ihren Beförderer oder durch die zuständige Behörde im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung), sind Sie verpflichtet, spätestens 24 Stunden nach Einreise entweder die digitale Einreiseanmeldung nachzuholen oder die ausgefüllte Ersatzmitteilung per Post an folgende Adresse zu übermitteln:

Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim

Stand: 10.01.2022

Pendler

Gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung auch für Pendler?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung differenziert zwischen Grenzgängerinnen und Grenzgängern, Grenzpendlerinnen und -pendlern sowie Tagespendlerinnen und -pendlern:

Tagespendlerinnen und Tagespendler sind Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sind Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte ins Ausland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Diese Personengruppen sind von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Ein negativer Testnachweis muss zweimal pro Woche erbracht werden, wenn kein Impfnachweis oder Genesenennachweis vorliegt und die Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder auf dem Luftweg erfolgt. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendler und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis zweimal pro Woche erneuern müssen.

Stand: 23.12.2021

Welche Pflichten gelten für Tagespendler?

Tagespendlerinnen und Tagespendler, die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten sind bei Einreise nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen.

Von der Nachweispflicht sind Tagespendlerinnen und Tagespendler nicht befreit. Sie sind dazu verpflichtet, bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet, Virusvariantengebiet oder auf dem Luftweg entweder einen negativen Testnachweis (Antigen- oder PCR-Test bei Hochrisikogebieten, PCR-Test bei Virusvariantengebiten), ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis nachweisen zu können.

Stand: 13.01.2021 

Welche Ausnahmen können für Pendler durch Landesbehörden bei der Einreise vorgesehen werden?

Grenzpendlerinnern und Grenzpendler sind nach der Coronavirus-Einreiseverordnung bei Einreise nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder einem Virusvariantengebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Sie müssen, sofern sie keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, zweimal pro Woche einen negativen Testnachweis erbringen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen allerdings alle Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis zweimal pro Woche erneuern müssen. Je nach Bundesland können unterschiedliche Maßnahmen beziehungsweise Ausnahmen gelten. Wie die Regelungen an Ihrem Aufenthaltsort konkret umgesetzt werden, können Sie hier nachlesen.

Stand: 10.01.2022

Welche Behörde kann die Einreise ohne Testung gemäß der Ausnahme nach § 4 Absatz 2 Nummer 5 Coronavirus-Einreiseverordnung erlauben?

Die zuständige Behörde bestimmt sich nach § 54 des Infektionsschutzgesetzes nach dem jeweiligen Landesrecht.

Stand: 22.12.2021

Transportgewerbe

Welche Pflichten gelten für das Transportgewerbe? In welchen Fällen besteht für das Transportgewerbe keine Anmelde- und/oder Testpflicht?

Zur Gruppe der Personen, die beruflich andere Personen, Waren oder Güter grenzüberschreitend transportieren, zählen auch alle Mitglieder von Besatzungen und Crews.

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Ausnahmen von der Testpflicht gelten nur, wenn die betroffenen Personen keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, gelten die folgenden Pflichten:

Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet ist Transportpersonal von der Anmelde- und Testpflicht unabhängig von der Dauer des Aufenthaltes im Hochrisikogebiet oder in Deutschland ausgenommen.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden innerhalb des Hochinzidenzgebietes und/oder in Deutschland von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Es besteht allerdings keine Ausnahme bezüglich der Testpflicht. Transportpersonal muss bereits bei Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen können, ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Der Nachweis muss lediglich zweimal pro Woche erneuert werden. Kann ein solcher Testnachweis noch nicht bei Einreise mitgeführt werden, so muss diese Testung unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden und eine zweite Testung innerhalb einer Woche erfolgen, sofern sich die Person noch in Deutschland aufhält

Alle Ausnahmen sind an die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte geknüpft.

Stand: 10.01.2022

Gelten die Ausnahmen von der Testpflicht auch für Transportpersonal?

Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und nach Deutschland zurückkehren, sind bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte von der allgemeinen Testpflicht ausgenommen. 

Dies gilt nicht bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet.

Weitere Informationen zu den Ausnahmeregelungen für Beschäftigte im grenzüberschreitenden Personen-, Güter- und Warenverkehr finden Sie hier

Stand: 17.12.2021