Bundesministerium für Gesundheit

Reisen

Reisen während der Coronavirus-Pandemie ist anders als zuvor: Einreisende müssen aktuelle Regelungen wie Einreiseverbote oder die Quarantäne - oder Testpflicht beachten, damit das Virus nicht mitreist. Hier finden Sie Informationen über die geltenden Maßnahmen und Tipps zum sicheren Reisen.

Allgemeine Reisehinweise

Gibt es eine COVID-19-Reisewarnung?

Seit dem 1. Oktober 2020 gelten weltweit wieder differenzierte Reisehinweise für alle Länder. Die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder gilt nicht mehr. Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Bitte informieren Sie sich über aktuell geltende Einreisebestimmungen aller Länder auf der Website des Auswärtigen Amtes. Beachten Sie auch während der Reise die AHA+A-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Auch mit der Verwendung der Corona-Warn-App (A) können Sie einen Beitrag leisten, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Denn die App hilft dabei, festzustellen, ob Sie in Kontakt mit einer infizierten Person waren und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann.

Stand: 25.10.2021

Wo finde ich Informationen zum Thema Reisen?

Welche Regelungen zum Thema Reisen und Urlaub gelten, erfahren Sie hier.

Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne finden Sie hier.

Stand: 02.11.2021

Welche Regelungen gelten im öffentlichen Nah- und Fernverkehr?

Seit dem 18. November 2021 gilt im öffentlichen Nah- und Fernverkehr die 3G-Regel. Das bedeutet, dass alle Personen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, einen Nachweis vorlegen können müssen, der bestätigt, dass sie entweder gegen COVID-19 geimpft, nach einer COVID-19-Erkrankung genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. Als Testnachweis für Ungeimpfte gilt ein Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden alt ist oder ein PCR-Test, der nicht länger als 48 Stunden zurückliegt.

Stand: 24.11.2021

Was muss ich beim Reisen mit dem Zug oder mit dem Flugzeug beachten?

Bund und Länder rufen dazu auf, nicht erforderliche Reisen weiterhin generell zu vermeiden. Tragen Sie in S-Bahnen und Zügen, im Bahnhof, am Bahnsteig und an den Haltestellen sowie auf dem Flughafengelände und im Flugzeug bitte eine OP-Maske oder Masken der Standards FFP2, FFP3 oder KN95 und N95. Bitte beachten Sie bezüglich der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr die Verordnungen der Bundesländer. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Reisenden und zum Personal sollte stets eingehalten werden. Die Deutsche Bahn stellt auf ihrer Internetseite viele Tipps zum sicheren Reisen bereit.

Seit dem 18. November 2021 gilt im öffentlichen Nah- und Fernverkehr die 3G-Regel. Das bedeutet, dass alle Personen, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, einen Nachweis vorlegen können müssen, dass sie entweder gegen COVID-19 geimpft, nach einer COVID-19-Erkrankung genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. Als Testnachweis für Ungeimpfte gilt ein Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden alt ist oder ein PCR-Test, der nicht länger als 48 Stunden zurückliegt.

Im Flugzeug sollten unnötige Schlangenbildungen, zum Beispiel vor der Bordtoilette, vermieden werden. Beim Ein- und Aussteigen und an den Flughäfen gelten die jeweiligen nationalen Hygienebestimmungen. Halten Sie sich insgesamt bitte an die Verhaltensregeln, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind (Abstand, Hygieneregeln, Alltag mit Maske). So kann jede und jeder auch beim Reisen einen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Ergänzt wird diese Formel durch "A" und "L". Dies steht einerseits für die Corona-Warn-App, die hilft, Infektionsketten zu durchbrechen und für das regelmäßige Lüften von Innenräumen. Weitere Informationen und was Sie beim Reisen berücksichtigen sollten, finden Sie auch im Artikel Aktuelle Informationen für Reisende.

Beachten Sie auch die allgemeine Nachweispflicht, die im Rahmen der Aktualisierung der Einreiseverordnung am 1. August 2021 eingeführt wurde: Demnach gilt die Nachweispflicht (Test-, Impf- oder Genesenennachweis) für alle Einreisenden, unabhängig von der Art der Einreise (zum Beispiel Flugzeug, Zug, Auto, Bus oder Schiff). Diese Nachweispflicht gilt auch unabhängig davon, wo Sie sich vor Ihrer Einreise nach Deutschland aufgehalten haben.

Beachten Sie auch die aktuellen Regelungen für Geimpfte und Genesene.

Stand: 24.11.2021

 

 

Gelten für Kinder die gleichen Reisebestimmungen, wie für Erwachsene?

Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet oder einem Hochrisikogebiet unterliegen alle Kinder, egal in welchem Alter, der Meldepflicht. Kinder bis 6 Jahren sind von der Testpflicht nach Einreise befreit. Bei Kindern über 6 Jahren gilt die allgemeingültige Testpflicht.

Stand 20.09.2021

Müssen sich vollständig geimpfte Personen bei Kontakt mit Erkrankten oder als Reiserückkehrende aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet in Quarantäne begeben?

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Empfehlungen zur Quarantäne von Kontaktpersonen dahingehend angepasst, dass für symptomlose enge Kontaktpersonen mit einer vollständig abgeschlossenen Immunisierung eine Quarantänepflicht grundsätzlich nicht mehr erforderlich ist. Ein Selbstmonitoring von möglichen Symptomen oder der Körpertemperatur wird allerdings weiterhin empfohlen (mehr dazu lesen Sie hier).

Bei den aktuellen Reise-Schutzmaßnahmen sind vollständig Geimpfte, ebenso wie Genesene, von der Quarantänepflicht bei der Rückreise nach Deutschland aus einem Hochrisikogebiet ausgenommen. Allerdings müssen auch sie bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet gilt: Auch vollständig geimpfte und genesene Personen müssen in der Regel eine 14-tägige Quarantäne absolvieren. Ein Freitesten ist nicht möglich. Welche Länder oder Regionen als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet gelten, listet das Robert Koch-Institut auf seiner Website auf.

Das Robert Koch-Institut geht nach neuesten Erkenntnissen davon aus, dass das Risiko, das Coronavirus zu übertragen, bei infizierten, aber vollständig geimpften Personen stark vermindert ist. Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass einige Menschen nach Kontakt mit SARS-CoV-2 trotz Impfung (asymptomatisch) PCR-positiv sind und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden. Durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen kann dieses Risiko weiterhin zusätzlich reduziert werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher, auch nach der Corona-Schutzimpfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (AHA+L) weiterhin einzuhalten, solange das Infektionsgeschehen noch so dynamisch ist wie zurzeit und alle Maßnahmen einzuhalten, die dazu dienen, die Pandemie zu bekämpfen und alle Menschen bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen. Daher sollen als Vorsichtsmaßnahme – bis zum Vorliegen weiterer Studiendaten – auch Geimpfte bei Kontakt mit Erkrankten oder als Reiserückkehrende aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet (mehr zum Thema Kontaktpersonen hier) die Infektionsschutzmaßnahmen beachten.

Stand: 26.11.2021

Testpflicht bei Flug-Einreisen

Für wen gilt die neue Testpflicht?

Alle Einreisenden, die per Flugzeug in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen, müssen sich verpflichtend vor Abreise testen lassen. Von der Testpflicht sind Personen unter 12 Jahren und Crews ausgenommen. Ein Impf- oder Genesenennachweis kann den Test bei Einreise ersetzen.

Wenn sich der oder die Reisende innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvariantengebiet aufgehalten hat, ist die Testung für alle Personen ab 12 Jahren (auch Geimpfte und Genesene) verpflichtend. 

Eine detaillierte Übersicht über die Ausnahmen der Testpflicht bei Reisen finden Sie auf der Website des Bundesministerium für Gesundheit.

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 26.11.2021

Wo und von wem werden die Tests durchgeführt? Was mache ich, wenn ich im Ausland nicht an einen Test komme?

Die Testung erfolgt an den zugelassenen Stellen im Ausland.

Dazu gehören nach der Coronavirus Testverordnung  § 1 Absatz 1

  1. die zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (zum Beispiel Apotheken, Rettungs- und Hilfsorganisationen, medizinische Labore) und die von ihnen betriebenen Testzentren 
  2. vom öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragte Testzentren
  3. Arztpraxen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren

Wenn den zu befördernden Personen die Erlangung eines Testnachweises nicht möglich ist, können Beförderer vor Abreise eine den Anforderungen entsprechende Testung durchführen oder durchführen lassen und im Fall einer Negativtestung eine Beförderung vornehmen.

Der Nachweis kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form erbracht werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Stand: 16.11.2021

Wann muss man sich vor Abreise testen lassen?

Der Test muss bereits bei der Abreise vorgelegt werden können. Die Durchführung des Tests darf maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegen – für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Schnelltests auf 24 Stunden.

Stand: 05.11.2021 

Wer zahlt die Tests, die im Zuge der Einreiseverordnung gemacht werden müssen?

Die Reisenden tragen die Kosten der Tests grundsätzlich selbst.

Stand: 04.11.2021

Was, wenn der Test positiv ausfällt? Kann ich dann nicht zurück nach Deutschland?

In dem Fall, dass ihr Test positiv ausfällt, wird dringend zu einer sofortigen Selbstisolation geraten. Eine Beförderung sollte zum Schutz weiterer Passagiere und des Beförderungspersonals nicht in Anspruch genommen werden.

Es besteht kein generelles Einreiseverbot für positiv getestete Personen. Eine Beförderung durch die Beförderungsunternehmen auf dem Luftweg sowie jede Beförderung aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist bei einem positiven Testergebnis jedoch untersagt. Eine Isolierung nach den örtlichen Vorschriften ist auf eigene Verantwortung durchzuführen.

Einreisen im Individualverkehr bleiben dagegen möglich. Die Daten der Personen, die mit positivem Testergebnis einreisen, werden jedoch bei einer etwaigen Grenzkontrolle aufgenommen und an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Stand: 05.11.2021

Wer zahlt die Quarantäne im Urlaubsland?

In der Regel trägt die oder der Reisende die dafür entstehenden Kosten selbst. Die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen richten sich nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sich die Person im Ausland aufhält.

Stand: 04.11.2021

Gilt die Testpflicht nur für Flugreisende oder auch für Reisen mit dem Auto?

Mit der Aktualisierung der Coronavirus-Einreiseverordnung zum 1. August 2021 gilt die allgemeine Testpflicht für sämtliche Einreisen.

Wenn Sie nachweisen können, dass Sie vollständig geimpft sind oder eine Corona-Erkrankung überstanden haben und als genesen gelten, entfällt die Testpflicht in einigen Fällen. 

Stand: 27.10.2021

Welche Tests werden anerkannt?

Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt. Antikörper-Tests werden nicht anerkannt.

Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Hierzu zählen Tests, die verglichen mit PCR-Tests, eine ≥80% Sensitivität und ≥97% Spezifität erreichen. Die Leistungsparameter von Antigen-Schnelltests werden stets in Bezug zu den Leistungsparametern einer PCR gesetzt und variieren von Hersteller zu Hersteller (siehe Packungsbeilage zum Antigen-Schnelltest). Um die Leistung solcher Antigen-Schnelltests zu optimieren, sollten Antigen-Schnelltests nicht von Laien, sondern ausschließlich von geschulten Anwendern unter strikter Einhaltung der Anweisungen des Herstellers durchgeführt werden.

Der Testnachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument (zum Beispiel im Digitalen COVID-Zertifikat der EU), jeweils in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache zu erbringen. Für den Abgleich der Mindestkriterien durch die zuständigen Gesundheitsbehörden müssen Angaben zum Hersteller der Antigen(schnell)-Tests ersichtlich sein.

Detaillierte Informationen finden Sie auch auf der Website des Robert Koch-Instituts.

Stand: 17.11.2021

Wie wird die Testpflicht durchgesetzt?

Die Beförderer kontrollieren bei Einreise auf dem Luftweg oder aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet das Vorliegen eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel die Bundespolizei) die Vorlage eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises anfordern.

Stand: 25.11.2021

 

Wer registriert die Testergebnisse?

Die Meldepflicht des Infektionsschutzgesetzes für Testergebnisse gilt für die in § 8 Infektionsschutzgesetz (IfSG) genannten Personen und Stellen in Deutschland.

Stand: 25.11.2021

Digitale Einreiseanmeldung (DEA)

Was ist die digitale Einreiseanmeldung (DEA)?

Zur Entlastung der Gesundheitsämter und zur Unterstützung der bestehenden Prozesse der Quarantäneüberwachung hat die Bundesregierung die Digitale Einreiseanmeldung (DEA) entwickelt, welche die bisherige papierbasierte Erfassung und Verarbeitung der Daten von Reisenden mit sogenannten Aussteigekarten ersetzt. Diese ist nach den am 8. November 2020 in Kraft getretenen Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit von allen Reisenden auszufüllen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben und die nicht unter einen der ausgewiesenen Ausnahmetatbestände fallen. Die Pflicht zur Nutzung der digitalen Einreiseanmeldung begann am 8. November 2020 um 18 Uhr, die Anwendung ist über diese Website erreichbar.

Stand: 05.11.2021

Wie funktioniert die digitale Einreiseanmeldung? Wer kann meine Daten sehen?

Zur Anmeldung besuchen die Reisenden die Website und geben die Informationen zu ihren Aufenthalten der letzten 10 Tage an. Sollte sich darunter ein Risikogebiet befinden, wird die reisende Person dazu aufgefordert, ihre persönlichen Daten und den Aufenthaltsort für die Dauer der notwendigen Quarantäne anzugeben. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhält die reisende Person eine PDF-Datei als Bestätigung.

Hat sich die reisende Person in den letzten 10 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten, wird der Prozess der Anmeldung vorzeitig beendet und keine Bestätigung ausgestellt, da dies nicht zur Einreise nötig ist. Minderjährige Mitreisende müssen keine eigene Anmeldung durchführen, sondern können gemeinsam bei der Anmeldung der verantwortlichen erwachsenen mitreisenden Person angegeben werden.

Die erhobenen Daten der Reisenden werden anhand des angegebenen Aufenthaltsortes in Deutschland automatisch dem zuständigen Gesundheitsamt zugeordnet und nur diesem zugänglich gemacht. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, 14 Tage nach Einreise werden die Daten automatisch gelöscht.

Stand: 18.11.2021

Zu welchem Zeitpunkt bin ich verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen?

Bereits vor der Einreise muss die digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Auf diesem Einreiseportal geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. 

Stand: 26.10.2021

Gibt es Ausnahmen von der Pflicht, eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen?

Ja. Folgende Personengruppen sind unter anderem von dieser Pflicht ausgenommen:

  • Personen, die lediglich durch ein Hochrisikogebiet oder Virusvarianten durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren.

Weitere ausführliche Informationen zur digitalen Einreiseanmeldung finden Sie hier.

Stand: 29.09.2021

Welches Ziel verfolgt die digitale Einreiseanmeldung?

Die Digitalisierung der bisher über Aussteigekarten erfolgenden Einreiseanmeldungen aus dem Ausland entlastet die Gesundheitsämter. Sie erfahren schnell und zuverlässig, wer in ihrem Zuständigkeitsbereich aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet kommt und sich in Quarantäne begeben muss. Damit kann besser vermieden werden, dass durch Einreisen in Deutschland neue Infektionsherde entstehen.

Stand: 26.11.2021

Wann muss ich die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen?

Die Anmeldung ist vor der Abreise aus einem Risikogebiet vorzunehmen. Die Vorlage einer Bestätigung über die erfolgte digitale Einreiseanmeldung (oder einer vollständig ausgefüllten Ersatzmitteilung in Ausnahmefällen) ist Voraussetzung für die Beförderung, wenn Sie mit dem Flugzeug, Schiff, Zug oder Bus einreisen. 

Stand: 08.11.2021

Darf ich ohne digitale Einreiseanmeldung mit dem Bus, Flugzeug oder Schiff aus einen Hochrisikogebiet über die Grenze nach Deutschland einreisen?

Wenn Sie aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet einreisen und nicht unter eine dieser Ausnahmen

  • Personen, die lediglich durch ein Hochrisikogebiet oder Virusvarianten durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs mit Nachbarstaaten weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Personen, die beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren

fallen, dürfen Sie ohne eine ausgefüllte Einreiseanmeldung nicht befördert werden. 

Mehr Informationen zur digitalen Einreiseanmeldung finden Sie hier. Die Coronavirus-Einreiseverordnung ist hier abrufbar.

Stand: 26.11.2021

Was mache ich, wenn ich keinen Zugang zu einem Computer oder Smartphone habe oder wenn die DEA-Website nicht erreichbar ist?

Sollte es Ihnen in Ausnahmefällen (zum Beispiel aufgrund mangelnder technischer Ausstattung oder wegen eines technischen Problems mit der Website) nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung durchzuführen, sind Sie verpflichtet, stattdessen eine sogenannte Ersatzmitteilung in Papierform vorzunehmen. Das entsprechende Formular können Sie hier herunterladen. Das ausgefüllte Formular ist auf Anforderung dem Beförderer oder der Behörde im Rahmen der Einreisekontrolle (in der Regel ist es die Bundespolizei) bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet auszuhändigen. Für die Beschaffung (Download und Ausdrucken) der Ersatzmitteilung sind Reisende selbst verantwortlich. Die Ersatzmitteilung wird dann an das für den Aufenthaltsort des Einreisenden zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet.

Wenn keine Anforderung zur Abgabe der Ersatzmitteilung erfolgt (durch Ihren Beförderer oder durch die zuständige Behörde im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung), sind Sie verpflichtet, spätestens 24 Stunden nach Einreise entweder die digitale Einreiseanmeldung nachzuholen oder die ausgefüllte Ersatzmitteilung per Post an folgende Adresse zu übermitteln:

Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim

Stand: 26.11.2021 

Pendler

Gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung auch für Pendler?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung differenziert zwischen Grenzgängerinnen und Grenzgängern, Grenz- sowie Tagespendlerinnen und -pendlern:

Tagespendlerinnen und Tagespendler sind Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sind Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte ins Ausland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Diese Personengruppen sind von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Ein negativer Testnachweis muss zweimal pro Woche erbracht werden, wenn kein Impfnachweis oder Genesenennachweis vorliegt und die Einreise aus einem Hochrisikogebiet, Virusvariantengebiet oder auf dem Luftweg erfolgt.

Stand: 17.11.2021

Welche Pflichten gelten für Tagespendler?

Tagespendlerinnen und Tagespendler, die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten sind bei Einreise nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen.

Von der Nachweispflicht sind Tagespendlerinnen und Tagespendler nicht befreit. Sie sind dazu verpflichtet, bei Einreise entweder einen negativen Testnachweis, ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis nachweisen zu können.

Stand: 27.10.2021 

Welche Ausnahmen können für Pendler durch Landesbehörden vorgesehen werden?

Grenzpendlerinnern und Grenzpendler sind nach der Coronavirus-Einreiseverordnung bei Einreise nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder einem Virusvariantengebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Sie müssen, sofern sie keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, zweimal pro Woche einen negativen Testnachweis erbringen. Je nach Bundesland können unterschiedliche Maßnahmen beziehungsweise Ausnahmen gelten. Wie die Regelungen an Ihrem Aufenthaltsort konkret umgesetzt werden, können Sie hier nachlesen.

Stand: 04.11.2021

Welche Behörde kann die Einreise ohne Testung gemäß der Ausnahme nach § 4 Absatz 2 Nummer 5 Coronavirus-Einreiseverordnung erlauben?

Die zuständige Behörde bestimmt sich nach § 54 des Infektionsschutzgesetzes nach dem jeweiligen Landesrecht.

Stand: 11.11.2021

Transportgewerbe

Welche Pflichten gelten für das Transportgewerbe? In welchen Fällen besteht für das Transportgewerbe keine Anmelde- und/oder Testpflicht?

Zur Gruppe der Personen, die beruflich andere Personen, Waren oder Güter grenzüberschreitend transportieren, zählen auch alle Mitglieder von Besatzungen und Crews.

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Ausnahmen von der Testpflicht gelten nur, wenn die betroffenen Personen keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, gelten die folgenden Pflichten:

Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet, ist Transportpersonal von der Anmelde- und Testpflicht unabhängig von der Dauer des Aufenthaltes im Hochrisikogebiet oder in Deutschland ausgenommen.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet unterliegt das Transportpersonal einer Anmelde- und Testpflicht.

Alle Ausnahmen sind an die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte geknüpft.

Stand: 09.11.2021

Gelten die Ausnahmen von der Testpflicht auch für Transportpersonal?

Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und nach Deutschland zurückkehren, sind bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte von der allgemeinen Testpflicht ausgenommen. 

Dies gilt nicht bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet.

Weitere Informationen zu den Ausnahmeregelungen für Beschäftigte im grenzüberschreitenden Personen-, Güter- und Warenverkehr finden Sie hier

Stand: 16.11.2021