Bundesministerium für Gesundheit

Tests für Reisende

Wann muss ich mich bei einer Reise ins Ausland testen lassen? Wo kann ich mich testen lassen und was ist zu beachten? Diese Antworten und weitere rund um Coronatests für Reisende finden Sie hier.

Allgemeines zur Testpflicht

Was ist die Zwei-Test-Strategie?

Die Zwei-Test-Strategie sieht einerseits eine Testpflicht im Zusammenhang mit der Einreise nach Deutschland vor, andererseits die in fast allen Bundesländern geltende Möglichkeit, mittels einer freiwilligen Testung die Quarantäne nach der Einreise vorzeitig zu beenden.

Die Quarantäne kann ebenfalls vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis oder Impfnachweis unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird.

Stand: 09.12.2021

Müssen sich alle Einreisenden testen lassen?

Es gilt aufgrund der zunehmenden weltweiten Verbreitung von leicht übertragbaren SARS-CoV-2-Varianten (insb. der Delta-Variante), eine generelle Nachweispflicht. Das heißt, dass alle Einreisenden über sechs Jahre, die nicht über einen Genesenen- oder Impfnachweis verfügen und aus dem Ausland einreisen, bei der Einreise einen negativen Test nachweisen müssen – auch wenn das Land, aus dem Sie einreisen, nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet gelistet ist. 

Eine aktuelle Auflistung der unterschiedlichen Gebiete finden Sie hier. Die zur Einreise notwendigen Tests müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, über welche Sie hier informiert werden.

Hochrisikogebiete: Personen über sechs Jahren, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor Einreise nach Deutschland in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich bereits vor Antritt der Reise nach Deutschland testen zu lassen. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen. Der Abstrich für den Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Sie müssen dem Beförderer (zum Beispiel der Fluggesellschaft) bei Abreise ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen. Auch bei Kontrollen an der Grenze durch die Bundespolizei kann das negative Testergebnis verlangt werden. Einreisende aus Hochrisikogebieten, die nicht geimpft oder genesen sind, können die zehntägige Quarantäne durch den Nachweis eines zweiten negativen Testergebnisses nach der Einreise vorzeitig beenden. Diese zweite Testung darf bei Einreise aus Hochrisikogebieten frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommen werden. Kinder unter sechs Jahren müssen sich nach Einreise fünf Tage in Quarantäne begeben. Für geimpfte und genesene Personen gilt die Quarantänepflicht nach Einreise aus Hochrisikogebieten nicht.

Virusvariantengebiete: Die Bundesregierung hat ein Beförderungsverbot für Personen, die aus sogenannten Virusvariantengebieten einreisen, verhängt. Hier finden Sie eine Liste mit Regionen, die zurzeit als Virusvariantengebiete gelten. Für dieses Einreiseverbot gibt es sehr eng begrenzte Ausnahmen. Einreisende über sechs Jahren aus Virusvariantengebieten sind verpflichtet, sich bereits vor Antritt der Reise nach Deutschland testen zu lassen. Auch Geimpfte und Genesene müssen einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser darf maximal 48 Stunden bei eigenständiger Einreise zurückliegen. Bei Einreise mit Flugzeug, Fähre, Busunternehmen oder Bahn, darf der Test nicht älter als 48 Stunden ab Beginn der Beförderung sein. Alle Einreisenden aus Virusvariantengebieten sind in der Regel zu einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne verpflichtet. Diese kann grundsätzlich weder durch ein negatives Testergebnis noch einen Genesenen- oder Impfnachweis vorzeitig beendet werden.

Die aktuelle Einreiseverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie hier. Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie erfahren Sie hier.

Stand: 18.01.2022

Wann muss man sich vor Abreise testen lassen?

Der Test muss bereits bei der Abreise vorgelegt werden können. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet darf die Durchführung des Tests maximal 48 Stunden zurückliegen – für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten bedarf es immer der Vorlage eines PCR-Tests. Der PCR-Test darf bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein, wenn man eigenständig einreist. Kommt man etwa mit Flugzeug oder Fähre, darf der Test nicht älter als 48 Stunden ab Beginn der Beförderung sein.

Stand: 18.01.2022 

Wann muss der Nachweis vorgelegt werden?

Reisende ab sechs Jahren müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat, grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen. Auch alle Reisenden nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, schon vor der Abreise einen negativen Testnachweis oder einen Genesenen- oder Impfnachweis vorlegen. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.  

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet muss dem Beförderer ein negativer PCR-Testnachweis vorgelegt werden, ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus. Auch bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden. Eine Beförderung ohne Nachweis ist jeweils ausgeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts

Stand: 27.12.2021

Zu welchem Zeitpunkt erfolgt die Einreise nach Deutschland?

Grundsätzlich erfolgt die Einreise bei Überschreitung der Grenze der Bundesrepublik Deutschland auf dem Land-, Wasser- oder Luftweg aus dem Ausland. Erfolgt die Einreise durch einen Beförderer wird auf die geplante erste Ankunft mit Ausstiegsmöglichkeit in der Bundesrepublik Deutschland abgestellt.

Auch der direkte Umstieg am Flughafen zum Zwecke der Weiterreise im Flugverkehr in einen anderen (Schengen-)Staat gilt als Einreise im Sinne der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Stand: 27.12.2021

Wie alt darf der Test sein?

 Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist grundsätzlich der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Sofern eine Einreise mittels Beförderer stattfindet und die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. PCR) erfolgt ist, ist der Zeitpunkt oder der geplante Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maßgeblich.

Stand: 18.01.2022

Gibt es Ausnahmen von der Testpflicht bei der Einreise?

Eine Ausnahme von der Testpflicht besteht für Geimpfte und Genesene: Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen. Dies gilt allerdings nicht für Virusvarianten-Gebiete, hier bestehen keine Ausnahmen von der Testpflicht. Somit müssen alle Einreisenden im Alter von mindestens sechs Jahren ein ärztliches Zeugnis oder ein Testergebnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen können. Für Personen unter sechs Jahren entfällt die Testpflicht komplett.

Jegliche Ausnahmen von der Testpflicht gelten nicht, wenn Sie typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Mehr Informationen zur Corona Einreiseverordnung finde Sie hier.

Stand: 23.12.2021

Welche Ausnahmen von der Testpflicht gelten bei der Einreise aus Risikogebieten?

Grundsätzlich gilt: Impf- und Genesennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen. Bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet sind folgende Personengruppen außerdem von der Testpflicht ausgenommen:

  1. Kinder unter sechs Jahren
  2. Personen, die bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.
  3. Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.
  4. Personen, bei denen in begründeten Einzelfällen die zuständige Behörde im Sinne des Infektionsschutzgesetzes weitere Ausnahmen bei Vorliegen eines triftigen Grundes erteilt hat.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministerium für Gesundheit

Stand: 23.12.2021

Welche Ausnahmen von der Testpflicht gelten bei der Einreise aus Hochrisikogebieten?

Grundsätzlich gilt: Impf- und Genesenennachweise können bei der Einreise aus Hochrisikogebieten einen negativen Testnachweis ersetzen. Bei der Einreise sind folgende Personengruppen außerdem von der Testpflicht ausgenommen:

  1. Personen, die durch ein Hochrisikogebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten.
  2. Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen.
  3. Bei Aufenthalten von weniger als 24 Stunden: Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und dabei angemessene Schutz- und Hygienekonzepte einhalten.
  4. Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.
  5. Personen, bei denen in begründeten Einzelfällen die zuständige Behörde im Sinne des Infektionsschutzgesetzes weitere Ausnahmen bei Vorliegen eines triftigen Grundes erteilt hat.

Stand: 23.12.2021

Welche Corona-Tests gelten als Testnachweis?

Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Hierzu zählen Tests, die verglichen mit PCR-Tests, eine ≥80 Prozent Sensitivität und ≥97 Prozent Spezifität erreichen. Die Leistungsparameter von Antigen-Schnelltests werden stets in Bezug zu den Leistungsparametern einer PCR gesetzt und variieren von Hersteller zu Hersteller (siehe Packungsbeilage zum Antigen-Schnelltest).

Der Testnachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument (zum Beispiel im Digitalen COVID-Zertifikat der EU), je nach Bedarf in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache zu erbringen. Für den Abgleich der Mindestkriterien durch die zuständigen Gesundheitsbehörden müssen Angaben zum Hersteller der Antigen-Tests oder Antigen-Schnelltests ersichtlich sein. 

Um die Leistung solcher Antigen-Schnelltests zu optimieren, sollten Antigen-Schnelltests nicht von Laien, sondern ausschließlich von geschulten Anwendern unter strikter Einhaltung der Anweisungen des Herstellers durchgeführt werden.

Antikörper-Tests gelten nicht als Nachweis zur Einreise.

Stand: 17.12.2021

Wie lange darf der Coronatest zurückliegen? Welche Voraussetzungen müssen noch vorliegen?

Wie lange ein Corona-Test bei der Einreise zurückliegen darf, hängt von der Testmethode sowie von der Art des Risikogebiets ab. 

Allgemein: Bei der Einreise aus Gebieten, die kein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet sind, darf der Abstrich frühestens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen, sofern Sie nicht aus einem Virusvariantengebiet einreisen.

Hochrisikogebiete: Reisen Sie aus einem Hochrisikogebiet ein, so darf der Abstrich frühestens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss in jedem Fall vor der Einreise vorliegen. Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen.

Virusvariantengebiete: Die Bundesregierung hat ein Beförderungsverbot für Personen, die aus sogenannten Virusvariantengebieten einreisen, verhängt. Hier finden Sie eine Liste mit Regionen, die zurzeit als Virusvariantengebiete gelten. Für dieses Einreiseverbot gibt es sehr eng begrenzte Ausnahmen. Sollten Sie dennoch aus einem Virusvariantengebiet einreisen, sind Sie verpflichtet vor Antritt der Reise einen PCR-Test durchzuführen. Dieser darf maximal 48 Stunden bei eigenständiger Einreise zurückliegen. Bei Einreise mit Flugzeug, Fähre, Busunternehmen oder Bahn, darf der Test nicht älter als 48 Stunden ab Beginn der Beförderung sein. Ein negatives Testergebnis ist für alle Personen ab einem Alter von sechs Jahren verpflichtend – auch für vollständig Geimpfte und Genesene.

In jedem Fall muss der Test die auf der Website des Robert Koch-Institut aufgeführten Kriterien erfüllen. Genaueres können Sie außerdem unter Welche Tests werden anerkannt? lesen. Informationen zur Quarantänepflicht für Einreisende finden Sie unter Müssen sich alle Einreisenden aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten testen lassen?

Stand: 23.12.2021

In welcher Form und in welchen Sprachen werden das ärztliche Zeugnis oder das Corona-Testergebnis akzeptiert?

Der Nachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument (zum Beispiel im Digitalen COVID-Zertifikat der EU), entweder in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache zu erbringen.

Stand: 10.01.2022

Gibt es bei der Nachweispflicht Sonderregelungen für Personen, die zur Arbeitsaufnahme einreisen?

Personen, die zur Arbeitsaufnahme in die Bundesrepublik Deutschland einreisen sind nicht von der Nachweispflicht befreit. Auch sie müssen grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Allerdings kann auch die Arbeitgeberin, der Arbeitgeber oder eine sonstige dritte Person den Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus für die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer auf Anforderung gegenüber der zuständigen Behörde vorlegen. Es handelt sich hierbei um eine zusätzliche Möglichkeit für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber oder sonstige Dritte (zum Beispiel Arbeitgeberverbände oder Agenturen). Eine Verpflichtung ist damit nicht verbunden. 

Welche Ausnahmen von der Nachweispflicht gelten, lesen Sie hier

Hier finden Sie weitere Informationen zur Coronavirus-Einreiseverordnung.

Stand: 03.01.2022

Ich reise aus einem Gebiet ein, das kein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist. Wo kann ich mich notfalls noch im Inland testen lassen?

Laut der aktuellen Coronavirus-Einreiseverordnung müssen Sie bereits bei der Einreise nach Deutschland nachweisen, dass Sie vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Das gilt für alle Personen ab sechs Jahren. Eine nachträgliche Vorlage eines negativen Testergebnisses ist nicht möglich. Wer ohne einen Nachweis nach Deutschland einreist, ohne dass eine Ausnahme von der Nachweispflicht besteht, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeld geahndet werden kann.

Wenn Sie mit dem Flugzeug einreisen, informieren Sie sich im Vorfeld über Testmöglichkeiten am Flughafen. Viele internationale und nationale Flughäfen bieten Teststationen an, an denen Sie vielerorts auch Express-PCR-Tests durchführen lassen können, wenn Sie das Ergebnis schnell benötigen.

Stand: 28.12.2021

Welche Konsequenzen hat ein positives Testergebnis?

Es besteht kein generelles Einreiseverbot für positiv getestete Personen. Eine Beförderung mit dem Flugzeug sowie jede Beförderung aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist bei einem positiven Testergebnis jedoch untersagt. Einreisen im Individualverkehr, zum Beispiel mit dem Auto, bleiben dagegen möglich. Die Daten der Personen, die mit positivem Testergebnis einreisen, werden jedoch bei einer etwaigen Grenzkontrolle aufgenommen und an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Ein positives Testergebnis vor Reiseantritt führt zudem dazu, dass Sie sich an die vor Ort geltenden Quarantäne- und Infektionsschutz-Regelungen halten müssen. Sie müssen sich unverzüglich in Isolation begeben und mit den vor Ort zuständigen Stellen Kontakt aufnehmen. Die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen richten sich nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem Sie sich aufhalten. Die entstehenden Kosten für die Isolierung beziehungsweise Quarantäne tragen Sie in der Regel selbst.

Stand: 06.12.2021

Wer trägt die Kosten der Coronatests für Einreisende?

Die Reisenden tragen die Kosten der Tests grundsätzlich selbst. Ausnahme: Einreisende aus Virusvariantengebieten haben bis zu 14 Tage nach Einreise Anspruch auf Testung. 

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 13.01.2022

Wie muss ich mich auf den Test vorbereiten? Darf ich davor essen?

Vor dem Test können Sie Essen und Trinken zu sich nehmen und müssen keine weiteren Vorbereitungen treffen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Sie vor dem Test über alle weiteren Schritte informieren. Auf dem Weg zum Testzentrum, beachten Sie bitte unbedingt weiterhin die AHA-Formel (Abstand, Hygieneregeln beachten und im Alltag Maske tragen). Weitere Informationen, wie die Tests durchgeführt werden, finden Sie hier.

Stand: 10.01.2022

Wie werden die Tests durchgeführt?

Zur Abklärung einer akuten Infektion mit SARS-CoV-2 wird ein direkter Erregernachweis durchgeführt. Hierfür wird eine Probe aus den Schleimhäuten der oberen und/oder tiefen Atemwege untersucht, da sich das Virus bei einer Infektion dort vermehrt. In der Regel wird die Probe mit einem speziellen Tupfer durch einen Abstrich von der Rachenwand oder aus dem Nasen-Rachenraum entnommen. Wenn sich Symptome der tiefen Atemwege zeigen, werden Proben auch durch Hustenauswurf, Spülungen oder die Entnahme von Sekret aus der Luftröhre gewonnen.

In einem Diagnostiklabor wird mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) untersucht, ob das Coronavirus in der Probe enthalten ist. Bei der PCR wird Erbmaterial von Viren im Labor so stark vervielfältigt, dass es nachgewiesen werden kann, auch wenn es zuvor nur in geringen Mengen vorlag.

Es besteht zudem die Möglichkeit der Antigen-Tests, die Eiweißstrukturen von SARS-CoV-2 nachweisen. Dazu wird eine Probe von einem Nasen-Rachen-Abstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen und eine Verfärbung auf dem Teststreifen wird sichtbar. Ein positives Antigen-Test Ergebnis muss mittels PCR bestätigt werden.

Stand: 14.12.2021

Wie lange dauert es, bis ein Testergebnis vorliegt?

Je nach Auslastung der Testzentren sollte ein PCR-Testergebnis nach etwa 24 bis 48 Stunden vorliegen. In einigen Fällen - etwa bei Express-PCR-Tests - kann das Testergebnis auch bereits am selben Tag abrufbar sein.

Die Auswertung von Antigen-Schnelltests benötigt weniger Zeit - ein Ergebnis kann daher innerhalb kürzester Zeit vorliegen.

Stand: 02.01.2021

Muss ich mich in Quarantäne begeben, bevor mein Testergebnis bekanntgegeben wird?

Ja, die häusliche Quarantäne nach der Einreise aus einem Risikogebiet muss eingehalten werden, bis ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird. 

Weitere Informationen zu den aktuell geltenden Einreiseverordnungen finden Sie hier.

Stand: 24.01.2022

Testpflicht bei Flug-Einreisen

Für wen gilt die neue Testpflicht?

Einreisende, die per Flugzeug aus einem Hochrisikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen, müssen sich verpflichtend vor Abreise testen lassen. Von der Testpflicht sind Personen unter sechs Jahren und Crews ausgenommen. Ein Impf- oder Genesenennachweis kann den Test bei Einreise ersetzen.

Wenn sich die oder der Reisende innerhalb der letzten zehn Tage in einem Virusvariantengebiet aufgehalten hat, ist die PCR-Testung für alle Personen ab sechs Jahren – auch für Geimpfte und Genesene – verpflichtend. Der Impf- oder Genesenennachweis ersetzt den PCR-Test in diesem Fall nicht.

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 27.12.2021

 

Wo und von wem werden die Tests durchgeführt? Was mache ich, wenn ich im Ausland nicht an einen Test komme?

Die Testung erfolgt an den zugelassenen Stellen im Ausland.

Dazu gehören nach der Coronavirus-Testverordnung § 1 Absatz 1

  1. die zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und die von ihnen betriebenen Testzentren
  2. die von den Stellen nach Nummer 1 als weitere Leistungserbringer beauftragten Dritten
  3. Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, medizinische Labore, Rettungs- und Hilfsorganisationen und die von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Testzentren

Wenn den zu befördernden Personen die Erlangung eines Testnachweises nicht möglich ist, können Beförderer vor Abreise eine den Anforderungen entsprechende Testung durchführen oder durchführen lassen und im Fall einer Negativtestung eine Beförderung vornehmen.

Der Nachweis kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form erbracht werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Stand: 10.01.2022

Wann muss man sich bei Reisen testen lassen?

Das Testergebnis muss vor Abreise vorliegen, um es dem Beförderer oder bei Grenzkontrollen vorlegen zu können. Der Testnachweis bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten ist ein PCR-Test erforderlich. Dieser darf maximal 48 Stunden bei eigenständiger Einreise zurückliegen. Bei Einreise mit Flugzeug, Fähre, Busunternehmen oder Bahn, darf der Test nicht älter als 48 Stunden ab Beginn der Beförderung sein.

Stand: 18.01.2022

Wer zahlt die Tests, die im Zuge der neuen Einreiseverordnung gemacht werden müssen?

Die Einreisenden tragen die Kosten der Tests grundsätzlich selbst. 

Mehr Informationen zu Reisen in der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 10.01.2022

Kann ich gezwungen werden, mich testen zu lassen?

Sie können nicht zum Test gezwungen werden, aber die Beförderung durch die Beförderungsunternehmen ist nur bei Vorlage eines negativen Testergebnisses, eines Impfnachweises oder Genesenen-Nachweises gestattet. Mehr zu den Nachweisen finden Sie hier.

Stand: 10.01.2022

Was, wenn der Test positiv ausfällt? Kann ich dann nicht zurück nach Deutschland?

In dem Fall, dass ihr Test positiv ausfällt, wird dringend zu einer sofortigen Selbstisolation geraten. Eine Beförderung sollte zum Schutz weiterer Passagiere und des Beförderungspersonals nicht in Anspruch genommen werden.

Es besteht kein generelles Einreiseverbot für positiv getestete Personen. Eine Beförderung durch die Beförderungsunternehmen auf dem Luftweg sowie jede Beförderung aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ist bei einem positiven Testergebnis jedoch untersagt. Eine Isolierung nach den örtlichen Vorschriften ist auf eigene Verantwortung durchzuführen.

Einreisen im Individualverkehr bleiben dagegen möglich. Die Daten der Personen, die mit positivem Testergebnis einreisen, werden jedoch bei einer etwaigen Grenzkontrolle aufgenommen und an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Stand: 27.12.2021

Wer zahlt die Quarantäne im Urlaubsland?

Die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen richten sich nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sich die Person im Ausland aufhält. In der Regel trägt die oder der Reisende die dafür entstehenden Kosten selbst.

Stand: 13.01.2022

Gilt die Testpflicht nur für Flugreisende oder auch für Reisen mit dem Auto?

Mit der Aktualisierung der Coronavirus-Einreiseverordnung zum 1. August 2021 gilt die allgemeine Testpflicht für sämtliche Einreisen.

Wenn Sie nachweisen können, dass Sie vollständig geimpft sind oder eine Corona-Erkrankung überstanden haben und als genesen gelten, entfällt die Testpflicht in einigen Fällen. 

Stand: 13.12.2021

Welche Tests werden anerkannt?

Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anerkannt. Antikörper-Tests werden nicht anerkannt.

Die Testungen können durch folgende Personen vorgenommen oder überwacht werden:

  • in Deutschland oder im Ausland von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung, oder
  • im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, oder
  • im Ausland von einer nach dem Recht des jeweiligen Staates befugten Stelle.

Der Nachweis kann in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form erbracht werden.

Stand: 10.12.2021

Wie wird die Testpflicht kontrolliert?

Reisen Sie auf dem Luftweg oder aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet mit einem Beförderungsunternehmen (Flug, Zug, Bus) ein, kontrollieren die Beförderer das Vorliegen eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel: das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel: die Bundespolizei) die Vorlage eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises anfordern.

Stand: 23.11.2021

Wie wird die Testpflicht durchgesetzt?

Die Beförderer kontrollieren bei Einreise auf dem Luftweg oder aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet das Vorliegen eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises. Zusätzlich können auch die nach dem Infektionsschutzgesetz zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) und die mit der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung beauftragte Behörde (in der Regel die Bundespolizei) die Vorlage eines Test- beziehungsweise Impf- oder Genesenennachweises anfordern.

Stand: 21.12.2021

 

Wer registriert die Testergebnisse?

Die Meldepflicht und somit die Registrierung der Testergebnisse gilt für die in § 8 Infektionsschutzgesetz genannten Personen und Stellen in Deutschland.

Stand: 09.12.2021

Sind die Regelungen der Einreiseverordnung zeitlich befristet?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung, die die Einreise nach Deutschland unter Pandemie-Bedingungen regelt, gilt vorerst bis  03. März 2022 (einschließlich). Gleiches gilt für die Absonderungspflicht (Einreisequarantäne).

Stand: 23.12.2021

Liegt bei Betreten der internationalen Transitzonen deutscher Flughäfen eine Einreise nach Deutschland im Sinne der Coronavirus-Einreiseverordnung vor?

Nicht alle internationalen Flughäfen in Deutschland haben internationale Transitzonen. Zudem kann es jederzeit zu Flugausfällen und -verspätungen kommen. Auch der Wechsel eines Terminals kann die Pflicht des Passierens einer Grenzübergangsstelle erforderlich machen. Daher kann auch eine Einreise erforderlich werden. Sie sollten daher auch bei einer reinen Transitverbindung über Deutschland (das heißt ohne einzureisen) die Testpflicht vor Antritt der Reise erfüllen. Fluggesellschaften werden Ihre Beförderung ablehnen, wenn Sie kein negatives Testergebnis vorzeigen können, beachten Sie daher bitte die Testpflicht für Einreisende. Sie müssen keine Digitale Einreiseanmeldung ausfüllen, wenn Sie sich im Rahmen des Transitverkehrs weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten.

Stand: 07.01.2022

Pendler

Gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung auch für Pendlerinnen und Pendler?

Die Coronavirus-Einreiseverordnung differenziert zwischen Grenzgängerinnen und Grenzgängern, Grenzpendlerinnen und -pendlern sowie Tagespendlerinnen und -pendlern:

Tagespendlerinnen und Tagespendler sind Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sind Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte ins Ausland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig – mindestens einmal wöchentlich – an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Diese Personengruppen sind von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Ein negativer Testnachweis muss zweimal pro Woche erbracht werden, wenn kein Impfnachweis oder Genesenennachweis vorliegt und die Einreise aus einem Hochrisikogebiet oder auf dem Luftweg erfolgt. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendler und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis zweimal pro Woche erneuern müssen.

Stand: 23.12.2021

Welche Pflichten gelten für Tagespendlerinnen und Tagespendler?

Tagespendlerinnen und Tagespendler, die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten sind bei Einreise nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen.

Von der Nachweispflicht sind Tagespendlerinnen und Tagespendler nicht befreit. Sie sind dazu verpflichtet, bei Einreise entweder einen negativen Testnachweis, ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis nachweisen zu können.

Stand: 10.12.2021 

Welche Pflichten gelten für Grenzgängerinnen und Grenzgänger sowie Grenzpendlerinnen und Grenzpendler im Rahmen der Einreiseverordnung?

Grenzgängerinnen und Grenzgänger sowie Grenzpendlerinnen und Grenzpendler, die nicht über einen Impf- oder Genesenenausweis verfügen, sind bei Einreise nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder auf dem Luftweg nicht von der Nachweis- und Quarantänepflicht befreit. Allerdings gilt die Maßgabe, dass sie einen Testnachweis (Antigen- oder PCR-Test) zweimal pro Woche erneuern müssen. Alternativ kann ein Impfnachweis oder ein Genesenennachweis vorgelegt werden.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen alle Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis zweimal pro Woche erneuern müssen. Dasselbe gilt für Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden im Ausland aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen (sogenannte Tagesaufenthalte). Kann ein solcher Testnachweis noch nicht bei Einreise mitgeführt werden, so muss diese Testung unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden und eine zweite Testung innerhalb einer Woche erfolgen, sofern sich die Person noch in Deutschland aufhält. 

Mehr Informationen zu Einreisebestimmungen nach Deutschland finden Sie hier

Stand: 23.12.2021

Welche Ausnahmen können für Pendlerinnen und Pendler durch Landesbehörden bei der Einreise vorgesehen werden?

Grenzpendlerinnern und Grenzpendler sind nach der Coronavirus-Einreiseverordnung bei Einreise nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet oder einem Virusvariantengebiet von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Sie müssen, sofern sie keinen Impfnachweis oder Genesenennachweis haben, zweimal pro Woche einen negativen Testnachweis erbringen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet müssen allerdings alle Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sowie Grenzgängerinnen und Grenzgänger über einen PCR-Testnachweis verfügen. Dies gilt ebenfalls mit der Maßgabe, dass sie den PCR-Testnachweis zweimal pro Woche erneuern müssen. Je nach Bundesland können unterschiedliche Maßnahmen beziehungsweise Ausnahmen gelten. Wie die Regelungen an Ihrem Aufenthaltsort konkret umgesetzt werden, können Sie hier nachlesen.

Stand: 23.12.2021

Welche Behörde kann die Einreise ohne Testung gemäß der Ausnahme nach § 4 Absatz Nummer 5 Coronavirus-Einreiseverordnung erlauben?

Die zuständige Behörde bestimmt sich nach § 54 des Infektionsschutzgesetzes nach dem jeweiligen Landesrecht.

Stand: 22.12.2021

Transportgewerbe

Welche Pflichten gelten für das Transportgewerbe? In welchen Fällen besteht für das Transportgewerbe keine Anmelde- und/oder Testpflicht?

Zur Gruppe der Personen, die beruflich andere Personen, Waren oder Güter grenzüberschreitend transportieren, zählen auch alle Mitglieder von Besatzungen und Crews.

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Ausnahmen von der Testpflicht gelten nur, wenn die betroffenen Personen keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns aufweisen.

Für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren, gelten die folgenden Pflichten:

Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet ist Transportpersonal von der Anmelde- und Testpflicht unabhängig von der Dauer des Aufenthaltes im Hochrisikogebiet oder in Deutschland ausgenommen.

Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden innerhalb des Hochinzidenzgebietes und/oder in Deutschland von der Anmelde- und Quarantänepflicht ausgenommen. Es besteht allerdings keine Ausnahme bezüglich der Testpflicht. Transportpersonal muss bereits bei Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen können, ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Der Nachweis muss lediglich zweimal pro Woche erneuert werden. Kann ein solcher Testnachweis noch nicht bei Einreise mitgeführt werden, so muss diese Testung unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden und eine zweite Testung innerhalb einer Woche erfolgen, sofern sich die Person noch in Deutschland aufhält

Alle Ausnahmen sind an die Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte geknüpft.

Stand: 23.12.202

Kontrolle

Wie wird die Test- und Quarantänepflicht kontrolliert?

Einreisende nach Aufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet sind verpflichtet, vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland die digitale Einreiseanmeldung (DEA) durchzuführen. Auf die damit hinterlegten Daten kann die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) digital zugreifen und die Einhaltung der häuslichen Quarantäne kontrollieren beziehungsweise Sie zur Vorlage eines Testnachweises oder Duldung eines Tests auffordern.

Zusätzlich sind alle Einreisenden – unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nicht – verpflichtet, bei Einreise über einen Impf- beziehungsweise Genesenennachweis oder einen negativen Coronatest zu verfügen. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis (zusätzlich) schon vor Abreise vorlegen.

Weitere Informationen können Sie auch der aktuellen Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) entnehmen.

Stand: 10.01.2022

Wie wird bei Einreise mit dem Auto oder Zug aus einem Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet kontrolliert?

Bei Einreise mit dem Zug aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet kontrollieren die Beförderer, ob die Einreisenden ab 6 Jahren über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Wird ein solcher Nachweis nicht vorgelegt, ist die Beförderung untersagt. Im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr oder im grenzüberschreitenden Kurzstreckenseeverkehr können diese Kontrollen auch noch während der Beförderung erfolgen.

Bei Einreise mit dem Auto können durch die zuständigen Behörden grenznah Stichprobenkontrollen durchgeführt werden, ob bei Einreise aus einem Gebiet mit besonders hohem Risiko ein negatives Testergebnis vorliegt.

Um die Verbreitung von Varianten des Coronavirus in Deutschland zu verhindern, hat die Bundesregierung ein Beförderungsverbot für Personen, die aus Virusvariantengebieten einreisen, verhängt. Hier finden Sie eine Liste mit Regionen, die als Virusvarianten-Gebiete gelten. Für dieses Einreiseverbot gibt es sehr eng begrenzte Ausnahmen. Diese finden Sie hier. Personen, für die diese Ausnahmen gelten, müssen die Anmelde- und Testnachweispflicht der Coronavirus-Einreiseverordnung sowie die Quarantänebestimmungen beachten.

Mehr Informationen zu Reisen während der Corona-Pandemie finden Sie hier

Stand: 13.01.2022

Wie wird die Testpflicht durchgesetzt - ist die Erzwingung eines Tests möglich?

Wer als Einreisender nach Aufenthalt in einem Risikogebiet spätestens nach 48 Stunden kein negatives Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen kann, muss mit einer Geldbuße rechnen und eine ärztliche Untersuchung auf Ausschluss einer SARS-CoV-2-Infektion dulden.

Reisende im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) kann die Vorlage eines Nachweises von Ihnen bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen.

Stand: 01.06.2021

Wie erfährt das Gesundheitsamt, dass jemand positiv getestet wurde?

Für PCR-Tests, die in Deutschland durchgeführt werden, besteht eine Labormeldepflicht. Das heißt: Die Labore müssen positive Testergebnisse dem zuständigen Gesundheitsamt melden. Bei positiven Antigentests ist ein bestätigender PCR-Test durchzuführen.

Stand: 10.12.2021

Wie erfährt das Gesundheitsamt von einem negativen Testergebnis? Meldet der Arzt das Ergebnis dem Gesundheitsamt? Bekommt die Testperson einen Beleg und meldet das Ergebnis selbst an das Gesundheitsamt?

Negative Testergebnisse werden nicht von den Laboren an die Gesundheitsämter gemeldet. Ein negatives Testergebnis oder ärztliches Zeugnis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 müssen Einreisende ohne Impf- oder Genesenenzertifikat, die sich in einem Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, daher selbstständig und auf Anforderung dem zuständigen Gesundheitsamt oder der sonstigen vom Land bestimmten Stelle vorlegen.

Wichtig: Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet müssen auch Geimpfte und Genesene ein negatives Testergebnis vorweisen.

Stand: 10.01.2022