Bundesministerium für Gesundheit

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Erwachsene

Kontaktbeschränkungen, eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten, Angst vor eigener und der Erkrankung nahestehender Menschen sowie Unsicherheit bezogen auf die Zukunft sind einige der Herausforderungen, die wir in dieser Zeit bewältigen müssen.

Weiterführende Informationen

Pflegende Angehörige und Eltern sind besonders gefordert. Homeoffice und Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz haben unseren Berufsalltag sehr verändert. Viele Erwachsene haben Existenzängste, da sie ihren Berufen nach wie vor nur bedingt nachgehen. Manche befürchten auch erneute Einschränkungen oder Restriktionen. Andere wollten gerade ins Berufsleben starten oder befinden sich noch im Studium und fragen sich nun, wie es in Zukunft weitergehen soll. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Unsicherheit und Sorgen den Alltag prägen. Mitunter machen die momentanen Umstände auch ärgerlich oder traurig. Das ist verständlich und geht vielen Menschen so.

Um mit der aktuellen Situation besser zurechtzukommen, kann es helfen sich auf die schönen Momente im Alltag zu konzentrieren. Das können auch kleine Dinge wie die Tasse Kaffee am Morgen sein. Routinen und Rituale können helfen, den Alltag zu strukturieren. Das gilt auch für das Homeoffice. Richten Sie beispielsweise Ihren Arbeitsplatz so ein, dass Sie nicht von der Couch aus arbeiten. 

Bleiben Sie mit Familie, Freundeskreis, aber auch Arbeitskolleginnen und -kollegen per Video- und Telefonanruf oder per Textnachricht in Kontakt. Treffen Sie sich mit Abstand an der frischen Luft. Tauschen Sie sich aus und wirken Sie dem Gefühl der Einsamkeit entgegen.

Erkundigen Sie sich bei älteren Personen aus der Nachbarschaft, ob sie Hilfe benötigen. Anderen etwas Gutes zu tun, kann viel zum eigenen Wohlbefinden beitragen. 

Zudem kann Bewegung helfen, Anspannung und Stress abzubauen. Wie wäre es mit einer Joggingrunde im Park oder einem Online-Fitnesskurs? 

Die Informationsflut rund um das Coronavirus kann verunsichern, informieren Sie sich daher nur ein oder zwei Mal am Tag aus verlässlichen Quellen. Machen Sie auch Pläne für die Zeit nach der Corona-Pandemie, so können Sie sich bereits jetzt darauf freuen. 

Mit Informationen und Tipps möchten wir Sie unterstützen, gut durch den Alltag zu kommen. Finden Sie hier Anregungen, unter anderem wie Sie mit Existenzängsten umgehen können.

Unterstützungsangebote für Erwachsene

Für eine individuelle Beratung oder weitere Informationen kontaktieren Sie gerne folgende Adressen.

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

08000 116 016Website Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Montag bis Sonntag
rund um die Uhr

Hilfetelefon für Männer

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

0800 123 990 0 Website Hilfetelefon für Männer
Montag bis Donnerstag
9 - 13 Uhr
Montag bis Donnerstag
16 - 20 Uhr
Freitag
9 - 15 Uhr

Hilfetelefon "Schwangere in Not"

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

0800 404 002 0Website „Schwangere in Not“
Montag bis Sonntag
rund um die Uhr