GebärdenspracheLeichte SpracheAudioinhalteDownloads

Sprache wählen

Deutsch

Eine Seite des Bundesministeriums f. Gesundheit

Bundesministerium für Gesundheit
empty
Körperliche Gesundheit
14:52 Uhr · 26. November 2020

Hohe Fallzahlen: Welche Maßnahmen im Herbst und Winter wichtig sind

Die hohe Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen fordert Einschränkung des täglichen Lebens. Nach Monaten der Ausnahmesituation ist Überdruss verständlich, er sollte jedoch nicht unser Verhalten bestimmen. Rücksicht und Zusammenhalt können uns gut durch diese herausfordernde Zeit bringen.

Zusammenhalt trotz hoher Fallzahlen
Bild: Shutterstock / fizkes

Das Virus breitet sich weiter aus

Bei hohen und steigenden Fallzahlen sollten wir darauf achten, uns an die geltenden Verhaltensregeln zu halten und Symptome ernst zu nehmen. Nur, wenn wir achtsam bleiben, können wir uns und andere vor einer Infektion schützen. Das neuartige Coronavirus ist nicht nur für Risikogruppen eine Gefahr, sondern kann jeden schwer treffen. 

Welche Regeln gelten gerade?

Die Regeln werden immer wieder an die jeweilige regionale Situation angepasst. Regionale Abweichungen sollten kein Anlass zum Frust sein - die Reaktionen vor Ort ermöglichen, dass strenge Maßnahmen nicht auf ganz Deutschland angewandt werden müssen, sondern nur in den betroffenen Gebieten. Umso wichtiger ist es, die aktuellen Regelungen an Ihrem Aufenthaltsort zu kennen.  Eine Orientierung bietet überall und jederzeit die AHA-Formel:

AHA – das beste Mittel gegen das Virus

Die wichtigsten Regeln, die weiterhin gelten, umfasst die AHA-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und Händewaschen) und Alltagsmasken tragen, wann immer der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ergänzt wird die Formel durch ein A und ein L. Das A steht für die (Corona-Warn-)App, mit der Menschen anonym und schnell darüber informiert werden können, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden. Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie auch hier. Das L für Lüften bedeutet, dass wir zusätzlich zu den Verhaltensregeln auf eine regelmäßige Belüftung der Innenräume achten sollten: Da sich das Virus auch über Aerosole verbreitet, kann ein guter Luftaustausch eine Ansteckung verringern. 

Aktiv werden: Jeder kann helfen

Ihr Beitrag kann einen Unterschied machen, wie andere durch die nächsten Monate kommen. Wer sich ehrenamtlich engagiert oder Hilfsangebote in Anspruch nimmt, erfährt gesellschaftlichen Zusammenhalt aus erster Hand. Unsere Rubrik Handeln bietet einen Überblick über Hilfsinitiativen, die im Zusammenhang mit der Pandemie entstanden sind. Bringen Sie sich nach Ihren Möglichkeiten ein und erleichtern Sie sich und anderen den Alltag trotz Pandemie-Einschränkungen. 

Nicht verunsichern lassen und in Ruhe Fakten prüfen

Im Internet kursieren immer wieder Falschmeldungen zum Thema COVID-19, die teilweise bewusst Ängste und Unsicherheit schüren. Orientieren Sie sich bei der Suche nach verlässlichen Informationen an geprüften Quellen wie beispielsweise dem Bundesgesundheitsministerium, dem Robert Koch-Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit dem Angebot www.infektionsschutz.de. Prüfen Sie, wer hinter Informationen im Internet steht und welche Ziele die Anbieter verfolgen.  

Psychische Gesundheit ernst nehmen und Hilfe suchen

Wenn Sie sich durch die aktuelle Situation belastet fühlen, suchen Sie sich Unterstützung und Beratung bei Freunden, Familie und qualifizierten Stellen. Die Offensive Psychische Gesundheit bietet eine Übersicht über bestehende Hilfsangebote. Halten Sie den Kontakt zu und Familie und Bekannten auch über Telefon und Internet aufrecht.