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Tests für Reisende

Wann muss ich mich bei einer Reise ins Ausland testen lassen? Wo kann ich mich testen lassen und was ist zu beachten? Diese Antworten und weitere rund um Coronatests für Reisende finden Sie hier.

Allgemeines zur Testpflicht

Was ist die Zwei-Test-Strategie?

Die Zwei-Test-Strategie sieht einerseits eine Testpflicht im Zusammenhang mit der Einreise nach Deutschland vor, andererseits die in fast allen Bundesländern geltende Möglichkeit, mittels einer freiwilligen Testung die Quarantäne nach der Einreise vorzeitig zu beenden.

Die Quarantäne kann ebenfalls vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis oder Impfnachweis unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird.

Stand: 06.07.2021

Müssen sich alle Einreisenden aus Risikogebieten, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten testen lassen?

Alle Einreisenden, die nicht über einen Genesenen- oder Impfnachweis verfügen und aus dem Ausland einreisen, müssen bei der Einreise einen negativen Test nachweisen – auch wenn das Land, aus dem Sie einreisen, nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet gelistet ist.

Eine aktuelle Auflistung der unterschiedlichen Gebiete finden Sie hier. Die zur Einreise notwendigen Tests müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, über welche Sie hier informiert werden.

Hochrisikogebiete: Personen, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor Einreise nach Deutschland in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich bereits vor Antritt der Reise nach Deutschland testen zu lassen. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen. Der Abstrich für den Test darf frühestens 48 Stunden (Antigen-Test) bzw. 72 Stunden (PCR-Test) vor der Einreise vorgenommen worden sein. Sie müssen dem Beförderer (zum Beispiel der Fluggesellschaft) bei Abreise ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen. Auch bei Kontrollen an der Grenze durch die Bundespolizei kann das negative Testergebnis verlangt werden. Einreisende aus Hochrisikogebieten können die zehntägige Quarantäne durch den Nachweis eines zweiten negativen Testergebnisses nach der Einreise vorzeitig beenden. Diese zweite Testung darf bei Einreise aus Hochrisikogebieten frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommen werden. Für geimpfte und genesene Personen gilt die Quarantänepflicht nach Einreise aus Hochrisikogebieten nicht.

Virusvarianten-Gebiete: Die Bundesregierung hat ein Beförderungsverbot für Personen, die aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten einreisen, verhängt. Hier finden Sie eine Liste mit Regionen, die zurzeit als Virusvarianten-Gebiete gelten. Für dieses Einreiseverbot gibt es sehr eng begrenzte Ausnahmen. Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten sind verpflichtet, sich bereits vor Antritt der Reise nach Deutschland testen zu lassen. Auch Geimpfte und Genesene müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Der Abstrich für den Test darf maximal 24 Stunden (Antigen-Test) bzw. 72 Stunden (PCR-Test) vor der Einreise vorgenommen worden sein. Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten sind in der Regel zu einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne verpflichtet. Diese kann weder durch ein negatives Testergebnis noch einen Genesenen- oder Impfnachweis vorzeitig beendet werden.

Stand: 30.07.2021

Zu welchem Zeitpunkt erfolgt die Einreise nach Deutschland?

Hier ist zwischen Staaten des Schengen-Raums und Drittstaaten zu unterscheiden, da im Schengen-Raum grundsätzlich keine Binnengrenzkontrollen erfolgen:

Bei Einreisen aus Drittstaaten (d.h. Staaten, die nicht zum Schengen-Raum gehören) sowie Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Irland und Zypern erfolgt die Einreise nach Deutschland zum Zeitpunkt des Passierens der zugelassenen Grenzübergangsstelle.

Bei Flugeinreisen aus Schengen-Staaten kann auf den Zeitpunkt der Landung auf dem deutschen Flughafen abgestellt werden. Bei Einreisen aus Staaten des Schengen-Raums auf anderem Wege (zu Land oder Wasser) erfolgt die Einreise zum Zeitpunkt des Überquerens der Grenze nach Deutschland.

Der Umstieg im internationalen Transitbereich eines Flughafens, um aus einem Drittstaat in einen anderen Drittstaat weiterzureisen, gilt nicht als Einreise.

Stand: 16.07.2021

Liegt bei Betreten der internationalen Transitzonen deutscher Flughäfen eine Einreise nach Deutschland im Sinne der Coronavirus-Einreiseverordnung vor?

Nicht alle internationalen Flughäfen in Deutschland haben internationale Transitzonen. Zudem kann es jederzeit zu Flugausfällen und -verspätungen kommen. Auch der Wechsel eines Terminals kann die Pflicht des Passierens einer Grenzübergangsstelle erforderlich machen. Daher kann auch eine Einreise erforderlich werden. Sie sollten daher auch bei einer reinen Transitverbindung über Deutschland (das heißt ohne einzureisen) die Testpflicht vor Antritt der Reise erfüllen. Fluggesellschaften werden Ihre Beförderung ablehnen, wenn Sie kein negatives Testergebnis vorzeigen können, beachten Sie daher bitte die Testpflicht für Einreisende.

Stand: 22.06.2021

Gibt es Ausnahmen von der Testpflicht bei der Einreise?

Eine Ausnahme von der Testpflicht besteht für Geimpfte und Genesene: Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen. Dies gilt allerdings nicht für Virusvarianten-Gebiete, hier bestehen keine Ausnahmen von der Testpflicht. Somit müssen alle Einreisenden im Alter von mindestens sechs Jahren ein ärztliches Zeugnis oder ein Testergebnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen können.

Jegliche Ausnahmen von der Testpflicht gelten nicht, wenn Sie typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Stand: 30.07.2021

Welche Ausnahmen von der Testpflicht gelten bei der Einreise aus Risikogebieten?

Grundsätzlich gilt: Impf- und Genesennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen. Bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet sind folgende Personengruppen außerdem von der Testpflicht ausgenommen:

  1. Personen, die durch ein Hochrisikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten.
  2. Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen.
  3. Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden: Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und dabei angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten.
  4. Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.
  5. Personen, bei denen in begründeten Einzelfällen die zuständige Behörde im Sinne des Infektionsschutzgesetzes weitere Ausnahmen bei Vorliegen eines triftigen Grundes erteilt hat.

Stand: 30.07.2021

Welche Ausnahmen von der Testpflicht gelten bei der Einreise aus Hochinzidenzgebieten?

Grundsätzlich gilt: Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen. Bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet sind folgende Personengruppen außerdem von der Testpflicht ausgenommen:

  1. Personen, die durch ein Hochinzidenzgebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten.
  2. Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen.
  3. Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden: Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und dabei angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten.
  4. Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.
  5. Personen, bei denen in begründeten Einzelfällen die zuständige Behörde im Sinne des Infektionsschutzgesetzes weitere Ausnahmen bei Vorliegen eines triftigen Grundes erteilt hat.

Stand: 15.07.2021

Welche Coronatests werden anerkannt?

Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt.

Antikörper-Tests werden nicht anerkannt.

Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Hierzu zählen Tests, die verglichen mit PCR-Tests, eine ≥80% Sensitivität und ≥97% Spezifität erreichen. Die Leistungsparameter von Antigen-Schnelltests werden stets in Bezug zu den Leistungsparametern einer PCR gesetzt und variieren von Hersteller zu Hersteller (siehe Packungsbeilage zum Antigen-Schnelltest).

Der Testnachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument (z. B. im Digitalen COVID-Zertifikat der EU), je nach Bedarf in deutscher, englischer oder französischer Sprache zu erbringen. Für den Abgleich der Mindestkriterien durch die zuständigen Gesundheitsbehörden müssen Angaben zum Hersteller der Antigen-Tests oder Antigen-Schnelltests ersichtlich sein. 

Um die Leistung solcher Antigen-Schnelltests zu optimieren, sollten Antigen-Schnelltests nicht von Laien, sondern ausschließlich von geschulten Anwendern unter strikter Einhaltung der Anweisungen des Herstellers durchgeführt werden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website des Robert Koch-Instituts.

Stand: 15.07.2021

Wie lange darf der Coronatest zurückliegen? Welche Voraussetzungen müssen noch vorliegen?

Wie lange ein Corona-Test bei der Einreise zurückliegen darf, hängt von der Testmethode sowie von der Art des Risikogebiets ab. 

Allgemein: Bei der Einreise aus Gebieten, die kein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet sind, darf der Abstrich frühestens 48 Stunden (Antigen-Tests) bzw. 72 Stunden (PCR-Tests) vor der Einreise vorgenommen worden sein. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen.

Hochrisikogebiete: Reisen Sie aus einem Hochrisikogebiet ein, so darf der Abstrich frühestens 48 Stunden (Antigen-Tests) bzw. 72 Stunden (PCR-Tests) vor der Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss in jedem Fall vor der Einreise vorliegen. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen.

Virusvariantengebiete: Die Bundesregierung hat ein Beförderungsverbot für Personen, die aus sogenannten Virusvariantengebieten einreisen, verhängt. Hier finden Sie eine Liste mit Regionen, die zurzeit als Virusvariantengebiete gelten. Für dieses Einreiseverbot gibt es sehr eng begrenzte Ausnahmen. Sollten Sie dennoch aus einem Virusvariantengebiet einreisen, sind Sie verpflichtet vor Antritt der Reise einen Test durchzuführen. Der Abstrich für den Test darf maximal 24 Stunden (Antigen-Tests) bzw. 72 Stunden (PCR-Tests) vor der Einreise vorgenommen worden sein. Ein negatives Testergebnis ist auch für vollständig geimpfte und genesene Personen verpflichtend.

In jedem Fall muss der Test die auf der Website des Robert Koch-Institut aufgeführten Kriterien erfüllen. Genaueres können Sie außerdem unter Welche Tests werden anerkannt? lesen. Informationen zur Quarantänepflicht für Einreisende finden Sie unter Müssen sich alle Einreisenden aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten testen lassen?.

Stand: 30.07.2021

In welcher Form und in welchen Sprachen werden das ärztliche Zeugnis oder das Corona-Testergebnis akzeptiert?

Der Nachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument (z.B. im Digitalen COVID-Zertifikat der EU), jeweils in deutscher, englischer oder französischer Sprache zu erbringen.

Stand: 28.07.2021

Gibt es Sonderregelungen für Personen, die zur Arbeitsaufnahme einreisen?

Ja, für Risikogebiete (keine Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiete) gilt: Für Personen, die zur Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, kann auch die Arbeitgeberin, der Arbeitgeber oder eine sonstige dritte Person den Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus für den Arbeitnehmenden auf Anforderung gegenüber der zuständigen Behörde vorlegen. Es handelt sich hierbei um eine zusätzliche Möglichkeit für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber oder sonstige Dritte (z.B. Arbeitgeberverbände oder Agenturen). Eine Verpflichtung ist damit nicht verbunden. Insbesondere in Fällen saisonaler Arbeit wird der Umstand des gemeinsamen Arbeitens (und ggf. gemeinschaftlichen Wohnens) besonders berücksichtigt, indem eine gebündelte Meldung erlaubt wird. Wenn Sie zum Zwecke der unselbständigen Arbeitsaufnahme einreisen, kontaktieren Sie dazu bitte Ihre Arbeitgeberin oder Ihren Arbeitgeber.

Hier finden Sie alle Sonderregelungen.

Stand: 04.06.2021

Ich reise aus einem Risikogebiet (kein Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet) ein. Wo kann ich mich notfalls noch im Inland testen lassen?

Mit der aktualisierten Coronavirus-Einreiseverordnung vom 1. August 2021 können Sie nur nach Deutschland einreisen, wenn Sie nachweisen, dass die vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Eine nachträgliche Vorlage eines negativen Testergebnisses ist nicht möglich.

Stand: 30.07.2021

Welche Konsequenzen hat ein positives Testergebnis?

Ein positives Testergebnis vor Reiseantritt führt dazu, dass Sie sich an die vor Ort geltenden Quarantäne- und Infektionsschutz-Regelungen halten müssen. Sie müssen sich unverzüglich in Isolation begeben und mit den vor Ort zuständigen Stellen Kontakt aufnehmen. Wenn Sie mit dem Flugzeug reisen, gilt bei positivem Testergebnis ein Beförderungsverbot. Die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen richten sich nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem Sie sich aufhalten. Die entstehenden Kosten für die Isolierung bzw. Quarantäne tragen Sie in der Regel selbst.

Stand: 30.07.2021

Welche Konsequenzen hat ein negatives Testergebnis?

Ein negatives Testergebnis vor bzw. bei Einreise hat grundsätzlich keine Konsequenzen.

Sollten Sie aus einem einfachen Risikogebiet einreisen, wird die Quarantänepflicht bei Vorlage eines negativen Testergebnisses oder eines Genesenen- oder Geimpftennachweises ausgesetzt. 
Einreisende aus Hochinzidenz-Gebieten (welche nicht genesen oder geimpft sind) können die zehntägige Quarantäne durch den Nachweis eines zweiten negativen Testergebnisses ebenfalls vorzeitig beenden. Diese zweite Testung darf bei Einreisenden aus Hochinzidenz-Gebieten frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommen werden. 
Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten sind zu einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne verpflichtet. Diese kann weder durch ein negatives Testergebnis noch einen Genesenen- oder Impfnachweis vorzeitig beendet werden.

Wichtig ist: Treten innerhalb von 10 Tagen nach Einreise aus einem Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet typische COVID-19-Symptome (wie Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust) auf, müssen Sie umgehend die zuständige Behörde informieren. Unklare Symptome sollten – auch wenn der erste und/oder der zweite Test negativ war – unverzüglich mit einem Arzt abgeklärt werden.

Stand: 01.07.2021

Wer trägt die Kosten der Coronatests für Einreisende?

Einreisende nach Aufenthalt in einem Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet tragen die Kosten der Tests selbst. Dies gilt sowohl für den verpflichtenden Test im Zusammenhang mit der Einreise als auch den freiwilligen Test zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne.

Stand: 30.07.2021

Wie muss ich mich auf den Test vorbereiten? Darf ich davor essen?

Vor dem Test können Sie Essen und Trinken zu sich nehmen und müssen keine weiteren Vorbereitungen treffen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Sie vor dem Test über alle weiteren Schritte informieren. Auf dem Weg zum Testzentrum, beachten Sie bitte unbedingt weiterhin die AHA-Formel (Abstand, Hygieneregeln beachten und im Alltag Maske tragen). Weitere Informationen, wie die Tests durchgeführt werden, finden Sie hier.

Stand: 16.07.2021

Wie werden die Tests durchgeführt?

Zur Abklärung einer akuten Infektion mit SARS-CoV-2 wird ein direkter Erregernachweis durchgeführt. Hierfür wird eine Probe aus den Schleimhäuten der oberen und/oder tiefen Atemwege untersucht, da sich das Virus bei einer Infektion dort vermehrt. In der Regel wird die Probe mit einem speziellen Tupfer durch einen Abstrich von der Rachenwand oder aus dem Nasen-Rachenraum entnommen. Wenn sich Symptome der tiefen Atemwege zeigen, werden Proben auch durch Hustenauswurf, Spülungen oder die Entnahme von Sekret aus der Luftröhre gewonnen.

In einem Diagnostiklabor wird mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) untersucht, ob das neuartige Coronavirus in der Probe enthalten ist. Bei der PCR wird Erbmaterial von Viren im Labor so stark vervielfältigt, dass es nachgewiesen werden kann, auch wenn es zuvor nur in geringen Mengen vorlag.

Es besteht zudem die Möglichkeit der Antigen-Tests, die Eiweißstrukturen von SARS-CoV-2 nachweisen. Dazu wird eine Probe von einem Nasen-Rachen-Abstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen und eine Verfärbung auf dem Teststreifen wird sichtbar. Ein positives Antigen-Test Ergebnis muss mittels PCR bestätigt werden.

Stand: 29.07.2021

Wie lange dauert es, bis ein Testergebnis vorliegt?

Je nach Auslastung der Testzentren sollte ein PCR-Testergebnis nach etwa 24 bis 48 Stunden vorliegen. In einigen Fällen - etwa bei Express-PCR-Tests - kann das Testergebnis auch bereits am selben Tag abrufbar sein.

Die Auswertung von Antigen-Schnelltests benötigt weniger Zeit - ein Ergebnis kann daher innerhalb kürzester Zeit vorliegen.

Stand: 30.06.2021

Muss ich mich in Quarantäne begeben, bevor mein Testergebnis bekanntgegeben wird?

Ja, die häusliche Quarantäne nach der Einreise aus einem Risikogebiet muss eingehalten werden, bis ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.

Weitere Informationen zu den aktuell geltenden Einreiseverordnungen finden Sie hier.

Stand: 28.07.2021

Testpflicht bei Flug-Einreisen

Für wen gilt die neue Testpflicht?

Die Testpflicht gilt für alle Einreisenden, die nicht genesen oder vollständig geimpft sind – unabhängig davon, wo sie sich vor der Einreise nach Deutschland aufgehalten haben. Von der Test- bzw. Nachweispflicht (Genesenenzertifikat/Impfnachweis) sind Personen ausgenommen, die das zwölfte Lebensjahr nicht vollendet haben. Beförderungscrews sind von dieser Verpflichtung ebenfalls nicht betroffen.

Geimpfte und Genesene betrifft diese Testpflicht nur, wenn sie sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, in allen anderen Fällen ist ein Impfnachweis oder Genesenennachweis ausreichend.

 Beachten Sie auch die aktuellen Regelungen für Geimpfte und Genesene.

Stand: 30.07.2021

 

Wo und von wem werden die Tests durchgeführt? Was mache ich, wenn ich im Ausland nicht an einen Test komme?

Die Testung erfolgt an den zugelassenen Stellen im Ausland.

Dazu gehören nach der Coronavirus Testverordnung § 1 Absatz 1

  1. die zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (z. B. Apotheken, Rettungs- und Hilfsorganisationen, medizinische Labore) und die von ihnen betriebenen Testzentren 
  2.  vom öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragte Testzentren
  3.  Arztpraxen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren

Wenn den zu befördernden Personen die Erlangung eines Testnachweises nicht möglich ist, können Beförderer vor Abreise eine den Anforderungen entsprechende Testung durchführen oder durchführen lassen und im Fall einer Negativtestung eine Beförderung vornehmen.

Der Nachweis kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form erbracht werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Stand: 30.07.2021

Wann genau muss man sich testen lassen?

Das Testergebnis muss vor Abreise vorliegen, um es dem Beförderer oder bei Grenzkontrollen vorlegen zu können. Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Tests auf 24 Stunden.

Stand: 30.07.2021

Wer zahlt die Tests, die im Zuge der neuen Einreiseverordnung gemacht werden müssen?

Die Einreisenden tragen die Kosten der Tests grundsätzlich selbst.

Stand: 30.07.2021

Kann ich gezwungen werden, mich testen zu lassen?

Sie können nicht zum Test gezwungen werden, aber die Beförderung durch die Beförderungsunternehmen beziehungsweise die Einreiseerlaubnis durch die Grenzbeamtinnen und Grenzbeamten ist nur bei Vorlage eines negativen Testergebnisses, eines Impfnachweises oder Genesenen-Nachweises gestattet. Mehr zu den Nachweisen finden Sie hier.

Stand: 30.07.2021

Was, wenn der Test positiv ausfällt? Kann ich dann nicht zurück nach Deutschland?

Die Beförderung durch die Beförderungsunternehmen beziehungsweise die Einreise nach Deutschland ist nur mit negativem Testnachweis gestattet. Eine Isolierung nach den örtlichen Vorschriften ist auf eigene Verantwortung durchzuführen.

Wenn Sie nachweisen können, dass Sie vollständig geimpft sind oder eine Corona-Erkrankung überstanden haben und als genesen gelten, entfällt die Testpflicht.  

Stand: 30.07.2021

Wer zahlt die Quarantäne im Urlaubsland?

Die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen richten sich nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sich die Person im Ausland aufhält. In der Regel trägt die oder der Reisende die dafür entstehenden Kosten selbst.

Stand: 27.05.2021

Gilt die Testpflicht nur für Flugreisende oder auch für Reisen mit dem Auto?

Mit der Aktualisierung der Coronavirus-Einreiseverordnung zum 1. August 2021 gilt die allgemeine Testpflicht für sämtlicheEinreisen.

Wenn Sie nachweisen können, dass Sie vollständig geimpft sind oder eine Corona-Erkrankung überstanden haben und als genesen gelten, entfällt die Testpflicht.  

Stand: 30.07.2021

Welche Tests werden anerkannt?

Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt. Antikörper-Tests werden nicht anerkannt.

Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Hierzu zählen Teste, die verglichen mit PCR-Tests, eine ≥80% Sensitivität und ≥97% Spezifität erreichen. Die Leistungsparameter von Antigen-Schnelltests werden stets in Bezug zu den Leistungsparametern einer PCR gesetzt und variieren von Hersteller zu Hersteller (siehe Packungsbeilage zum Antigen-Schnelltest). Um die Leistung solcher Antigen-Schnelltests zu optimieren, sollten Antigen-Schnelltests nicht von Laien, sondern ausschließlich von geschulten Anwendern unter strikter Einhaltung der Anweisungen des Herstellers durchgeführt werden.

Der Testnachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, jeweils in deutscher, englischer oder französischer Sprache zu erbringen. Für den Abgleich der Mindestkriterien durch die zuständigen Gesundheitsbehörden müssen Angaben zum Hersteller der Antigen(schnell)-Tests ersichtlich sein.

Stand: 27.05.2021

Wie wird die Testpflicht kontrolliert?

Reisen Sie mit einem Beförderungsunternehmen (Flug, Zug, Bus) ein, kontrollieren die Beförderer das Vorliegen eines Test- bzw. Impf- oder Genesenennachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel: das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel: die Bundespolizei) die Vorlage eines Test- bzw. Impf- oder Genesenennachweises anfordern.

Stand: 30.07.2021

Wie wird die Testpflicht durchgesetzt?

Auch bei der neuen allgemeinen Testpflicht kontrollieren die Beförderer das Vorliegen eines Test- bzw. Impf- oder Genesenennachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel die Bundespolizei) die Vorlage eines Test- bzw. Impf- oder Genesenennachweises anfordern.

Stand: 30.07.2021

 

Wer registriert die Testergebnisse?

Die Meldepflicht des Infektionsschutzgesetzes für Testergebnisse gilt für die in § 8 IfSG genannten Personen und Stellen in Deutschland.

Stand: 14.07.2021

Ist die neue Regelung zeitlich befristet?

Nein, die Testpflicht ist in die aktuelle Einreiseverordnung überführt worden und besteht dort ohne weitere zeitliche Begrenzung.

Stand: 30.07.2021

Pendler

Gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung auch für Pendler?

Ja. Die Coronavirus-Einreiseverordnung differenziert zwischen Grenzgängern, Grenz- und Tagespendlern:

Tagespendler sind Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Grenzpendler sind Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte ins Ausland begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Grenzgänger sind Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Nähere Informationen finden Sie in den Verordnungen der jeweiligen Bundesländer und den Fragen und Antworten des Bundesinnenministeriums.

Stand: 18.06.2021

Welche Pflichten gelten für Tagespendler?

Tagespendlerinnen und Tagespendler, die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten sind bei Einreise nach Aufenthalt in einem Risikogebiet oder einem Hochinzidenzgebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen.

Wenn sie sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen, benötigen Tagespendlerinnen und Tagespendler entweder einen negativen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis.

Stand: 30.06.2021 

Welche Pflichten gelten für Grenzgänger und Grenzpendler?

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sowie Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sind bei Einreise, nach Aufenthalt in einem Risikogebiet oder einem Hochinzidenzgebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. 

Sie sind von der Testpflicht nur nach Aufenthalt in einem Risikogebiet ausgenommen. Nach Aufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet gilt für sie die Testpflicht. Ein Testnachweis ist in diesem Fall mindestens zweimal pro Woche vorzunehmen. Mögliche Ausnahmen für Pendlerinnen und Pendler können Sie hier nachlesen.

Stand: 30.06.2021

Welche Ausnahmen können für Pendler durch Landesbehörden vorgesehen werden?

Grenzpendlerinnern und Grenzpendler sind nach der Coronavirus-Einreiseverordnung bei Einreise, nach Aufenthalt in einem Risikogebiet oder einem Hochinzidenzgebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen und müssen nur zweimal pro Woche einen Testnachweis erbringen. Je nach Bundesland können jedoch unterschiedliche Maßnahmen beziehungsweise Ausnahmen gelten. Wie die Regelungen an Ihrem Aufenthaltsort konkret umgesetzt werden können Sie unter hier nachlesen.

Stand: 30.06.2021

Welche Behörde kann die Einreise ohne Testung gemäß der Ausnahme nach § 4 Absatz Nummer 5 Coronavirus-Einreiseverordnung erlauben?

Die zuständige Behörde bestimmt sich nach § 54 des Infektionsschutzgesetzes nach dem jeweiligen Landesrecht.

Stand: 14.07.2021

Transportgewerbe

Welche Pflichten gelten für das Transportgewerbe? In welchen Fällen besteht für das Transportgewerbe keine Anmelde- und/oder Testpflicht?

Zur Gruppe der Personen, die beruflich andere Personen, Waren oder Güter grenzüberschreitend transportieren, zählen auch alle Mitglieder von Besatzungen und Crews.

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Ausnahmen von der Testpflicht gelten nur, wenn die betroffenen Personen keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, gelten die folgenden Pflichten:

Bei Voraufenthalt in einem Risikogebiet, das weder Hochinzidenzgebiet noch Virusvarianten-Gebiet ist, ist Transportpersonal von der Anmelde- und Testpflicht unabhängig von der Dauer des Aufenthaltes im Risikogebiet oder in Deutschland ausgenommen.

Bei Voraufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet unterliegt das Transportpersonal der Anmeldepflicht, ist aber von der Testpflicht befreit, sofern sich das Personal nur 72 Stunden in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten hat oder sich nur 72 Stunden in Deutschland aufhalten wird.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet unterliegt das Transportpersonal einer Anmelde- und Testpflicht.

Alle Ausnahmen sind an die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte geknüpft.

Stand: 22.06.2021

Kontrolle

Wie wird die Test- und Quarantänepflicht kontrolliert?

Einreisende nach Aufenthalt in einem Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet sind verpflichtet, vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland die digitale Einreiseanmeldung (DEA) durchzuführen. Auf die damit hinterlegten Daten kann die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) digital zugreifen und die Einhaltung der häuslichen Quarantäne kontrollieren bzw. Sie zur Vorlage eines Testnachweises oder Duldung eines Tests auffordern.

Erfolgt die Einreise aus einem Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet mittels Beförderer, ist diesem zusätzlich ein Testnachweis vor der Abreise vorzulegen. Unabhängig von der Inanspruchnahme eines Beförderers kann die mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragte Behörde (in der Regel die Bundespolizei) anlässlich der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung die Vorlage eines Testnachweises verlangen und auch die Erfüllung der Anmeldepflicht kontrollieren.

Stand: 03.06.2021

Wie wird bei Einreise mit dem Auto oder Zug aus einem Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet kontrolliert?

Bei Einreisen mit dem Zug aus einem Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet kontrollieren die Beförderer, ob die Einreisenden über ein negatives Testergebnis verfügen. Wird ein solcher Nachweis nicht vorgelegt, ist die Beförderung untersagt. Im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr oder im grenzüberschreitenden Kurzstreckenseeverkehr können diese Kontrollen auch noch während der Beförderung erfolgen. Die Regelungen gelten nicht im Öffentlichen Personennahverkehr.

Bei Einreisen mit dem Auto können durch die zuständigen Behörden grenznah Stichprobenkontrollen durchgeführt werden, ob bei Einreise aus einem Gebiet mit besonders hohem Risiko ein negatives Testergebnis vorliegt.

Unabhängig von der Inanspruchnahme eines Beförderers, ist der Testnachweis, der mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörde, anlässlich der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung vorzulegen, wenn sie dies verlangt.

Um die Verbreitung von Varianten des Coronavirus – auch als Mutationen bekannt – in Deutschland zu verhindern, hat die Bundesregierung ein Beförderungsverbot für Personen, die aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten einreisen, verhängt. Hier finden Sie eine Liste mit Regionen, die zurzeit als Virusvarianten-Gebiete gelten. Für dieses Einreiseverbot gibt es sehr eng begrenzte Ausnahmen. Diese finden Sie hier. Personen, für die diese Ausnahmen gelten, müssen die Anmelde- und Testnachweispflicht der Coronavirus-Einreiseverordnung sowie die Quarantänebestimmungen beachten.

Stand: 15.07.2021

Wie wird die Testpflicht durchgesetzt - ist die Erzwingung eines Tests möglich?

Wer als Einreisender nach Aufenthalt in einem Risikogebiet spätestens nach 48 Stunden kein negatives Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen kann, muss mit einer Geldbuße rechnen und eine ärztliche Untersuchung auf Ausschluss einer SARS-CoV-2-Infektion dulden.

Reisende im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) kann die Vorlage eines Nachweises von Ihnen bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen.

Stand: 01.06.2021

Wie erfährt das Gesundheitsamt, dass jemand positiv getestet wurde?

Für PCR-Tests, die in Deutschland durchgeführt werden, besteht eine Labormeldepflicht. Das heißt: Die Labore müssen positive Testergebnisse dem zuständigen Gesundheitsamt melden. Bei positiven Antigentests ist ein bestätigender PCR-Test durchzuführen.

Stand: 31.05.2021

Wie erfährt das Gesundheitsamt von einem negativen Testergebnis? Meldet der Arzt das Ergebnis dem Gesundheitsamt? Bekommt die Testperson einen Beleg und meldet das Ergebnis selbst an das Gesundheitsamt?

Negative Testergebnisse werden nicht von den Laboren an die Gesundheitsämter gemeldet. Ein negatives Testergebnis oder ärztliches Zeugnis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 müssen Einreisende, die sich in einem Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, daher selbstständig und auf Anforderung gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt oder der sonstigen vom Land bestimmten Stelle nachweisen.

Stand: 28.07.2021