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Eine Seite des Bundesministeriums f. Gesundheit

Bundesministerium für Gesundheit

Ältere Menschen

Seniorinnen und Senioren sind durch Corona besonders gefährdet. Alles was Sie und ihre Angehörigen jetzt wissen müssen, können Sie hier nachlesen.

Wie kann ich persönliche Kontakte aufrechterhalten?

Eine gute Möglichkeit ist es, den Kontakt zu anderen und insbesondere zu den Angehörigen über regelmäßige (Video-)Telefonate oder das Internet aufrechtzuerhalten. Bei einem persönlichen Treffen mit Menschen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Sie sich besonders streng an die allgemein geltenden Maßnahmen halten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Auch der Ort des Treffens ist entscheidend – an der frischen Luft ist das Infektionsrisiko geringer als in geschlossenen Räumen. Falls Sie sich nicht draußen treffen können, öffnen Sie regelmäßig die Fenster und sorgen Sie für gute Luftzirkulation im Raum. Vermeiden Sie körperlichen Kontakt, zum Beispiel Händeschütteln und Umarmungen.

Stand: 17.06.2021

Dürfen Großeltern noch Besuch von ihren Enkeln oder Kindern empfangen?

Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens rufen Bund und Länder dazu auf, nicht erforderliche Besuche derzeit zu vermeiden. 

Beachten Sie dazu auch das aktuelle Infektionsschutzgesetz.

Achten Sie vor allem bei Treffen mit älteren Personen und Personen mit Vorerkrankungen verstärkt darauf, sich dabei besonders streng an die allgemein geltenden Vorsichtsmaßnahmen zu halten: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen. Alten- und Pflegeheime haben eigene Regelungen, wie Besuche vor Ort stattfinden können. Wie etwa das Tragen einer FFP2/FFP3- oder KN95/N95-Maske, gegebenenfalls mit einer verpflichtenden Testung vor jedem Besuch. Kinder und Jugendliche zwischen sechs bis 16 Jahren sollten eine medizinische Maske beim Besuch ihrer Großeltern tragen. Bitte erkundigen Sie sich daher im Voraus, was zu beachten ist. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Coronavirus für ältere Menschen eine besondere Gefahr darstellt und sie besonders geschützt werden müssen.   

Stand: 21.05.2021

Weshalb gehöre ich ab einem Alter von 60 Jahren zur Risikogruppe?

Bei Personen im Alter von über 60 Jahren ist das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs größer. Bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem können Personen über 60 eher schwer erkranken (Immunseneszenz). Zudem können Symptome wie Fieber, die als Reaktion auf eine Infektion auftreten, bei älteren Personen schwächer auftreten oder fehlen, weswegen diese häufig auch später eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Stand: 31.05.2021

Wie kann ich mich als älterer Mensch besonders schützen?

Personen mit Vorerkrankungen und hohen Alters haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus und sollten sich deshalb besonders schützen. Die Corona-Schutzimpfung hilft dabei, sich und andere Personen zu schützen. Das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs der COVID-19- Erkrankung kann durch eine Impfung drastisch reduziert werden.

Darüber hinaus rufen Bund und Länder weiterhin dazu auf, bei persönlichen Treffen weiterhin auf die allgemein geltenden Vorsichtsmaßnahmen zu achten, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen.

Menschen, die zur Risikogruppe gehören, sollten verstärkt darauf achten, nur eine geringe Zahl an Besucherinnen und Besuchern zu empfangen und sich möglichst mit denselben Personen zu treffen. Beschränken Sie die Besuchsdauer und planen Sie Ihre Treffen am besten an der frischen Luft – draußen ist das Infektionsrisiko geringer als in geschlossenen Räumen. Falls Sie sich nicht draußen treffen können, öffnen Sie regelmäßig die Fenster und sorgen Sie für gute Luftzirkulation im Raum. Vermeiden Sie engen körperlichen Kontakt, der das Risiko einer Tröpfcheninfektion mit sich bringt. Rufen Sie zunächst bei Arztpraxen oder Apotheken an, bevor Sie persönlich dort erscheinen und lassen Sie sich Medikamente oder Rezepte im Idealfall von Kontaktpersonen bringen. Nehmen Sie zudem Angebote zu Ihrer Unterstützung durch Freunde und Familie oder weitere Initiativen wahr.

Stand: 09.06.2021

 

Wie gefährdet sind Menschen mit Vorerkrankungen?

Nicht bei jeder Person, die unter einer Vorerkrankung leidet, verläuft eine Infektion mit dem Coronavirus schwer. Die Aussagen zu Vorerkrankungen als Risikofaktoren basieren vielmehr auf mathematischen Aussagen zu Wahrscheinlichkeiten. Zu den Risikofaktoren gehören unter anderem Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Lunge, Lebererkrankungen, Zuckerkrankheit oder Krebs. Auch ein durch Medikamente (z. B. Cortison) herabgesetztes Immunsystem, starkes Übergewicht und eine durch Rauchen belastete Lunge sind Risikofaktoren. Verschiedene Risikofaktoren können sich auch gegenseitig verstärken. Das heißt, dass ältere Personen mit Vorerkrankungen und anderen Risikofaktoren ganz besonders darauf achten müssen, sich nicht anzustecken. Mit der Befolgung der AHA-Formel: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen, kann jeder und jede einen Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Bei Fragen zum eigenen Krankheitsbild sollte Kontakt mit der betreuenden Ärztin oder dem betreuenden Arzt aufgenommen werden.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Ältere Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen müssen sich besonders schützen.

Stand: 23.06.2021

 

Ich bin chronisch krank. Was muss ich beachten, wenn ich mich mit COVID-19 infiziere?

Chronisch Erkrankte sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, dass eine Infektion mit dem Coronavirus einen schweren Verlauf nimmt. Hier erfahren Sie mehr dazu, wie Sie sich als Risikopatient am besten schützen. Wenn sich bei Ihnen erste Anzeichen einer Infektion zeigen, bleiben Sie bitte zunächst zuhause und vermeiden Sie weitere Kontakte. Rufen Sie Ihre Haus- oder Facharztpraxis an oder, falls diese nicht erreichbar ist, kontaktieren Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117. Wenn Sie akut an Krebs erkrankt sind, ist in der Regel der Nutzen der Behandlung (Operation, Chemo- oder Strahlentherapie) größer als das Risiko einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus. Sprechen Sie mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt darüber. Bei Schwierigkeiten, einen Untersuchungs- oder Behandlungstermin zu bekommen, hilft Ihnen der Krebsinformationsdienst weiter. Sie erreichen die Stelle telefonisch unter 0800-420 30 40 oder per Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de. Sollten Sie auf eine Dialyse angewiesen sein, kontaktieren Sie bei Infektionsverdacht ihr Dialysezentrum telefonisch und besprechen Sie das weitere Vorgehen. Ist der Verdacht begründet, kümmert sich das Zentrum oder ein Krankenhaus darum, dass die Dialyse unter Schutzbedingungen durchgeführt werden kann.

Stand: 28.05.2021

Wo kann ich Hilfe erhalten? Z. B. bei alltäglichen Besorgungen?

Es haben sich einige nachbarschaftliche Initiativen gegründet, bei denen Sie als Hilfsbedürftige oder Hilfsbedürftiger Unterstützung erhalten können. Eine Übersicht von Initiativen finden Sie hier.

Stand: 07.04.2021

Wie kann ich mich trotz Corona fit halten?

Im Zuge der Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie, wurde der Amateursportbetrieb sowie alle öffentlichen und privaten Sportanlagen geschlossen. Eine Ausnahme bilden die Sportarten, die alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand getrieben werden können. Beachten Sie dazu die aktuellen Regelungen des Bevölkerungsschutzgesetzes. Trainieren Sie also möglichst oft draußen.

Eine weitere Ausnahme gilt für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres. Diese dürfen im Freien in einer Gruppe von bis zu 5 Kindern zuzüglich einer betreuenden Person kontaktlos Sport betreiben.

Noch mehr Tipps, wie Sie während der Pandemie Sport treiben können und Ihr Immunsystem stärken, erhalten Sie in unserem Artikel Fit bleiben und die Pandemie gut überstehen. Außerdem gibt es aktuell zahlreiche Online-Fitnessangebote für zuhause. Beispiele sind Gesund aktiv älter werden oder die Aktion Gemeinsam fit - TEAMGEIST für Menschen mit Demenz. Zu Letzterem finden Sie hier alle Übungen dieser Reihe sowie Anleitungen zum Ausdrucken. Dort finden Sie auch Bewegungsvideos, mit denen sich Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen auch zuhause im Team fit halten können.

Stand: 04.06.2021

Wie bekomme ich Medikamente? Kann ich zur Apotheke gehen?

Wenn Sie Medikamente benötigen, rufen Sie zunächst in Ihrer Arztpraxis bzw. Ihrer Apotheke an. Oft ist es möglich, Medikamente per Telefon oder Internet zu bestellen. Diese können dann zu Ihnen nach Hause geliefert werden. Wenn Sie sich in die Arztpraxis oder zur Apotheke begeben, achten Sie auch hierbei auf die allgemein geltenden Vorsichtsmaßnahmen, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind: Abstand halten (mindestens 1,5 Meter), Hygieneregeln beachten (richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen) und im Alltag Maske tragen.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Gut versorgt mit Arzneimitteln.

Stand: 27.05.2021

Wie kann ich Menschen mit Demenz helfen, die Pandemie zu überstehen?

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft informiert auf ihrer Website umfangreich über den Umgang mit an Demenz Erkrankten. Weitere Tipps finden Sie in unserem Artikel Demenz und Pflege – gemeinsam die Pandemie meistern.

Stand: 12.04.2021

Wie kann ich meinen Angehörigen helfen, die in einem Heim leben? Wie kann ich aktuell Kontakt zu ihnen aufnehmen, damit sie nicht vereinsamen?

Der Mindestabstand sowie das Tragen einer Maske sind in Pflege- und Altenheimen grundsätzlich vorgesehen. Empfohlen werden sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards FFP2/FFP3 oder KN95/N95. Für Besucherinnen und Besucher in Regionen mit erhöhter Inzidenz ist außerdem eine verpflichtende Testung angeordnet. Weitere Maßnahmen ergreifen die Pflegeheime und Länder selbst.

Informieren Sie sich hier, was Sie beim Besuch in Alten- und Pflegeheimen in Ihrem Bundesland zu beachten haben und bitte erkundigen Sie sich über die vor Ort geltenden Regelungen. Wenn Sie sich krank fühlen oder im Heim Ihres Angehörigen derzeit kein Besuch gestattet ist, haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, den Kontakt über regelmäßige (Video-)Telefonate oder das Internet aufrecht zu erhalten.

Stand: 31.05.2021

Welche Maske soll ich als vorerkrankte Person tragen?

Alltagsmasken erbringen nicht die in den technischen Normen definierten Leistungsnachweise, wie sie für medizinische Gesichtsmasken und partikelfiltrierende Halbmasken gefordert sind. Sie bieten also in der Regel weniger Schutz als diese regulierten und geprüften Maskentypen. Das bedeutet aber nicht, dass sie keine Schutzwirkung haben.

FFP2/FFP3-Masken senken die Gefahr für eine Ansteckung vergleichsweise deutlich, da sie auch dem Selbstschutz dienen. Durch ihre Filterleistung bieten sie einen wirksamen Schutz gegen Aerosole und können so das Infektionsrisiko minimieren. Mehr Informationen zu den unterschiedlichen Maskentypen und ihrer jeweiligen Schutzwirkung finden Sie hier.

Stand: 12.05.2021