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Ältere Menschen
15:39 Uhr · 13. Mai 2020

In Bewegung bleiben

Körperliches Training fördert Selbstständigkeit und Gesundheit, emotionales Wohlbefinden und geistige Aktivität. Schon 30 Minuten Training an fünf Tagen in der Woche können ein großer Gewinn sein.

Bild: Getty Images/ Westend61

Körperliches Training fördert Selbstständigkeit und Gesundheit, emotionales Wohlbefinden und geistige Aktivität. Für ältere und somit zur Risikogruppe gehörende Menschen ist es wichtig, Bewegung in den Alltag zu integrieren. So können Sie Ihre Gesundheit aktiv fördern. Das tut gut und hilft, Stress und Anspannungen zu bewältigen, die durch die Einschränkungen und Veränderungen im Alltag vielleicht entstanden sind. Schon 30 Minuten Training an fünf Tagen in der Woche können ein großer Gewinn sein und die Gesundheit sowie das psychosoziale Wohlbefinden in Zeiten der Coronavirus-Pandemie positiv beeinflussen. Diese Trainingsdauer entspricht den nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung für ältere Erwachsene. Sie werden sehen: Es ist gar nicht so schwer, etwas mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Suchen Sie sich ein paar Übungen aus, die Ihnen Spaß machen. Fangen Sie mit kleinen Übungseinheiten an und steigern sie Ihr Pensum nach und nach. Wir haben für Sie einige Tipps und Empfehlungen zusammengestellt: 

Übungen für zuhause 

Versuchen Sie z. B. (Hocker-)Gymnastik, gezielte Geh- und Gleichgewichtsübungen (Tai-Chi, Yoga) und leichtes Krafttraining (mit Hanteln) zuhause durchzuführen. Es kann übrigens auch helfen, sich zu Musik zu bewegen oder zu tanzen, um körperlich leistungsfähig und beweglich zu bleiben. 

Diese Übungen zeigen Ihnen: Bewegung ist keine Frage des Alters, sondern eine Aufgabe im Alter. Übungen, die Sie einfach und unkompliziert zuhause umsetzen können, finden Sie z. B. auf der Website der BZgA hier und hier. Tipps für Übungen, um Kraft und Balance zu stärken, gibt es unter dem folgenden Link: https://service.bzga.de/pdf.php?id=1bc1083bbe64394f92d6658441a68985

Bewegung in jeder Lebenslage

Auch wenn Sie z. B. Bewegungseinschränkungen haben oder in einem Heim leben, ist es möglich, sich körperlich aktiv zu betätigen. Gerade jetzt, wo Sie vielleicht weniger Besuch empfangen können, gibt es neue Kraft und Energie, sich regelmäßig zu bewegen. Achten Sie am besten immer wieder darauf, dass Sie sich genügend bewegen – selbst wenn Sie auf einen Rollator angewiesen sind. Fordern Sie sich, ohne dass Sie sich überfordern. Sprechen Sie auch mit dem Arzt bzw. der Ärztin oder der Pflegekraft, was Ihnen derzeit besonders guttut bzw. guttun könnte. Sie werden erkennen: Bewegung und Sport regelmäßig auszuüben gibt Ihnen das Gefühl, dass Sie Ihren Körper besser kontrollieren und selbst etwas für Ihre körperliche und seelische Gesundheit tun können. Tipps und Übungen für Menschen mit Bewegungseinschränkungen finden Sie hier.

Entspannung tut gut

Kombinieren Sie Ihr Training am besten mit Entspannungsübungen, die Ihnen helfen, Stress und Anspannung in Zeiten der Coronavirus-Pandemie zu bewältigen. Es ist angenehm, nach einer Trainingseinheit mit kurzen wohltuenden Übungen wie z. B. einer Traumreise oder Meditation zu entspannen. Anleitungen dazu finden Sie hier.